Schlagwort: Balkonkraftwerk

  • Mini Solaranlage: – für den Balkon

    Mini Solaranlage: – für den Balkon

    Ein Balkonkraftwerk bringt Solarstrom in die Wohnung. Der Ratgeber erklärt alles Wichtige zu Modulen, Montage, Anschluss, Speicher und den rechtlichen Vorgaben.

    Symbolbild zum Thema Mini Solaranlage
    Symbolbild: Mini Solaranlage (Bild: Picsum)

    In der Küche läuft der Wasserkocher, im Bad brummt der Föhn, im Wohnzimmer lädt das Handy neben dem Laptop. Der Router blinkt ohnehin rund um die Uhr, der Kühlschrank läuft im Hintergrund weiter. Noch bevor der erste Kaffee durchgelaufen ist, ziehen in der Wohnung mehrere Geräte Strom. Solange alles funktioniert, denkt kaum jemand darüber nach, wie viel Energie schon morgens durch die Wohnung fließt.

    Für sich genommen fällt keines dieser Geräte groß ins Gewicht. Zusammen prägen sie aber den Stromverbrauch eines Haushalts. Aus ein paar Minuten Licht und Geräten im Dauerbetrieb werden Kosten, die viele erst mit der Jahresabrechnung genauer ansehen. Wer bisher nur Steckerleisten, Stand-by-Verbrauch oder alte Elektrogeräte prüfen konnte, bekommt inzwischen eine weitere Möglichkeit.

    Die Rede ist von einem Balkonkraftwerk: Es macht aus Sonne am Balkongeländer nutzbaren Strom für den eigenen Haushalt. Die Anlage läuft, während Sie kochen, arbeiten oder die Waschmaschine starten. Der Reiz liegt gerade in dieser Einfachheit: Ein Teil des Stroms entsteht dort, wo Sie ihn verbrauchen. (Lesen Sie auch: Amazon Angebot: – im Check: Balkonkraftwerk)

    Balkonkraftwerk: Das ist beim Kauf zu beachten

    Ein Balkonkraftwerk ist im Kern eine kleine Photovoltaikanlage für Wohnung oder Haus. Es besteht aus Solarmodulen, Wechselrichter, Kabeln, Befestigung und Anschlussleitung. Die Module erzeugen Gleichstrom, der Wechselrichter wandelt ihn in Wechselstrom um.

    Viele Sets nutzen Glasmodule, weil sie auf wenig Fläche viel Ertrag liefern. Wo Gewicht und Befestigung am Balkon wichtiger sind, können flexible Kunststoffmodule die passendere Lösung sein. Gerade auf kleinen Stadtbalkonen geht es deshalb nicht nur um möglichst viel Leistung, sondern um die richtige Kombination aus Modulart, Größe und Montage. Oft reicht dafür ein kompaktes Set mit zwei Modulen aus. Ist die Modulfrage geklärt, geht es an die Befestigung. Die Module brauchen festen Halt und zugleich genug Sonne. Mit einer passenden Halterung lässt sich die Anlage am Geländer befestigen und bei Bedarf wieder entfernen.

    Ist der Platz gefunden, stellt sich die nächste Frage: Wann wird der erzeugte Strom zu Hause gebraucht? Ein Balkonkraftwerk arbeitet am stärksten, wenn Erzeugung und Verbrauch zusammenfallen. Läuft tagsüber ohnehin einiges im Haushalt, nutzen Sie mehr vom erzeugten Strom direkt selbst. Möchten Sie den Strom vom Nachmittag erst abends nutzen, brauchen Sie dafür einen Speicher. Der lohnt sich vor allem, wenn Sie regelmäßig mehr Solarstrom erzeugen, als Sie tagsüber verbrauchen. Einen Nachteil hat das allerdings: Ein Speicher macht die Anlage deutlich teurer.

    Balkonkraftwerk anschließen: Der Weg vom Modul zur Steckdose

    Nach Planung und Montage folgt der Stromweg. Die Module werden mit meist mitgelieferten Solarkabeln an den Wechselrichter angeschlossen. Liegt der Wechselrichter nicht direkt neben den Modulen, brauchen Sie passende Verlängerungen mit wetterfesten Steckverbindern. Anschließend verbindet das Anschlusskabel den Wechselrichter mit einer geeigneten Steckdose. Ab diesem Moment speist die Anlage in den Wohnungsstromkreis ein. (Lesen Sie auch: Abschaltung änderung: 2G-: TÜV- Geplant)

    Im Wohnungsstromkreis wird der Solarstrom zuerst dort genutzt, wo gerade Bedarf entsteht. Das kann der Kühlschrank sein, der Router, ein Ladegerät oder die Waschmaschine. Reicht die Leistung nicht aus, kommt der Rest aus dem öffentlichen Netz. Bei einer Anlage ohne Speicher geht der Überschuss ins Netz, sobald weniger Strom gebraucht wird, als die Module liefern. 

    Viele Wechselrichter auf dem Markt bieten inzwischen eine App-Anbindung an, sodass Sie auf dem Smartphone mit wenigen Handgriffen überprüfen können, wie viel Leistung Ihre Solaranlage auf dem Balkon bringt. Gehört der Wechselrichter zur älteren Generation, hilft ein Messadapter. So sehen Sie, ob Sie die Waschmaschine, den Geschirrspüler und andere energiehungrige Geräte in sonnigen Stunden laufen lassen sollten.

    Besonders wichtig: Beim Anschluss endet die Selbstmontage dort, wo die Elektroinstallation unklar wird. Das gilt etwa, wenn Leitungen alt sind, Steckdosen warm werden oder Sicherungen nicht eindeutig beschriftet sind.

    Balkonkraftwerk: Diese Regeln gelten derzeit 

    Doch so einfach die Installation eines Balkonkraftwerks wirkt: Ganz ohne Regeln geht es nicht. Entscheidend sind zunächst Leistung und Anschluss. In Deutschland gelten für steckerfertige Solargeräte maximal 800 Watt Ausgangsleistung des Wechselrichters und bis zu 2.000 Watt installierte Modulleistung. (Lesen Sie auch: iPhone-Konzern: Apple siedelt Zentrum für App-Entwickler in…)

    Detailansicht: Mini Solaranlage
    Symbolbild: Mini Solaranlage (Bild: Picsum)

    Beim Anschluss über eine Haushaltssteckdose darf diese Modulleistung nach Produktnorm höchstens 960 Watt betragen. Außerdem muss das Gerät die geforderten Schutzanforderungen erfüllen. Für höhere Modulleistungen bis 2.000 Watt kommt ausschließlich der spezielle Wieland-Einspeisesteckdose infrage, die nur von einem Fachmann installiert werden darf.

    Neben der Technik zählt die Frage, ob die Anlage so angebracht werden darf, wie Sie es planen. In Mietwohnungen oder Eigentümergemeinschaften ist ein Balkonkraftwerk heute leichter durchsetzbar, weil Steckersolargeräte rechtlich zu den sogenannten privilegierten Maßnahmen zählen. Vermieter oder Eigentümergemeinschaften können ein Balkonkraftwerk deshalb nicht mehr pauschal ablehnen.

    Die konkrete Ausführung bleibt trotzdem wichtig: Klären Sie vor dem Anbringen, ob die Anlage die Außenansicht verändert, wie sie gegen Wind und Absturz gesichert wird und ob sie sich später wieder sauber entfernen lässt. Bohrungen in Fassade, Abdichtung oder tragende Bauteile brauchen weiterhin eine ausdrückliche Erlaubnis.

    Balkonkraftwerk anmelden nicht vergessen

    Wenn Leistung, Anschluss und Montage geklärt sind, bleibt noch die Anmeldung. Sie registrieren das Balkonkraftwerk im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur. Bei den genannten Leistungsgrenzen ist eine zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber nicht nötig, solange Sie keine Einspeisevergütung beantragen. Dafür haben Sie nach der Inbetriebnahme einen Monat Zeit. (Lesen Sie auch: Künstliche Intelligenz: Trump: Vorab-Zugang zu neuen)

    Sind diese Punkte erledigt, rückt wieder das in den Vordergrund, worum es eigentlich geht: Strom vom eigenen Balkon. Der macht den Haushalt zwar nicht vollständig unabhängig vom Netz, kann den Verbrauch aus der Steckdose aber spürbar senken.

    Ursprünglich berichtet von: Stern

    Illustration zu Mini Solaranlage
    Symbolbild: Mini Solaranlage (Bild: Picsum)
  • Amazon Angebot: – im Check: Balkonkraftwerk

    Amazon Angebot: – im Check: Balkonkraftwerk

    Balkonkraftwerke können dabei helfen, die Stromrechnung zu reduzieren. Bei Amazon gibt es jetzt ein Komplettset von Solakon günstiger. 

    Symbolbild zum Thema Amazon Angebot
    Symbolbild: Amazon Angebot (Bild: Picsum)

    Mehr als 1,3 Millionen Balkonkraftwerke sind in Deutschland bereits installiert – Tendenz täglich steigend. Eine Kombination aus gesunkenen Gerätepreisen, vereinfachten Anmelderegeln und nach wie vor hohen Stromkosten treibt den Boom der privaten Mini-Solaranlagen. Wer einen Balkon, eine Terrasse oder ein Gartenhaus mit freier Himmelsrichtung hat, kann so nämlich einen Teil des Haushaltsstroms selbst erzeugen. Ein aktuelles Set von Solakon bei Amazon verspricht den günstigsten Einstieg. Gibt es einen Haken? Wir haben das Angebot unter die Lupe genommen.

    Solakon-Balkonkraftwerk mit 1.000 Wp: Was steckt im Komplettset? 

    Das bei Amazon angebotene Paket des deutschen Solar-Anbieters Solakon kombiniert zwei bifaziale Solarmodule mit je 500 Watt Peak (Wp) Leistung und einen 800-Watt-Wechselrichter namens Fox ESS. Der Wechselrichter ist das Herzstück jedes Balkonkraftwerks: Er wandelt den von den Panels erzeugten Gleichstrom in haushaltsüblichen Wechselstrom um und speist ihn regelkonform mit maximal 800 Watt ins Hausnetz ein. Das ist in Deutschland aktuell die gesetzlich erlaubte Obergrenze für sogenannte Steckersolaranlagen.

    Der Begriff bifazial bedeutet dabei: Die Panels nehmen nicht nur direktes Sonnenlicht von vorne, sondern auch Streulicht von hinten auf, zum Beispiel von einer hellen Wand oder einer Dachfläche. Das steigert den Ertrag, wenn auch meist nur moderat.

    Hier geht’s zum Angebot bei Amazon.de (Lesen Sie auch: Gamestop eBay übernahme: Angriff auf Amazon Geplant?)

    Die Details des Deals 

    • Module: 2 bifaziale 500-Wp-Panels, zusammen 1.000 Wp
    • Wechselrichter: 800 Watt Ausgangsleistung
    • Anschluss: Schuko-Kabel mit 5 Metern Länge
    • Lieferumfang: Module, Wechselrichter und Anschlusszubehör
    • Halterungen: nicht im Lieferumfang enthalten

    Deal-Check: Lohnt sich das Angebot? 

    Mit aktuell 269,98 Euro inklusive Versand ist das Solakon-Set bei Amazon derzeit so günstig wie bei keinem anderen Händler. Dazu kommt: Vergleichbare Konkurrenzangebote liegen je nach Händler, Kabelausstattung und Montagezubehör teils spürbar darüber. Kein Wunder: Allein die beiden Solarmodule kosten mit Versand schnell über 200 Euro.  

    Der kleine Haken steckt im Detail: Eine Halterung, egal ob für Balkongeländer, Flachdach, Fassade oder Ziegeldach, ist hier nicht dabei. Wer die Option wählt, legt 100 Euro mehr auf den Tisch. Wer bereits eine geeignete Fläche und eine passende Befestigung hat, bekommt allerdings ein preislich richtig starkes Einstiegspaket.

    Darum rechnen sich Balkonkraftwerke fast immer

    Ein Balkonkraftwerk mit zwei Solarmodulen à 500 Wp kommt auf 1.000 Wp Modulleistung. Entscheidend ist im Alltag aber nicht die Spitzenleistung, sondern der Jahresertrag und der Anteil, der direkt im Haushalt verbraucht wird. Je nach Standort, Ausrichtung, Verschattung und Neigungswinkel kann ein solches Set grob mehrere Hundert Kilowattstunden Strom pro Jahr liefern. Bei einem angenommenen Jahresertrag von 700 Kilowattstunden und einem Strompreis von 35 Cent je Kilowattstunde läge der rechnerische Gegenwert bei bis zu 245 Euro pro Jahr.

    In der Praxis fällt die Ersparnis meist niedriger aus, weil nicht jede erzeugte Kilowattstunde direkt genutzt wird. Ohne Speicher fließt überschüssiger Strom ins Netz, häufig ohne Vergütung. Werden beispielsweise 70 Prozent des erzeugten Stroms selbst verbraucht, ergibt sich bei 700 Kilowattstunden Jahresertrag eine Ersparnis von rund 172 Euro pro Jahr. Besonders günstig ist das für Haushalte mit regelmäßigem Tagesverbrauch, etwa durch Kühlschrank, Router, Homeoffice-Technik, Waschmaschine oder Geschirrspüler. Wer tagsüber selten Strom nutzt, schöpft das Potenzial dagegen weniger stark aus. (Lesen Sie auch: Fahrdienstvermittler Uber)

    Die Alternative mit Speicher: Anker Solix Solarbank 3 Pro

    Wer auch abends von selbst erzeugtem Solarstrom profitieren möchte, kommt um ein Speichersystem nicht herum. Ein passendes Beispiel ist das Anker-Solix-Set mit der Solarbank 3 E2700 Pro, das ebenfalls bei Amazon erhältlich ist. Der Speicher bietet 2,68 kWh Kapazität. Hier kann die tagsüber erzeugte Sonnenenergie zwischengespeichert und bei Bedarf abgerufen werden. Computer Bild bewertet die Solarbank 3 Pro im Praxistest mit „sehr gut“, Heise lobt unter anderem Smart-Meter-Anbindung, Nulleinspeisung und die Unterstützung dynamischer Stromtarife.

    Hier geht’s zum Angebot bei Amazon.de

    Das System unterstützt bis zu vier MPPT-Eingänge, also separate Laderegler für jedes Panel, was den Ertrag bei unterschiedlicher Ausrichtung optimiert, lässt sich per App steuern und sogar modular erweitern. Der Preis liegt allerdings deutlich über dem Solakon-Einstiegs-Set und richtet sich damit eher an Nutzer, die eine langfristige und leistungsstärkere Lösung suchen.

    Fazit: Für wen lohnt sich welches Set?

    Das Solakon-Angebot ist ein klassischer Preis-Deal für den unkomplizierten Einstieg: solide Technik, günstiger Preis, schnell angeschlossen. Wer tagsüber regelmäßig Strom verbraucht und schon eine geeignete Montagefläche mit Befestigung hat, kann damit verlässlich sparen. Wer dagegen abends mehr vom Solarstrom haben möchte oder eine umfangreichere Anlage plant, ist mit einem System wie dem Anker Solix besser bedient – muss aber auch einen deutlich höheren Kaufpreis einkalkulieren.

    Detailansicht: Amazon Angebot
    Symbolbild: Amazon Angebot (Bild: Picsum)

      (Lesen Sie auch: Fahrdienstvermittler Uber)

     

     

     

     

      (Lesen Sie auch: Alltagstipp: Ihr Smartphone-Akku ist ständig leer? Darauf…)

     

    Ursprünglich berichtet von: Stern

    Illustration zu Amazon Angebot
    Symbolbild: Amazon Angebot (Bild: Picsum)