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Simon Krätschmer: Offizieller Abschied von Rocket Beans TV im Mai 2026

FHMADMIN FHMADMIN 8. Mai 2026 8 Min. Lesezeit 68 Aufrufe 0

Der 08. Mai 2026 markiert einen Wendepunkt in der deutschen Medienlandschaft: Simon Krätschmer, eine der bekanntesten Persönlichkeiten und Mitbegründer von Rocket Beans TV, hat sich offiziell von der Hamburger Produktionsfirma getrennt. Diese Entwicklung, die sich über Monate hinweg abgezeichnet hat, beendet eine Ära, die das deutsche Gaming- und Streaming-Entertainment maßgeblich geprägt hat. Seine Karriere, die von GIGA über Game One bis hin zu Rocket Beans TV reichte, ist eng mit der Evolution interaktiver Medien in Deutschland verbunden.

Simon Krätschmer ist ein deutscher Fernsehmoderator, ehemaliger Computerspiel-Journalist und Autor, der maßgeblich die Entwicklung von Videospielsendungen wie GIGA GAMES und Game One mitgestaltet hat und als Mitbegründer von Rocket Beans TV (RBTV) bekannt wurde. Nach einer längeren internen Auseinandersetzung und Spekulationen wurde im Mai 2026 seine endgültige Trennung von RBTV als Mitarbeiter und Gesellschafter bekannt gegeben.

Die offizielle Trennung von Rocket Beans TV im Mai 2026

Am 08. Mai 2026 wurde die lang erwartete und viel diskutierte Trennung von Simon Krätschmer und Rocket Beans TV finalisiert und öffentlich bekannt gegeben. Die Produktionsfirma BEANS Entertainment GmbH, ehemals Rocket Beans Entertainment GmbH, bestätigte, dass Krätschmer den Sender sowohl als Mitarbeiter als auch als Gesellschafter verlässt. Dieser Schritt folgt einem „internen Prozess“, der bereits im September 2025 angestoßen und anwaltlich begleitet wurde, um eine Einigung über die Zukunft von Simon Krätschmer bei RBTV zu erzielen.

Die Trennung, die von den verbleibenden Gründern Daniel Budiman, Etienne Gardé, Arno Heinisch und Nils Bomhoff in einem Blogpost an die Community kommuniziert wurde, stellte für viele Beobachter keine Überraschung dar. Simon Krätschmer war bereits seit längerer Zeit nicht mehr in den Sendungen von Rocket Beans TV zu sehen und nahm auch nicht an wichtigen Events wie der Gamescom-Bühne teil. Trotz der nun offiziellen Trennung betonten die Rocket Beans ihre „unveränderte Wertschätzung“ für Simon Krätschmer und seine maßgebliche Rolle bei der Gestaltung der Unternehmensgeschichte und allem, was dieser vorausging.

Hintergründe und Kontroversen vor dem Abschied

Die Gründe für die Trennung von Simon Krätschmer wurden von Rocket Beans TV nicht im Detail offengelegt, mit der Bitte an die Community, dies zu respektieren und von weiteren Nachfragen abzusehen. Allerdings gab es in den Monaten und Jahren vor der offiziellen Ankündigung zahlreiche Spekulationen und Diskussionen in der Community, die auf verschiedene Faktoren hindeuteten. Dazu gehörten unter anderem finanzielle Schwierigkeiten von Simon Krätschmer, die er selbst öffentlich machte. So gab er im April 2025 in einem Video an, hohe Steuernachzahlungen leisten zu müssen, sein Geld jedoch in Kryptowährungen, Aktien und ETFs investiert zu haben, die zu diesem Zeitpunkt im Minus standen. Sein Aufruf an die Community, in dieser Situation seinen Merch zu kaufen, wurde von einigen als „Betteln um Spenden“ kritisiert.

Des Weiteren gab es Berichte über kontroverse Aussagen und Verhaltensweisen von Simon Krätschmer, die intern und extern für Spannungen sorgten. Dazu zählten öffentliche Beleidigungen von Mitarbeitern und Kollegen auf Social Media, die als „Amöben“ bezeichnet wurden, sowie das Teilen fragwürdiger und einem eindeutig politischen Spektrum zuzuordnender Inhalte. Diese Vorfälle, zusammen mit einer als mangelhaft empfundenen Kritikfähigkeit und einer Tendenz, Konflikte öffentlich auszutragen, trugen maßgeblich zu der Entwicklung bei, die schließlich zur Trennung führte. Die Rocket Beans betonten, dass es sich nicht um einen einzelnen Vorfall, sondern um eine über längere Zeit gewachsene Entwicklung gehandelt habe, die in einem Unternehmen, in dem private und berufliche Bereiche eng miteinander verknüpft sind, besonders schwierig sei.

Eine Gaming-Ikone: Simon Krätschmers Karriereweg

Die Karriere von Simon Krätschmer begann weit vor der Gründung von Rocket Beans TV und machte ihn zu einem prägenden Gesicht der deutschen Gaming-Szene. Geboren am 28. Februar 1979 in Lohrhaupten, zeigte er bereits früh ein großes Interesse an Videospielen. Zwischen 1995 und 2000 arbeitete er als freier Autor für Modern Media Publishing und verfasste Lösungsbücher für Computerspiele.

Sein erster großer Fernsehauftritt erfolgte am 9. April 2001 in der interaktiven Fernsehsendung GIGA GAMES auf NBC Europe, wo er zunächst den Bereich Help/MAXX moderierte und später in den Konsolen-Bereich wechselte. Bei GIGA lernte er auch Daniel Budiman kennen, mit dem er später die erfolgreiche Videospielsendung Game One für MTV konzipierte. Von 2006 bis zur letzten Folge im Dezember 2014 war Simon Krätschmer dort als Moderator und Autor der Website tätig.

Von Game One zu Rocket Beans TV: Die Geburtsstunde der Bohnen

Nach dem Ende von Game One gründete Simon Krätschmer zusammen mit Daniel Budiman, Etienne Gardé, Nils Bomhoff und Arno Heinisch die Produktionsfirma Rocket Beans Entertainment GmbH. Im Januar 2015 startete der gleichnamige 24/7-Internetsender Rocket Beans TV, der sich schnell zu einer festen Größe in der deutschen Streaming- und YouTube-Landschaft entwickelte. Simon Krätschmer war von Anfang an als Co-Founder, Moderator und Gesellschafter eine tragende Säule des Senders, bekannt für seine Let’s Plays, seine Rolle in Pen-&-Paper-Formaten und seine unverkennbare Persönlichkeit.

Simon Krätschmers Einfluss auf die deutsche Gaming- und Streaming-Kultur

Über zwei Jahrzehnte hinweg hat Simon Krätschmer maßgeblichen Einfluss auf die deutsche Gaming- und Streaming-Kultur ausgeübt. Er gehörte zu den Pionieren, die Videospielinhalte aus der Nische holten und einem breiteren Publikum zugänglich machten. Seine Arbeit bei GIGA und Game One prägte eine ganze Generation von Gamern und Medienkonsumenten, die mit seinen Formaten aufwuchsen. Bei Rocket Beans TV trug er dazu bei, ein einzigartiges Senderkonzept zu etablieren, das auf Community-Nähe, Authentizität und vielfältigen Content setzte.

Seine Moderationsweise, oft geprägt von Leidenschaft, Humor und einer Prise Bissigkeit, machte ihn zu einer unverwechselbaren Figur. Insbesondere seine Auftritte in Formaten wie „Royal Beef“ bei Game One oder den Pen-&-Paper-Rollenspielen bei Rocket Beans TV, wo er als Spieler agierte, sind legendär. Auch wenn die Rocket Beans TV sich in den letzten Jahren neu aufgestellt haben, weg vom 24/7-Live-Betrieb hin zu einem Fokus auf VOD-Content und ausgewählte Live-Formate, bleibt Simon Krätschmers Beitrag zur Etablierung des Senders unbestreitbar.

Ein Rückblick auf Simon Krätschmers Präsenz bei Rocket Beans TV und seinen Einfluss auf die Community.

Privatleben und öffentliche Wahrnehmung

Simon Krätschmer, auch bekannt unter seinem Spitznamen „Bimon“, ist Sohn des ehemaligen Wächtersbacher Bürgermeisters Rainer Krätschmer. Er ist privat ein großer Filmfan und belesen, was ihn zu einem frequentierten Gast in Gesprächsrunden machte. Er ist zudem bekannt dafür, bei Videospielduellen nicht gerne zu verlieren, was sich in den „Royal Beefs“ oft zeigte. In Bezug auf sein Privatleben ist bekannt, dass er eine Katze namens Oy besitzt, die gelegentlich in älteren Game One-Folgen zu sehen war. Auch die Anschaffung eines Hundewelpen im Jahr 2020 wurde in einem MoinMoin-Format thematisiert und sorgte für amüsante Einblicke in sein Familienleben.

Die öffentliche Wahrnehmung von Simon Krätschmer war in den letzten Jahren zunehmend von den Kontroversen rund um seine Person und die Trennung von Rocket Beans TV geprägt. Während er lange Zeit als einer der beliebtesten „Bohnen“ galt, führten die Diskussionen um seine finanziellen Probleme und seine öffentlichen Äußerungen zu einer Polarisierung in der Community. Die Rolle von Promis in den sozialen Medien 2026 ist komplex, und Krätschmers Fall zeigt, wie schnell die Gratwanderung zwischen Transparenz und der Wahrung der Privatsphäre zu Herausforderungen führen kann. Die Wertschätzung seiner früheren Leistungen bleibt jedoch bei vielen Fans bestehen, auch wenn der Abschied von RBTV emotional und von gemischten Gefühlen begleitet wird.

Zukunftsaussichten nach Rocket Beans TV

Mit dem offiziellen Abschied von Rocket Beans TV steht Simon Krätschmer nun vor einem neuen Kapitel in seiner Karriere. Die genauen Pläne für seine zukünftigen Projekte sind zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht umfassend bekannt. Angesichts seiner langjährigen Erfahrung im Gaming-Journalismus, in der Moderation und Content-Produktion ist es jedoch wahrscheinlich, dass er weiterhin in der Medienbranche aktiv bleiben wird. Seine Vergangenheit als freier Autor und Redakteur für diverse Gaming-Magazine könnte auf eine Rückkehr zu ähnlichen Tätigkeiten hindeuten.

Es bleibt abzuwarten, ob Simon Krätschmer sich neuen Streaming-Plattformen zuwenden, eigene unabhängige Projekte starten oder vielleicht sogar in einem völlig anderen Bereich Fuß fassen wird. Die Gaming- und Streaming-Landschaft ist ständig im Wandel, und Persönlichkeiten wie Simon Krätschmer, die eine treue Fangemeinde aufgebaut haben, finden oft neue Wege, um ihre Zuschauer zu erreichen. Die Entwicklung seines eigenen Weges wird sicherlich von vielen mit Interesse verfolgt werden. Auch die unternehmerische Seite, die er als Mitgründer von Rocket Beans TV erfahren hat, könnte ihn zu neuen Geschäftsmodellen inspirieren. In diesem Kontext sind auch allgemeine Erkenntnisse zu Unternehmensführung und finanziellen Entscheidungen relevant, wie sie beispielsweise in Artikeln zur Allianz Dividende 2026 oder anderen Wirtschaftsanalysen diskutiert werden, wenn es um die strategische Ausrichtung und das Management von Assets geht.

FAQ zu Simon Krätschmer

Wann hat Simon Krätschmer Rocket Beans TV verlassen?

Simon Krätschmer hat Rocket Beans TV im Mai 2026 offiziell als Mitarbeiter und Gesellschafter verlassen.

Was sind die Gründe für Simon Krätschmers Trennung von RBTV?

Die genauen Gründe wurden von Rocket Beans TV nicht öffentlich gemacht. Community-Diskussionen nennen jedoch interne Differenzen, finanzielle Schwierigkeiten von Simon Krätschmer und kontroverse öffentliche Äußerungen als mögliche Faktoren.

Welche Rolle spielte Simon Krätschmer bei GIGA und Game One?

Bei GIGA GAMES war Simon Krätschmer von 2001 bis 2006 Moderator. Anschließend konzipierte und moderierte er von 2006 bis 2014 zusammen mit Daniel Budiman die erfolgreiche Videospielsendung Game One für MTV.

Was ist Simon Krätschmers Spitzname?

Simon Krätschmer ist in der Community auch unter seinem Spitznamen „Bimon“ bekannt.

Welche Projekte hat Simon Krätschmer nach seinem Abschied von Rocket Beans TV geplant?

Aktuell (Mai 2026) sind keine konkreten neuen Projekte von Simon Krätschmer nach seinem Abschied von Rocket Beans TV öffentlich bekannt. Es wird erwartet, dass er weiterhin im Medienbereich aktiv sein wird.

War Simon Krätschmer an finanziellen Problemen beteiligt?

Ja, Simon Krätschmer hat im April 2025 öffentlich über seine finanziellen Schwierigkeiten, insbesondere hohe Steuernachzahlungen und in Kryptowährungen gebundene Gelder, gesprochen.

Fazit: Simon Krätschmer und sein Vermächtnis

Der Abschied von Simon Krätschmer von Rocket Beans TV im Mai 2026 markiert das Ende eines bedeutenden Kapitels in der deutschen Gaming- und Streaming-Geschichte. Seine Karriere, geprägt von Pionierarbeit bei GIGA und Game One sowie der maßgeblichen Mitgestaltung von Rocket Beans TV, hat Generationen von Medienkonsumenten beeinflusst. Trotz der kontroversen Umstände seiner Trennung bleibt sein Einfluss auf die Entwicklung digitaler Unterhaltung in Deutschland unbestreitbar. Die kommenden Jahre werden zeigen, welche neuen Wege Simon Krätschmer einschlagen wird und wie er seine Erfahrung und seine einzigartige Persönlichkeit weiterhin in die Medienlandschaft einbringen wird.

Über den Autor

Maximilian Schmidt ist ein erfahrener Online-Redakteur und leidenschaftlicher Beobachter der deutschen Medien- und Gaming-Szene. Mit einem Hintergrund in Journalismus und digitaler Kommunikation verfolgt er seit vielen Jahren die Entwicklungen im Bereich Streaming und Content Creation. Seine Artikel zeichnen sich durch fundierte Recherche und eine kritische, aber ausgewogene Perspektive aus.