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Prinz Reuss: Aktueller Stand der Reichsbürger-Verfahren 2026

FHMADMIN FHMADMIN 28. April 2026 2 Min. Lesezeit 35 Aufrufe 0

Im April 2026 steht Heinrich XIII. Prinz Reuss weiterhin im Zentrum eines der größten Terrorismusprozesse in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland. Der mutmaßliche Rädelsführer der sogenannten „Reichsbürger“-Gruppe, die einen gewaltsamen Umsturz des politischen Systems geplant haben soll, befindet sich seit Dezember 2022 in Untersuchungshaft. Die juristische Aufarbeitung der weitreichenden Verschwörungspläne beschäftigt die deutschen Oberlandesgerichte in Frankfurt am Main, München und Stuttgart intensiv und zieht sich weiterhin in die Länge, was die Komplexität und den Umfang des Falls Prinz Reuss unterstreicht.

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Prinz Reuss ist Heinrich XIII. Prinz Reuss (*1951), ein deutscher Immobilienunternehmer und Angehöriger des Hauses Reuss. Er gilt als zentrale Figur der mutmaßlich rechtsterroristischen Gruppierung „Patriotische Union“, die einen gewaltsamen Umsturz des politischen Systems in Deutschland geplant haben soll. Seit seiner Verhaftung im Dezember 2022 ist er wegen des Verdachts der Gründung und Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung sowie der Vorbereitung eines hochverräterischen Unternehmens angeklagt und befindet sich in Untersuchungshaft.

Das Wichtigste in Kürze

  • **Verhaftung und Anklage:** Heinrich XIII. Prinz Reuss wurde am 7. Dezember 2022 als mutmaßlicher Rädelsführer einer „Reichsbürger“-Gruppe festgenommen, die einen gewaltsamen Staatsstreich in Deutschland geplant haben soll. Die Anklage erfolgte im Dezember 2023 wegen Gründung einer terroristischen Vereinigung und Vorbereitung eines hochverräterischen Unternehmens.
  • **Drei parallele Prozesse:** Seit April und Mai 2024 laufen drei große Verfahren gegen insgesamt 26 Angeklagte der „Gruppe Reuss“ vor den Oberlandesgerichten in Frankfurt am Main, München und Stuttgart.
  • **Prinz Reuss‘ Einlassungen:** Im Prozess in Frankfurt äußerte sich Prinz Reuss erstmals im Juni 2024 öffentlich zu seinem Werdegang und stritt die Annahme von Gewalt ab. Im April 2026 setzte er seine Einlassung fort, sprach über Waffenbesitz und distanzierte sich von der