Drogenskandal im Münchner Fußball: Kicker unter falschem

Ein handfester Skandal erschüttert den Münchner Amateurfußball: Ein 34-jähriger Kicker der SpVgg Haidhausen soll nicht nur unter falschem Namen gespielt, sondern auch kiloweise Drogen verkauft haben. Die Enthüllungen könnten für den Verein schwerwiegende Konsequenzen haben.

Hintergrund: Die SpVgg Haidhausen und ihr Top-Torjäger
Die SpVgg 1906 Haidhausen ist ein traditionsreicher Fußballverein aus dem gleichnamigen Münchner Stadtteil. In der Kreisliga 3 kämpft die Mannschaft um den Aufstieg. Ein wichtiger Baustein für den Erfolg war zuletzt Mateo V., ein 34-jähriger Stürmer, der in 14 Spielen neun Tore erzielte. Doch nun stellt sich heraus: Mateo V. ist offenbar nicht der, der er vorgibt zu sein.
Aktuelle Entwicklung: Verhaftung und Drogenfund
Anfang Dezember 2025 wurde der Kicker in Sendling verhaftet, wie die Süddeutsche Zeitung berichtet. Die Ermittler werfen ihm vor, in großem Stil mit Drogen gehandelt zu haben. Er soll unter falschem Namen einen gefälschten Ausweis genutzt haben, um sich 2018 bei der SpVgg Haidhausen anzumelden. (Lesen Sie auch: Gala Liverpool: unter Zugzwang: -Spiel als letzte…)
Wie die Bild-Zeitung schreibt, soll der wahre Name des Spielers Nico sein. Die Polizei kam ihm auf die Schliche und fand Rauschgift in seiner Wohnung.
Mögliche Konsequenzen für den Verein
Dem Tabellenführer der Kreisliga 3 droht nun ein heftiger Punktabzug. Da Mateo V. nicht spielberechtigt war, könnten alle Spiele, in denen er eingesetzt wurde, als verloren gewertet werden. Das wären insgesamt 27 Punkte. „Wir wussten von nichts“, beteuert Giuseppe Scialdone, der Vorstand der SpVgg 1906 Haidhausen, gegenüber der Süddeutschen Zeitung. Der Verein hofft nun auf eine faire Lösung.
Reaktionen und Stimmen
In der Münchner Fußballszene ist der Schock groß. Ein ehemaliger Gegenspieler beschreibt den 34-Jährigen gegenüber WEB.DE als „unscheinbaren Typen“, der jedoch ein extrem guter Fußballer sei. Er sei in der Münchner Fußball-Community bestens bekannt gewesen, da er bereits für mehrere Vereine gespielt habe. (Lesen Sie auch: Barselona – Newcastle United: Barcelona)
Kicker als Drogendealer: Was bedeutet das für den Amateurfußball?
Der Fall wirft ein Schlaglicht auf die Schattenseiten des Amateurfußballs. Er zeigt, wie Kriminelle versuchen könnten, Vereine für ihre Zwecke zu missbrauchen. Es stellt sich die Frage, wie Vereine sich besser vor solchen Machenschaften schützen können. Der Fall SpVgg Haidhausen dürfte in Zukunft jedenfalls für erhöhte Aufmerksamkeit bei der Registrierung neuer Spieler sorgen.
Ausblick
Die Ermittlungen gegen den Kicker dauern an.Klar ist aber schon jetzt: Der Verein wird Zeit brauchen, um diesen Schock zu verarbeiten. Die SpVgg Haidhausen selbst hat angekündigt, die Vorfälle intern aufarbeiten zu wollen. Wie genau das geschehen soll, ist derzeit noch nicht bekannt.
Die Rolle des DFB
Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat sich bislang noch nicht offiziell zu dem Fall geäußert. Es wird erwartet, dass der Verband die Ermittlungen aufmerksam verfolgen und gegebenenfalls Konsequenzen für den Verein ziehen wird. Der DFB hat in den vergangenen Jahren verstärkt Maßnahmen zur Bekämpfung von Kriminalität im Fußball ergriffen. So gibt es beispielsweise ein bundesweites Hinweis- und Meldesystem, über das verdächtige Vorfälle gemeldet werden können. Weitere Informationen dazu finden sich auf der Webseite des DFB. (Lesen Sie auch: Afrika Cup: -: Senegal verliert Titel nachträglich)

Tabelle: Aktuelle Situation in der Kreisliga 3 (Beispiel)
Um die Auswirkungen des möglichen Punktabzugs zu verdeutlichen, hier eine fiktive Tabelle der Kreisliga 3 (Stand: 18. März 2026):
| Platz | Verein | Punkte |
|---|---|---|
| 1 | SpVgg Haidhausen (vor Punktabzug) | 45 |
| 2 | FC Bayern München III | 40 |
| 3 | TSV 1860 München IV | 35 |
| 4 | … | … |
| 1 | SpVgg Haidhausen (nach Punktabzug) | 18 |
Häufig gestellte Fragen zu kicker
Was wird dem beschuldigten Fußballspieler vorgeworfen?
Dem 34-jährigen Fußballspieler der SpVgg Haidhausen wird vorgeworfen, unter falschem Namen gespielt und kiloweise Drogen verkauft zu haben. Er soll sich 2018 mit einem gefälschten Ausweis beim Verein angemeldet haben und war als Stürmer aktiv.
Welche Konsequenzen drohen der SpVgg Haidhausen?
Der SpVgg Haidhausen droht ein Punktabzug in der Kreisliga 3. Da der Spieler nicht spielberechtigt war, könnten alle Spiele, in denen er eingesetzt wurde, als verloren gewertet werden. Dies würde einen Verlust von 27 Punkten bedeuten. (Lesen Sie auch: Champions League Heute: PSG dominiert gegen Chelsea)
Wie reagiert der Verein auf die Vorwürfe?
Der Vorstand der SpVgg Haidhausen, Giuseppe Scialdone, beteuert, nichts von den Machenschaften des Spielers gewusst zu haben. Der Verein hofft nun auf eine faire Lösung und will die Vorfälle intern aufarbeiten. Man sei von allen Beteiligten getäuscht worden.
Was sagt der DFB zu dem Drogen-Skandal im Amateurfußball?
Der DFB hat sich bislang noch nicht offiziell zu dem Fall geäußert. Es wird jedoch erwartet, dass der Verband die Ermittlungen aufmerksam verfolgen und gegebenenfalls Konsequenzen für den Verein ziehen wird. Der DFB hat Maßnahmen zur Bekämpfung von Kriminalität im Fußball ergriffen.
Wie geht es nun mit dem Münchner Kreisliga-Verein weiter?
Wie es mit der SpVgg Haidhausen weitergeht, ist derzeit noch unklar. Zunächst muss der Verein den Schock verarbeiten und die internen Ermittlungen abschließen.
Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Anleger sollten eigene Recherche betreiben.



