Gurten Großbrand: in: Lagerhalle voller Altholz in Flammen

In der Gemeinde Gurten, Oberösterreich, ist in der Nacht zum Dienstag ein Großbrand in einer Lagerhalle ausgebrochen. Das Feuer, das in dem Gebäude, in dem Altholz gelagert war, wütete, beschäftigte die Einsatzkräfte bis zum Mittag. Die Brandursache ist noch unklar, die Ermittlungen laufen.

Hintergrund zum Großbrand in Gurten
Der Brand in Gurten ist ein Beispiel für die Gefahren, die von der Lagerung brennbarer Materialien ausgehen können. Altholz, wie es in der betroffenen Lagerhalle gelagert wurde, stellt aufgrund seiner Beschaffenheit eine hohe Brandlast dar. Das bedeutet, dass sich ein Feuer schnell ausbreiten und eine große Hitze entwickeln kann. Dies erschwert die Löscharbeiten erheblich und kann zu erheblichen Sachschäden führen. Die Oö. Bauordnung 1994 enthält detaillierte Bestimmungen zum Brandschutz, die bei der Errichtung und dem Betrieb von Lagerhallen zu beachten sind. (Lesen Sie auch: Jaron Siewert: Zweiter Schlaganfall nach Füchse-Aus im…)
Aktuelle Entwicklung des Großbrands
Der Notruf erreichte die Einsatzkräfte am Dienstag um 23:54 Uhr. Als die ersten Feuerwehren am Brandort eintrafen, stand bereits ein Großteil der Lagerhalle in Vollbrand. Das in der Halle gelagerte Altholz trug maßgeblich zur schnellen Ausbreitung des Feuers bei, wie die Oberösterreichischen Nachrichten berichten. Die Priorität der Einsatzkräfte lag zunächst auf dem Schutz der umliegenden Gebäude, um ein Übergreifen der Flammen zu verhindern. Parallel dazu wurde eine umfassende Wasserversorgung aufgebaut, um die Löscharbeiten zu unterstützen.
Im Laufe der Nacht wurde ein umfassender Löschangriff gestartet, bei dem mehrere B- und C-Rohre sowohl vom Boden als auch über eine Drehleiter eingesetzt wurden. Die starke Hitzeentwicklung und die große Menge an brennbarem Material erschwerten die Arbeiten erheblich. Insgesamt waren rund 184 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Polizei und Rotem Kreuz im Einsatz. Beteiligt waren neun Tanklöschfahrzeuge, zwölf Löschfahrzeuge sowie vier Kommando- und Mannschaftstransportfahrzeuge. (Lesen Sie auch: Kritik an Florian Wirtz: Ex-Star fordert Verkauf)
Die Freiwillige Feuerwehr Ried wurde um 00:31 Uhr alarmiert. Die örtliche Feuerwehr Gurten löste kurz nach der ersten Alarmierung die Alarmstufe 2 aus. Aufgrund der starken Rauchentwicklung und der schnellen Brandausbreitung wurde die Alarmstufe 3 nachalarmiert, wodurch weitere Feuerwehren aus der Umgebung zur Unterstützung angefordert wurden. Die Feuerwehr Ried unterstützte die bereits im Einsatz stehenden Feuerwehren mit einem Atemschutztrupp, der Drehleiter und dem Atemschutzfahrzeug.
Die Löscharbeiten
- Mehrere Atemschutztrupps bekämpften den Brand im Innen- und Außenangriff.
- Die Drehleiter wurde eingesetzt, um den Brand von oben zu löschen.
- Das Atemschutzfahrzeug stellte die Versorgung der eingesetzten Atemschutztrupps sicher.
- Leere Atemluftflaschen wurden direkt an der Einsatzstelle wieder aufgefüllt.
Reaktionen und Einordnung
Die Anwohner in Gurten wurden gebeten, Fenster und Türen geschlossen zu halten, da es zu starker Rauchentwicklung kam. Die Polizei rief dazu auf, das Gebiet um die Brandstelle weiträumig zu umfahren. Die Löscharbeiten dauerten bis Dienstagmittag an. Zur Brandursache sowie zur Höhe des Schadens lagen zunächst keine Informationen vor. Die Ermittlungen zur Brandursache laufen. (Lesen Sie auch: Umfrage Cem özdemir: -Beben: stürmt in Beliebtheitsranking)
Was bedeutet der Großbrand in Gurten?
Der Großbrand in Gurten verdeutlicht die Bedeutung von Brandschutzmaßnahmen in Gewerbebetrieben und Lagerhallen. Die schnelle Ausbreitung des Feuers aufgrund des gelagerten Altholzes zeigt, wie wichtig es ist, brennbare Materialien sachgerecht zu lagern und geeignete Brandschutzvorkehrungen zu treffen. Die genaue Ursache des Brandes wird nun ermittelt, um ähnliche Vorfälle in Zukunft zu verhindern. Möglicherweise werden die Ergebnisse der Untersuchung auch Auswirkungen auf die Brandschutzbestimmungen für Lagerhallen haben.
Ausblick
Die Gemeinde Gurten und die betroffenen Unternehmen werden nun mit den Aufräumarbeiten und der Schadensbegrenzung beschäftigt sein. Es ist zu erwarten, dass der Wiederaufbau der Lagerhalle einige Zeit in Anspruch nehmen wird. Die Ermittlungen zur Brandursache werden hoffentlich bald abgeschlossen sein, um Klarheit über die Umstände des Brandes zu schaffen. (Lesen Sie auch: Sondervermögen Schulden: Zweckentfremdung der Gelder?)

Häufig gestellte Fragen zu gurten großbrand
Wo genau hat der Großbrand in Gurten stattgefunden?
Der Großbrand ereignete sich in einer Lagerhalle in der Gemeinde Gurten in Oberösterreich. In der Halle wurde Altholz gelagert, was die Löscharbeiten erschwerte. Die genaue Adresse wurde bisher nicht öffentlich genannt.
Wann brach der Brand in der Lagerhalle in Gurten aus?
Der Brand in der Lagerhalle in Gurten brach in der Nacht zum Dienstag, dem 17. März 2026, aus. Der Notruf wurde um 23:54 Uhr abgesetzt, woraufhin die ersten Einsatzkräfte zum Brandort eilten und mit den Löscharbeiten begannen.
Warum gestalteten sich die Löscharbeiten so schwierig?
Die Löscharbeiten gestalteten sich aufgrund der großen Menge an gelagertem Altholz und der daraus resultierenden hohen Brandlast schwierig. Das Altholz sorgte für eine schnelle Ausbreitung des Feuers und eine enorme Hitzeentwicklung, was den Einsatz der Feuerwehrkräfte erschwerte.
Wie viele Einsatzkräfte waren bei dem Großbrand in Gurten beteiligt?
Insgesamt waren rund 184 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Polizei und Rotem Kreuz an den Löscharbeiten beteiligt. Die Feuerwehren wurden von neun Tanklöschfahrzeugen, zwölf Löschfahrzeugen sowie vier Kommando- und Mannschaftstransportfahrzeugen unterstützt.
Was ist die vermutliche Ursache für den Großbrand in Gurten?
Die Brandursache ist derzeit noch unbekannt. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen, um die genauen Umstände des Brandes zu klären. Ergebnisse werden in den kommenden Tagen erwartet, sobald der Brandort betreten werden kann.
| Organisation | Anzahl Fahrzeuge | Anzahl Einsatzkräfte |
|---|---|---|
| Feuerwehr (Tanklöschfahrzeuge) | 9 | ca. 100 |
| Feuerwehr (Löschfahrzeuge) | 12 | ca. 60 |
| Feuerwehr (Kommando/Transport) | 4 | ca. 16 |
| Polizei | – | ca. 4 |
| Rotes Kreuz | – | ca. 4 |
Quelle: Freiwillige Feuerwehr Ried


