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  • USA Donald Trump: Aktuelle Lage des US-Präsidenten 2026

    USA Donald Trump: Aktuelle Lage des US-Präsidenten 2026

    Im April 2026 befindet sich Donald Trump, der 47. Präsident der Vereinigten Staaten, im zweiten Jahr seiner zweiten, nicht-aufeinanderfolgenden Amtszeit. Seine Präsidentschaft ist geprägt von einer aggressiven Außenpolitik, insbesondere im Hinblick auf den Iran-Konflikt, sowie innenpolitischen Debatten um Wirtschaft, Wahlrecht und die bevorstehenden Midterm-Wahlen. Die politische Figur USA Donald Trump polarisiert weiterhin die amerikanische Gesellschaft und die internationale Bühne.

    Donald Trump ist der 47. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika. Er wurde 2024 gewählt und trat seine zweite Amtszeit im Januar 2025 an.

    Die zweite Amtszeit von USA Donald Trump: Ein Überblick

    Nach seinem Wahlsieg im November 2024 gegen Kamala Harris trat Donald Trump im Januar 2025 seine zweite Amtszeit als Präsident der Vereinigten Staaten an. Diese Amtszeit ist durch eine Fortsetzung seiner „America First“-Politik gekennzeichnet, die sowohl innen- als auch außenpolitisch weitreichende Auswirkungen hat. Der Fokus liegt dabei auf der Stärkung der heimischen Wirtschaft, einer restriktiven Einwanderungspolitik und einer Neuausrichtung internationaler Beziehungen. Die Präsenz von USA Donald Trump im politischen Diskurs bleibt ungebrochen dominant.

    Ein zentrales Thema seiner Präsidentschaft ist die Wirtschaft. Präsident Trump konzentriert sich im zweiten Jahr seiner Amtszeit auf die Kosteneffizienz und hat Initiativen zur Senkung der Lebenshaltungskosten für Amerikaner vorgeschlagen. Dazu gehört die Anweisung an staatlich geförderte Unternehmen wie Fannie Mae und Freddie Mac, hypothekenbesicherte Wertpapiere im Wert von 200 Milliarden US-Dollar zu kaufen, um die Hypothekenzinsen zu senken. Am 20. April 2026 unterzeichnete Präsident Trump zudem ein Memorandum zur Ausweitung der heimischen Erdölproduktion, der Raffineriekapazitäten und der Logistik, um Engpässe bei industriellen Ressourcen zu verhindern und die nationale Verteidigungsfähigkeit zu stärken.

    Der Iran-Konflikt: Trumps harte Linie und diplomatische Bemühungen

    Eines der drängendsten Themen, das die Präsidentschaft von USA Donald Trump im April 2026 prägt, ist der schwelende Konflikt mit dem Iran. Die Vereinigten Staaten befinden sich in einer Phase angespannter Beziehungen, wobei ein fragiler 14-tägiger Waffenstillstand kurz vor dem Ablauf steht. Präsident Trump hat sich wiederholt zu einer harten Linie bekannt und die Wiederaufnahme von Bombardierungen in Aussicht gestellt, sollte keine Einigung erzielt werden.

    Am 21. April 2026 äußerte sich Präsident Trump in einem Interview mit CNBC’s Squawk Box zur Lage. Er erklärte, er erwarte die Wiederaufnahme der Bombardierungen, da er dies für eine „bessere Einstellung“ halte. Trotz dieser scharfen Rhetorik deutete er gleichzeitig an, dass eine neue Verhandlungsrunde noch immer möglich sei. Vizepräsident JD Vance und der iranische Parlamentssprecher Mohammad Bagher Ghalibaf sollten zu weiteren Gesprächen in Islamabad zusammenkommen. Diese widersprüchlichen Signale zwischen Kriegs- und Friedensgesprächen sind zu einem Markenzeichen von Trumps Ansatz in diesem Konflikt geworden.

    Die Rhetorik des Präsidenten ist drastisch: Zuvor hatte er mit der Auslöschung einer „ganzen Zivilisation“ des Iran gedroht und behauptet, die Zivilbevölkerung würde US-Angriffe auf die Infrastruktur ihres Landes begrüßen. Diese Äußerungen haben zu internationaler Besorgnis geführt und wurden unter anderem von Papst Leo XIV. scharf verurteilt. Die USA und Israel haben in den vergangenen Monaten im Rahmen der „Operation Epic Fury“ militärische Schläge und Manöver gegen den Iran durchgeführt, die auf eine 90-prozentige Reduzierung der iranischen Raketenstarts und eine 95-prozentige Reduzierung der Drohnenangriffe abzielten. Für weitere Informationen zu den internationalen Implikationen sei auf den Artikel „Morgenstern Trump:, Putin und Co.: Alte“ verwiesen, der die globale Vernetzung dieser Konflikte beleuchtet.

    Die Auswirkungen des Iran-Konflikts sind vielschichtig. Die Unsicherheit beeinflusst die Energiemärkte, was zu steigenden Treibstoffpreisen und Flugausfällen weltweit führt. Dies stellt eine erhebliche Belastung für die globale Wirtschaft dar. Die Verhandlungen in Islamabad sind von entscheidender Bedeutung, da sie das Potenzial haben, die Eskalation abzuwenden oder zu verstärken. Weitere Details zu den Gesprächen finden Sie in unserem Artikel „Kommt es zu weiteren Gesprächen zwischen den USA und Iran in Pakistan? Die wichtigsten Fragen und Antworten“.

    Innenpolitische Agenda: Wirtschaft, Einwanderung und soziale Spannungen

    Neben der Außenpolitik konzentriert sich USA Donald Trump auf eine Reihe innenpolitischer Initiativen. Die Wirtschaftspolitik zielt darauf ab, die Erschwinglichkeit für die Amerikaner zu verbessern. Dazu gehören Maßnahmen zur Senkung der Hypothekenzinsen durch den Kauf hypothekenbesicherter Wertpapiere und die Förderung der heimischen Energieproduktion. Trotz dieser Bemühungen zeigen Umfragen, dass die Zustimmung zu Trumps Wirtschaftspolitik, insbesondere bei der Senkung der Lebenshaltungskosten, neue Tiefstwerte erreicht hat.

    Ein weiteres zentrales Thema ist die Einwanderung. Die Trump-Regierung setzt ihren Frontalangriff auf die demokratischen Rechte der amerikanischen Bevölkerung fort, indem sie versucht, das in der US-Verfassung verankerte Geburtsrecht auf Staatsbürgerschaft abzuschaffen. Eine Exekutivanordnung vom 31. März 2026 und eine mündliche Verhandlung vor dem Obersten Gerichtshof am 1. April 2026 verdeutlichen diesen Vorstoß. Diese Maßnahmen zielen darauf ab, jährlich einer Viertelmillion Neugeborenen die Staatsbürgerschaft zu entziehen und könnten rückwirkend Millionen von Menschen betreffen, die in den USA als Kinder von Einwanderern geboren wurden.

    Die innenpolitische Lage ist auch von sozialen Spannungen und Protesten geprägt. Millionen von US-Amerikanern gingen im April 2026 landesweit auf die Straße, um gegen die Politik der Trump-Regierung zu demonstrieren. Laut einer Umfrage gaben 75 Prozent der Befragten an, dass Donald Trump der Hauptgrund für ihren Protest sei. Die Demonstrationen, organisiert von Bewegungen wie „No Kings“, zeugen von einem tiefen Unmut in Teilen der Bevölkerung. Die Rolle der Einwanderungsbehörde ICE und ihre tödlichen Einsätze haben ebenfalls zu einer Veränderung in den Methoden und der Einstellung der Demonstranten geführt.

    Rechtliche Herausforderungen und die Debatte um Amtsenthebungsverfahren

    Die Präsidentschaft von USA Donald Trump ist weiterhin von einer Reihe rechtlicher Herausforderungen begleitet. Seit April 2026 ist die Frage, ob Donald Trump des Amtes enthoben werden kann, ein zentraler Bestandteil des aktuellen amerikanischen politischen Zyklus. Gemäß der Verfassung der Vereinigten Staaten kann jeder amtierende Präsident vom Repräsentantenhaus angeklagt und vom Senat verurteilt werden. Bereits in seiner vorherigen Amtszeit sah sich Trump zwei Amtsenthebungsverfahren gegenüber, und der rechtliche Rahmen für ein drittes Verfahren bleibt identisch. Im 119. Kongress wurden bereits mehrere Resolutionen mit Anklagepunkten wegen schwerer Verbrechen und Vergehen eingebracht, darunter H.Res.353 und H.Res.939.

    Ein bedeutendes juristisches Ereignis war das Urteil des Supreme Courts im Februar 2026, das Trumps umfassende Zollpolitik für rechtswidrig erklärte. Dieses Urteil, das sich auf den International Emergency Economic Powers Act (IEEPA) aus dem Jahr 1977 bezog, führte zu einer Rückzahlung von rund 166 Milliarden US-Dollar an IEEPA-Zöllen. Die Rückerstattungen fließen formal an Importeure, wirtschaftlich wurden die Kosten jedoch größtenteils von Konsumenten getragen. Große Einzelhändler und Tech-Konzerne profitieren von dieser Entscheidung, während Verbraucher keine Preissenkungen erwarten dürfen. Das Urteil markiert eine Machtbegrenzung der Exekutive und eine handelspolitische Zäsur.

    Darüber hinaus sind die Angriffe der Trump-Regierung auf die unabhängige Presse weiterhin ein Thema. Präsident Trump bezeichnet Journalismus, mit dem er nicht einverstanden ist, als „Feind des Volkes“ und „Fake News“. Reporter ohne Grenzen (RSF) befürchtet, dass diese zunehmend autoritäre Taktik in den Vereinigten Staaten ein alarmierendes Ausmaß erreichen könnte.

    Blick auf die Midterm-Wahlen 2026: Trumps Einfluss auf den Kongress

    Die Midterm-Wahlen im November 2026 sind ein entscheidendes Ereignis für die Republikanische Partei und die Präsidentschaft von USA Donald Trump. Präsident Trump ist aktiv daran beteiligt, die Strategie für diese Wahlen mit den Republikanern im Repräsentantenhaus zu besprechen. Ziel ist es, die republikanische Mehrheit in beiden Kammern des Kongresses zu halten.

    Trotz der Bemühungen von Präsident Trump zeigen jüngste Wahlergebnisse einen Rückgang der republikanischen Unterstützung in einigen traditionell konservativen Gebieten. Die Demokraten konnten mehrere Sitze in Ersatzwahlen gewinnen, darunter in Trumps Wahlbezirk Palm Beach, Florida, und in ländlichen Bezirken in New Hampshire und Arkansas. Diese Erfolge der Demokraten deuten darauf hin, dass sich Wähler vor den Midterms von Trump und den Republikanern abwenden könnten.

    Präsident Trump fordert umfassende Änderungen am Wahlrecht und schlägt vor, die Wahlen zu verstaatlichen, was bislang in der Zuständigkeit der Bundesstaaten und Lokalbehörden liegt. Solche Forderungen sind umstritten und könnten die politischen Spannungen im Vorfeld der Wahlen weiter verstärken. Die Auswirkungen von Trumps Politik auf die Wahlen 2026 werden auch im Artikel „LIVE-TICKER – Krieg in der Ukraine: 90-Milliarden-Kredit steht laut Berichten kurz bevor +++ Ukrainische Drohnen treffen Ölanlage“ implizit thematisiert, da außenpolitische Entscheidungen oft innenpolitische Resonanz finden.

    Öffentliche Wahrnehmung und Medienlandschaft

    Die öffentliche Wahrnehmung von USA Donald Trump ist weiterhin stark polarisiert. Während seine Basis ihm treu bleibt, zeigen Umfragen eine sinkende Zustimmung in der breiten Bevölkerung. Ein Jahr nach Amtsantritt polarisiert Präsident Trump mehr denn je. Seine Beliebtheit ist mit leichten Schwankungen kontinuierlich gesunken, und er verliert an Zustimmung bei Kernthemen wie der Wirtschaft und der Einwanderung.

    Besonders auffällig ist der anhaltende Konflikt zwischen Präsident Trump und den Medien. Er bezeichnet unabhängige Nachrichtenmedien als „Feind des Volkes“ und „Fake News“, eine Rhetorik, die von Reporter ohne Grenzen als besorgniserregend eingestuft wird. Diese Feindseligkeit reicht bis vor seine Rückkehr ins Weiße Haus zurück und hat dramatische Folgen für die amerikanische Demokratie und die vertrauenswürdige Berichterstattung weltweit.

    Ein bemerkenswerter Disput entwickelte sich auch zwischen Präsident Trump und Papst Leo XIV. im April 2026. Der Papst hatte in einem Friedensgebet ein Ende von Kriegen gefordert und Trumps Drohungen gegenüber dem Iran als „wahrlich inakzeptabel“ verurteilt. Trump reagierte scharf und bezeichnete den Papst als „schwach“ und als eine „Zumutung“, was eine breite öffentliche Debatte auslöste.

    Beziehungen zu Europa und die internationale Rolle der USA

    Die Beziehungen zwischen den USA unter USA Donald Trump und Europa sind nach wie vor angespannt und von einer Neuausrichtung geprägt. Trumps „America First“-Politik und seine Skepsis gegenüber multilateralen Abkommen haben zu einer Belastung der transatlantischen Partnerschaft geführt. Insbesondere seine Zollpolitik und seine Haltung zum Krieg in der Ukraine, wo er sich auf die Seite Moskaus geschlagen haben soll, haben in Europa Besorgnis ausgelöst.

    Die EU hatte nach Trumps Amtsantritt einen Zoll-Deal geschlossen, der als „unterwürfig“ beschrieben wurde, und sollte die Gelegenheit zur Neuverhandlung nutzen. Die Abwertung Amerikas engster Verbündeter und eine klare Präferenz für autoritäre Regime prägen Trumps Außenpolitik.

    Im Kontext der globalen Geopolitik beeinflusst die Politik von USA Donald Trump auch die Diskussionen über die Zukunft der NATO und die Rolle der USA in internationalen Konflikten. Die Spannungen im Nahen Osten, insbesondere der Iran-Konflikt, haben weitreichende Auswirkungen auf die Stabilität der Region und die globale Sicherheit. Die USA unter Trump signalisieren eine Bereitschaft zu unilateralen Schritten, die von vielen Verbündeten kritisch gesehen werden.

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    Tabelle: Wichtige Ereignisse in der zweiten Amtszeit von USA Donald Trump (April 2025 – April 2026)

    Datum Ereignis Quelle
    Januar 2025 Beginn der zweiten Amtszeit als 47. US-Präsident
    Januar 2025 Dekret zur Abschaffung des Geburtsrechts auf Staatsbürgerschaft
    Februar 2026 Supreme Court erklärt Trumps Zollpolitik für rechtswidrig
    März 2026 Pressekonferenz zu globalen Konflikten und Wirtschaftspolitik
    März 2026 Demokraten gewinnen Sitze in traditionell republikanischen Gebieten (z.B. Palm Beach, New Hampshire, Arkansas)
    April 2026 Millionenproteste gegen die Politik der Trump-Regierung
    April 2026 Disput mit Papst Leo XIV. über Iran-Krieg und moralische Werte
    20. April 2026 Memorandum zur Ausweitung der heimischen Erdölproduktion
    21. April 2026 Trump äußert sich zu Iran-Waffenstillstand und droht mit Bombardierungen

    FAQ: Häufig gestellte Fragen zu USA Donald Trump

    Wann begann Donald Trumps zweite Amtszeit?

    Donald Trumps zweite Amtszeit als 47. US-Präsident begann im Januar 2025, nachdem er die Präsidentschaftswahl 2024 gewonnen hatte.

    Kann Donald Trump 2028 erneut für das Amt des Präsidenten kandidieren?

    Nein, aufgrund des 22. Zusatzartikels zur Verfassung der Vereinigten Staaten, der eine Begrenzung auf zwei Amtszeiten vorsieht, ist Donald Trump für die Präsidentschaftswahl 2028 nicht wählbar.

    Welche Rolle spielt Donald Trump im aktuellen Iran-Konflikt?

    Im April 2026 ist Donald Trump als amtierender Präsident maßgeblich in den Iran-Konflikt involviert. Es besteht ein fragiler Waffenstillstand, dessen Ablauf er mit der Drohung einer Wiederaufnahme von Bombardierungen kommentierte, während gleichzeitig diplomatische Gespräche stattfinden.

    Wie steht es um die öffentlichen Umfragewerte von Donald Trump im April 2026?

    Die Umfragewerte von Donald Trump sind im ersten Jahr seiner zweiten Amtszeit nach anfänglicher Zustimmung kontinuierlich gesunken, insbesondere bei Wirtschaftsthemen. Er polarisiert weiterhin stark, behält jedoch eine loyale Basis.

    Welche wichtigen innenpolitischen Entscheidungen hat Donald Trump im Frühjahr 2026 getroffen?

    Im Frühjahr 2026 konzentrierte sich Donald Trump auf die Ausweitung der heimischen Erdölproduktion durch den Defense Production Act und adressierte die Senkung der Hypothekenzinsen. Er treibt auch weiterhin seine restriktive Einwanderungspolitik voran, unter anderem mit dem Versuch, das Geburtsrecht auf Staatsbürgerschaft abzuschaffen.

    Welche Auswirkungen hat das Supreme-Court-Urteil zu Trumps Zollpolitik?

    Das Supreme-Court-Urteil vom Februar 2026 erklärte Trumps umfassende Zollpolitik für rechtswidrig, was zu Rückzahlungen von rund 166 Milliarden US-Dollar an Importeure führte. Das Urteil begrenzt die Macht der Exekutive und stellt eine handelspolitische Zäsur dar.

    Fazit: Die anhaltende Präsenz von USA Donald Trump

    Die politische Landschaft der Vereinigten Staaten im April 2026 wird maßgeblich von USA Donald Trump geprägt. Seine zweite Amtszeit ist eine Zeit intensiver außenpolitischer Herausforderungen, insbesondere im Iran-Konflikt, und einer ambitionierten, aber oft umstrittenen innenpolitischen Agenda. Trotz schwankender Umfragewerte und anhaltender rechtlicher Auseinandersetzungen bleibt Trumps Einfluss auf die Republikanische Partei und die breitere amerikanische Gesellschaft unbestreitbar.

    Die bevorstehenden Midterm-Wahlen im November 2026 werden ein wichtiger Gradmesser für die Akzeptanz seiner Politik sein, während die Debatten um die Zukunft der amerikanischen Demokratie und ihre Rolle in der Welt weitergehen. Die Art und Weise, wie USA Donald Trump diese Herausforderungen meistert, wird nicht nur die Vereinigten Staaten, sondern auch die globalen Beziehungen nachhaltig beeinflussen.

  • Soll ihr Pferd wiederholt geschlagen haben – Peta erstattet Anzeige gegen Springreiterin

    Soll ihr Pferd wiederholt geschlagen haben – Peta erstattet Anzeige gegen Springreiterin

    Die Tierschutzorganisation PETA hat Anzeige gegen die österreichische Springreiterin Alessandra Reich erstattet.

    Quelle: Bild

  • Heute Abend bei Amazon Prime Video streamen: Dieses Thriller-Meisterwerk wird trotz Starbesetzung unterschätzt

    Heute Abend bei Amazon Prime Video streamen: Dieses Thriller-Meisterwerk wird trotz Starbesetzung unterschätzt

    Bei Francis Ford Coppola fallen Filmfans neben seinem jüngsten Kino-Exzess „Megalopolis“ wahrscheinlich zuerst einige außergewöhnliche Meisterwerke ein: die „Der Pate“-Trilogie, „Apocalypse Now“ und natürlich „Der Dialog“. Doch ich erinnere mich besonders gerne an „Der Regenmacher“, der mich…

    amazonprime-video-filmtipp/“ title=“Amazon Prime Video Filmtipp: "Vortex" – ein Schocker!“>filmstarts.de/nachrichten/1000200368.html“>Originalartikel veröffentlicht auf Filmstarts

    Quelle: Filmstarts.de

  • Dornauer gibt Kampf gegen Rauswurf auf – und rechnet mit SPÖ

    Dornauer gibt Kampf gegen Rauswurf auf – und rechnet mit SPÖ

    Mit dem linken Personal der SPÖ sei keine Zusammenarbeit mehr möglich, sagt der einstige Tiroler Parteichef. Seine Kontrahenten werfen ihm Provokation vor – mit Gefahr für die Landesregierung

    Quelle: dornauer-gibt-kampf-gegen-rauswurf-auf-und-rechnet-mit-spoe-ab?ref=rss“ target=“_blank“ rel=“nofollow“>Der Standard

  • Richard Gere: Sohn Homer Gibt Selten Offene Einblicke

    Richard Gere: Sohn Homer Gibt Selten Offene Einblicke

    Berühmter Name, bodenständige Werte: Homer Gere tritt immer mehr ins Rampenlicht – und spricht dabei überraschend offen über die prägende Rolle seines berühmten Vaters Richard. Statt klassischer Karrieretipps sind es vor allem Haltung, Nähe und Vertrauen, die der Hollywood-Star seinem Sohn mit auf den Weg gegeben hat.

    Symbolbild zum Thema Richard Gere
    Symbolbild: Richard Gere (Bild: Picsum)

    Es sind oft die kleinen, alltäglichen Gesten, die eine Beziehung besonders machen – ein kurzer Anruf, ein gut gemeinter Rat, ein gemeinsamer Spaziergang. Genau diese Nähe beschreibt Homer Gere, 26, wenn er über seinen berühmten Vater Richard Gere, 76, spricht. Der Star-Nachwuchs aus Geres zweiter Ehe mit Schauspielerin Carey Lowell, 65, gewährt dabei Einblicke in ein Vater-Sohn-Verhältnis, das von Vertrauen, Inspiration und gegenseitiger Wertschätzung geprägt ist. (Lesen Sie auch: „Gefahr für sich“: Cher will Vormundschaft über…)

    Homer und Richard Gere haben einen engen Draht – jeden Tag

    Der intensive Austausch mit seinem Vater über alle Lebenslagen scheint für Homer ein fester Bestandteil seines Lebens zu sein. „Es ist fantastisch, ständig so einen Ansprechpartner zu haben“, schwärmt er am Rande der Premiere der dritten Staffel der Serie „Euphoria“ gegenüber „Entertainment Tonight“. Die Beziehung zu seinem Vater gibt ihm offenbar Sicherheit und Rückhalt. Ein Segen in einer Branche, die oft von Unsicherheiten geprägt ist.

    Inspiration jenseits des Handwerks

    Insbesondere beruflich spielt Richard Gere eine wichtige Rolle für seinen Sohn – allerdings weniger im klassischen Sinne eines Schauspiellehrers. Vielmehr dreht es sich dabei um Haltung und Perspektive. „Es geht nicht unbedingt um das Handwerk an sich, sondern eher darum, wie man sich verhält, wie man das Ganze auf positive Weise gestaltet“, erklärt Homer. Ein Ansatz, der zeigt, dass es nicht nur um Talent, sondern auch um Charakter und Einstellung geht. (Lesen Sie auch: König Charles III.: Bewegende Hommage an die…)

    Gemeinsame Wege – vor und hinter der Kamera

    Während Homer eigene Erfahrungen als Schauspieler sammelt, aktuell in der Rolle des Dylan Reid in „Euphoria“, entsteht zwischen Vater und Sohn eine neue kreative Verbindung. „Wie es der Zufall will, hat er auch gerade erst mit der Schauspielerei angefangen“, berichtete Richard 2024 im Interview mit der spanischen „Vanity Fair“, und verriet: „Er hat plötzlich Interesse daran entwickelt und scheint Spaß daran zu haben. Er schreibt und führt bei kleinen Filmen Regie, sodass wir jetzt diese neue Gemeinsamkeit haben.“ Diese gemeinsame Leidenschaft eröffnet eine zusätzliche Ebene ihrer Beziehung – eine, die sie auf neue Weise verbindet.

    Trotz seiner jahrzehntelangen Karriere und seines weltweiten Ruhms bleibt für Richard Gere vor allem eines zentral: die Zeit mit seinem Sprössling. „Ich liebe es, mit meinem Sohn zusammen zu sein. Ob wir im Wald spazieren gehen oder hier etwas Gutes für andere Menschen tun, ich freue mich immer, ihn zu sehen“, sagte er im April 2025 gegenüber „People“. (Lesen Sie auch: Lisa Straube: Spricht über Trauerarbeit)

    Zwischen Leinwand und Wirklichkeit

    Interessant ist auch, wie unterschiedlich die Perspektiven auf den Ruhm sind. Für Homer bleibt der „Pretty Woman“-Star in erster Linie einfach sein Vater – unabhängig von Rollen und Filmen, wie Richard im Gespräch mit „Vanity Fair“ deutlich machte: „Er versteht es nicht. Und es ist auch sehr schwierig für ihn, mich auf der Leinwand zu sehen, denn selbst wenn ich eine extreme Rolle spiele, bin ich immer noch sein Vater, und es fällt ihm schwer, sich in die Geschichte hineinzuversetzen.“

    Was zählt, ist das echte Leben. Am Ende entsteht das Bild einer innigen, aufrichtigen Verbindung, getragen von gegenseitigem Respekt und echtem Interesse füreinander. In den Worten von Homer Gere und Richard Gere spiegelt sich genau das wider: ein Vater, der Orientierung schenkt, und ein Sohn, der diese Impulse aufnimmt und daraus selbstbewusst seinen eigenen Weg entwickelt. (Lesen Sie auch: Reese Witherspoon Aktuell: Wer ist die Geheimnisvolle…)

    Detailansicht: Richard Gere
    Symbolbild: Richard Gere (Bild: Picsum)

    Verwendete Quellen: etonline.com, revistavanityfair.es, people.com

    Ursprünglich berichtet von: Gala

    Illustration zu Richard Gere
    Symbolbild: Richard Gere (Bild: Picsum)
  • Automobilgeschichte: Ostalgie auf Rädern: Das waren die Kult-Autos der DDR

    Automobilgeschichte: Ostalgie auf Rädern: Das waren die Kult-Autos der DDR

    Wer an die DDR und ihre heutigen Oldtimer denkt, kommt über den charmanten Trabi eigentlich kaum hinaus. Doch der Osten brachte mehr Fahrzeuge hervor, als nur die Rennpappe.

    BMW 3er, VW Golf, Audi V8 oder Mercedes SL – alles einzigartige Autos aus deutschen Landen. Doch es gab da noch ein paar mehr Klassiker, denn auch jenseits der innerdeutschen Grenze in der DDR cruisten einige coole Modelle durch die Straßen – und viel mehr als nur den Trabi.

    Neben dem Trabi gab es nur wenig Auswahl – aber es gab sie

    Die Deutsche Demokratische Republik hat keine derart bunte und abwechslungsreiche Autohistorie wie das einstige Westdeutschland. Doch auch in Städten wie Jena, Gera, Ostberlin oder Leipzig gab es über Jahrzehnte tausende von Autofans, die sich abgesehen von DDR-Importausnahmen wie VW Golf, Volvo 240 oder 3er-BMW mit Modellen aus eigener Fertigung oder Exilmodellen aus Osteuropa arrangierten.

  • Gewagtes Outfit: "Hat sie sich einen Vorhang umgewickelt?" – Heidi Klum sorgt mit Kleid für Aufsehen

    Gewagtes Outfit: "Hat sie sich einen Vorhang umgewickelt?" – Heidi Klum sorgt mit Kleid für Aufsehen

    Bei der Premiere von „Der Teufel trägt Prada 2“ in New York zieht klum-sohn/“ title=“Heidi Klum Sohn Henry: Seltenes Mutter–Duo in New York“>Heidi Klum mit einem auffällig geschnittenen Dress alle Blicke auf sich. Im Netz gehen die Meinungen auseinander.

    Bei der Premiere von „Der Teufel trägt Prada 2“ in New York zieht Heidi Klum mit einem auffällig geschnittenen Dress alle Blicke auf sich. Im Netz gehen die Meinungen auseinander.

    Quelle: Stern

  • Wissenstest, Teil 12: Wie gut ist Ihr Allgemeinwissen? Dieses Quiz fordert Sie heraus

    Wissenstest, Teil 12: Wie gut ist Ihr Allgemeinwissen? Dieses Quiz fordert Sie heraus

    Sind Sie schlau genug für unser neues Quiz? 17 knifflige Fragen warten auf Sie!

    Sind Sie schlau genug für unser neues Quiz? 17 knifflige Fragen warten auf Sie!

    Quelle: Stern

  • Naturschutz Vogeltränke

    Naturschutz Vogeltränke

    Meise, Spatz und Co. haben in der Natur oft keine Chance, ihren Durst zu löschen. Mit Vogeltränken auf Balkon oder Terrasse kann jeder helfen.

    Symbolbild zum Thema Naturschutz Vogeltränke
    Symbolbild: Naturschutz Vogeltränke (Bild: Picsum)

    Jahr für Jahr im Sommer appelliert der Naturschutzbund (NABU) an die Menschen in Deutschland, Vogeltränken aufzustellen. Vor allem, wenn es mehrere Wochen trocken und heiß ist, leiden Sperlinge, Amseln, Meisen und viele andere einheimischen Vogelarten unter akutem Wassermangel. Rettende Pfützen sind dann Mangelware und ein Gewässer häufig außerhalb der Reichweite. Andere natürlich Wasserstellen trocknen in längeren Hitzeperioden rasch aus. Umso wichtiger ist es, auf dem Balkon, der Terrasse oder im Schrebergarten eine Vogeltränke zu platzieren. Was sich dafür eignet und worauf man beim Aufstellen eines Vogelbeckens achten sollten, erfahren Sie im folgenden Artikel. (Lesen Sie auch: Schädlinge im Garten: So Schützen Sie Ihre…)

    Balkon oder Terrasse: So finden Sie das passende Modell

    Im Prinzip tun es eine flache Schüssel, der Untersetzer eines Blumentopfs oder ein Suppenteller. Doch wer den Vögeln in seiner Umgebung etwas mehr Komfort beim Trinken (und Planschen) bieten möchte, sollte sich nach einer Vogeltränke umsehen. Dabei ist zunächst wichtig zu wissen, wo die Wasserstelle installiert werden soll. Damit Vögel die Tränke gut sehen und anfliegen können, sind für Balkone Vogeltränken mit Hängevorrichtung oder einer Möglichkeit zum Befestigen an der Balkonbrüstung sinnvoll. Für die Terrasse oder den Garten bieten sich dagegen Varianten zum Aufstellen oder Stecken, etwa mit einem Erdspieß oder Standfuß, an. Achten Sie beim Kauf der Vogeltränke darauf, dass die Schale in der Mitte etwas tiefer ist als am Rand. So ermöglichen Sie dem „Federvieh“ nicht nur ein spritziges Vogelbad, sondern bieten auch größeren Vögeln die Chance, sich zu laben.

    Wichtig ist auch, dass die Vögel beim Landen, Trinken und dem Abflug sicheren Halt haben. Tränken mit rauer Oberfläche, wie zum Beispiel aus Terracotta, Ton oder Naturstein, eignen sich deshalb perfekt. Von Schalen aus Glas, Porzellan oder Edelstahl sollten Sie dagegen die Finger lassen.  (Lesen Sie auch: Stichheiler Heißer: Helfer)

    Kurz & knapp: 5 Tipps für den Kauf einer Vogeltränke

    • Tränkschale sollte einen flachen Rand haben
    • möglichst mit Gefälle zur Mitte hin (2-10 cm)
    • glasierte Schalen oder Tränken aus Edelstahl vermeiden (Rutschgefahr)
    • Befestigungsmöglichkeiten prüfen
    • Schalen sollten leicht herausnehmbar sein.

    Ist die passende Vogeltränke gefunden, folgt ein nicht weniger wichtiger Schritt. Denn das Vogelbecken kann noch so schön und bequem sein: Wenn es von den Vögeln nicht angenommen wird, ist es nutzlos. Daraus folgt schon der erste wichtige Gedanke: Vor allem auf dem Balkon muss eine Vogeltränke gut sichtbar, aber auch sicher vor Katzen angebracht werden. Bäume und Büsche in der Nähe sind zwar ideal fürs Reinigen des Gefieders nach einem ausgiebigen Bad. Doch stehen sie allzu nah am Balkon, haben zum Beispiel Katzen leichtes Spiel. Zudem fühlen sich die Vögel möglicherweise bedroht und trauen sich gar nicht erst, die Tränke anzufliegen. Haben die Vögel die Tränke angenommen, ist die erste Hürde genommen. Doch sie sollen auch bleiben. Und das tun sie nur, wenn ihr Getränk regelmäßig aufgefrischt wird. Mit anderen Worten: Das Wasser sollte täglich ausgetauscht und die Vogeltränke gesäubert werden. Hintergrund sind Salmonellen und andere Krankheitserreger, die sich im Wasser tummeln, schnell vermehren und Krankheiten verursachen können. Chemikalien sind beim Saubermachen des Vogelbads auf dem Balkon nicht gefragt. Experten vom NABU empfehlen kochendes Wasser.

    Praktische Tipps: Darauf sollten Sie beim Aufstellen achten

    • Vogeltränke an einem gut einsehbaren Platz aufstellen
    • Nähe von Büschen oder ähnlichem vermeiden
    • Wasser täglich wechseln
    • nicht in die volle Sonne hängen oder stellen
    • Vogelbecken regelmäßig desinfizieren (mit kochendem Wasser)

    Wem die Vogeltränke nicht reicht und wer einheimischen Vögeln noch mehr Hilfe anbieten möchte, der kann zusätzlich eine Futterstelle einrichten, einen Nistkasten aufhängen und den Balkon oder Vorgarten abwechslungsreich bepflanzen. Das lockt Insekten und damit auch Vögel an. (Lesen Sie auch: Louisiana Schießerei Kinder: Acht Tote in Shreveport)

    Detailansicht: Naturschutz Vogeltränke
    Symbolbild: Naturschutz Vogeltränke (Bild: Picsum)

    Ursprünglich berichtet von: Stern

    Illustration zu Naturschutz Vogeltränke
    Symbolbild: Naturschutz Vogeltränke (Bild: Picsum)
  • Umstrittenes Energieprojekt: Klage gegen Gasbohrungen

    Umstrittenes Energieprojekt: Klage gegen Gasbohrungen

    Darf der Energiekonzern One-Dyas in der Nordsee vor Borkum unter deutschem Staatsgebiet nach Erdgas bohren? Darum gibt es seit Jahren Streit – nun hat ein niedersächsisches Gericht entschieden.

    Nach jahrelangem Streit um die Rechtmäßigkeit der Gasförderung in der Nordsee vor der Insel Borkum gibt es zumindest für die deutsche Seite vorerst Klarheit: Das Niedersächsische Oberverwaltungsgericht (OVG) in Lüneburg hat eine Klage der Deutschen Umwelthilfe (DUH) abgewiesen. Damit hat die Genehmigung, die das Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) im August 2024 dem Energieunternehmen One-Dyas erteilt hatte, Bestand. Die Umwelthilfe hatte die Genehmigung aus wirtschafts- und umweltpolitischer Sicht für rechtswidrig gehalten und geklagt. 

    Eine Revision vor dem Bundesverwaltungsgericht hat das OVG nicht zugelassen. Dagegen kann aber binnen eines Monats nach dem Urteil Beschwerde eingelegt werden.  (Lesen Sie auch: Umstrittenes Energieprojekt: Klage gegen Gasbohrungen vor Borkum…)

    Die Erdgasförderung in der Nordsee aus einem grenzüberschreitenden Erdgasfeld auf niederländischem und deutschem Staatsgebiet rund 20 Kilometer vor Borkum, ist seit Jahren hochumstritten. 

    Amt beteuert, bei Genehmigung alles richtig gemacht zu haben 

    In der Verhandlung warf die DUH dem LBEG unter anderem vor, die Auswirkungen der Gasförderung auf die Umwelt in deutschem Hoheitsgebiet nicht ausreichend nach deutschem Umweltrecht geprüft zu haben. So könnte der Bohrlärm etwa Schweinswale stören und das Produktionswasser der Bohrplattform, welches Schwermetalle wie Quecksilber enthalte, die Umwelt belasten. Laut DUH seien die Umweltauflagen im niederländischen Recht, beispielsweise zum Lärmschutz von Schweinswalen oder bei Grenzwerten von Schwermetallen, lockerer als die im deutschen Recht.  (Lesen Sie auch: Dax-Vorstände: Plus 12,9 gegen 4,2 Prozent: Dax-Chefs…)

    „Ich bin davon überzeugt, dass es korrekt war, was wir gemacht haben“, beteuerte hingegen ein Justiziar des LBEG vor Gericht. Man habe die Auswirkungen des Bohrvorhabens auf deutsches Hoheitsgebiet geprüft, sie seien jedoch nicht in dem Ausmaß gewesen, dass das Vorhaben nicht genehmigungsfähig gewesen wäre. 

    Dieser Einschätzung folgte auch der Senat bei seiner Entscheidung. In einer Mitteilung zur Urteilsbegründung teilte das Oberverwaltungsgericht mit, das Gericht sehe zwar das Risiko für Senkungen des Meeresbodens und Erdbeben infolge der Erdgasförderung, der Meeresnaturschutz und Schutzgebiete würden dadurch aber nicht maßgeblich beeinträchtigt, hieß es. 

    „Das Urteil des OVG bestätigt unsere Rechtsauffassung und es bestätigt unsere gründliche und sorgfältige Arbeit im Planfeststellungsverfahren“, sagte LBEG-Präsident Carsten Mühlenmeier. „Die geltenden, sehr strengen Sicherheits- und Umweltstandards hatten im Verfahren hohe Priorität und das gilt auch weiterhin.“  (Lesen Sie auch: Auswirkungen des Iran-Kriegs: Reiche warnt vor Alarmismus…)

    Weitere Klagen laufen 

    Detailansicht: Umstrittenes Energieprojekt
    Symbolbild: Umstrittenes Energieprojekt (Bild: Picsum)

    Die Umwelthilfe kündigte nach dem Urteil an, weiter gegen die Erdgasförderung auf See vorzugehen. „Die heutige Entscheidung bestätigt, dass wir dringend ein lückenloses Gesetz zum Verbot von Öl- und Gasbohrungen in und unter Meeresschutzgebieten brauchen“, sagte DUH-Bundesgeschäftsführer Sascha Müller-Kraenner in einer Mitteilung. Bis dahin wolle die Umwelthilfe ihre Klagen gegen die Gasbohrungen in den Niederlanden fortführen – denn auch dort läuft noch ein Gerichtsverfahren. Anfang Mai soll zudem noch eine weitere Klage der Stadt Borkum vor dem OVG Lüneburg verhandelt werden. 

    Die Gerichtsentscheidung zur deutschen Genehmigung ist wichtig, da diese notwendig ist, um – so wie One-Dyas es plant – grenzüberschreitend Gas aus dem Erdgasfeld zu fördern. Das Landesbergbauamt hatte dem Unternehmen eine auf 18 Jahre befristete Genehmigung für die Bohrung und Gasförderung unter deutschem Meeresboden erteilt. Seit März 2025 bohrt One-Dyas bereits auf niederländischer Seite nach Gas. Auf deutscher Seite sei das bislang noch nicht passiert, sagte ein Sprecher des LBEG auf Anfrage.  (Lesen Sie auch: Freiwillige Überstunden: „An gesunden Schlaf und geregelte…)

    Umweltschutzverbände und Insulaner in Deutschland und in den Niederlanden lehnen das Projekt ab. Sie befürchten Umweltschäden für das benachbarte Unesco-Weltnaturerbe Wattenmeer und sehen Klimaschutzziele in Gefahr. Befürworter argumentieren dagegen, dass durch das zusätzliche, heimische Gas die Energiesicherheit gestärkt werde. 

    Die Erdgasplattform vor Borkum soll im Regelbetrieb etwa zwei Milliarden Kubikmeter Erdgas pro Jahr produzieren – das soll laut One-Dyas voraussichtlich im vierten Quartal 2026 „noch vor Beginn des Winters“ so weit sein. Diese Menge entspreche 2,5 Prozent des deutschen Gasbedarfs. One-Dyas hat aber noch weitere Felder in der Nähe im Blick. Das Gesamtvolumen des sogenannten GEMS-Gebietes wird auf 50 Milliarden Kubikmeter geschätzt.

    Ursprünglich berichtet von: Stern

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    Symbolbild: Umstrittenes Energieprojekt (Bild: Picsum)
  • Umstrittenes Energieprojekt: Klage gegen Gasbohrungen

    Umstrittenes Energieprojekt: Klage gegen Gasbohrungen

    Darf der Energiekonzern One-Dyas in der Nordsee vor Borkum unter deutschem Staatsgebiet nach Erdgas bohren? Darum gibt es seit Jahren Streit – nun hat ein niedersächsisches Gericht entschieden.

    Symbolbild zum Thema Umstrittenes Energieprojekt
    Symbolbild: Umstrittenes Energieprojekt (Bild: Picsum)

    Nach jahrelangem Streit um die Rechtmäßigkeit der Gasförderung in der Nordsee vor der Insel Borkum gibt es zumindest für die deutsche Seite vorerst Klarheit: Das Niedersächsische Oberverwaltungsgericht (OVG) in Lüneburg hat eine Klage der Deutschen Umwelthilfe (DUH) abgewiesen. Damit hat die Genehmigung, die das Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) im August 2024 dem Energieunternehmen One-Dyas erteilt hatte, Bestand. Die Umwelthilfe hatte die Genehmigung aus wirtschafts- und umweltpolitischer Sicht für rechtswidrig gehalten und geklagt. 

    Eine Revision vor dem Bundesverwaltungsgericht hat das OVG nicht zugelassen. Dagegen kann aber binnen eines Monats nach dem Urteil Beschwerde eingelegt werden.  (Lesen Sie auch: Umstrittenes Energieprojekt: Klage gegen Gasbohrungen vor Borkum…)

    Die Erdgasförderung in der Nordsee aus einem grenzüberschreitenden Erdgasfeld auf niederländischem und deutschem Staatsgebiet rund 20 Kilometer vor Borkum, ist seit Jahren hochumstritten. 

    Amt beteuert, bei Genehmigung alles richtig gemacht zu haben 

    In der Verhandlung warf die DUH dem LBEG unter anderem vor, die Auswirkungen der Gasförderung auf die Umwelt in deutschem Hoheitsgebiet nicht ausreichend nach deutschem Umweltrecht geprüft zu haben. So könnte der Bohrlärm etwa Schweinswale stören und das Produktionswasser der Bohrplattform, welches Schwermetalle wie Quecksilber enthalte, die Umwelt belasten. Laut DUH seien die Umweltauflagen im niederländischen Recht, beispielsweise zum Lärmschutz von Schweinswalen oder bei Grenzwerten von Schwermetallen, lockerer als die im deutschen Recht.  (Lesen Sie auch: Dax-Vorstände: Plus 12,9 gegen 4,2 Prozent: Dax-Chefs…)

    „Ich bin davon überzeugt, dass es korrekt war, was wir gemacht haben“, beteuerte hingegen ein Justiziar des LBEG vor Gericht. Man habe die Auswirkungen des Bohrvorhabens auf deutsches Hoheitsgebiet geprüft, sie seien jedoch nicht in dem Ausmaß gewesen, dass das Vorhaben nicht genehmigungsfähig gewesen wäre. 

    Dieser Einschätzung folgte auch der Senat bei seiner Entscheidung. In einer Mitteilung zur Urteilsbegründung teilte das Oberverwaltungsgericht mit, das Gericht sehe zwar das Risiko für Senkungen des Meeresbodens und Erdbeben infolge der Erdgasförderung, der Meeresnaturschutz und Schutzgebiete würden dadurch aber nicht maßgeblich beeinträchtigt, hieß es. 

    „Das Urteil des OVG bestätigt unsere Rechtsauffassung und es bestätigt unsere gründliche und sorgfältige Arbeit im Planfeststellungsverfahren“, sagte LBEG-Präsident Carsten Mühlenmeier. „Die geltenden, sehr strengen Sicherheits- und Umweltstandards hatten im Verfahren hohe Priorität und das gilt auch weiterhin.“  (Lesen Sie auch: Auswirkungen des Iran-Kriegs: Reiche warnt vor Alarmismus…)

    Weitere Klagen laufen 

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    Symbolbild: Umstrittenes Energieprojekt (Bild: Picsum)

    Die Umwelthilfe kündigte nach dem Urteil an, weiter gegen die Erdgasförderung auf See vorzugehen. „Die heutige Entscheidung bestätigt, dass wir dringend ein lückenloses Gesetz zum Verbot von Öl- und Gasbohrungen in und unter Meeresschutzgebieten brauchen“, sagte DUH-Bundesgeschäftsführer Sascha Müller-Kraenner in einer Mitteilung. Bis dahin wolle die Umwelthilfe ihre Klagen gegen die Gasbohrungen in den Niederlanden fortführen – denn auch dort läuft noch ein Gerichtsverfahren. Anfang Mai soll zudem noch eine weitere Klage der Stadt Borkum vor dem OVG Lüneburg verhandelt werden. 

    Die Gerichtsentscheidung zur deutschen Genehmigung ist wichtig, da diese notwendig ist, um – so wie One-Dyas es plant – grenzüberschreitend Gas aus dem Erdgasfeld zu fördern. Das Landesbergbauamt hatte dem Unternehmen eine auf 18 Jahre befristete Genehmigung für die Bohrung und Gasförderung unter deutschem Meeresboden erteilt. Seit März 2025 bohrt One-Dyas bereits auf niederländischer Seite nach Gas. Auf deutscher Seite sei das bislang noch nicht passiert, sagte ein Sprecher des LBEG auf Anfrage.  (Lesen Sie auch: Freiwillige Überstunden: „An gesunden Schlaf und geregelte…)

    Umweltschutzverbände und Insulaner in Deutschland und in den Niederlanden lehnen das Projekt ab. Sie befürchten Umweltschäden für das benachbarte Unesco-Weltnaturerbe Wattenmeer und sehen Klimaschutzziele in Gefahr. Befürworter argumentieren dagegen, dass durch das zusätzliche, heimische Gas die Energiesicherheit gestärkt werde. 

    Die Erdgasplattform vor Borkum soll im Regelbetrieb etwa zwei Milliarden Kubikmeter Erdgas pro Jahr produzieren – das soll laut One-Dyas voraussichtlich im vierten Quartal 2026 „noch vor Beginn des Winters“ so weit sein. Diese Menge entspreche 2,5 Prozent des deutschen Gasbedarfs. One-Dyas hat aber noch weitere Felder in der Nähe im Blick. Das Gesamtvolumen des sogenannten GEMS-Gebietes wird auf 50 Milliarden Kubikmeter geschätzt.

    Ursprünglich berichtet von: Stern