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  • Gefriergetrocknete Früchte: Darauf solltest du beim Kauf achten

    Gefriergetrocknete Früchte: Darauf solltest du beim Kauf achten

    Gefriergetrocknete Früchte sind knusprige Frucht-Stücke, denen per Gefriertrocknung fast das gesamte Wasser entzogen wurde – ohne Hitze, ohne Zusätze. Das Ergebnis: ein Snack, der bis zu rund 90 Prozent der Vitamine und Mineralstoffe von frischem Obst behält, dafür aber pro Gramm deutlich mehr Zucker liefert. Wir zeigen dir, was wirklich drinsteckt, worauf du beim Kauf achten solltest und wie du die Dinger am besten isst.

    📝 Kurz zusammengefasst
    Gefriergetrocknete Früchte behalten durch das schonende Verfahren fast alle Nährstoffe und schmecken intensiv fruchtig. Weil das Wasser fehlt, sind Zucker und Kalorien pro 100 Gramm aber stark konzentriert – als Topping oder Snack in kleinen Portionen sind sie top, als Süßigkeiten-Ersatz in der Tüte weniger. Beim Kauf zählt: 100 Prozent Frucht, keine Zusätze.

    📋 Das Wichtigste in Kürze

    • Bei der Gefriertrocknung (Sublimation) wird das Wasser ohne Hitze entzogen – laut BZfE bleiben fast alle Inhaltsstoffe erhalten.
    • Bis zu rund 90 Prozent der Vitamine, auch das hitzeempfindliche Vitamin C, bleiben erhalten.
    • Pro 100 Gramm steckt deutlich mehr Zucker drin als in frischem Obst – bei Erdbeeren laut Verbraucherzentrale Bayern rund das Zehnfache.
    • Sinnvolle Portion: etwa 10 bis 15 Gramm, also eine halbe Handvoll.
    • Hochwertige Ware enthält nur eines: Frucht. Keine geschwefelten Stücke, kein zugesetzter Zucker.
    • Ungeöffnet, luftdicht und dunkel gelagert halten sie viele Monate.

    🍓 Was gefriergetrocknete Früchte überhaupt sind

    Gefriergetrocknete Früchte sind frisches Obst, dem in einer Vakuumkammer das Wasser entzogen wurde. Die Früchte werden zuerst tiefgefroren, dann geht das Eis im Vakuum direkt in Gasform über – dieser Vorgang heißt Sublimation. Der Clou: Es kommt keine Hitze ins Spiel. Genau das unterscheidet sie vom klassischen Dörrobst, bei dem Wärme einen Teil der Vitamine zerstört.

    Form, Farbe, Aroma und Zellstruktur bleiben dabei fast vollständig erhalten. In Milch oder Joghurt saugen sich die Stücke wieder voll und kommen frischem Obst nahe. Wenn du erstmal eine gute Quelle suchst: Bei spezialisierten Anbietern kannst du sortenrein gefriergetrocknete Früchte kaufen – von Erdbeere über Himbeere bis Mango. Mehr Food-Themen findest du in unserem Lifestyle-Ressort.

    💪 Wie gesund sind gefriergetrocknete Früchte wirklich?

    gefriergetrocknete Früchte – 💪 Wie gesund sind gefriergetrocknete Früchte wirklich?
    💪 Wie gesund sind gefriergetrocknete Früchte wirklich?

    Ziemlich gut – mit einem klaren Aber. Weil das Verfahren ohne Hitze auskommt, bleiben laut Studienlage bis zu rund 90 Prozent der ursprünglichen Nährstoffe erhalten: Vitamin C, B-Vitamine, Folsäure, dazu Mineralstoffe wie Kalium und Magnesium sowie Ballaststoffe und sekundäre Pflanzenstoffe. Das Bundeszentrum für Ernährung (BZfE) stuft gefriergetrocknetes Obst sogar als Option für eine deiner fünf Portionen Obst und Gemüse am Tag ein – eine halbe Handvoll reicht.

    Das Aber betrifft den Zucker. Durch den Wasserentzug konzentriert sich alles, was übrig bleibt. Es ist derselbe Fruchtzucker wie in frischem Obst, nur dichter gepackt. Die Verbraucherzentrale Bayern hat es vorgerechnet: Gefriergetrocknete Erdbeeren bringen bei gleichem Gewicht rund zehnmal so viel Zucker und Kalorien auf die Waage wie frische. Heißt für dich: Eine kleine Portion ist ein guter Snack. Die halbe Tüte vor dem Fernseher ist es nicht. Wer auf seine Snacks achtet, kombiniert sie am besten mit etwas Eiweiß.

    🛒 Darauf solltest du beim Kauf achten

    Die wichtigste Regel: Auf der Zutatenliste sollte nur die Frucht stehen. Hochwertige gefriergetrocknete Früchte brauchen keine Zusätze. Worauf du konkret schauen solltest:

    • 100 Prozent Frucht: Kein zugesetzter Zucker, keine Aromen, keine Öle. „Ohne Zuckerzusatz“ heißt übrigens nur, dass nichts zugefügt wurde – der natürliche Fruchtzucker bleibt.
    • Keine Schwefelung: Anders als bei vielen klassischen Trockenfrüchten ist bei echter Gefriertrocknung kein Schwefel nötig. Gut für alle, die empfindlich reagieren.
    • Sortenrein und nachvollziehbar: Klare Herkunft und einzelne Sorten sprechen für Qualität.
    • Verpackung: Luftdicht und lichtgeschützt – nur so bleiben die Nährstoffe stabil.

    Selber machen ist kaum eine Alternative: Für echte Gefriertrocknung brauchst du eine Vakuumkammer mit präziser Temperaturkontrolle. Im Dörrgerät oder Ofen bekommst du nur Dörrobst – nicht dasselbe Ergebnis. Wer ohnehin gern Müsli selber macht, kauft die Früchte also besser fertig dazu.

    🥣 So holst du am meisten raus

    Gefriergetrocknete Früchte sind extrem vielseitig. Die naheliegendsten Einsätze:

    • Als Topping auf Porridge, Joghurt, Quark oder selbst gemischtem Haferflocken-Müsli.
    • Im Shaker oder in der Smoothie Bowl für Farbe und Aroma.
    • Als purer Snack für unterwegs – leicht, knusprig, kein Gematsche im Rucksack.
    • In geschmolzene Schokolade getunkt als kleine Nascherei.

    Wegen des leichten Gewichts sind sie auch beim Meal Prep und auf Touren praktisch. Halte dich grob an 10 bis 15 Gramm pro Portion, dann bleibt die Zuckerbilanz im Rahmen.

    📊 Gefriergetrocknet vs. frisch: die Fakten

    Aspekt Detail Quelle
    Nährstofferhalt bis zu ~90 % der Vitamine, da ohne Hitze BZfE
    Zucker pro 100 g bei Erdbeeren ~10× höher als frisch (konzentriert) Verbraucherzentrale Bayern
    Sinnvolle Portion ~10–15 g (halbe Handvoll) BZfE
    Verfahren Sublimation im Vakuum, ohne Erhitzen Wikipedia: Gefriertrocknung

    🎯 FHM-EINORDNUNG

    Was die meisten Ratgeber unterschlagen

    Die Werbung verkauft gefriergetrocknete Früchte gern als reine „Vitaminbombe“. Stimmt zur Hälfte – die andere Hälfte ist der Zucker.

    1. Pro Stück, nicht pro Gramm denken
    Eine gefriergetrocknete Erdbeere hat nicht mehr Zucker als eine frische. Nur passen eben viel mehr Stücke in eine Handvoll. Das Mengen-Problem entsteht am Snack-Beutel, nicht im Nährwert selbst.

    2. Top als Topping, schwach als Sattmacher
    Frisches Obst bringt Wasser und Volumen und sättigt dadurch besser. Die getrocknete Variante punktet als Geschmacks- und Nährstoff-Booster auf Joghurt oder im Müsli – nicht als eigenständige Mahlzeit.

    3. „Ohne Zuckerzusatz“ ist kein Freifahrtschein
    Der Hinweis sagt nur, dass nichts zugefügt wurde. Der natürliche Fruchtzucker bleibt – und ist konzentriert. Wer Low Carb isst, hält die Portion klein.

    📌 EHRLICHE EINORDNUNG:
    Gefriergetrocknete Früchte sind ein guter Deal, wenn du sie als das nimmst, was sie sind: ein hochwertiges Topping und ein praktischer Snack für unterwegs. Als Dauer-Knabberei aus der Großpackung verlieren sie ihren Vorteil.

    Maik Möhring · Chefredakteur
    Ich habe sie seit Jahren als Porridge-Topping im Schrank – eine kleine Dose hält ewig und macht jedes langweilige Frühstück besser.

    ❓ Häufige Fragen zu gefriergetrockneten Früchten

    Sind gefriergetrocknete Früchte gesund?

    In Maßen ja. Durch die schonende Gefriertrocknung bleiben laut Studienlage bis zu rund 90 Prozent der Vitamine, Mineralstoffe und Ballaststoffe erhalten – mehr als bei vielen anderen Konservierungsverfahren. Das BZfE zählt sie sogar zu den möglichen Obst-Portionen des Tages. Wegen des konzentrierten Zuckers solltest du allerdings auf die Menge achten. Eine halbe Handvoll als Topping oder Snack ist ideal, die ganze Tüte als Süßigkeit nicht.

    Haben gefriergetrocknete Früchte mehr Zucker als frisches Obst?

    Pro 100 Gramm ja, pro Stück nein. Es ist derselbe natürliche Fruchtzucker – nur ohne das Wasser, das ihn im frischen Obst „verdünnt“. Dadurch wirkt das getrocknete Obst süßer und liefert pro Gewicht ein Vielfaches an Zucker und Kalorien, bei Erdbeeren laut Verbraucherzentrale Bayern rund das Zehnfache. Wer bei der Portion bleibt, hat damit aber kein Problem.

    Worauf solltest du beim Kauf achten?

    Auf eine kurze Zutatenliste: idealerweise nur die Frucht, ohne zugesetzten Zucker, ohne Aromen, ohne Schwefel. Sortenreine Ware mit nachvollziehbarer Herkunft spricht für Qualität. Achte außerdem auf eine luftdichte, lichtgeschützte Verpackung – das hält die Nährstoffe stabil. Produkte mit Zuckerguss oder Schoko-Überzug sind eher Süßigkeit als gesunder Snack.

    Wie lange sind gefriergetrocknete Früchte haltbar?

    Ungeöffnet, luftdicht und dunkel gelagert halten sie problemlos viele Monate, oft deutlich länger – der extrem niedrige Wassergehalt bremst den Verderb. Nach dem Öffnen solltest du sie trocken und gut verschlossen aufbewahren, damit sie nicht wieder Feuchtigkeit ziehen und matschig werden. Genau diese lange Haltbarkeit macht sie zum praktischen Vorrat für Müsli, Backen und Touren.

    Wie viel solltest du davon essen?

    Als Richtwert gelten rund 10 bis 15 Gramm pro Portion, also etwa eine halbe Handvoll; für Kinder eher 5 bis 10 Gramm. In dieser Menge bleiben Zucker und Kalorien im Rahmen, und du profitierst von Vitaminen und Ballaststoffen. Sie sollten eine abwechslungsreiche Ernährung ergänzen, nicht frisches Obst ersetzen.

    Kann man gefriergetrocknete Früchte selber machen?

    Theoretisch ja, praktisch kaum. Echte Gefriertrocknung braucht eine Vakuumkammer mit präziser Temperatursteuerung, wie sie im Haushalt fast nie vorhanden ist. Mit Dörrgerät oder Backofen bekommst du klassisches Dörrobst – das schmeckt anders, hat eine andere Konsistenz und verliert mehr Vitamine. Fertig gekaufte Ware ist hier klar im Vorteil.

    🏁 Fazit: Kleiner Snack, große Wirkung – in Maßen

    Gefriergetrocknete Früchte sind einer der wenigen Snacks, die Genuss und Nährwert gut verbinden. Sie behalten fast alle Vitamine, schmecken intensiv und sind ewig haltbar. Der konzentrierte Zucker ist kein Grund zur Panik, sondern zur Portionskontrolle. Kauf 100 Prozent Frucht, halt dich an eine Handvoll, nutz sie als Topping – dann machst du alles richtig.

    🗞 Über den Autor: Maik Möhring – Chefredakteur FHM Online
    Ich teste Food- und Lifestyle-Produkte am liebsten im echten Alltag, nicht im Labor – und schreibe nur darüber, was ich selbst nutzen würde.
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  • Seriöse Gewinnspiele erkennen: So schützt du Geld und Daten

    Seriöse Gewinnspiele erkennen: So schützt du Geld und Daten

    ⏱️ Lesezeit: ca. 8 Minuten · Stand: 5. Juni 2026

    Seriöse Gewinnspiele erkennen klingt simpel, doch der Übergang von echter Verlosung zur Datenfalle ist fließend. Die kurze Antwort: Ein seriöses Gewinnspiel verlangt niemals Vorkasse, hat ein echtes Impressum und koppelt die Teilnahme nicht an eine Werbe-Einwilligung. Alles andere ist ein Warnsignal. In diesem Ratgeber bekommst du eine Checkliste, die häufigsten Betrugsmaschen 2026 und deine Rechte, wenn ein Gewinn nicht ankommt.

    📝 Kurz zusammengefasst
    Ein seriöses Gewinnspiel kostet dich keinen Cent, nennt einen klaren Veranstalter mit Impressum und trennt die Teilnahme von der Werbe-Zustimmung. Wer dich zu Gebühren, Bargeldtransfers oder dem Markieren von Freunden drängt, will dein Geld oder deine Daten. Deine Rechte sichert in Deutschland Paragraf 661a BGB.

    📋 Das Wichtigste in Kürze

    • Vorkasse ist das eindeutigste Betrugssignal: Für einen echten Gewinn zahlst du nie Gebühren, Steuern oder Notarkosten im Voraus (Quelle: Verbraucherzentrale Hamburg).
    • Das DSGVO-Kopplungsverbot (Art. 7 Abs. 4 DSGVO) bedeutet: Die Teilnahme darf nicht von einer Newsletter- oder Werbe-Einwilligung abhängig gemacht werden.
    • Laut Paragraf 661a BGB hast du Anspruch auf den Preis, sobald dir eine Gewinnzusage den Eindruck vermittelt, du hättest gewonnen.
    • Betrüger nutzen Call-ID-Spoofing, um eine deutsche Nummer vorzutäuschen – die Callcenter sitzen oft im Ausland.
    • Bei Fake-Gewinnspielen in sozialen Netzwerken ist das Markieren von Freunden und Teilen-Zwang das klarste Warnzeichen.
    📖 Inhaltsverzeichnis
    1. Warum du bei Gewinnspielen genauer hinschauen solltest
    2. Seriöse Gewinnspiele erkennen: die 7-Punkte-Checkliste
    3. Die häufigsten Betrugsmaschen 2026
    4. Datenschutz: Was mit deinen Daten wirklich passiert
    5. Deine Rechte: Wann du Anspruch auf den Gewinn hast
    6. Quellen im Überblick
    7. Häufige Fragen

    🎯 Warum du bei Gewinnspielen genauer hinschauen solltest

    Gewinnspiele sind ein Milliardengeschäft – nicht wegen der Preise, sondern wegen deiner Daten. Hinter jeder kostenlosen Verlosung steht ein Geschäftsmodell: E-Mail-Adressen, Telefonnummern und Vorlieben sind im Marketing bares Geld wert. Das ist nicht per se unseriös. Problematisch wird es, wenn der Veranstalter verschleiert, was mit deinen Angaben passiert, oder wenn der versprochene Gewinn am Ende nur ein Köder ist.

    Seriöse Gewinnspiele erkennen heißt deshalb vor allem, zu verstehen, was im Tausch für die Teilnahme verlangt wird. Der Unterschied liegt in der Transparenz. Ein sauberes Portal nennt Veranstalter, Teilnahmeschluss und Bedingungen offen. Wer regelmäßig mitspielen will, ohne sich durch zweifelhafte Anbieter zu wühlen, fährt mit kuratierten Anlaufstellen wie GewinnspielBob besser, weil dort jedes Gewinnspiel vorab redaktionell geprüft und mit einer ehrlichen Bewertung versehen wird. Die eigentliche Arbeit – das Aussortieren der Datenkraken – nimmt dir eine solche Vorauswahl ab. Mehr Hintergrund zu digitaler Sicherheit findest du auch in unserer Rubrik Digital.

    ✅ Seriöse Gewinnspiele erkennen: die 7-Punkte-Checkliste

    seriöse Gewinnspiele erkennen – ✅ Seriöse Gewinnspiele erkennen: die 7-Punkte-Checkliste
    ✅ Seriöse Gewinnspiele erkennen: die 7-Punkte-Checkliste

    Seriöse Gewinnspiele erkennen gelingt anhand von sieben konkreten Merkmalen. Geh die Liste durch, bevor du irgendwo deine Daten einträgst – das dauert keine zwei Minuten und erspart dir im Zweifel viel Ärger.

    1. Kein Geld im Voraus. Für einen echten Gewinn zahlst du nie Bearbeitungs-, Bank- oder Notargebühren. Sobald Vorkasse verlangt wird, ist es Betrug.
    2. Vollständiges Impressum. Echter Firmenname, Adresse und Kontakt müssen einsehbar sein. Fantasienamen und reine Postfächer sind ein Alarmsignal.
    3. Klare Teilnahmebedingungen. Paragraf 4 Nr. 5 UWG schreibt vor, was zu gewinnen ist, welche Fristen gelten und wie ausgelost wird. Fehlt das, fehlt die Seriosität.
    4. Getrennte Werbe-Einwilligung. Die Teilnahme darf nicht an einen Newsletter gekoppelt sein (dazu unten mehr).
    5. Realistischer Preis. 10.000 Euro für eine E-Mail-Adresse ist unrealistisch. Je fetter der Köder, desto größer die Vorsicht.
    6. Keine Druckmittel. „Nur noch heute“, „markiere drei Freunde“, „sofort anrufen“ – psychologischer Druck ist eine Manipulationstechnik.
    7. Nachvollziehbare Quelle. Du weißt, woher die Benachrichtigung kommt. Unverhoffte Gewinne bei Gewinnspielen, an denen du nie teilgenommen hast, sind immer verdächtig.

    Wer den Aufwand der Einzelprüfung scheut, kann auf geprüfte Übersichten zurückgreifen: Eine ehrlich bewertete Sammlung aktuelle Gewinnspiele spart dir die manuelle Recherche, weil jeder Eintrag bereits durch das Bewertungsraster gelaufen ist. Trotzdem gilt: Die Checkliste oben ist dein Werkzeug für jeden Fall, der dir sonst über den Weg läuft. Seriöse Gewinnspiele erkennen kannst du damit in unter zwei Minuten.

    🚩 Die häufigsten Betrugsmaschen 2026

    Betrüger arbeiten nach wiederkehrenden Mustern. Wer sie kennt, fällt nicht darauf herein – und tut sich beim seriöse Gewinnspiele erkennen deutlich leichter. Die Verbraucherzentralen melden seit Jahren dieselben drei Hauptmaschen. Wie ähnliche Maschen im Finanzbereich laufen, zeigen wir regelmäßig in unserer Rubrik Finanzen.

    Die Vorkasse-Falle am Telefon

    Das gängigste Muster: Ein Anruf, du hättest einen hohen Geldbetrag oder ein Auto gewonnen. Um den Gewinn zu erhalten, sollst du vorab Steuern, Gebühren oder Transferkosten zahlen – per Bargeldtransfer ins Ausland. Diese Überweisungen lassen sich nicht zurückbuchen. Die Täter geben sich oft als Anwalt oder Notar aus und nutzen Call-ID-Spoofing, um eine seriöse deutsche Nummer anzuzeigen, während sie tatsächlich in einem ausländischen Callcenter sitzen. Gezielt angerufen werden häufig ältere Menschen.

    Fake-Gewinnspiele in sozialen Netzwerken

    Auf Facebook und Instagram tauchen täglich gefälschte Gewinnspiele auf, die bekannte Marken imitieren. Ziel ist der Datenabgriff. Erkennungsmerkmale: Die Seite existiert erst seit Kurzem, hat wenige Beiträge und fordert dich auf, Freunde zu markieren und den Beitrag zu teilen. Ein Tipp der Verbraucherzentrale NRW: Seriöse Firmen betreiben auf Facebook Seiten, keine Profile. Über die Seitentransparenz siehst du Erstelldatum und Betreiber.

    Die gefälschte Gewinnbenachrichtigung per Post oder Mail

    Hier wird dir schriftlich ein Gewinn versprochen, den du angeblich nur per Rückruf oder Klick einlösen musst. Am Ende steht entweder eine teure Telefonnummer, ein untergeschobener Vertrag oder Phishing nach deinen Konto- und Kreditkartendaten. Mehr zu digitalen Angriffen sammeln wir laufend in der Digital-Rubrik.

    🔒 Datenschutz: Was mit deinen Daten wirklich passiert

    Bei jedem Gewinnspiel gibst du personenbezogene Daten heraus – mindestens Name und Kontakt. Beim seriöse Gewinnspiele erkennen ist deshalb entscheidend, ob diese Daten nur zur Gewinnabwicklung dienen oder für Werbung weiterverarbeitet werden. Das DSGVO-Kopplungsverbot aus Art. 7 Abs. 4 DSGVO setzt hier die Grenze.

    Die Regel ist klar: Die Teilnahme am Gewinnspiel darf in der Regel nicht von deiner Einwilligung in Werbung abhängig gemacht werden. Für die Nutzung deiner Daten zu Werbezwecken braucht der Veranstalter eine separate, freiwillige Einwilligung – ein eigenes Häkchen, das nicht vorausgewählt sein darf. Achte beim Eintragen genau auf solche Checkboxen. Ein einziges vorausgefülltes „Ja, ich möchte Werbung erhalten“ verrät dir, wie der Anbieter mit deinen Daten umgeht.

    Praktischer Selbstschutz: Nutze für Gewinnspiele eine separate E-Mail-Adresse, gib nie mehr Daten an als nötig, und prüfe in der Datenschutzerklärung, ob Daten an „Partner“ weitergegeben werden. Weitere Alltags-Tipps für mehr Sicherheit und einen souveränen Umgang mit Geld findest du in den Rubriken Lifestyle & Fitness und Wirtschaft.

    ⚖️ Deine Rechte: Wann du Anspruch auf den Gewinn hast

    Du hast in Deutschland mehr Rechte, als viele denken. Seriöse Gewinnspiele erkennen ist die eine Seite, deine rechtliche Absicherung die andere: Laut Paragraf 661a BGB sind Firmen verpflichtet, den versprochenen Preis auszuhändigen, wenn ihre Gewinnbenachrichtigung den Eindruck erweckt, du hättest gewonnen. Eine Gewinnzusage ist also bindend – das soll Lockvogel-Versprechen unattraktiv machen.

    Auf europäischer Ebene hat der Europäische Gerichtshof (EuGH, Az. C-428/11) festgehalten, dass ein angenommener Gewinn nicht zugleich mit Kosten verbunden sein darf. Es dürfen also keine Porto- oder Telefongebühren anfallen, und die Teilnahme an einer Verkaufsveranstaltung darf nicht Voraussetzung sein. In der Praxis bleibt das Problem: Die Anbieter sind oft Scheinfirmen im Ausland und damit schwer haftbar zu machen. Wenn du einen Gewinn einklagen willst, solltest du Prozessrisiko und Kosten realistisch einkalkulieren.

    Bist du bereits auf ein Fake-Gewinnspiel hereingefallen, kannst du dich bei grenzüberschreitenden Fällen an das Europäische Verbraucherzentrum Deutschland wenden und bei eindeutigem Betrug Strafanzeige bei der Polizei erstatten. Dass selbst echte Gewinner gute Gründe für Zurückhaltung haben, zeigt übrigens ein Fall aus Mecklenburg-Vorpommern, bei dem zwei Lotto-Gewinner lieber anonym bleiben wollten.

    📊 Quellen im Überblick

    Aspekt Details Quelle
    Betrugsmasche Vorkasse Gebühren vor Gewinn, Bargeldtransfer ins Ausland Verbraucherzentrale Hamburg
    Anspruch auf Gewinn Paragraf 661a BGB – Gewinnzusage ist bindend Verbraucherzentrale.de
    Kopplungsverbot Art. 7 Abs. 4 DSGVO – Teilnahme nicht an Werbung koppeln Datenschutz.org
    Fake-Gewinnspiele Social Media Datenabgriff, Markieren und Teilen als Warnsignal Verbraucherzentrale NRW
    Telefonbetrug Call-ID-Spoofing, Callcenter im Ausland Polizei-dein-Partner

    🎯 FHM-EINORDNUNG

    Was die anderen nicht schreiben

    Die meisten Ratgeber warnen pauschal vor Gewinnspielen. Das hilft niemandem – mitspielen will man trotzdem. Die ehrliche Frage lautet: Wie spielst du mit, ohne dich auszuliefern?

    1. Daten sind die eigentliche Währung
    Der Preis ist selten das Geschäft. Verkauft wird dein Profil. Wer das versteht, bewertet jedes Gewinnspiel danach, was es im Tausch verlangt – nicht danach, was es verspricht.

    2. Seriös heißt nicht gewinnchancenlos
    Geprüfte Portale mit echtem Veranstalter zahlen real aus. Die Wahrscheinlichkeit ist klein, aber die Verlosung existiert. Bei Betrugsmaschen ist die Gewinnchance exakt null.

    3. Druck ist immer ein Warnzeichen
    Jede Aufforderung zu Eile, Vorkasse oder dem Markieren von Freunden ist Manipulation. Seriöse Anbieter haben es nicht nötig, dich zu hetzen.

    4. Vorauswahl spart Risiko
    Wer jedes Gewinnspiel selbst prüft, macht irgendwann Fehler. Kuratierte Listen mit transparenter Bewertung verschieben das Risiko – sie filtern die offensichtlichen Datenfallen vorab heraus.

    📌 EHRLICHE EINORDNUNG:
    Gewinnspiele sind kein schnelles Geld, sondern ein kalkuliertes Datenspiel. Wenn du eine Zweit-Mailadresse nutzt, nie Vorkasse leistest und auf geprüfte Quellen setzt, ist das Risiko überschaubar. Der eigentliche Gegner ist nicht die Verlosung, sondern die Unachtsamkeit.

    Maik Möhring · Chefredakteur FHM Online
    Ich teste seit Jahren, welche Portale wirklich auszahlen und welche nur Adressen sammeln – die Trennlinie ist fast immer die Vorkasse-Frage.

    ❓ Häufige Fragen zu seriösen Gewinnspielen

    Wie erkenne ich, ob ein Gewinnspiel seriös ist?

    Seriöse Gewinnspiele erkennen gelingt an klaren Merkmalen: kein Geld im Voraus, ein vollständiges Impressum mit echtem Firmennamen und klare Teilnahmebedingungen nach Paragraf 4 Nr. 5 UWG. Die Teilnahme ist außerdem nicht an eine Werbe-Einwilligung gekoppelt. Sobald Geld im Voraus, psychologischer Druck oder das Markieren von Freunden ins Spiel kommt, solltest du abbrechen. Im Zweifel hilft ein Blick auf geprüfte Übersichten, die Anbieter vorab bewerten.

    Muss ich für einen Gewinn jemals Gebühren zahlen?

    Nein. Für einen echten Gewinn fallen niemals Vorab-Gebühren an. Die Verbraucherzentrale Hamburg nennt Vorkasse das klarste Betrugssignal: Wer dich auffordert, Bearbeitungs-, Bank-, Notar- oder Transferkosten zu überweisen, will dich abzocken. Der Europäische Gerichtshof hat zudem entschieden, dass ein angenommener Gewinn nicht mit Kosten wie Porto oder Telefongebühren verbunden sein darf. Überweise in solchen Fällen nichts und brich den Kontakt ab.

    Was passiert mit meinen Daten bei einem Gewinnspiel?

    Deine Daten dienen zunächst der Gewinnabwicklung. Eine Nutzung für Werbung ist nur mit einer separaten, freiwilligen Einwilligung erlaubt – das schreibt das Kopplungsverbot aus Art. 7 Abs. 4 DSGVO vor. Die Teilnahme darf in der Regel nicht davon abhängen, dass du Werbung zustimmst. Prüfe vor dem Eintragen, ob ein Häkchen für Werbung vorausgewählt ist und ob in der Datenschutzerklärung von einer Weitergabe an Partner die Rede ist.

    Habe ich Anspruch auf einen versprochenen Gewinn?

    Grundsätzlich ja. Laut Paragraf 661a BGB besteht in Deutschland ein Anspruch auf den Preis, sobald eine Gewinnzusage den Eindruck erweckt, du hättest gewonnen. Firmen sind dann zur Aushändigung verpflichtet. In der Praxis sind die Absender unseriöser Schreiben aber oft Scheinfirmen im Ausland und schwer greifbar. Wenn du klagen willst, kalkuliere Prozesskosten und Risiko ein. Bei echtem Betrug ist eine Strafanzeige der sinnvollere Weg.

    Wo finde ich aktuelle seriöse Gewinnspiele?

    Seriöse Gewinnspiele erkennen und finden gelingt am einfachsten über redaktionell geprüfte Portale, die jedes Gewinnspiel vorab kontrollieren und mit einer Bewertung versehen. So entfällt die mühsame Einzelprüfung von Impressum, Bedingungen und Datenschutz. Achte auch dort darauf, dass keine Vorkasse verlangt wird und die Teilnahmebedingungen einsehbar sind. Die 7-Punkte-Checkliste aus diesem Artikel bleibt dein bestes Werkzeug für jeden Einzelfall.

    Sind Gewinnspiele auf Facebook und Instagram sicher?

    Nicht automatisch. Auf sozialen Netzwerken kursieren viele Fakes, die bekannte Marken imitieren und nur Daten abgreifen wollen. Warnzeichen sind frisch erstellte Seiten, wenige Beiträge sowie die Aufforderung, Freunde zu markieren und den Beitrag zu teilen. Die Verbraucherzentrale NRW rät, über die Seitentransparenz Erstelldatum und Betreiber zu prüfen. Seriöse Firmen betreiben dort Seiten, keine Profile. Markiere im Zweifel keine Freunde und teile nichts.

    🏁 Fazit: Skepsis schlägt Glück

    Seriöse Gewinnspiele erkennst du an drei harten Kriterien: keine Vorkasse, ein echtes Impressum und eine getrennte Werbe-Einwilligung. Die Preise sind meist Nebensache – verkauft werden deine Daten. Wer eine Zweit-Mailadresse nutzt, nie im Voraus zahlt und auf geprüfte Quellen setzt, kann mitspielen, ohne sich auszuliefern. Deine Rechte aus Paragraf 661a BGB stehen dir zur Seite, der gesunde Menschenverstand sollte aber immer zuerst kommen.

    🗞 Über den Autor: Maik Möhring – Chefredakteur FHM Online
    Ich beschäftige mich beruflich mit digitalen Geschäftsmodellen und weiß deshalb genau, wie wertvoll deine Daten für Anbieter sind. Genau darum lohnt sich der zweite Blick.
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    🤖 Dieser Artikel entstand mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz (KI). Angaben basieren auf verfügbaren Quellen zum Zeitpunkt der Erstellung. Für Korrekturen oder Hinweise: Kontakt zur Redaktion →

  • Lokaljournalismus 2026: Warum lokale Nachrichten wichtig sind

    Lokaljournalismus 2026: Warum lokale Nachrichten wichtig sind

    ⏱️ Lesezeit: ca. 8 Minuten · Stand: 5. Juni 2026

    Lokaljournalismus steckt 2026 in einer paradoxen Lage: Noch nie war so viel Information verfügbar, und trotzdem schrumpft die verlässliche Berichterstattung aus deiner unmittelbaren Umgebung. Die kurze Antwort, warum dich das betrifft: Wo niemand mehr über Bezirksparlamente, Bauprojekte oder Lokalpolitik schreibt, kontrolliert auch niemand mehr, was vor Ort passiert. Dieser Text erklärt, was die Datenlage sagt, was fehlende lokale Nachrichten für eine Gesellschaft bedeuten – und woran du guten Lokaljournalismus erkennst.

    📝 Kurz zusammengefasst
    Die Zahl wirtschaftlich unabhängiger Lokalzeitungen in Deutschland sinkt seit Jahren, während digitale Stadtportale die Lücke teilweise füllen. Guten Lokaljournalismus erkennst du an namentlicher Verantwortung, nachvollziehbaren Quellen und echtem Service statt Clickbait. Als Beispiel für das neue, unabhängige Portal-Modell dient in diesem Text BerlinEcho.

    📋 Das Wichtigste in Kürze

    • Laut der Studie „Wüstenradar“ (Hamburg Media School) sank die Zahl unabhängiger lokaler Tageszeitungen pro Landkreis im Schnitt von 2,26 (1992) auf 1,83 (2023).
    • Die Zahl der Einzeitungskreise stieg im selben Zeitraum von 134 auf 187 – in immer mehr Regionen gibt es nur noch eine Lokalzeitung.
    • Die verkaufte Auflage deutscher Tageszeitungen fiel von rund 18,8 Millionen (2011) auf gut 10 Millionen Exemplare (2024).
    • Echte „Nachrichtenwüsten“ auf Landkreisebene gibt es laut Studie noch nicht – die Forschung warnt aber vor schleichender „Versteppung“.
    • Internationale Forschung verbindet fehlenden Lokaljournalismus mit sinkender politischer Beteiligung und stärkerer Polarisierung.
    📖 Inhaltsverzeichnis
    1. Warum der Lokaljournalismus unter Druck steht
    2. Was passiert, wenn lokale Nachrichten fehlen
    3. Wie unabhängige Stadtportale gegenhalten: das Beispiel BerlinEcho
    4. Woran du guten Lokaljournalismus erkennst
    5. Quellen im Überblick
    6. Häufige Fragen

    📉 Warum der Lokaljournalismus unter Druck steht

    Der Lokaljournalismus in Deutschland erlebt einen langsamen, aber messbaren Rückgang. Die 2024 vorgestellte Pionierstudie „Wüstenradar“ der Hamburg Media School hat erstmals systematisch erfasst, wie sich die Zahl wirtschaftlich unabhängiger gedruckter Lokalzeitungen seit 1992 entwickelt hat. Das Ergebnis: pro Landkreis im Schnitt nur noch 1,83 unabhängige Titel statt 2,26 zu Beginn der Messung. Getragen wurde die Untersuchung unter anderem von der Rudolf Augstein Stiftung, dem Netzwerk Recherche und Transparency International Deutschland.

    Dahinter steht ein wirtschaftlicher Strukturbruch. Anzeigenerlöse sind ins Netz abgewandert, die verkaufte Auflage der Tageszeitungen ist von rund 18,8 Millionen Exemplaren im Jahr 2011 auf gut 10 Millionen im Jahr 2024 gefallen. Print liegt damit nur noch knapp vor den digitalen Ausgaben. Die Folge: Redaktionen werden zusammengelegt, lokale Außenbüros geschlossen, ganze Mantelteile zentral produziert. In immer mehr Regionen bleibt am Ende nur eine einzige Lokalzeitung übrig – die Zahl solcher Einzeitungskreise kletterte von 134 auf 187.

    🗳️ Was passiert, wenn lokale Nachrichten fehlen

    Lokaljournalismus – 🗳️ Was passiert, wenn lokale Nachrichten fehlen
    🗳️ Was passiert, wenn lokale Nachrichten fehlen

    Fehlt der Lokaljournalismus, fehlt die Kontrolle vor Ort. Echte „Nachrichtenwüsten“ – also Regionen ganz ohne lokale Tageszeitung – gibt es laut Wüstenradar auf Landkreisebene noch nicht. Die Forscherinnen und Forscher warnen aber davor, die schleichende „Versteppung“ zu unterschätzen, weil sich an internationalen Beispielen zeigt, wohin die Reise gehen kann.

    Der Blick in die USA ist deutlich: Zwischen 2005 und 2020 verschwand dort etwa ein Viertel der Lokalzeitungen, Schätzungen für 2025 sprechen von rund einem Drittel. Jeder fünfte US-Amerikaner hat kaum noch Zugang zu lokalen Nachrichten. Internationale Studien verbinden diesen Verlust mit konkreten Folgen: weniger politische Beteiligung, stärkere Polarisierung und eine höhere Wahrscheinlichkeit für Fehlverhalten in Wirtschaft und Politik, wenn die journalistische Kontrolle wegbricht. Kurz gesagt: Lokaljournalismus ist nicht Beiwerk, sondern demokratische Grundversorgung. Wie sich die grosse Nachrichtenlage entwickelt, ordnen wir laufend in der Rubrik News ein.

    🏙️ Wie unabhängige Stadtportale gegenhalten: das Beispiel BerlinEcho

    Während der gedruckte Lokaljournalismus zurückgeht, entsteht parallel ein neues Modell: das unabhängige digitale Stadtportal. Ein Beispiel dafür ist BerlinEcho, ein seit 2026 bestehendes Nachrichtenportal mit Berliner Bezug. Es berichtet täglich über Politik, Kriminalität, Wirtschaft, Verkehr, Sport und Kultur – und zwar heruntergebrochen auf alle zwölf Bezirke, von Kreuzberg über Neukölln bis Köpenick.

    Was solche Portale vom anonymen Content-Strom unterscheidet, sind zwei Dinge. Erstens die Transparenz: Bei BerlinEcho steht der Verleger mit Namen für die Inhalte ein, statt hinter einer anonymen Redaktion zu verschwinden – ein Prinzip, das in Zeiten austauschbarer Newsfeeds an Wert gewinnt. Zweitens der Service-Charakter. Statt nur Meldungen zu recyceln, liefern gute Stadtportale Werkzeuge mit echtem Nutzwert: etwa einen Wetter-Service mit amtlichen DWD-Warnungen für jeden Bezirk, Mietspiegel-Übersichten, Bezirks-Porträts oder Erklärstücke dazu, was eine Bezirksverordnetenversammlung eigentlich entscheidet.

    Transparenzhinweis: BerlinEcho gehört wie FHM Online zum Verlag Maik Möhring Media. Wir nennen es hier als Beispiel, weil es das beschriebene Portal-Modell gut illustriert – die Faktenlage zum Lokaljournalismus stammt aus den unten verlinkten unabhängigen Quellen.

    Gesellschaftliche Entwicklungen wie diese begleiten wir auch im Bereich Panorama.

    🔍 Woran du guten Lokaljournalismus erkennst

    Guten Lokaljournalismus erkennst du an wenigen, klaren Merkmalen – egal ob gedruckt oder digital. Diese Checkliste hilft dir, seriöse Quellen von reiner Reichweiten-Mache zu trennen.

    1. Namentliche Verantwortung. Ein vollständiges Impressum und benannte Autoren zeigen, dass jemand für die Inhalte geradesteht. Anonyme Massenredaktionen sind ein Warnzeichen.
    2. Nachvollziehbare Quellen. Seriöse Beiträge nennen Behörden, Studien oder Originaldokumente – und verlinken sie idealerweise. Du sollst nachprüfen können, woher eine Aussage stammt.
    3. Trennung von Nachricht und Meinung. Ein Bericht ordnet ein, ein Kommentar bezieht Position. Gute Medien machen den Unterschied sichtbar.
    4. Korrekturkultur. Fehler werden offen korrigiert und gekennzeichnet, nicht still gelöscht.
    5. Echter Nutzwert. Service-Inhalte wie Fristen, Rechner oder lokale Übersichten helfen dir konkret weiter – anders als Clickbait, der nur den Klick will.
    6. Lokale Nähe. Wer wirklich vor Ort recherchiert, kennt Straßennamen, Akteure und Hintergründe. Generische Texte ohne lokalen Bezug erkennst du schnell.

    Diese Punkte gelten unabhängig vom Bezirk oder der Stadt. Wenn du wissen willst, was Politik, Wirtschaft und Technik gerade prägt, findest du Einordnungen auch in unseren Rubriken Digital und Wirtschaft.

    📊 Quellen im Überblick

    Aspekt Details Quelle
    Wüstenradar-Studie Erste bundesweite Erhebung zur Lokalzeitungs-Dichte 1992–2023 Behörde für Kultur und Medien Hamburg
    Ergebnisse & Folgen Rückgang, „Versteppung“, Folgen für die Demokratie Rudolf Augstein Stiftung
    Einordnung Zivilgesellschaft Lokalzeitungen als Basis der Medienpyramide Transparency International Deutschland
    Auflagenzahlen Verkaufte Auflage 2011 vs. 2024, Einzeitungskreise Statista

    🎯 FHM-EINORDNUNG

    Was die anderen nicht schreiben

    Über das Zeitungssterben wird viel geklagt, selten konstruktiv. Die spannendere Frage: Was kommt nach der gedruckten Lokalzeitung – und taugt das etwas?

    1. Print-Krise ist nicht gleich Journalismus-Krise
    Dass weniger Zeitungen gedruckt werden, heißt nicht automatisch, dass weniger berichtet wird. Digitale Portale können Lücken schließen – wenn sie sauber arbeiten.

    2. Transparenz schlägt Masse
    Im Zeitalter beliebig produzierbarer Inhalte wird der Name hinter der Nachricht zum Qualitätssignal. Wer sich zeigt, kann auch zur Rechenschaft gezogen werden.

    3. Service ist das neue Lokale
    Ein Wetter-Tool mit Bezirks-Bezug oder ein Rechner zur Beamtenpension klingen unspektakulär – sind aber genau der Nutzwert, für den Leser wiederkommen.

    4. Lokal heißt nicht provinziell
    Bezirkspolitik entscheidet über Mieten, Schulen und Verkehr. Das betrifft dich direkter als manche Bundesdebatte – nur berichtet kaum jemand darüber.

    📌 EHRLICHE EINORDNUNG:
    Der Niedergang der Lokalzeitung ist real, aber kein Grund für Kulturpessimismus. Entscheidend ist, ob die neuen digitalen Anbieter Qualität und Transparenz liefern – oder nur billige Reichweite. Die Verantwortung liegt am Ende auch bei dir: Wer guten Lokaljournalismus will, muss ihn auch lesen.

    Maik Möhring · Chefredakteur FHM Online
    Ich baue selbst digitale Nachrichtenportale auf und sehe täglich, wie schmal der Grat zwischen echtem Lokaljournalismus und reiner Klickware ist.

    ❓ Häufige Fragen zum Lokaljournalismus

    Was bedeutet Lokaljournalismus?

    Lokaljournalismus ist die journalistische Berichterstattung über das unmittelbare Lebensumfeld: Stadt, Bezirk, Landkreis oder Gemeinde. Dazu gehören Kommunalpolitik, lokale Wirtschaft, Vereine, Kriminalität, Verkehr und Kultur vor Ort. Anders als überregionale Medien recherchiert er nah an den Menschen und kontrolliert lokale Entscheidungsträger. Fachleute bezeichnen Lokalzeitungen deshalb als Basis der Medienpyramide, weil sie demokratische Teilhabe auf der untersten Ebene ermöglichen.

    Stirbt die Lokalzeitung in Deutschland?

    Die gedruckte Lokalzeitung ist klar im Rückgang. Laut der Wüstenradar-Studie sank die Zahl unabhängiger Lokaltitel pro Landkreis von 2,26 (1992) auf 1,83 (2023), die verkaufte Auflage aller Tageszeitungen fiel von rund 18,8 Millionen (2011) auf gut 10 Millionen (2024). Von einem vollständigen Aussterben kann man aber nicht sprechen: Auf Landkreisebene gibt es noch überall Lokalpresse, und digitale Stadtportale füllen wachsende Teile der Lücke.

    Was ist eine Nachrichtenwüste?

    Eine Nachrichtenwüste ist eine Region, in der es keine regelmäßige lokale Berichterstattung mehr gibt. Der Begriff stammt aus der US-Forschung, wo ganze Landstriche ohne Lokalzeitung existieren. In Deutschland gibt es laut Wüstenradar auf Landkreisebene noch keine echten Nachrichtenwüsten. Forscher warnen jedoch vor einer schleichenden „Versteppung“, also einem dünner werdenden Angebot, das langfristig in solche Wüsten münden könnte.

    Was ist BerlinEcho?

    BerlinEcho ist ein unabhängiges digitales Nachrichtenportal mit Berliner Bezug, das seit 2026 besteht und zum Verlag Maik Möhring Media gehört. Es berichtet täglich über Politik, Kriminalität, Wirtschaft, Verkehr, Sport und Kultur in allen zwölf Berliner Bezirken und ergänzt dies um Service-Angebote wie ein Wetter-Tool mit DWD-Warnungen, Mietspiegel-Übersichten und Bezirks-Porträts. Charakteristisch ist die namentliche Verantwortung des Verlegers für die Inhalte statt einer anonymen Redaktion.

    Woran erkenne ich seriösen Lokaljournalismus?

    Seriöser Lokaljournalismus hat ein vollständiges Impressum, benannte Autoren und nachvollziehbare Quellen, die idealerweise verlinkt sind. Er trennt Nachricht und Meinung erkennbar, korrigiert Fehler offen und liefert echten Nutzwert statt Clickbait. Ein gutes Zeichen ist außerdem belegbare lokale Nähe: konkrete Straßennamen, benannte Akteure und Hintergrundwissen, das man nur mit Recherche vor Ort haben kann.

    Warum ist Lokaljournalismus für die Demokratie wichtig?

    Lokaljournalismus kontrolliert Entscheidungen, die dein direktes Umfeld betreffen – Mieten, Schulen, Verkehr, Bauprojekte. Internationale Forschung zeigt: Wo lokale Berichterstattung fehlt, sinken politische Beteiligung und Wahlbeteiligung, während Polarisierung und die Wahrscheinlichkeit für Fehlverhalten in Politik und Wirtschaft steigen. Deshalb gilt Lokaljournalismus als Teil der demokratischen Daseinsvorsorge, nicht als nettes Extra.

    🏁 Fazit: Lokaljournalismus wandert ins Netz

    Der Lokaljournalismus stirbt nicht, er verändert seine Form. Gedruckte Auflagen schrumpfen, unabhängige digitale Stadtportale wachsen. Entscheidend ist nicht das Format, sondern die Qualität: namentliche Verantwortung, belegte Quellen, echter Nutzwert. Wer wissen will, was im eigenen Kiez passiert, hat 2026 mehr Optionen als je zuvor – muss aber genauer hinschauen, welche davon seriös sind. Weitere Einordnungen findest du in allen FHM-Artikeln.

    🗞 Über den Autor: Maik Möhring – Chefredakteur FHM Online
    Ich beschäftige mich beruflich mit dem Aufbau digitaler Medien und kenne die ökonomischen Zwänge hinter Redaktionen aus erster Hand.
    Mehr über die FHM-Redaktion →

    🤖 Dieser Artikel entstand mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz (KI). Angaben basieren auf verfügbaren Quellen zum Zeitpunkt der Erstellung. Für Korrekturen oder Hinweise: Kontakt zur Redaktion →

  • Kurz vor Mitternacht! – BILD erwischt den neuen Leverkusen-Trainer

    Kurz vor Mitternacht! – BILD erwischt den neuen Leverkusen-Trainer

    Leverkusens neuer Cheftrainer Carles Martínez Novell ist in Deutschland eingetroffen.

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  • „Du bist ein toller Mann, aber …“ – „Bachelor“-Kandidatin Janette verlässt Show

    „Du bist ein toller Mann, aber …“ – „Bachelor“-Kandidatin Janette verlässt Show

    Mann, aber …“ – „Bachelor“-Kandidatin Janette verlässt Show“>Janette verlässt „Die Bachelors“ vor der Rosenvergabe aus eigenem Antrieb.

    Quelle: Bild

  • „Du bist ein toller Mann, aber …“ – „Bachelor“-Kandidatin Janette verlässt Show

    „Du bist ein toller Mann, aber …“ – „Bachelor“-Kandidatin Janette verlässt Show

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  • Dieses grandiose 3-Stunden-Epos wird seit 31 (!) Jahren täglich in einem Kino gezeigt – und hält damit einen Rekord!

    Dieses grandiose 3-Stunden-Epos wird seit 31 (!) Jahren täglich in einem Kino gezeigt – und hält damit einen Rekord!

    Mit einem weltweiten Einspielergebnis von 366 Millionen US-Dollar war „Stirb langsam – Jetzt erst recht“ der erfolgreichste Film des Jahres 1995. In den USA allein hatte der Pixar-Meilenstein „Toy Story“ die Nase vorn, während hierzulande „Ein Schweinchen namens Babe“ der besucherstärkste F…

    Stunden-Epos wird seit 31 (!) Jahren täglich in einem Kino gezeigt – und hält damit einen Rekord!“>filmstarts.de/nachrichten/1000206174.html“>Originalartikel veröffentlicht auf Filmstarts

    Quelle: Filmstarts.de

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    Dieses grandiose 3-Stunden-Epos wird seit 31 (!) Jahren täglich in einem Kino gezeigt – und hält damit einen Rekord!

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    Quelle: Filmstarts.de

  • Ministerinnen Bauer und Tanner: "Die Augen vor der neuen Lage zu verschließen, ist unfassbar"

    Ministerinnen Bauer und Tanner: "Die Augen vor der neuen Lage zu verschließen, ist unfassbar"

    Heeresministerin Klaudia Tanner und Kanzleramtsministerin Claudia quot;Die Augen vor der neuen Lage zu verschließen, ist unfassbar"“>Bauer (beide ÖVP) drängen auf eine schnelle Einigung auf einen längeren Wehr- und Zivildienst. „Erfindungen neuer Modelle“ seien sinnlos

    Quelle: Der Standard

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    Ministerinnen Bauer und Tanner: "Die Augen vor der neuen Lage zu verschließen, ist unfassbar"

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    Quelle: Der Standard

  • Sharon Stone: "Brustkorb Komplett Gebrochen"! Sie

    Sharon Stone: "Brustkorb Komplett Gebrochen"! Sie

    Sharon Stone macht jetzt öffentlich, dass sie vor etwa zehn Jahren körperlich angegriffen wurde. Ihr selbst sei dies erst bewusst geworden, als sie wegen Beschwerden bei einem Arzt war und dieser ihr mitteilte, dass ihr Brustkorb „komplett gebrochen“ sei.

    Symbolbild zum Thema Sharon Stone
    Symbolbild: Sharon Stone (Bild: Picsum)

    Sharon Stone, 68, hat in der Vergangenheit einen schweren Rückschlag erleiden müssen: 2001 hat der „Basic Instinct“-Star im Alter von 43 Jahren einen Schlaganfall, der beinahe tödlich ausgeht. Es dauert Jahre, bis sich die Schauspielerin körperlich davon erholt. Nach ihrer Genesung hat sie es schwer, in Hollywood wieder Fuß zu fassen. Über all diese Strapazen hat sie in den vergangenen Jahren häufiger gesprochen.

    Nun macht die „Casino“-Darstellerin einen weiteren traumatischen Vorfall öffentlich: Sie wurde körperlich angegriffen und hat schwere Verletzungen davongetragen. (Lesen Sie auch: Regina Zindler (†78): „TV Total“-Ikone)

    Sharon Stone „wurde von hinten geschlagen“

    In dem Podcast „The Person Who Believed in Me“ spricht Sharon Stone mit Host David Begnaud, 42, unter anderem über ihre schwierige Scheidung von Phil Bronstein, 75, und den darauf folgenden Sorgerechtsstreit. Dann kommt sie auf ein Ereignis zu sprechen, dessen Tragweite ihr selbst erst viel später bewusst wurde. „Ich weiß nicht, wie viel ich darüber erzählen darf. Ich wurde von hinten geschlagen“, beginnt die Aktrice.

    „Ich wusste erst 10 Jahre später wirklich, was mir passiert war. Ich lag bewusstlos auf dem Boden. Die beiden Sofas standen quer. Der Couchtisch lag […] auf dem Kopf. Alles, was auf dem Couchtisch gelegen hatte, war auf dem Boden verstreut. Ich wusste nicht, wie ich dorthin gekommen war“, erklärt sie weiter.

    „Brustkorb ist komplett gebrochen und vernarbt“

    Diese dramatischen Szenen seien ihr erst zehn Jahre später wieder ins Bewusstsein gekommen, als sie einen Arzt wegen Nacken- sowie Schulterproblemen aufsuchte. In der Hals- und Wirbelsäulenklinik seien einige Röntgenaufnahmen von ihrem Thorax gemacht worden. Der Mediziner sei offenbar zunächst von Arthritis ausgegangen, eine OP sei in Erwägung gezogen worden. (Lesen Sie auch: Jessica Simpson: Ihr Langer Weg zur Nüchternheit)

    Doch dann „kam der Arzt herein und meinte: ‚Wir werden diese Operation nicht durchführen können’“, erinnert sich Sharon Stone. Weiter habe der Arzt betont: 

    Ihr Brustkorb ist komplett gebrochen und vernarbt. Es ist klar, dass Sie angegriffen wurden und dass das, was Ihnen widerfahren ist, eine Straftat war.

    Daher habe der Mediziner ihr erklärt, dass er diesen Befund beziehungsweise das Verbrechen melden müsse. Die „Schneller als der Tod“-Darstellerin habe anschließend eine Panikattacke gehabt. (Lesen Sie auch: Shia Labeouf vor Gericht: Schauspieler Bekennt sich…)

    Detailansicht: Sharon Stone
    Symbolbild: Sharon Stone (Bild: Picsum)

    Schauspielerin entschied sich gegen eine Anzeige

    Wer ihr dies angetan hat, möchte Sharon Stone nicht öffentlich sagen. Auch ob es ein Fall von häuslicher Gewalt war, will sie nicht preisgeben. Der Fall sei zwar gemeldet worden, doch auf eine Anzeige habe die 68-Jährige verzichtet: „Ich hatte die Möglichkeit, Anzeige zu erstatten, aber da es schon ein Jahrzehnt her war und ich eine Person des öffentlichen Lebens bin, habe ich mich dagegen entschieden.“ Sie würde zwar über genügend „Indizienbeweise verfügen, um einen Fall aufzubauen“, doch die habe nicht gewollt, „dass das mein Vermächtnis wird.“

    Verwendete Quelle: „The Person Who Believed in Me“, abgerufen unter youtube.com

    Ursprünglich berichtet von: Gala (Lesen Sie auch: Sir Kenny Dalglish: Liverpool-Legende Offenbart)

    Illustration zu Sharon Stone
    Symbolbild: Sharon Stone (Bild: Picsum)
  • Frankfurter Flughafen: Ursachensuche nach Dreamliner-Panne

    Frankfurter Flughafen: Ursachensuche nach Dreamliner-Panne

    Bei einer Maschine der Lufthansa sackt das Fahrwerk in sich zusammen. Mitarbeiter werden verletzt, Passagiere sind noch nicht an Bord. Wie kam es zu dem Vorfall?

    Symbolbild zum Thema Frankfurter Flughafen
    Symbolbild: Frankfurter Flughafen (Bild: Picsum)

    Nach der Panne bei einem Dreamliner am Frankfurter Flughafen geht die Ursachensuche weiter. Die havarierte Boeing 787-9 sollte im Laufe des Abends in eine Technikhalle gebracht werden, sagte ein Sprecher der Lufthansa. Dort sollen weitere Untersuchungen stattfinden. Später soll das Flugzeug repariert werden.  (Lesen Sie auch: Schießerei Raunheim: Zwei Tote in Bistro Nahe…)

    Mittlerweile konnten die verletzten Mitglieder der 13-köpfigen Lufthansa-Crew das Krankenhaus verlassen, wie die Airline am Abend mitteilte. Alle anderen Mitglieder seien betreut und ihre Heimreise organisiert worden. Zwei Kabinencrew-Mitarbeitende von Lufthansa und einige Beschäftigte von Dienstleistungsunternehmen waren zur ärztlichen Versorgung in ein Krankenhaus gebracht worden. 

    LH450 sollte nach Los Angeles fliegen  (Lesen Sie auch: Dutzende Bäume entwurzelt: Tornado wütet in Rom…)

    Der Vorfall ereignete sich am Donnerstagmittag gegen 12.45 Uhr an Einstiegsposition A15 vor dem Terminal 1. Die Maschine mit der Flugnummer LH450 sollte nach Los Angeles fliegen. 

    „Auf einer Parkposition klappte unerwartet das Bugfahrwerk des Flugzeugs ein“, teilte die Lufthansa mit. Zu diesem Zeitpunkt waren nur Mitarbeiter an Bord: 13 Crewmitglieder der Lufthansa und einige Beschäftigte von Partnerfirmen. Die Fluggäste warteten aufs Boarding.  (Lesen Sie auch: Mecklenburg Vorpommern)

    Der Flug sollte nach dpa-Informationen um 13.50 starten. Das Boarding bei Langstreckenflügen dauert in der Regel rund 30 Minuten. Das bedeutet, gegen 13.15 wären die ersten Passagiere bereits an Bord gewesen. Aktuell hat das Unternehmen nach eigenen Angaben 17 Dreamliner in der Flotte.

    Detailansicht: Frankfurter Flughafen
    Symbolbild: Frankfurter Flughafen (Bild: Picsum)

    Ursprünglich berichtet von: Stern (Lesen Sie auch: Mecklenburg Vorpommern)

    Illustration zu Frankfurter Flughafen
    Symbolbild: Frankfurter Flughafen (Bild: Picsum)