Barry Manilow: "Ich hatte keinerlei Symptome. Und dann entdeckten sie diesen Punkt"

In einem aktuellen Interview hat Barry Manilow von seiner Lungenkrebsdiagnose erzählt. Das Ganze sei ein Albtraum gewesen, so der Musiker. Die Erkrankung sei zufällig entdeckt worden. Er habe „keinerlei Symptome“ gehabt.
Im vergangenen Dezember hatte Barry Manilow, 82, öffentlich gemacht, dass bei ihm Lungenkrebs diagnostiziert worden war und er sich in Behandlung befinde. Jetzt hat der legendäre Sänger über seine Erkrankung und die Therapie gesprochen.
Barry Manilow hatte keine Symptome
„Man denkt einfach nicht darüber nach, wie zerbrechlich das Leben ist. Und plötzlich hat man Lungenkrebs“, erzählt der 82-jährige „Mandy“-Interpret im Interview mit dem US-Magazin „People“. Der Sänger, der mit mehr als 80 Millionen verkaufter Singles und Alben zu den in den USA erfolgreichsten Popsängern gehört, schildert, dass er keinerlei Symptome gehabt habe. Der Krebs sei zufällig im Rahmen anderer gesundheitlicher Probleme entdeckt worden.
„Sie riefen mich an und sagten: ‚Könnte Krebs sein'“
Im November hätten ihn Hüftprobleme geplagt, woraufhin er zum Arzt gegangen sei, so Manilow. Dieser habe sowohl ein MRT des Beckens als auch der Lunge angeordnet, als er gehört habe, dass der Musiker zudem zwei Bronchitis-Schübe hinter sich gehabt habe. „Wenn er das nicht getan hätte, Mann … Er hat mir das Leben gerettet, denn ich hatte keinerlei Symptome. Ich hätte ewig weitermachen können, mir tat nichts weh – aber dann entdeckten sie diesen Punkt in meiner Lunge“, erinnert sich der in New York geborene Künstler an den Moment der Diagnose zurück. „Sie riefen mich an und sagten: ‚Könnte Krebs sein.‘ Das ist ein schlimmes Wort. ‚Nicht ich. Scheiß drauf. Ich kann keinen Krebs haben.'“
„Ich dachte, ich würde sterben“
Weitere Tests hätten den Verdacht bestätigt: Barry Manilow litt an Lungenkrebs im ersten Stadium. „Die wissen ja gar nicht, wie lang ich das schon mit mir herumgetragen habe“, erzählt der Sänger dem Magazin weiter. „Das könnten Jahre gewesen sein. Wenn es sich noch weiter ausgebreitet hätte, wäre ich echt am Ende gewesen. Zum Glück hatte es sich nicht ausgebreitet. Mann, ich dachte echt, ich würde sterben.“
„Es war ein Albtraum“
Vier Wochen später sei er ins Krankenhaus gekommen, wo ihm ein Teil seiner Lunge entfernt worden sei, so Manilow. Daraufhin habe er sieben Tage auf der Intensivstation gelegen. „Ich kann mich zum Glück nicht daran erinnern, denn es war ein Albtraum“, so der Musiker. Eine Chemotherapie habe er nicht gebraucht: „Ich gehöre zu den Glücklichen; ich brauche keine Chemotherapie, Bestrahlung und all das“, sagt er. Während dieser schweren Zeit erhielt Manilow Unterstützung von seinem Ehemann und Manager Garry Kief, 78, mit dem er seit 2014 verheiratet ist.
Jetzt erholt sich Barry Manilow von seiner Lungen-OP und den Folgen. Die Erkrankung habe ihn nachdenklich gemacht, dennoch blicke er zuversichtlich in die Zukunft, so der Sänger: „Das hat mich echt mitgenommen. Aber ich werde immer stärker.“
Verwendete Quelle: people.com
Quelle: Gala


