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Katrin Eigendorf: Auf der Suche nach dem Frieden in der Welt

Hannes Nagel Hannes Nagel 30. März 2026 5 Min. Lesezeit 362 Aufrufe 0

Katrin Eigendorf, eine mehrfach ausgezeichnete ZDF-Journalistin, bekannt für ihre Berichterstattung aus Kriegsgebieten, hat sich nun einem neuen Thema zugewandt: dem Frieden. Für ihre zweiteilige Reportage „So geht Frieden!“, die im April im ZDF ausgestrahlt wird, reiste sie gemeinsam mit Carl Giersdorfer in acht Länder, um den Geheimnissen funktionierender Friedensprozesse auf die Spur zu kommen.

Symbolbild zum Thema Katrin Eigendorf
Symbolbild: Katrin Eigendorf (Bild: Picsum)

Der Hintergrund: Vom Krieg zur Friedensforschung

Katrin Eigendorf hat in ihrem Berufsleben viele Kriege gesehen und darüber berichtet. Diese Erfahrungen haben sie dazu bewogen, sich nun intensiv mit der Frage auseinanderzusetzen, wie Frieden überhaupt gelingen kann. Die Reportage „So geht Frieden!“ ist somit eine Art Gegenentwurf zu ihrer bisherigen Arbeit und ein Versuch, positive Beispiele für Konfliktlösung und Versöhnung zu finden. Die Dokumentation ist im ZDF-Programm zu finden.

„So geht Frieden!“: Die Reise zu funktionierenden Friedensprozessen

Für ihre Reportage reiste Katrin Eigendorf mit ihrem Kollegen Carl Giersdorfer in acht Länder, in denen Friedensprozesse auf unterschiedliche Weise funktionierten. Ziel war es, die Gemeinsamkeiten dieser Prozesse zu identifizieren und herauszufinden, welche Faktoren entscheidend für ein friedliches Zusammenleben sind. Die Reportage wird in zwei Teilen ausgestrahlt: Der erste Teil am Mittwoch, 1. April um 22:15 Uhr, der zweite Teil am Donnerstag, 2. April um 22:25 Uhr im ZDF. Bereits seit dem 26. März sind beide Teile im Streamingangebot des Senders verfügbar. (Lesen Sie auch: Syrien aktuell: Lage, Konflikt & Wiederaufbau am…)

Die zentralen Fragen der Reportage

Im Zentrum der Reportage stehen Fragen wie: Wie gelingt Frieden? Welche Strategien und Ansätze haben sich in den besuchten Ländern bewährt? Und welche Lehren können daraus für andere Konfliktregionen gezogen werden? Katrin Eigendorf betont, dass es viele einzelne Aspekte gibt, die zum Gelingen von Frieden beitragen können. Die Reportage soll dazu beitragen, diese Aspekte besser zu verstehen und Wege aufzuzeigen, wie Frieden gefördert werden kann.

Katrin Eigendorfs Perspektive: „Gewalt erzeugt immer neue Gewalt“

In einem Interview mit dem Kölner Stadt-Anzeiger äußerte sich Katrin Eigendorf über ihre Motivation, sich mit dem Thema Frieden auseinanderzusetzen. Sie betonte, dass Gewalt immer neue Gewalt erzeuge und dass es wichtig sei, nach Wegen zu suchen, diesen Kreislauf zu durchbrechen. Ihre Reportage „So geht Frieden!“ soll dazu beitragen, das Bewusstsein für die Möglichkeiten der Friedensförderung zu schärfen und Menschen zu ermutigen, sich aktiv für eine friedlichere Welt einzusetzen.

Ausblick: Was bedeutet das für die Zukunft der Friedensforschung?

Die Reportage „So geht Frieden!“ von Katrin Eigendorf und Carl Giersdorfer leistet einen wichtigen Beitrag zur Friedensforschung und -förderung. Indem sie positive Beispiele für funktionierende Friedensprozesse aufzeigt, gibt sie Hoffnung und zeigt, dass Frieden möglich ist. Die Reportage kann dazu beitragen, das Verständnis für die komplexen Zusammenhänge von Konflikten und Frieden zu vertiefen und neue Impulse für die Friedensarbeit zu geben. Es bleibt zu hoffen, dass die Erkenntnisse aus der Reportage in politische Entscheidungen und gesellschaftliche Initiativen einfließen, um so einen Beitrag zu einer friedlicheren Welt zu leisten. (Lesen Sie auch: Wie geht Es dem Wal? Buckelwal in…)

Sendetermine und Verfügbarkeit

Die zweiteilige Reportage „So geht Frieden!“ mit Katrin Eigendorf wird zu folgenden Terminen im ZDF ausgestrahlt:

  • Teil 1: Mittwoch, 1. April, 22:15 Uhr
  • Teil 2: Donnerstag, 2. April, 22:25 Uhr

Zusätzlich sind beide Teile bereits seit dem 26. März im Streamingangebot des ZDF verfügbar.

Weitere Projekte von Katrin Eigendorf

Katrin Eigendorf ist eine renommierte Journalistin, die für ihre kritische und engagierte Berichterstattung bekannt ist. Neben ihrer Arbeit für das ZDF hat sie auch zahlreiche Bücher und Artikel veröffentlicht. Ihr Fokus liegt dabei oft auf Themen wie Krieg, Konflikte und Menschenrechte. Eines ihrer bekanntesten Werke ist „Afghanistan. Das verwundete Land„, in dem sie die Situation in Afghanistan analysiert und die Auswirkungen des Krieges auf die Bevölkerung schildert. (Lesen Sie auch: Siri Hustvedt: Star-Autorin in Deutschland – Trauer)

Detailansicht: Katrin Eigendorf
Symbolbild: Katrin Eigendorf (Bild: Picsum)

Katrin Eigendorf: Auszeichnungen und Anerkennung

Für ihre journalistische Arbeit wurde Katrin Eigendorf mehrfach ausgezeichnet. Sie erhielt unter anderem den Hanns-Joachim-Friedrichs-Preis für Fernsehjournalismus und den Peter-Scholl-Latour-Preis. Ihre Reportagen und Dokumentationen zeichnen sich durch eine hohe Qualität, eine fundierte Recherche und eine sensible Auseinandersetzung mit den Themen aus. Sie ist bekannt dafür, auch schwierige und kontroverse Themen anzusprechen und dabei stets die Perspektive der Betroffenen in den Vordergrund zu stellen.

Bedeutung des Journalismus für die Friedensförderung

Die Arbeit von Journalisten wie Katrin Eigendorf ist von großer Bedeutung für die Friedensförderung. Indem sie über Konflikte berichten, Missstände aufdecken und die Perspektive der Betroffenen vermitteln, tragen sie dazu bei, das Bewusstsein für die Notwendigkeit von Frieden und Gerechtigkeit zu schärfen. Journalismus kann dazu beitragen, Vorurteile abzubauen, Empathie zu fördern und Menschen zu ermutigen, sich für eine friedlichere Welt einzusetzen. Eine unabhängige und kritische Berichterstattung ist daher unerlässlich für eine erfolgreiche Friedensarbeit. Mehr Informationen zu diesem Thema bietet die Bundeszentrale für politische Bildung.

Illustration zu Katrin Eigendorf
Symbolbild: Katrin Eigendorf (Bild: Picsum)