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Kristi Noem Trump: Entlassung, neue Rolle & die umstrittene Karriere

FHMADMIN FHMADMIN 6. März 2026 4 Min. Lesezeit 7 Aufrufe 0

Am 6. März 2026 steht die langjährige Verbündete Donald Trumps, Kristi Noem, erneut im Zentrum der politischen Aufmerksamkeit. Nachdem sie am Vortag, dem 5. März 2026, von Präsident Donald Trump als US-Heimatschutzministerin entlassen wurde, hat sie umgehend eine neue Rolle als Sondergesandte für ‚The Shield of the Americas‘ erhalten. Die Beziehung zwischen Kristi Noem und Donald Trump ist geprägt von starker Loyalität, aber auch von wiederkehrenden Kontroversen, die ihre politische Laufbahn stets begleiteten.

Kristi Noem ist eine amerikanische Politikerin der Republikanischen Partei, die von Januar 2025 bis März 2026 als Heimatschutzministerin in der zweiten Regierung von Präsident Donald Trump diente. Zuvor war sie von 2019 bis 2025 Gouverneurin von South Dakota. Ihre politische Karriere ist eng mit Donald Trump verbunden, dessen ‚America First‘-Agenda sie konsequent vertritt. Ihre Amtszeit als Heimatschutzministerin war jedoch von erheblicher Kritik und mehreren Skandalen überschattet, die letztlich zu ihrer Entlassung führten.

Das Wichtigste in Kürze

  • Kristi Noem wurde am 5. März 2026 von US-Präsident Donald Trump als Heimatschutzministerin entlassen.
  • Unmittelbar nach ihrer Entlassung ernannte Trump sie zur Sondergesandten für ‚The Shield of the Americas‘ (Schild der Amerikas) für die westliche Hemisphäre.
  • Zuvor war Noem von 2019 bis 2025 die erste weibliche Gouverneurin von South Dakota.
  • Ihre Amtszeit als Heimatschutzministerin war von einer harten Einwanderungspolitik und zahlreichen Kontroversen geprägt, darunter die Tötung von US-Bürgern durch Bundesagenten in Minneapolis.
  • Ausschlaggebend für die Entlassung war unter anderem ein Streit mit Trump über eine 220 Millionen Dollar teure Werbekampagne des Ministeriums, deren Genehmigung Trump bestritt.
  • Weitere Kontroversen um Kristi Noem umfassten Enthüllungen in ihrem Buch über das Erschießen ihres Hundes und falsche Behauptungen über ein Treffen mit Kim Jong-un.

Frühes Leben und politische Anfänge

Kristi Lynn Arnold Noem, geboren am 30. November 1971 in Watertown, South Dakota, wuchs auf einer Farm in Hamlin County auf. Nach dem Unfalltod ihres Vaters im Jahr 1994 brach sie ihr Studium ab, um die familiäre Farm und Ranch zu übernehmen. Diese Erfahrung prägte ihr Selbstverständnis als bodenständige Landwirtin und Kleinunternehmerin. Ihre politische Karriere begann 2006 mit der Wahl in das Repräsentantenhaus von South Dakota, wo sie zwei Amtszeiten diente. Im Jahr 2010 wurde sie ins US-Repräsentantenhaus gewählt und vertrat South Dakotas einzigen Kongresswahlbezirk bis 2019. Während ihrer Zeit im Kongress erwarb sie 2012 einen Bachelor-Abschluss in Politikwissenschaft an der South Dakota State University.

Gouverneurin von South Dakota: Eine konservative Führung

Im Jahr 2018 kandidierte Kristi Noem erfolgreich für das Gouverneursamt von South Dakota und wurde die erste Frau in dieser Position. Ihre Wahl wurde von Donald Trump unterstützt. Während ihrer Amtszeit als Gouverneurin setzte sie sich für niedrige Steuern, Deregulierung und die Ausweitung wirtschaftlicher Möglichkeiten ein. Besondere nationale Aufmerksamkeit erlangte sie durch ihren Ansatz zur Bewältigung der COVID-19-Pandemie, bei dem sie sich gegen staatliche Maskenpflichten und Lockdowns aussprach und stattdessen die persönliche Verantwortung betonte. Ihre Politik in dieser Zeit spiegelte oft die Haltung von Donald Trump wider und festigte ihren Ruf als überzeugte konservative Führungspersönlichkeit. Sie entsandte zudem mehrfach die Nationalgarde von South Dakota zur Unterstützung der Grenzsicherung an die Südgrenze der USA.

Vom Gouverneursamt ins Kabinett: Die Berufung zur Heimatschutzministerin unter Trump

Nach Donald Trumps Wahlsieg im November 2024 nominierte er Kristi Noem zur Heimatschutzministerin. Der Senat bestätigte ihre Ernennung am 25. Januar 2025 mit 59 zu 34 Stimmen, wobei auch einige Demokraten für sie votierten. Mit dieser Position übernahm Noem die Leitung eines der größten Ministerien der Bundesregierung, das für Grenzsicherung, Einwanderung und Katastrophenschutz zuständig ist. Ihre Berufung wurde als klares Signal für eine harte Linie in der Einwanderungspolitik gewertet, eine Kernpriorität der zweiten Trump-Administration. Im Rahmen der Ernennung betonte Trump ihre starke Haltung zur Grenzsicherheit und ihre Bereitschaft, eng mit dem designierten „Grenz-Zar“ Tom Homan zusammenzuarbeiten, um die Sicherheit der amerikanischen Heimat zu gewährleisten.

Kontroversen und Kritik während ihrer Amtszeit als Heimatschutzministerin

Kristi Noems Amtszeit als Heimatschutzministerin war von zahlreichen Kontroversen und anhaltender Kritik geprägt. Sie galt als die öffentliche Frontfigur der von Trump angeordneten Massenabschiebungen von Migranten und setzte eine aggressive Einwanderungspolitik um. Ihr Ministerium führte landesweit Razzien durch und hob Schutzprogramme für Migranten auf, was zu Protesten und Klagen führte.

Ein besonders kritischer Punkt war ihr Umgang mit tödlichen Vorfällen durch Bundesagenten. So geriet sie nach der Tötung von zwei US-Bürgern, Renee Nicole Good und Alex Pretti, durch Bundeseinsatzkräfte in Minneapolis unter massiven Druck. Noem wurde vorgeworfen, die Getöteten fälschlicherweise als