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Meningitis England: -Ausbruch in: Was steckt

Ariane Nagel Ariane Nagel 21. März 2026 4 Min. Lesezeit 387 Aufrufe 0

Ein ungewöhnlicher Ausbruch von Meningitis in England, speziell im Südosten des Landes, sorgt für Besorgnis. Die Zahl der Erkrankungsfälle steigt, und es sind bereits zwei Todesfälle zu beklagen. Die britischen Gesundheitsbehörden haben Maßnahmen ergriffen, um die Ausbreitung der Krankheit einzudämmen.

Symbolbild zum Thema Meningitis England
Symbolbild: Meningitis England (Bild: Picsum)

Hintergrund: Was ist Meningitis und wie kommt es zum Ausbruch in England?

Meningitis, auch Hirnhautentzündung genannt, ist eine Entzündung der Hirnhäute, die das Gehirn und das Rückenmark umgeben. Sie kann durch verschiedene Erreger verursacht werden, darunter Bakterien, Viren und Pilze. Die aktuelle Welle von Meningitis in England wird durch Meningokokken der Untergruppe B ausgelöst, wie die UK Health Security Agency (UKHSA) bestätigt.

Meningokokken sind Bakterien, die schwere Hirnhautentzündungen und Blutvergiftungen (Sepsis) auslösen können. Die Erkrankung kann sehr schnell verlaufen und ist lebensbedrohlich. Besonders gefährdet sind Säuglinge, Kleinkinder, Jugendliche und junge Erwachsene. Die Übertragung erfolgt in der Regel durch Tröpfcheninfektion, beispielsweise beim Husten, Niesen oder Sprechen. Enge Kontakte, wie sie in Wohngemeinschaften oder Diskotheken vorkommen, erhöhen das Ansteckungsrisiko. (Lesen Sie auch: Meningitis Impfung: -Ausbruch in England: Was bedeutet)

Aktuelle Entwicklung des Meningitis-Ausbruchs in England

Die britischen Behörden haben mit einem Meningitis-Ausbruch in England zu kämpfen. Am Morgen des 20. März 2026 meldete die Gesundheitsbehörde UKHSA erneut mehr Infektionen mit Meningokokken der Untergruppe B. Es wurden 13 Fälle bestätigt, am Vortag waren es neun. Insgesamt wurden 18 Meningokokken-Infektionen festgestellt, dazu kommen elf Verdachtsfälle. In den vergangenen Tagen waren in der Region zwei junge Menschen an Meningitis gestorben – eine 18 Jahre alte Schülerin und ein Studierender der University of Kent, berichtet tagesschau.de.

Alle Infektionsfälle lassen sich laut Gesundheitsminister Wes Streeting auf den „Club Chemistry“ in Canterbury zurückführen. Angesichts der steigenden Fallzahlen hatte der britische Premierminister Keir Starmer Besucher dieser Diskothek aufgerufen, sich für eine Behandlung mit Antibiotika zu melden. Die Behörden haben eine Impfkampagne gestartet, um die Ausbreitung der Meningokokken B einzudämmen. Tausende Studenten sollen sich schnell impfen lassen, wie die Schwäbische Zeitung meldet.

Reaktionen und Maßnahmen gegen die Meningitis-Fälle

Der Ausbruch hat in der Bevölkerung Besorgnis ausgelöst. Experten bezeichnen die Situation als „sehr ungewöhnlich“. Die Behörden haben eine Reihe von Maßnahmen ergriffen, um die Ausbreitung der Krankheit zu stoppen. Dazu gehören: (Lesen Sie auch: Cybermobbing im Namen der "Nwo": Razzia gegen…)

  • Eine Impfkampagne für gefährdete Gruppen, insbesondere Studenten und junge Erwachsene.
  • Die Aufforderung an Besucher des „Club Chemistry“ in Canterbury, sich vorsorglich mit Antibiotika behandeln zu lassen.
  • Eine verstärkte Überwachung der Situation, um neue Fälle frühzeitig zu erkennen.
  • Die Information der Öffentlichkeit über die Symptome der Meningitis und die Möglichkeiten der Vorbeugung.

Was bedeutet der Meningitis-Ausbruch in England?

Der aktuelle Ausbruch von Meningitis in England zeigt, wie wichtig es ist, die Bevölkerung über diese gefährliche Krankheit aufzuklären und Impfungen anzubieten. Meningitis kann jeden treffen, aber besonders gefährdet sind junge Menschen. Frühzeitige Diagnose und Behandlung sind entscheidend, um schwere Komplikationen oder den Tod zu verhindern.

dass Meningitis nicht nur durch Meningokokken verursacht werden kann. Es gibt auch andere Bakterien, Viren und Pilze, die eine Hirnhautentzündung auslösen können. Die Symptome können je nach Erreger variieren, aber in der Regel gehören dazu:

Detailansicht: Meningitis England
Symbolbild: Meningitis England (Bild: Picsum)
  • Fieber
  • Starke Kopfschmerzen
  • Nackensteifigkeit
  • Übelkeit und Erbrechen
  • Lichtempfindlichkeit
  • Verwirrtheit
  • Hautausschlag

Bei Verdacht auf Meningitis sollte sofort ein Arzt aufgesucht werden. Je schneller die Behandlung beginnt, desto besser sind die Chancen auf eine vollständige Genesung. Informationen zu Meningokokken und der Erkrankung finden sich auch auf der Seite von Spektrum der Wissenschaft. (Lesen Sie auch: Chelsea – Paris-Sg: gegen Paris SG: Hoffnung…)

Impfkalender England

Das Nationale Impfprogramm in England beinhaltet Impfungen gegen Meningokokken für verschiedene Altersgruppen. Die folgende Tabelle zeigt eine Übersicht:

Alter Impfung
Säuglinge Meningokokken B (MenB)
Kleinkinder Meningokokken C (MenC)
Jugendliche Meningokokken ACWY (MenACWY)
Illustration zu Meningitis England
Symbolbild: Meningitis England (Bild: Picsum)