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  • Bahar Kizil: "Mandy von heute hat nichts mehr mit der Mandy von damals zu tun"

    Bahar Kizil: "Mandy von heute hat nichts mehr mit der Mandy von damals zu tun"

    Was bleibt übrig, wenn eine Band zur Familie wird und ein Mitglied die Tür für immer hinter sich zuschlägt? Für Bahar Kizil ist es schwer zu akzeptieren, dass ihre einst beste Freundin Mandy Capristo nicht einmal auf private Annäherungen reagiert.

    In den späten 2000er-Jahren gab es kaum ein Vorbeikommen an ihnen: Mit Hits wie „Hot Summer“ oder „Like a Lady“ dominierten Monrose die Charts und prägten eine ganze Generation von Pop-Fans. Während sich nun das 20-jährige Jubiläum der Bandgründung nähert, haben Senna Gammour, 46, und Bahar Kizil, 37, längst wieder zueinandergefunden. Doch eine Leerstelle bleibt schmerzhaft spürbar: Mandy Capristo, 36, scheint jede Verbindung zu ihrer gemeinsamen Vergangenheit zu meiden. 

    In der neuen Ausgabe ihres Podcasts „Recall“ gehen Senna und Bahar gemeinsam mit dem ehemaligen „Popstars“-Juror Detlef D! Soost, 55, diesem tiefen Bruch auf den Grund, wobei besonders Bahars tiefe Verletzlichkeit zum Vorschein kommt.

    Kein Monrose-Comeback: Bahar Kizil kritisiert Mandys öffentliches Statement

    So schildert Bahar offen, wie sehr sie das Verhalten ihrer ehemaligen Bandkollegin im Januar 2025 getroffen hat. Zur Erinnerung: Nachdem Senna ihren Ärger darüber, dass Mandy kein Interesse an einem Monrose-Comeback zeigt, öffentlich gemacht hatte, sah sich die Sängerin zu einem Statement gezwungen. Auf ihrem Instagram-Profil erklärte Mandy damals: „Ich habe vor Jahren eine für mich wichtige Entscheidung getroffen, der ich treu bleiben werde. Harmonie über potenziellen Erfolg zu stellen!“

    Aussagen, die Bahar ihr offensichtlich übel nimmt. Die 37-Jährige betont im Podcast, dass sie nie eine Zusammenarbeit erzwingen wollte, sondern menschlich enttäuscht wurde: „Es ging nur um ein Wiedersehen, können wir uns irgendwie einander annähern, fragen: ‚Wie geht’s dir? Wie geht’s deiner Mama?‘ und so weiter.“

    Dass Mandy auf private Annäherungsversuche nicht reagierte, empfindet Bahar als respektlos: „Sie hätte auch nur mir antworten können, das ist das, was ich mir von ihr gewünscht hätte, zu sagen: ‚Hey, danke, aber aus den und den Gründen möchte ich das nicht.’“ Statt einer privaten Nachricht habe Mandy jedoch ihr Statement veröffentlicht, das Bahar „hart getriggert“ und „verletzt“ habe. Sichtlich echauffiert merkt sie während des Gesprächs an: „Das sind noch meine netten Worte dazu.“

    „Das war wie Familie“

    Mandy Capristo habe in ihrem Statement sinngemäß erklärt, dass es Dinge gebe, die man „hinter sich lassen“ müsse, behauptet Bahar Kizil. Für die Musikerin ein Schlag ins Gesicht, denn für sie ist Monrose mehr als nur ein Job gewesen: „Monrose ist die Basis von uns allen, das ist der Grund, warum wir heute hier sind.“

    Die emotionale Tiefe des Gesprächs nimmt zu, als Senna und Detlef daran erinnern, dass Bahar und Mandy einst die unzertrennlichen „beiden Küken“ der Band waren. Für Bahar scheint Mandy heute eine Fremde zu sein: 

    Ich finde, Mandy von heute hat nichts mit der Mandy zu tun, die wir damals kennengelernt haben. 

    Mit Wehmut erinnert sie sich an die Zeit, als sie sich „ein Bett geteilt“ und „Händchen gehalten“ haben, während sie gemeinsam um ihren Platz in der „Popstars“-Band bangten. „Wir haben so vieles miteinander geteilt“, erzählt Bahar sichtlich bewegt, „wir waren jeden Tag zusammen, wir haben unsere Unterhosen miteinander gewechselt, ich war bei ihrer Mutter. Das war ja wie Familie.“

    Bahar kämpft während Podcast-Aufnahme mit den Tränen

    Detlef D! Soost beobachtet das Gespräch mit Empathie und versucht eine Erklärung für Mandys Rückzug zu finden. Er glaubt, dass sie für sich persönlich festgestellt habe: „Ich habe da irgendwie Schaden genommen“ und wolle deshalb „nicht nochmal durch diese Tür gehen“. 

    Ihm entgeht allerdings nicht, wie tief der Schmerz bei Bahar noch sitzt, als er sieht, dass ihr im Gespräch die Tränen kommen: „Mich berührt es, dass sie dich da noch so sehr stark – … du hast schon wieder wässrige Augen – so emotionalisiert. Da sind ein paar Narben, die noch nicht ganz verheilt sind, Bahar.“ 

    Doch trotz aller Funkstille bleibt Senna Gammour in ihrem Urteil unnachgiebig: „Mandy ist ein Teil von der Band und das wird sie auch immer bleiben, ob sie es will oder nicht.“ Dieses tiefe Band zeigt sich vor allem an einem besonderen Datum, das für alle drei Frauen heilig bleibt. Wie Bahar Kizil berührend schildert, bleibt der 23. November, der Tag der Bandgründung, für sie alle ein emotionaler Fixpunkt im Jahr.

    Verwendete Quelle: Podcast „Recall – mit Senna & Bahar“ via youtube.com/@Recall_podcast

    Quelle: Gala

  • Senna Gammour: Senna Gammour veröffentlicht schockierendes Monrose-Interview

    Senna Gammour: Senna Gammour veröffentlicht schockierendes Monrose-Interview

    In der glitzernden Welt der 2000er-Jahre schienen Monrose unbesiegbar, doch hinter den Kulissen kämpften Senna Gammour, Bahar Kizil und Mandy Capristo mit Situationen, die heute einfach nur fassungslos machen.

    Es war das Jahr 2006, Castingshows boomten – und die Mitglieder von Monrose wurden dank der TV-Sendung „Popstars“ über Nacht zu Stars. Mit Senna Gammour, 46, Bahar Kizil, 37, und Mandy Capristo, 35, bekam die deutsche Poplandschaft frischen Glamour und jede Menge Ohrwürmer: Ihre Debütsingle „Shame“ und der spätere Hit „Hot Summer“ katapultierten sich direkt auf Platz eins der Charts. Doch hinter der glitzernden Fassade spielten sich Szenen ab, die erst heute – zwei Jahrzehnte später – ans Licht kommen.

    Nach fast 20 Jahren: Senna Gammour teilt unveröffentlichtes Interview

    Am Samstag, 28. Februar 2026, teilte Senna Gammour eine schockierende Aufnahme aus dem Jahr 2007 auf ihrem Instagram-Profil, die einen bisher unbekannten Eklat bei einem Besuch des Radiosenders bigFM dokumentiert. Die Musikerin blickt heute mit einer Mischung aus Schmerz und Stolz auf diese Zeit zurück: „Wir wurden damals als Monrose zu Big FM eingeladen und der Moderator war von Anfang an respektlos. Ich habe versucht professionell zu bleiben aber irgendwann war die Grenze erreicht und ich bin für mich und für die Mädels eingestanden. [sic]“ Dass dieser Vorfall nie öffentlich wurde, führt sie auf die damaligen Strukturen zurück: Es habe daran gelegen, „dass wir Frauen waren“, schrieb Gammour, „und genau deshalb teile ich diese Aufnahme heute.“

    Die Tonaufnahme offenbart ein Interview, das von der ersten Sekunde an auf Provokation und Demütigung ausgelegt war. Der Moderator Hans Blomberg, 49, begrüßte die Band hämisch als No Angels und steigerte die Beleidigungen bis ins Unerträgliche. Nachdem er Bro’Sis, die „Popstars“-Gewinnerband aus 2001, als „Sozialempfänger“ herabgewürdigt hatte, bezeichnete er Monrose als „Vorstadtschl***en“. Die Reaktion der damals jungen Sängerinnen war geprägt von Fassungslosigkeit und einer Senna Gammour, die sich nicht mundtot machen ließ: „Trinkst du wieder? Hast du es jetzt mitbekommen? Die No Angels sind gerade raus. Jetzt sind wir da. Monrose. Bist du noch am Start oder ist alles okay?“

    „Ich lasse mich nicht als Schl***e abstempeln“

    Die Situation eskalierte im Studio zusehends, als sogar Externe, vermutlich das Management der Girlband, einschritt und betonte, dass man eine solche Bezeichnung nicht akzeptiere. Gammour, die sogar kurzzeitig den Raum verließ, wies Blomberg in die Schranken: „Ich finde sowas nicht cool. Ich lasse mich nicht als Schl***e abstempeln. Der soll echt aufpassen.“ 

    Als der Moderator versuchte, sein Verhalten als Teil eines spielerischen Schlagabtauschs abzutun – „du kannst ja kontern“ –, platzte der Sängerin endgültig der Kragen. Mit einer heute noch beeindruckenden Konsequenz forderte sie den Abbruch: „Mach das Ding aus. Guck mal, das ist nicht witzig. […] Ich scheiß auf die Promo. Ich gebe einen F*** auf die Promo.“

    Radiomoderator räumt Fehler ein: „Unnötige Aktion“

    Unter dem Instagram-Post meldete sich im März 2026 nun auch Radiomoderator Hans Blomberg zu dem Vorfall zu Wort. Er versuchte, sein Verhalten in den Kontext des damaligen „Krawall-Radios“ zu rücken, das von Provokation und Skandalen lebte. Er räumte ein, dass das Interview nie gesendet wurde und man stattdessen nachträglich ein „harmloses“ Gespräch aufzeichnete. Sein heutiges Fazit fällt reumütig aus: 

    Rückblickend, 20 Jahre später, war dieses beleidigende ‚Skandal Interview‘ eine unnötige Aktion – da haben wir damals einen Fehler gemacht.

    Senna Gammours Mut, diese alte Wunde zu öffnen, löste eine Welle der Solidarität aus. Während das Video zeigt, wie Frauen im Musikbusiness oft als bloße Projektionsflächen für Respektlosigkeiten herhalten mussten, beweisen unterstützende Kommentare von Stars wie „Let’s Dance“-Jurorin Motsi Mabuse, 44, und Moderatorin Ruth Moschner, 49, dass sich die Zeiten glücklicherweise geändert haben.

    Verwendete Quelle: instagram.com

    Quelle: Gala