Rückrufaktion: Salami bei REWE und anderen Supermärkten

Eine aktuelle Rewe-Rückrufaktion betrifft bundesweit vertriebene Salami-Produkte. Konkret handelt es sich um die „Salami Mini Brez’n“ der Breu GmbH, die neben Rewe auch bei Netto, Edeka und Aldi Süd verkauft wurde. Grund für den Rückruf sind Shiga-Toxin bildende E. coli-Bakterien, die in einzelnen Proben nachgewiesen wurden.

Hintergrund zur Salami-Rückrufaktion bei Rewe
Der aktuelle Rückruf ist nicht der erste im Lebensmittelbereich in diesem Jahr. Regelmäßig werden Produkte zurückgerufen, weil sie nicht den Qualitätsstandards entsprechen oder eine Gesundheitsgefahr darstellen. Gründe für Rückrufe können beispielsweise Fremdkörper, Salmonellen oder eben E. coli-Bakterien sein. Die Breu GmbH hat den Rückruf der „Salami Mini Brez’n“ selbst initiiert, nachdem bei internen Kontrollen die Bakterien festgestellt wurden. Das Unternehmen informierte daraufhin die zuständigen Behörden und die betroffenen Handelsketten wie Rewe. (Lesen Sie auch: Tiefkühlgemüse REWE Rückruf: ruft Tiefkühl-Pfannengemüse)
Aktuelle Entwicklung: Welche Salami-Produkte sind betroffen?
Die offizielle Behördenplattform Lebensmittelwarnung.de informiert detailliert über die betroffenen Produkte. Demnach handelt es sich um folgende Artikel:
- Netto Marken-Discount: „Salami Mini Brez’n, 50-Gramm-Packung“ (Chargennummer: 07226, 07326 und 07526)
- Aldi Süd: „Salami Mini Brez’n, 50-Gramm-Packung“ (Mindesthaltbarkeitsdaten: 10.08.2026, 11.08.2026, 13.08.2026)
- Edeka: „Salami Mini Brez’n, 50-Gramm-Packung“ (Chargennummer: 07226, 07326 und 07526)
- Edeka: „Salami Mini Brez’n, 500-Gramm-Packung“ (Chargennummer: 07226 und 07326)
- Rewe: „Salami Mini Brez’n, 50-Gramm-Packung“ (Chargennummer: 07226 mit MHD: 10.08.2026)
- Rewe: „Salami Mini Brez’n, 500-Gramm-Packung“ (Chargennummer: 07326 mit MHD: 12.07.2026)
Verbraucher, die eines dieser Produkte gekauft haben, sollten es nicht verzehren. Stattdessen kann die Salami in der jeweiligen Verkaufsstelle zurückgegeben werden. Der Kaufpreis wird erstattet, auch ohne Vorlage des Kassenbons. (Lesen Sie auch: Rückruf bei Rewe: Fremdkörper in Tiefkühlgemüse entdeckt)
Gesundheitsrisiken durch E. coli-Bakterien
Shiga-Toxin bildende E. coli-Bakterien können verschiedene gesundheitliche Beschwerden verursachen. Laut rbb24.de können Symptome wie Durchfall, Bauchschmerzen, Übelkeit und Erbrechen auftreten. Besonders gefährdet sind Kinder, ältere Menschen und Personen mit einem geschwächten Immunsystem. Sollten nach dem Verzehr der betroffenen Salami-Produkte Symptome auftreten, wird empfohlen, einen Arzt aufzusuchen.
Was bedeutet der Rückruf für Rewe-Kunden?
Für Rewe-Kunden bedeutet der Rückruf, dass sie die betroffenen Salami-Produkte nicht mehr konsumieren sollten. Rewe hat bereits reagiert und die Ware aus den Regalen genommen. Kunden, die die Salami bereits gekauft haben, können sie in jeder Rewe-Filiale zurückgeben. Der Vorfall unterstreicht die Bedeutung von Qualitätskontrollen und die Notwendigkeit, schnell und transparent zu handeln, wenn es zu Problemen kommt. (Lesen Sie auch: Wurst Salami Rückruf: – und -: E.-coli-Bakterien)
Weitere Rückrufe von Salami-Produkten
Wie die Ruhr Nachrichten berichten, ist dies nicht der einzige Salami-Rückruf in der letzten Zeit. Auch andere Hersteller mussten Produkte zurückrufen, nachdem bei Kontrollen Keime gefunden wurden. Dies zeigt, dass die mikrobiologische Sicherheit von Wurstwaren ein wichtiges Thema ist und regelmäßige Kontrollen unerlässlich sind.

Häufig gestellte Fragen zu rewe
Häufig gestellte Fragen zu rewe
Welche Salami-Produkte sind von der aktuellen Rückrufaktion bei Rewe betroffen?
Betroffen ist die „Salami Mini Brez’n“ der Breu GmbH in der 50-Gramm-Packung mit der Chargennummer 07226 und dem Mindesthaltbarkeitsdatum 10.08.2026, sowie die 500-Gramm-Packung mit der Chargennummer 07326 und dem MHD 12.07.2026, die bei Rewe verkauft wurden. Kunden sollten diese Produkte nicht verzehren. (Lesen Sie auch: EDEKA Feneberg: Zukunft des Allgäuer Händlers weiter)
Warum werden die Salami-Produkte zurückgerufen, die bei Rewe verkauft wurden?
Die Salami-Produkte werden zurückgerufen, weil bei internen Kontrollen Shiga-Toxin bildende E. coli-Bakterien nachgewiesen wurden. Diese Bakterien können gesundheitliche Beschwerden wie Durchfall, Bauchschmerzen, Übelkeit und Erbrechen verursachen, weshalb vom Verzehr abgeraten wird.
Was sollen Kunden tun, die die betroffene Salami bei Rewe gekauft haben?
Kunden, die die betroffene Salami bei Rewe gekauft haben, sollten das Produkt nicht verzehren und es stattdessen in einer Rewe-Filiale zurückgeben. Der Kaufpreis wird auch ohne Vorlage des Kassenbons erstattet. Dies ist eine Vorsichtsmaßnahme zum Schutz der Gesundheit.
Gibt es noch andere Supermärkte, die von dem Salami-Rückruf betroffen sind?
Ja, neben Rewe sind auch Netto, Edeka und Aldi Süd von dem Rückruf der „Salami Mini Brez’n“ betroffen. Es handelt sich um eine bundesweite Rückrufaktion, da die betroffenen Produkte in verschiedenen Handelsketten verkauft wurden. Die genauen Chargennummern und Mindesthaltbarkeitsdaten variieren je nach Supermarkt.
Wie informiert Rewe seine Kunden über den aktuellen Salami-Rückruf?
Rewe informiert seine Kunden über den Salami-Rückruf durch Aushänge in den betroffenen Filialen und über die Unternehmenswebsite. Zudem werden Kunden, die die Rewe-App nutzen, möglicherweise auch über Push-Benachrichtigungen informiert. Ziel ist es, möglichst viele Kunden zu erreichen und vor dem Verzehr der Salami zu warnen.



