Kaufland modernisiert Kassen: Was sich für Kunden ändert

Kaufland modernisiert seine Filialen bundesweit und stattet alle Standorte mit Selbstbedienungskassen (SB-Kassen) und dem System „K-Scan“ aus. Ziel ist es, den Einkauf für Kunden effizienter zu gestalten und Wartezeiten zu verkürzen. Die Umstellung erfolgt schrittweise, wobei bereits ein großer Teil der Filialen mit den neuen Systemen ausgestattet ist.

Hintergrund der Kassenmodernisierung bei Kaufland
Die Einführung von SB-Kassen und Selbst-Scan-Systemen ist ein Trend im Einzelhandel, dem sich auch Kaufland nicht entziehen kann. Wettbewerber wie Lidl, Penny, Rewe und Edeka setzen schon länger auf diese Technologien, um den Kassiervorgang zu beschleunigen und Personalressourcen effizienter einzusetzen. Für Kaufland bedeutet die Modernisierung eine Anpassung an die veränderten Kundenbedürfnisse und eine Investition in die Zukunft des Unternehmens.
Kaufland bietet die Selbstbedienungskassen nach eigenen Angaben bereits seit 2015 an. In den Filialen, die bereits damit ausgestattet sind, werden diese von rund 40 Prozent der Kunden genutzt. (Lesen Sie auch: Michael Büge: Neuer AfD-Fraktionschef in Rheinland-Pfalz nach…)
Aktuelle Entwicklung: Flächendeckende Einführung von SB-Kassen
Kaufland hat angekündigt, alle seine rund 780 Filialen in Deutschland mit SB-Kassen auszustatten. Wie T-Online berichtet, sollen allein in diesem Jahr 220 weitere Standorte umgerüstet werden. Das entspricht einem Ausbautempo von durchschnittlich vier Filialen pro Woche. Nach Abschluss der Umrüstung sollen insgesamt mehr als 8.000 SB-Kassen zur Verfügung stehen, etwa zwölf Geräte pro Standort. Derzeit sind rund 2.000 SB-Kassen in etwa 300 Kaufland-Filialen im Einsatz.
An den SB-Kassen können Kunden mit Bargeld, Karte oder per App bezahlen. Neben den reinen Kartenterminals wird es auch Modelle geben, die Münzen und Scheine annehmen. Das Unternehmen setzt außerdem auf das System „K-Scan“, bei dem Kunden ihre Waren bereits während des Einkaufs mit einem Handscanner selbst erfassen können.
Die ersten SB-Kassen wurden bereits 2015 eingeführt und erfreuen sich großer Beliebtheit. Laut Kaufland nutzen rund 40 Prozent der Kunden in den entsprechenden Filialen die SB-Kassen. (Lesen Sie auch: Weltcup Finale Ski Alpin: Shiffrin triumphiert)
Was bedeutet die Umstellung für Kunden?
Die Einführung von SB-Kassen und Selbst-Scan-Systemen bedeutet für Kunden vor allem mehr Flexibilität und potenziell kürzere Wartezeiten. Kunden, die nur wenige Artikel kaufen, können den Kassiervorgang selbst in die Hand nehmen und so Zeit sparen. Allerdings setzt die vollständige Nutzung des neuen Angebots eine Kundenkarte voraus, wie Merkur.de berichtet.
Kunden, die weiterhin den klassischen Kassiervorgang bevorzugen, können dies selbstverständlich weiterhin tun. Kaufland betont, dass die SB-Kassen und Selbst-Scan-Systeme eine Ergänzung zum bestehenden Angebot darstellen und keine Abschaffung der traditionellen Kassen bedeuten.
Ausblick: Weitere Modernisierungen bei Kaufland
Die Modernisierung der Kassen ist nur ein Teil der Bemühungen von Kaufland, das Einkaufserlebnis für seine Kunden zu verbessern. Das Unternehmen investiert auch in andere Bereiche, wie beispielsweise die Optimierung des Sortiments, die Verbesserung der Filialgestaltung und den Ausbau des Online-Angebots. Ziel ist es, Kaufland als modernen und kundenorientierten Einzelhändler zu positionieren. (Lesen Sie auch: Welche Moderatoren Verlassen ZDF: Personalwechsel beim)
Weitere Informationen zum Unternehmen und seinen Initiativen finden sich auf der offiziellen Webseite von Kaufland.

Finanzielle Aspekte und Wettbewerb
Die Investitionen in die Modernisierung der Kassen sind ein wichtiger Schritt für Kaufland, um im Wettbewerb mit anderen Einzelhandelsketten zu bestehen. Die Effizienzsteigerung durch SB-Kassen und Selbst-Scan-Systeme kann dazu beitragen, Kosten zu senken und die Profitabilität zu erhöhen.
Häufig gestellte Fragen zu Kaufland
Häufig gestellte Fragen zu Kaufland
Wie viele SB-Kassen wird es nach der Umrüstung bei Kaufland geben?
Nach Abschluss der Umrüstung sollen insgesamt mehr als 8.000 SB-Kassen in den Kaufland-Filialen in Deutschland zur Verfügung stehen. Dies entspricht durchschnittlich etwa zwölf SB-Kassen pro Standort. Derzeit sind rund 2.000 SB-Kassen im Einsatz. (Lesen Sie auch: Jutta Speidel: Neustart mit Roman "Amaryllis" in…)
Welche Bezahlmöglichkeiten gibt es an den SB-Kassen bei Kaufland?
An den SB-Kassen bei Kaufland können Kunden mit Bargeld, per Karte oder über die Kaufland-App bezahlen. Es wird sowohl Terminals geben, die ausschließlich Kartenzahlung akzeptieren, als auch solche, die Münzen und Scheine annehmen.
Benötige ich eine Kundenkarte, um die SB-Kassen bei Kaufland nutzen zu können?
Für die grundlegende Nutzung der SB-Kassen ist keine Kundenkarte erforderlich. Allerdings kann für die vollständige Nutzung aller Funktionen, insbesondere des Selbst-Scan-Systems „K-Scan“, eine Kundenkarte notwendig sein.
Wie schnell werden die Kaufland-Filialen mit SB-Kassen ausgestattet?
Kaufland plant, die Umrüstung der Filialen zügig voranzutreiben. Aktuell werden pro Woche durchschnittlich vier Filialen mit SB-Kassen ausgestattet. Allein in diesem Jahr sollen 220 weitere Standorte umgerüstet werden.
Werden die traditionellen Kassen bei Kaufland durch die SB-Kassen ersetzt?
Nein, die SB-Kassen sind als Ergänzung zu den traditionellen Kassen gedacht. Kunden, die den persönlichen Service bevorzugen, können weiterhin die klassischen Kassen nutzen. Kaufland plant nicht, die traditionellen Kassen abzuschaffen.
Zeitplan für die Umrüstung der Filialen
Die folgende Tabelle zeigt den geplanten Zeitplan für die Umrüstung der Kaufland-Filialen mit SB-Kassen:
| Zeitraum | Anzahl umgerüsteter Filialen |
|---|---|
| Bis Ende 2025 | ca. 300 |
| 2026 | 220 (geplant) |
| Nach 2026 | Restliche Filialen |
Quelle: Eigene Recherche basierend auf Pressemitteilungen von Kaufland
Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Anleger sollten eigene Recherche betreiben.



