Die ADAC Pannenhilfe wurde im vergangenen Jahr fast 3,7 Millionen Mal in Deutschland gerufen. Das bedeutet, dass etwa alle neun Sekunden ein Hilferuf beim Automobilclub einging. Hauptursachen waren Probleme mit der Starterbatterie und Defekte im Motormanagement.

Fahrzeug-Daten
- Einsätze insgesamt: 3.691.813
- Häufigste Ursache: Batterie (45,4 %)
- E-Auto-Pannen: 50.445
- Fahrrad-Pannen: 19.455
Anstieg der Einsatzzahlen
Der ADAC verzeichnete im Jahr 2025 einen Anstieg der Pannenhilfe-Einsätze. Insgesamt rückten die Helfer 3.691.813 Mal aus, was einem Zuwachs von rund 60.000 Einsätzen (1,6 Prozent) im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Wie Stern berichtet, war der 29. Dezember der einsatzreichste Tag mit 18.588 Hilfeleistungen – das entspricht einem Einsatz alle fünf Sekunden.
Häufigste Pannenursachen im Überblick
Die Statistik des ADAC zeigt, dass Probleme mit der Starterbatterie die häufigste Ursache für Pannen sind. In 45,4 Prozent der Fälle war die Batterie der Grund für den Notruf. Defekte im Motormanagement oder Hochvoltsystem, beispielsweise bei Einspritzung, Zündung und Motorik, traten in 21,8 Prozent der Fälle auf. (Lesen Sie auch: Meteoritenjäger Koblenz: Wettlauf um Seltene Funde!)
Zunahme der E-Auto-Pannen
Mit der steigenden Anzahl an Elektroautos auf den Straßen steigt auch die Zahl der Pannen, die diese Fahrzeuge betreffen. Im Jahr 2025 wurden 50.445 E-Auto-Pannen verzeichnet. Im Vergleich zum Vorjahr (43.678) ist dies ein Anstieg von rund 15 Prozent. Auch bei Plug-in-Hybrid-Fahrzeugen gab es mehr Einsätze: Hier stieg die Zahl um 13 Prozent auf 59.985.
Was bedeutet das für Autofahrer?
Die steigende Zahl an Pannen verdeutlicht, wie wichtig regelmäßige Wartung und Pflege des Fahrzeugs sind. Besonders die Batterie sollte regelmäßig überprüft werden, da sie die häufigste Pannenursache darstellt. Auch bei E-Autos und Hybriden ist eine regelmäßige Kontrolle der Hochvoltsysteme ratsam.
Auch Fahrradfahrer benötigen Hilfe
Nicht nur Auto-, sondern auch Fahrradfahrer nehmen die Pannenhilfe in Anspruch. Im Vergleich zu 2024 stiegen die Einsätze um 15 Prozent auf 19.455. Hier war ein defekter Reifen die häufigste Ursache (72 Prozent) für den Notruf. (Lesen Sie auch: Meteoriteneinschlag: Meteoritenjäger stürmen nach Koblenz – Jagd…)
Prüfen Sie vor längeren Fahrradtouren den Zustand Ihrer Reifen und führen Sie Flickzeug oder eine Ersatzreifen mit. So können Sie kleinere Defekte selbst beheben und sich im Notfall helfen.
Wie funktioniert der digitale Pannennotruf?
Immer mehr Menschen nutzen die Möglichkeit, ihre Pannen digital über die ADAC-App oder die Homepage zu melden. Der Anteil dieser Meldungen stieg im Vergleich zu 2024 um 16 Prozent auf 695.520. Der ADAC bietet auf seiner Webseite und in der App detaillierte Informationen zur digitalen Pannenmeldung.
Wie kann man Pannen vermeiden?
Regelmäßige Wartung ist der Schlüssel zur Vermeidung von Pannen. Dazu gehört die Überprüfung der Batterie, des Ölstands, der Reifen und der Bremsen. Auch das rechtzeitige Erkennen und Beheben kleinerer Defekte kann größere Schäden verhindern. Der ADAC bietet Checklisten für die Fahrzeugwartung an. (Lesen Sie auch: Copernicus Klimabericht: Fünftwärmster Februar Weltweit)

Häufig gestellte Fragen
Welche Kosten entstehen bei einer ADAC Pannenhilfe?
Die Kosten für die ADAC Pannenhilfe sind abhängig von der Art der Mitgliedschaft. Für ADAC Mitglieder ist die Pannenhilfe in der Regel kostenlos. Nicht-Mitglieder müssen mit Kosten rechnen, die sich nach Art und Umfang der Leistung richten.
Wie lange dauert es, bis die ADAC Pannenhilfe vor Ort ist?
Die Wartezeit auf die ADAC Pannenhilfe variiert je nach Verkehrslage und Einsatzort. Der ADAC ist jedoch bestrebt, schnellstmöglich vor Ort zu sein. Über die App oder die Service-Hotline kann man sich über die voraussichtliche Wartezeit informieren.
Kann ich die ADAC Pannenhilfe auch im Ausland nutzen?
Ja, die ADAC Pannenhilfe kann auch im europäischen Ausland genutzt werden. Der Umfang der Leistungen kann jedoch je nach Land variieren. Es empfiehlt sich, vor einer Auslandsreise die genauen Bedingungen zu prüfen. (Lesen Sie auch: Justin Bieber Ausraster: Flasche auf Paparazzi Geworfen?)
Was tun, wenn mein Auto nicht vor Ort repariert werden kann?
Wenn das Auto nicht vor Ort repariert werden kann, organisiert die ADAC Pannenhilfe den Abschleppdienst zu einer Werkstatt. Im Rahmen der ADAC Mitgliedschaft können auch weitere Leistungen wie Übernachtungskosten oder ein Mietwagen übernommen werden.


