Royal-neues Heim wirft Fragen“>Insider Andrew Lownie beschreibt Fergies Jagd auf reiche Männer.
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2014 hat „American Sniper“ Steven Spielbergs Meilenstein „Der quot-210526/“ title=“Weder "Der Soldat James Ryan" noch "Dunkirk": Der erfolgreichste Kriegsfilm aller Zeiten ist ein umstrittener Kino-Hit“>Soldat James Ryan“ als erfolgreichster Kriegsfilm aller Zeiten abgelöst. Doch mittlerweile wurde auch das im Irakkrieg angesiedelte Biopic von Clint Eastwood wieder entthront – und zwar von einem Film, bei dem es sich zugleich auc…
Originalartikel veröffentlicht auf Filmstarts
Quelle: Filmstarts.de

2014 hat „American Sniper“ Steven Spielbergs Meilenstein „Der Soldat James Ryan“ als erfolgreichster Kriegsfilm aller Zeiten abgelöst. Doch mittlerweile wurde auch das im Irakkrieg angesiedelte Biopic von Clint Eastwood wieder entthront – und zwar von einem Film, bei dem es sich zugleich auc…

Der Beamte wurde nicht rechtskräftig zu mehr als vier Jahren unbedingter Haft verurteilt. Schuldsprüche gab es etwa für Amtsmissbrauch, Bestechlichkeit und agent-erhielt/“ title=“Ex-BVT-Agent Ott erhielt Haftstrafe für Spionage und Amtsmissbrauch“>Spionage
Quelle: Der Standard

Der Beamte wurde nicht rechtskräftig zu mehr als vier Jahren unbedingter Haft verurteilt. Schuldsprüche gab es etwa für Amtsmissbrauch, Bestechlichkeit und agent-erhielt-210526/“ title=“Ex-BVT-Agent Ott erhielt Haftstrafe für Spionage und Amtsmissbrauch“>Spionage
Quelle: Der Standard

Hans Königsmann baute die ersten interview-musks/“ title=“INTERVIEW – Musks Raketen-Mann: Wie ein deutscher Ingenieur SpaceX rettete“>Raketen für SpaceX. Eine einzige korrigierte Zahl verhinderte damals den sicheren Bankrott. Heute blickt Königmann auf ein Weltraum-Imperium vor dem Börsengang.
Quelle: Neue Zürcher Zeitung

Hans Königsmann baute die ersten interview-musks-210526/“ title=“INTERVIEW – Musks Raketen-Mann: Wie ein deutscher Ingenieur SpaceX rettete“>Raketen für SpaceX. Eine einzige korrigierte Zahl verhinderte damals den sicheren Bankrott. Heute blickt Königmann auf ein Weltraum-Imperium vor dem Börsengang.
Quelle: Neue Zürcher Zeitung

Beim zweiten Tag ihres Nordirland-Besuchs erlebten König Charles und Camilla unter anderem eine freche Möwe, Guinness und eine Party.
König Charles III., 77, und Königin Camilla, 78, haben am Mittwoch den zweiten Tag ihres dreitägigen Nordirland-Besuchs mit getrennten Programmen absolviert – und dabei viel erlebt. Der britische Monarch sah sich etwa mit einem ungebetenen Geschenk konfrontiert: Vor dem Newcastle Community Cinema wurde er von einer Möwe mit einem unfreiwilligen Gruß aus der Luft bedacht. Der weiße Klecks landete auf dem Rücken seines Jacketts, wie Bilder zeigen. (Lesen Sie auch: Charles und Camilla in Nordirland: Möwen, Guinness…)
Charles ließ sich davon nicht beeindrucken. Er lehnte laut dem „People“-Magazin das Angebot ab, die Jacke sofort zu wechseln, schüttelte weiter Hände und kommentierte das Malheur mit dem Satz: „Wenigstens hat es nicht meinen Kopf getroffen!“
Kurz vor dem Möwen-Zwischenfall hatte Charles das Newcastle Community Cinema besucht, begleitet von dem Schauspieler und Stadtgewächs Ian McElhinney. An der Kinokasse erhielt der König ein VIP-Ticket, wie der offizielle Instagram-Account des Königshauses zeigt. Das Kino, das 2008 von filmbegeisterten Freiwilligen gegründet wurde, ist ein Gemeinschaftszentrum für Filmvorführungen, Sportgruppen und kulturelle Veranstaltungen – genau die Art von Initiative, die Charles sichtlich interessiert. (Lesen Sie auch: König Charles III. und Königin Camilla: Royale…)
Anschließend half der König in der Pantry Foodbank in der Donard Methodist Church mit: Er packte gemeinsam mit Ehrenamtlichen Lebensmittelpakete für weniger mobile Gemeindemitglieder.
Während Charles in Newcastle unterwegs war, erkundete Königin Camilla das nahe gelegene Royal Hillsborough. Die 78-Jährige besuchte den Pub „The Parson’s Nose“, den traditionsreichen Lebensmittelladen ER Wilson – das älteste Geschäft des Ortes – sowie das Arthur’s Café. Im Pub griff die Königin selbst zum Zapfhahn und schenkte ein Pint Guinness ein, wie das Königshaus auf Instagram festhielt. „Es war wunderbar, so viele Anwohner auf dem Weg zu treffen“, heißt es in dem Post. (Lesen Sie auch: Königin Camilla in New York: Sie trifft…)
Am Nachmittag fanden König und Königin wieder zusammen: Bei einer Gartenparty auf Hillsborough Castle – dem offiziellen Wohnsitz des britischen Monarchen in Nordirland – empfingen sie Vertreterinnen und Vertreter aus dem nordirischen Ehrenamts- und Wohltätigkeitssektor. Die Gäste wurden laut Königshaus eingeladen, weil sie sich in ihren Gemeinschaften besonders verdient gemacht haben.

Als bleibendes Zeichen pflanzten Charles und Camilla bei schönstem Wetter gemeinsam einen Malus-Royalty-Baum im Schlossgarten. Zu diesem Anlass trug Camilla ein strahlend blaues Kleid mit Schmetterlingsbrosche, einen passenden Hut und schwarze Handschuhe. „Ein sonniger Nachmittag in Hillsborough!“, freute sich das Königspaar im Netz. (Lesen Sie auch: König Charles III.: Bewegende Hommage an die…)
Ursprünglich berichtet von: Gala


Beim zweiten Tag ihres Nordirland-Besuchs erlebten König Charles und Camilla unter anderem eine freche Möwe, Guinness und eine Party.

König Charles III., 77, und Königin Camilla, 78, haben am Mittwoch den zweiten Tag ihres dreitägigen Nordirland-Besuchs mit getrennten Programmen absolviert – und dabei viel erlebt. Der britische Monarch sah sich etwa mit einem ungebetenen Geschenk konfrontiert: Vor dem Newcastle Community Cinema wurde er von einer Möwe mit einem unfreiwilligen Gruß aus der Luft bedacht. Der weiße Klecks landete auf dem Rücken seines Jacketts, wie Bilder zeigen. (Lesen Sie auch: Charles und Camilla in Nordirland: Möwen, Guinness…)
Charles ließ sich davon nicht beeindrucken. Er lehnte laut dem „People“-Magazin das Angebot ab, die Jacke sofort zu wechseln, schüttelte weiter Hände und kommentierte das Malheur mit dem Satz: „Wenigstens hat es nicht meinen Kopf getroffen!“
Kurz vor dem Möwen-Zwischenfall hatte Charles das Newcastle Community Cinema besucht, begleitet von dem Schauspieler und Stadtgewächs Ian McElhinney. An der Kinokasse erhielt der König ein VIP-Ticket, wie der offizielle Instagram-Account des Königshauses zeigt. Das Kino, das 2008 von filmbegeisterten Freiwilligen gegründet wurde, ist ein Gemeinschaftszentrum für Filmvorführungen, Sportgruppen und kulturelle Veranstaltungen – genau die Art von Initiative, die Charles sichtlich interessiert. (Lesen Sie auch: König Charles III. und Königin Camilla: Royale…)
Anschließend half der König in der Pantry Foodbank in der Donard Methodist Church mit: Er packte gemeinsam mit Ehrenamtlichen Lebensmittelpakete für weniger mobile Gemeindemitglieder.
Während Charles in Newcastle unterwegs war, erkundete Königin Camilla das nahe gelegene Royal Hillsborough. Die 78-Jährige besuchte den Pub „The Parson’s Nose“, den traditionsreichen Lebensmittelladen ER Wilson – das älteste Geschäft des Ortes – sowie das Arthur’s Café. Im Pub griff die Königin selbst zum Zapfhahn und schenkte ein Pint Guinness ein, wie das Königshaus auf Instagram festhielt. „Es war wunderbar, so viele Anwohner auf dem Weg zu treffen“, heißt es in dem Post. (Lesen Sie auch: Königin Camilla in New York: Sie trifft…)
Am Nachmittag fanden König und Königin wieder zusammen: Bei einer Gartenparty auf Hillsborough Castle – dem offiziellen Wohnsitz des britischen Monarchen in Nordirland – empfingen sie Vertreterinnen und Vertreter aus dem nordirischen Ehrenamts- und Wohltätigkeitssektor. Die Gäste wurden laut Königshaus eingeladen, weil sie sich in ihren Gemeinschaften besonders verdient gemacht haben.

Als bleibendes Zeichen pflanzten Charles und Camilla bei schönstem Wetter gemeinsam einen Malus-Royalty-Baum im Schlossgarten. Zu diesem Anlass trug Camilla ein strahlend blaues Kleid mit Schmetterlingsbrosche, einen passenden Hut und schwarze Handschuhe. „Ein sonniger Nachmittag in Hillsborough!“, freute sich das Königspaar im Netz. (Lesen Sie auch: König Charles III.: Bewegende Hommage an die…)
Ursprünglich berichtet von: Gala

Digitaler, einfacher, schneller – und nicht mehr so teuer. Beim Führerschein soll sich einiges ändern, um vor allem junge Leute von Kosten zu entlasten. Ein Überblick.

Günstig war ein Führerschein eigentlich nie. Happige Kosten von oft einigen Tausend Euro sollen nach Plänen von Verkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) aber spürbar heruntergehen. Das Bundeskabinett brachte dazu eine Reform auf den Weg, die flexiblere Vorgaben und mehr Digitalisierung für die Fahrschulen bringen soll. Theoretische und praktische Prüfungen sollen entschlackt werden. Der Entwurf kommt nun zu Beratungen in den Bundestag und den Bundesrat. Angepeilt ist, dass die neuen Regeln Anfang 2027 greifen. (Lesen Sie auch: Fahrschulreform: Unterwegs mit dem Fahrsimulator, der den…)
Ursprünglich berichtet von: Stern
„Mobilität darf kein Privileg sein“, sagte Schnieder. Die Reform solle den Weg zum Führerschein einfacher und bezahlbarer machen, der ein „Schlüssel zur eigenen Freiheit“ sei – besonders da, wo Busse und Bahnen nicht regelmäßig fahren. Derzeit werden laut Ministerium für den Pkw-Führerschein der Klasse B im Schnitt 3400 Euro fällig. Eine Kombination aus Digitalisierung, weniger Bürokratie und mehr Transparenz soll die Kosten senken, aber ohne Abstriche bei der Verkehrssicherheit. Dass es günstiger gehe, zeigten Nachbarländer wie Luxemburg mit durchschnittlich 1500 Euro oder Belgien mit 2000 Euro. (Lesen Sie auch: Führerschein Kontrolle ohne? das könnte Sogar Klüger…)
Die Pflicht zu Präsenzunterricht soll entfallen. Fahrschulen sollen mehr digitalen Unterricht anbieten können – auch über Apps. Vorgaben zu Schulungsräumen und zur Reihenfolge der Lehrinhalte sollen abgeschafft werden. Der Katalog mit inzwischen mehr als 1169 Fragen für die theoretische Prüfung soll um ein Drittel auf 840 reduziert werden. Bei der theoretischen Prüfung soll künftig jede Frage mit einem Punkt bewertet werden – statt einer gewichteten Bewertung jeder einzelnen Prüfungsfrage mit zwei bis fünf Fehlerpunkten. Sicherheitsrelevante Fragen dürfen laut Ministerium aber nicht falsch beantwortet werden.
Für die Zahl der 45-minütigen Sonderfahrten etwa bei Dunkelheit oder auf Autobahnen soll die feste Vorgabe entfallen, dass es insgesamt zwölf sein müssen. Künftig sollen die Fahrschulen die Stundenzahl je nach Fähigkeiten der Fahrschülerinnen und Fahrschüler ansetzen. Die praktische Prüfung soll von 55 auf 40 Minuten verkürzt werden. Dabei soll die reine Fahrzeit künftig 25 statt 30 Minuten betragen, Ein- und Ausparken gehören nicht dazu. Ziel ist, mehr Prüfungen pro Tag zu ermöglichen und damit Wartezeiten zu verkürzen. (Lesen Sie auch: Gebrauchtwagen Mercedes: Top-Modelle unter 15.000 Euro Finden)
Die Reform werde nicht sofort, sondern in einem Prozess Auswirkungen auf die Preise haben, sagte Schnieder. „Was der Führerschein am Ende kostet, wird der Markt regeln.“ Es solle aber einfacher werden, deshalb würden auch die Kosten sinken. Der schwarz-rote Zeitplan sieht vor, dass die neuen Regeln möglichst ab 1. Januar 2027 gelten. „Ich kann jedem nur empfehlen, der den Führerschein machen möchte, ihn sofort zu machen, nicht zu warten“, sagte Schnieder. Denn es sei nicht genau abzusehen, wann sich die Preise anders einpendeln werden.

Vergleiche von Fahrschulen sind bisher häufig schwierig, auch wegen vieler Preisbestandteile, von der Grundgebühr bis zu Kosten für Lernmaterial und Fahrstunden. Künftig sollen Preise und Erfolgsquoten aller Fahrschulen online veröffentlicht werden. Auch eine „Experimentierklausel“ ist geplant: Künftig sollen Fahrschüler mit Anleitung naher Personen wie der Eltern Fahrpraxis auf öffentlichen Straßen sammeln können. Das soll die praktische Ausbildung in der Fahrschule ergänzen. Und Voraussetzung ist eine bestandene Theorieprüfung. (Lesen Sie auch: Wechselkennzeichen Bedeutung: Was Bedeutet das „W“ Wirklich?)
Seit den ersten Ankündigungen Schnieders für eine Reform ist nach früheren Angaben von Branchenverbänden in Fahrschulen die Zahl der Anmeldungen teils eingebrochen. Denn viele wollten warten, bis der Führerschein günstiger wird. Die Bundesvereinigung der Fahrlehrerverbände sprach sich in einem Papier gegen Kürzungen der Fragenkataloge und auch bei Sonderfahrten aus – sie hätten wesentlich zur Reduzierung jugendlicher Unfallopfer beigetragen. Die „Einführung einer Ausbildung von Laien durch Laien“ werde strikt abgelehnt.


Chips von Nvidia sind eine Schlüsseltechnologie für die Entwicklung Künstlicher Intelligenz. Dem Konzern beschert das weiter rasantes Wachstum und Milliardengewinne.

Der Chipkonzern Nvidia wächst im KI-Boom weiter rasant. Im vergangenen Quartal stieg der Umsatz im Jahresvergleich um 85 Prozent auf 81,6 Milliarden Dollar (70 Milliarden Euro). Damit war das Wachstum höher als im Vierteljahr davor.
Der um Sondereffekte bereinigte operative Gewinn kletterte um fast 150 Prozent auf 53,5 Milliarden Dollar. Damit übertraf der KI-Pionier einmal mehr die Erwartungen der Experten. Unterm Strich verdiente Nvidia 58,3 Milliarden Dollar nach einem Gewinn von knapp 18,8 Milliarden Dollar im Vorjahresquartal. (Lesen Sie auch: Digitale Souveränität: Thales und Google Cloud Starten)
Der für das laufende Quartal erwartete Umsatz von rund 91 Milliarden Dollar liegt über der durchschnittlichen Prognose von Analysten. Allerdings hatte Nvidia die Börsianer in den vergangenen Jahren daran gewöhnt, dass der Konzern alle Erwartungen stark übertrifft. Die Aktie gab im nachbörslichen Handel nach.
Nicht genug Chips
Nvidia-Chef Jensen Huang betonte in einer Telefonkonferenz mit Analysten, dass die Nachfrage nach Nvidia-Chips ungebrochen stark sei. Bei der nächsten Generation der KI-Halbleiter mit dem Namen Vera Rubin werde es wohl durchgehend Engpässe geben. Erste dieser Systeme sollen im zweiten Halbjahr an die Kunden gehen. (Lesen Sie auch: Google KI Suche: Revolutioniert die KI das…)
In der Zukunft werde Nvidia auch mehr Geschäft unter anderem mit Technologie für Roboter machen, sagte Huang. Während Nvidias Stärke traditionell Grafikkarten waren, auf deren Basis auch die KI-Chips entstanden, plant der Konzern für dieses Jahr auch mit Erlösen von 20 Milliarden Dollar bei Hauptprozessoren.
Das wertvollste Unternehmen der Welt

Nvidia ist mit seinen Produkten für Rechenzentren ein zentraler Motor des KI-Booms und profitiert am meisten von diesem. Der Börsenwert des Unternehmens ist in den vergangenen fünf Jahren um mehr als das 15-fache auf 5,6 Billionen Dollar gestiegen. Damit ist Nvidia derzeit das wertvollste Unternehmen der Welt, gefolgt von Google-Mutter Alphabet mit 4,7 Billionen Dollar. (Lesen Sie auch: KI Brille Google: Antwort auf Metas Modell…)
Nach wie vor offen ist, wie es für Nvidia in China weitergeht. Die US-Regierung erlaubt zwar wieder den Verkauf einiger Nvidia-Chipsysteme in das Land – für eine saftige Gebühr von 25 Prozent. Allerdings ist weiterhin unklar, ob die Regierung in Peking die dortigen Unternehmen diese Chips auch kaufen lässt.
Ursprünglich berichtet von: Stern


Im Mai 2026 steht Alex Karp, der unkonventionelle CEO von Palantir Technologies, weiterhin im Zentrum globaler Debatten um künstliche Intelligenz (KI), Datenanalyse und digitale Souveränität. Der studierte Philosoph und Jurist leitet ein Unternehmen, das sich von seinen Anfängen als geheimer Rüstungs- und Geheimdienstzulieferer zu einem bedeutenden Akteur im kommerziellen Sektor entwickelt hat und dessen Einfluss auf Wirtschaft und Politik weltweit wächst.
Lesezeit: ca. 12 Minuten
Alex Karp ist der Mitbegründer und Chief Executive Officer (CEO) von Palantir Technologies, einem führenden Unternehmen im Bereich der Datenanalyse und künstlichen Intelligenz. Im Mai 2026 prägt er mit seinen kontroversen Ansichten zur Rolle von Technologie in Verteidigung und Gesellschaft sowie durch die starken Geschäftsergebnisse von Palantir weiterhin die globale Technologielandschaft. Sein Unternehmen verzeichnete im ersten Quartal 2026 ein Rekordwachstum, insbesondere im US-Geschäft, während es in Deutschland auf Vorbehalte stößt.
Alexander Caedmon Karp, geboren am 2. Oktober 1967, ist eine bemerkenswerte Figur in der Tech-Welt. Sein Werdegang unterscheidet sich erheblich von dem vieler seiner Silicon-Valley-Kollegen, die oft eine ingenieurwissenschaftliche oder betriebswirtschaftliche Ausbildung vorweisen. Karp erwarb einen Juris Doctor (J.D.) an der Stanford Law School und promovierte anschließend in Sozialtheorie an der Goethe-Universität Frankfurt am Main in Deutschland. Diese akademische Ausrichtung auf Philosophie und Recht prägte seine Sichtweise auf Technologie, Ethik und Gesellschaft zutiefst und macht ihn zu einem einzigartigen Anführer in der Datenanalysebranche.
Vor der Gründung von Palantir im Jahr 2004 war Karp im Finanzbereich tätig und gründete die Investmentfirma Caedmon Group, wo er Vermögen für wohlhabende europäische Investoren verwaltete. Zusammen mit Peter Thiel und anderen Mitbegründern rief er Palantir Technologies ins Leben, mit der Vision, Datenanalysetools zur Lösung komplexer Probleme in den Bereichen nationale Sicherheit und Betrugserkennung einzusetzen. Karp, der fließend Deutsch spricht und in Deutschland studierte, ist auch Co-Geschäftsführer der Frankfurter Palantir Technologies GmbH.
Palantir Technologies ist ein Softwareunternehmen, das sich auf die Integration, Analyse und Visualisierung großer Datenmengen spezialisiert hat. Ursprünglich bekannt für seine Arbeit mit Regierungsbehörden und Geheimdiensten, wie der CIA und dem US-Militär, hat Palantir seine Präsenz in den letzten Jahren erheblich auf den kommerziellen Sektor ausgeweitet.
Das Unternehmen bietet zwei Hauptplattformen an: Gotham, primär für Regierungs- und Verteidigungskunden, und Foundry, das für kommerzielle Unternehmen entwickelt wurde. Beide Plattformen ermöglichen es Kunden, komplexe Datenlandschaften zu verstehen und datengestützte Entscheidungen zu treffen. Palantir wird oft für seine Rolle in Konfliktgebieten wie der Ukraine und im Nahen Osten zitiert, wo seine Software zur Verbesserung der militärischen Effizienz eingesetzt wird.
Im Februar 2026 verlegte Palantir seinen Unternehmenshauptsitz von Denver nach Aventura, Florida, ein Schritt, der die strategische Neuausrichtung des Unternehmens unterstreicht.
Palantir Technologies hat am 4. Mai 2026 die Ergebnisse für das erste Quartal des Geschäftsjahres 2026 bekannt gegeben und damit ein Rekordquartal erzielt, das die Erwartungen von Analysten deutlich übertraf.
| Kennzahl | Q1 2026 Ergebnis | Vergleich zum Vorjahr (YoY) | Quelle |
|---|---|---|---|
| Gesamtumsatz | 1,633 Mrd. USD | +85% | |
| Umsatz US-Geschäft | 1,282 Mrd. USD | +104% | |
| Umsatz US-Kommerziell | 595 Mio. USD | +133% | |
| Umsatz US-Regierung | 687 Mio. USD | +84% | |
| Bereinigter Gewinn pro Aktie (EPS) | 0,33 USD | +17,86% über Prognose | |
| GAAP Nettoergebnis | 871 Mio. USD | (nicht direkt YoY angegeben) | |
| Angehobene Umsatzprognose FY 2026 | 7,650 – 7,662 Mrd. USD | +71% Wachstum |
Alex Karp kommentierte die Ergebnisse mit den Worten, dass das Wachstum durch eine „einmalige Nachfrage“ nach Palantirs Plattform angetrieben werde. Das Unternehmen hob seine Umsatzprognose für das Gesamtjahr 2026 auf 7,650 bis 7,662 Milliarden US-Dollar an, was einem erwarteten Wachstum von 71% entspricht. Insbesondere das US-Kommerzgeschäft, das um 133% zulegte, wird als Haupttreiber des Erfolgs angesehen.
Alex Karp ist bekannt für seine direkten und oft provokanten Äußerungen zur Rolle von Technologie und KI in der Gesellschaft. Im Januar 2026 sprach er auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos über die tiefgreifenden Auswirkungen von KI auf Kriegsführung, nationale Sicherheit und die Weltwirtschaft. Er argumentierte, dass KI offenlegen werde, was Gesellschaften „ertragen“ können und wer dabei zurückfällt.
Im März 2026 warnte Karp das Silicon Valley davor, weiße-Kragen-Jobs zu vernichten und gleichzeitig das Militär zu ignorieren, da dies zur Verstaatlichung der Technologie führen könnte. Darüber hinaus veröffentlichte Palantir im Mai 2026 ein Manifest, das unter anderem die allgemeine Wehrpflicht forderte, die Entwicklung von KI-Waffen befürwortete und den „leeren und hohlen Pluralismus“ des Westens verurteilte. Ein britischer Abgeordneter bezeichnete Karps Manifest daraufhin als „Geschwafel eines Superschurken“.
Am 5. Mai 2026 riet Alex Karp US-Unternehmen, sich von „AI slop“ abzuwenden und sich auf funktionierende Softwarelösungen zu konzentrieren, die „tatsächliche Ergebnisse“ liefern. Er kritisierte die Verbreitung von KI-generierten Inhalten geringer Qualität in sozialen Medien und betonte, dass Palantirs Erfolg auf dem Bereitstellen realer Transformation basiere. Diese Haltung unterstreicht Karps pragmatischen Ansatz und seine Überzeugung, dass der Wert von KI in ihrer tatsächlichen Anwendbarkeit und nicht in spekulativen Hypes liegt.
Die Beziehung zwischen Palantir und Deutschland ist im Mai 2026 weiterhin von Spannungen geprägt. Obwohl Alex Karp fließend Deutsch spricht und in Frankfurt promoviert hat, stößt sein Unternehmen in seiner ehemaligen Wahlheimat auf erhebliche Vorbehalte. Der Chef der Cyberkräfte der Bundeswehr, Thomas Daum, erklärte Anfang 2026, es sei „schlicht undenkbar“, Mitarbeitern eines amerikanischen Privatunternehmens Zugang zu nationalen Datenbanken zu gewähren.
Diese Haltung spiegelt Deutschlands Bestreben nach digitaler Souveränität wider, das darauf abzielt, die Abhängigkeit von US-Technologie zu reduzieren. Ein aktuelles Beispiel hierfür ist die Entscheidung des deutschen Verfassungsschutzes (BfV) vom 17. Mai 2026, die französische KI-Firma Chaps Vision anstelle von Palantir für die Verwaltung ihrer Datensysteme zu wählen. Diese Entscheidung wird als klares Signal für Europas Wunsch nach digitaler Unabhängigkeit interpretiert. Das Thema Digitale Souveränität ist für Deutschland von strategischer Bedeutung.
Alex Karp reagierte auf die Ablehnung in Deutschland mit Unverständnis und scharfer Kritik. In einem Interview mit BILD verteidigte er Palantirs Technologie und betonte, sie werde auf „jedem ernsthaften Schlachtfeld der Welt“ eingesetzt. Er äußerte sich überrascht über die Haltung des deutschen Militärs und verglich die kritische deutsche Debatte über KI-gesteuerte Software mit „Gesprächen über Hexerei“. Karp argumentierte zudem, dass die „Nachkriegsentmannung Deutschlands und Japans rückgängig gemacht werden müsse“ – eine Aussage, die in Deutschland sicherlich nicht gut ankommt.
Video: Alex Karp spricht auf dem Weltwirtschaftsforum 2026 über die Auswirkungen von KI (Quelle: YouTube / AI1G)
Während Deutschland eine kritische Haltung gegenüber Palantir einnimmt, ist die Situation in anderen europäischen Ländern differenzierter. Polen unterzeichnete im Oktober 2025 eine Absichtserklärung zur Implementierung von Palantir-Lösungen in seinen Streitkräften. Frankreichs Generaldirektion für innere Sicherheit (DGSI) verlängerte ihren Vertrag mit Palantir im Dezember 2025 um weitere drei Jahre. Auch das Vereinigte Königreich hat umfangreiche Verträge mit Palantir, darunter einen 330 Millionen Pfund schweren Deal mit NHS England und einen 240,6 Millionen Pfund Vertrag mit dem Verteidigungsministerium.
Diese unterschiedlichen Ansätze verdeutlichen das Dilemma europäischer Staaten: Einerseits der Wunsch nach technologischer Souveränität und Schutz sensibler Daten, andererseits der Bedarf an fortschrittlichen Datenanalyse- und KI-Lösungen, die Palantir in vielen Bereichen nachweislich bietet. Die Diskussion um KI im Suchfeld der Zukunft zeigt ebenfalls, wie zentral die Rolle von Daten und Algorithmen für moderne Infrastrukturen ist.
Alex Karp betont, dass Palantir keinen Zugriff auf die Daten seiner Kunden hat, selbst wenn diese die Software auf sensiblen Schlachtfeldern wie in der Ukraine einsetzen. Er sagte, dass fast der gesamte Code von den Nutzern selbst geschrieben und kontrolliert werde, wodurch aus seiner Sicht keine Souveränitätsfragen entstünden. Diese Aussage steht jedoch im Kontrast zu den Bedenken deutscher Beamter, die die Abhängigkeit von einem US-Unternehmen und dessen Unterwerfung unter US-Recht als problematisch erachten.
Alex Karp und Palantir Technologies werden auch in Zukunft eine prägende Rolle in der globalen Technologie- und Geopolitik spielen. Die beeindruckenden Finanzzahlen des ersten Quartals 2026 unterstreichen die wachsende Relevanz des Unternehmens, insbesondere im Bereich der KI-gestützten Datenanalyse. Palantir’s Fähigkeit, in kritischen Sektoren wie Verteidigung und Gesundheitswesen zu agieren, positioniert es als wichtigen Akteur in der Gestaltung der zukünftigen digitalen Landschaft. Karps visionäre, aber auch polarisierende Ansichten werden weiterhin Debatten anstoßen und die Grenzen dessen, was technologisch und ethisch machbar ist, ausloten.
Die Herausforderungen in Europa, insbesondere in Deutschland, hinsichtlich digitaler Souveränität und Datenzugriff, bleiben für Alex Karp und Palantir bestehen. Es wird entscheidend sein zu beobachten, wie das Unternehmen auf diese Bedenken reagiert und ob es Wege finden kann, das Vertrauen europäischer Partner zu gewinnen, ohne seine Kernphilosophie aufzugeben. Die verstärkte Fokussierung auf das US-Kommerzgeschäft könnte dabei helfen, die Abhängigkeit von staatlichen Verträgen zu diversifizieren, während die strategische Bedeutung von Palantirs Software für die nationale Sicherheit in vielen Ländern unbestreitbar bleibt.
Alex Karp bleibt im Mai 2026 eine der faszinierendsten und einflussreichsten Persönlichkeiten der Technologiebranche. Seine intellektuelle Tiefe, gepaart mit einem kompromisslosen Pragmatismus, treibt Palantir Technologies zu bemerkenswerten Erfolgen, wie die jüngsten Rekordzahlen belegen. Gleichzeitig provozieren seine klaren Positionen zu nationaler Sicherheit, KI-Ethik und digitaler Souveränität weiterhin intensive Debatten, insbesondere in Europa. Die Entwicklung von Palantir unter seiner Führung wird zweifellos weiterhin die Schnittstelle von Technologie, Wirtschaft und Geopolitik maßgeblich mitgestalten.