Die deutsche Medienlandschaft wird am 26. März 2026 maßgeblich von Persönlichkeiten wie Miriam Davoudvandi mitgeprägt. Als Journalistin, Podcasterin und Autorin hat sich Miriam Davoudvandi einen Namen gemacht, indem sie relevante gesellschaftliche Themen wie mentale Gesundheit, Feminismus und soziale Ungleichheit ins Zentrum ihrer Arbeit rückt. Ihr kürzlich erschienenes Buch „Das können wir uns nicht leisten“ und die begleitende Tour im Jahr 2026 unterstreichen ihre Rolle als wichtige Diskussionsgeberin.
Miriam Davoudvandi ist eine deutsche Musikjournalistin, Moderatorin, Podcasterin und Autorin, die 1992 in Bukarest geboren wurde und sich durch ihre offene Auseinandersetzung mit Themen wie psychischer Gesundheit und Armut einen Namen gemacht hat. Bekannt ist sie unter anderem als Host des WDR Cosmo Podcasts „Danke, gut“ und durch ihr aktuelles Buch „Das können wir uns nicht leisten“, das ihre persönlichen Erfahrungen mit Armut in Deutschland thematisiert und im März 2026 veröffentlicht wurde.
Inhaltsverzeichnis
- Das Wichtigste in Kürze
- Wer ist Miriam Davoudvandi? Leben und Werdegang
- „Das können wir uns nicht leisten“: Miriam Davoudvandis Buch über Armut
- Die Tour 2026: Termine und Inhalte
- „Danke, gut“: Der Podcast über Pop und Psyche mit Miriam Davoudvandi
- Miriam Davoudvandi als Musikjournalistin und DJ
- Feminismus und Rap: Miriam Davoudvandis Engagement
- Auszeichnungen und Rezeption
- FAQ: Häufig gestellte Fragen zu Miriam Davoudvandi
- Fazit
Das Wichtigste in Kürze
- Geburt und Herkunft: Miriam Davoudvandi wurde 1992 in Bukarest geboren und ist die Tochter eines iranischen Vaters und einer rumänischen Mutter. Sie wuchs ab dem sechsten Lebensjahr in Bad Säckingen, Deutschland, auf.
- Aktuelles Buch: Ihr Buch „Das können wir uns nicht leisten“, das im März 2026 erschien, behandelt ihre persönlichen Erfahrungen mit Armut in Deutschland und wird als berührendes Memoir und wichtiges Sachbuch beschrieben.
- Tour 2026: Begleitend zum Buch absolviert Miriam Davoudvandi im Mai 2026 eine Live-Show-Tour durch Deutschland, die Texte, persönliche Geschichten, Humor und popkulturelle Analysen verbindet.
- Podcast-Erfolg: Seit 2020 hostet sie den WDR Cosmo Podcast „Danke, gut. Der Podcast über Pop und Psyche“, in dem sie mit Personen des öffentlichen Lebens über mentale Gesundheit spricht.
- Journalistische Laufbahn: Sie war Chefredakteurin des Splash! Mag und schreibt als freie Journalistin für Medien wie Spiegel, Die Tageszeitung und Zeit über Popkultur, Politik und Psyche.
- Auszeichnungen: 2020 wurde sie beim International Music Journalism Award als Musikjournalistin des Jahres ausgezeichnet und 2022 vom Medium Magazin zu den „Top 30 unter 30“ Journalisten gezählt.
- Engagement: Miriam Davoudvandi ist bekannt für ihr Engagement in den Bereichen Feminismus und der Entstigmatisierung psychischer Erkrankungen, insbesondere im Kontext der Hip-Hop-Kultur.
Wer ist Miriam Davoudvandi? Leben und Werdegang
Miriam Davoudvandi ist eine vielseitige Persönlichkeit, die sich als Journalistin, Moderatorin, Podcasterin und Autorin in der deutschen Medienlandschaft etabliert hat. Geboren wurde Miriam Davoudvandi 1992 in Bukarest, Rumänien. Ihre frühen Lebensjahre verbrachte sie dort als Tochter eines iranischen Vaters und einer rumänischen Mutter, bevor sie im Alter von sechs Jahren nach Bad Säckingen in Süddeutschland zog. Diese multikulturelle Prägung und das Aufwachsen in einer Umgebung, die sie selbst als „sehr weit weg von einer Bürgerlichkeit“ beschreibt, formten ihre Perspektive maßgeblich.
Nach ihrem Abitur führte ihr Weg sie zunächst nach Frankfurt am Main und später an die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (oder Universität Leipzig, je nach Quelle), wo sie Medien-, Kommunikations- und Politikwissenschaften studierte. Während dieser Zeit entwickelte Miriam Davoudvandi ein starkes Interesse an feministischer Theorie, das ihre spätere Arbeit maßgeblich beeinflussen sollte.
„Das können wir uns nicht leisten“: Miriam Davoudvandis Buch über Armut
Ein zentrales Thema, das Miriam Davoudvandi in den Fokus rückt, ist die Armut in Deutschland. Mit ihrem im März 2026 erschienenen Buch „Das können wir uns nicht leisten“ teilt sie sehr persönliche Erfahrungen aus ihrer Kindheit und Jugend. Darin beschreibt sie, was es bedeutet, in einem reichen Land arm aufzuwachsen: die Scham, Freunde nicht nach Hause einladen zu können, der Mangel an Geld für Freizeitaktivitäten und das Gefühl, nicht dazuzugehören. Das Buch ist nicht nur ein berührendes Memoir, sondern auch ein wichtiges Sachbuch, das Armut als strukturelles Problem und nicht als individuelles Versagen beleuchtet.
Miriam Davoudvandi macht in „Das können wir uns nicht leisten“ deutlich, dass Armut viele Gesichter hat und oft unsichtbar bleibt. Sie spricht über den Unterschied zwischen „broke sein“ und tatsächlich arm sein, eine Erkenntnis, die sie während ihres Studiums gewann. Ihr ehrlicher und schonungsloser Bericht soll dazu beitragen, das Thema Armut zu entstigmatisieren und eine breitere gesellschaftliche Debatte anzustoßen.
Die Tour 2026: Termine und Inhalte
Um die Botschaften ihres Buches noch direkter an ihr Publikum zu bringen, geht Miriam Davoudvandi im Mai 2026 auf Tour. Unter dem Titel „Das können wir uns nicht leisten – Tour 2026“ präsentiert sie eine Live-Show, die weit über eine klassische Lesung hinausgeht. Die Veranstaltungen sind als Mix aus Texten, persönlichen Geschichten, Humor und popkulturellen Analysen konzipiert.
Die Tour bietet dem Publikum die Möglichkeit, gemeinsam mit Miriam Davoudvandi auf prägende Popmomente zurückzublicken, alte „Assi-TV“-Formate zu analysieren und zu hinterfragen, wie diese die Gesellschaft persönlich, politisch und kulturell geprägt haben. Es wird viel um Rap gehen, politische Einordnungen und eine Menge Millennial- und 2000er-Nostalgie, im Guten wie im Schlechten. An einigen Orten sind zudem Überraschungsgäste geplant. Die Termine der Tour umfassen unter anderem Auftritte am 02.05.2026 in Hamburg, am 04.05.2026 in Berlin und am 12.05.2026 im COMEDIA Theater Köln.
„Danke, gut“: Der Podcast über Pop und Psyche mit Miriam Davoudvandi
Ein weiteres Herzstück der Arbeit von Miriam Davoudvandi ist der WDR Cosmo Podcast „Danke, gut. Der Podcast über Pop und Psyche“, den sie seit 2020 moderiert. In diesem preisgekrönten Format spricht sie mit prominenten Persönlichkeiten aus der Popkultur und Expert*innen offen über mentale Gesundheit und psychische Erkrankungen. Das Ziel des Podcasts ist es, psychische Probleme zu entstigmatisieren und eine ehrliche Auseinandersetzung mit dem eigenen Seelenleben zu fördern.
Miriam Davoudvandi geht dabei mit gutem Beispiel voran, indem sie selbst offen über ihre eigenen Erfahrungen mit Depressionen spricht. Gäste wie Bruce Darnell, Sido und Kurt Krömer haben im Podcast intime Einblicke in ihre mentalen Herausforderungen gegeben, darunter Themen wie Drogenentzug, verlorene Kindheit und Alkoholsucht. Der Podcast trägt maßgeblich dazu bei, dass die Frage „Wie geht’s dir?“ nicht länger mit einem oberflächlichen „Danke, gut“ abgetan wird, sondern Raum für tiefgehende und ehrliche Antworten geschaffen wird.
Miriam Davoudvandi im Gespräch über mentale Gesundheit und Feminismus im Rap (2025).
Miriam Davoudvandi als Musikjournalistin und DJ
Ihre journalistische Laufbahn begann Miriam Davoudvandi im Musikjournalismus, wo sie sich schnell einen Namen machte. Sie war Chefredakteurin des „Splash! Mag“, einem führenden Online-Magazin für Hip-Hop, und war bis zu dessen Ende 2019 die einzige weibliche Chefredakteurin in diesem männerdominierten Genre. Ihr Anliegen war es, „Rap wieder weich zu machen“ und neue Perspektiven auf die Kultur zu eröffnen.
Neben ihrer Arbeit als Journalistin ist Miriam Davoudvandi auch als DJ unter dem Pseudonym Cashmiri aktiv. Ihre DJ-Sets sind bekannt für eine Fusion aus balkanischen und nahöstlichen Wurzeln mit Genres wie Bass, Garage, Jungle und Rap. Sie hat auf wichtigen Club- und Festivalbühnen aufgelegt und zeigt auch hier ihre tiefe Verbundenheit zur Musikkultur. Ihre Beiträge erscheinen regelmäßig in renommierten Medien wie dem Spiegel und der Zeit, wo sie über Popkultur, Politik und Psyche schreibt. Darüber hinaus moderiert sie die Doku-Reihe „Untergrund“ für das Online-Musikmagazin Diffus.
Feminismus und Rap: Miriam Davoudvandis Engagement
Miriam Davoudvandi ist eine wichtige Stimme im Diskurs um Feminismus und Rap. Sie setzt sich dafür ein, emanzipatorische Anliegen in der Hip-Hop-Szene zur Sprache zu bringen und kritisch zu reflektieren. Als „Botschafterin der Sisterhood“ versucht sie, die Welten von Rap und Feminismus zu verbinden und auch in Interviews mit Rappern deren Gefühle zu thematisieren – ein für dieses Genre ungewöhnlicher Ansatz.
Sie hält Vorträge über Rap und Feminismus und ist eine engagierte Verfechterin von Gleichberechtigung und Empowerment. Ihre Arbeit zeigt, dass Hip-Hop ein Genre ist, das sich mit gesellschaftlichen Missständen auseinandersetzt und auch politische Themen wie Rassismus und Klassismus aufgreift. Davoudvandi trägt dazu bei, Vorurteile abzubauen und die Sichtbarkeit von Frauen in der Musikindustrie, insbesondere in der Rap-Szene, zu erhöhen.
In diesem Zusammenhang ist auch ihr Beitrag „Unlearn Mental Health“ in der Bestseller-Anthologie „Unlearn Patriarchy II“ (Ullstein) zu erwähnen, der ihre Expertise in beiden Bereichen unterstreicht.
Auszeichnungen und Rezeption
Die Arbeit von Miriam Davoudvandi hat breite Anerkennung gefunden und wurde mehrfach ausgezeichnet. Im Jahr 2020 erhielt sie beim International Music Journalism Award des Reeperbahn Festivals die Auszeichnung als Musikjournalistin des Jahres in der deutschen Kategorie. Diese Ehrung würdigte ihre herausragenden Beiträge zum Musikjournalismus und ihre Fähigkeit, relevante Themen aufzugreifen.
Zudem wurde Miriam Davoudvandi 2022 vom Medium Magazin zu den „Top 30 unter 30“ Journalistinnen und Journalisten gezählt, was ihre Bedeutung als aufstrebende und einflussreiche Stimme in der deutschen Medienlandschaft unterstreicht. Philipp Bovermann von der Süddeutschen Zeitung bezeichnete sie als eine der wichtigsten Stimmen einer neuen, feministischen und kritischen Öffentlichkeit innerhalb der Rap-Szene.
FAQ: Häufig gestellte Fragen zu Miriam Davoudvandi
Was macht Miriam Davoudvandi aktuell?
Miriam Davoudvandi ist aktuell als Journalistin, Podcasterin und Autorin tätig. Im März 2026 veröffentlichte sie ihr Buch „Das können wir uns nicht leisten“ und ist im Mai 2026 auf einer Live-Show-Tour dazu unterwegs. Sie moderiert weiterhin den WDR Cosmo Podcast „Danke, gut. Der Podcast über Pop und Psyche“.
Worum geht es in Miriam Davoudvandis Buch „Das können wir uns nicht leisten“?
Das Buch „Das können wir uns nicht leisten“ ist ein Memoir und Sachbuch, in dem Miriam Davoudvandi ihre persönlichen Erfahrungen mit Armut während ihrer Kindheit und Jugend in Deutschland teilt. Es beleuchtet die sozialen, psychischen und kulturellen Auswirkungen von Armut und plädiert für eine Entstigmatisierung des Themas.
Welchen Podcast moderiert Miriam Davoudvandi?
Miriam Davoudvandi moderiert den WDR Cosmo Podcast „Danke, gut. Der Podcast über Pop und Psyche“. In diesem Format spricht sie mit Prominenten und Expert*innen über mentale Gesundheit und psychische Erkrankungen.
Ist Miriam Davoudvandi auch als DJ aktiv?
Ja, Miriam Davoudvandi tritt unter dem Pseudonym Cashmiri als DJ auf. Ihre Sets integrieren Einflüsse aus ihrer rumänisch-iranischen Herkunft mit modernen elektronischen Genres wie Bass, Garage und Rap.
Welche Auszeichnungen hat Miriam Davoudvandi erhalten?
Miriam Davoudvandi wurde 2020 mit dem International Music Journalism Award als Musikjournalistin des Jahres ausgezeichnet. 2022 zählte sie das Medium Magazin zu den „Top 30 unter 30“ Journalistinnen und Journalisten.
Fazit
Miriam Davoudvandi hat sich als eine der profiliertesten Stimmen in der deutschen Medienlandschaft etabliert. Durch ihre Arbeit als Journalistin, Podcasterin und Autorin widmet sie sich mit Nachdruck und Empathie gesellschaftlich relevanten Themen wie mentaler Gesundheit, Feminismus und der oftmals tabuisierten Realität von Armut. Ihr aktuelles Buch „Das können wir uns nicht leisten“ und die begleitende Tour im Jahr 2026 sind wichtige Beiträge zur Entstigmatisierung und zur Förderung eines offeneren Dialogs. Miriam Davoudvandi verkörpert eine neue Generation von Medienschaffenden, die persönliche Erfahrungen nutzen, um politische und kulturelle Debatten anzustoßen und nachhaltige Veränderungen in der Gesellschaft zu bewirken. Ihre Fähigkeit, komplexe Themen zugänglich zu machen und dabei stets Haltung zu zeigen, macht Miriam Davoudvandi zu einer unverzichtbaren Akteurin im öffentlichen Diskurs in Deutschland.
