Olivenöl ist ein fester Bestandteil vieler Küchen, doch die Qualität der angebotenen Produkte variiert stark. Dies zeigt ein aktueller Test der Stiftung Warentest, bei dem viele Olivenöle schlecht abschnitten. Acht von 25 getesteten Produkten fielen mit der Note „mangelhaft“ durch, darunter auch beliebte Olivenöle von Discountern wie Aldi und Denner.

Hintergrund: Warum ist die Qualität von Olivenöl so unterschiedlich?
Die Qualität von Olivenöl hängt von verschiedenen Faktoren ab, darunter die Olivensorte, die Anbaumethode, der Erntezeitpunkt und das Verfahren der Ölgewinnung. Native Olivenöle extra, die höchste Güteklasse, müssen aus erster Kaltpressung stammen und dürfen nur einen geringen Säuregehalt aufweisen. Allerdings gibt es auch hier Unterschiede, die sich im Geschmack und in der Haltbarkeit des Öls bemerkbar machen. Stiftung Warentest hat herausgefunden, dass viele Produkte entweder mit Schadstoffen belastet sind oder gravierende geschmackliche Mängel aufweisen.
Aktuelle Entwicklung: Die Ergebnisse des Olivenöl-Tests
Der aktuelle Test der Stiftung Warentest (nicht näher datiert) zeigt, dass es schwierig sein kann, gutes Olivenöl zu finden. Von 25 getesteten Olivenölen erhielten lediglich vier die Note „gut“. Besonders überraschend ist das schlechte Abschneiden einiger bekannter Marken und Eigenmarken von Discountern. So fielen beispielsweise zwei Olivenöle von Aldi mit der Note „mangelhaft“ durch. Betroffen waren sowohl die Bio-Eigenmarke (ehemals Gut Bio) als auch die Eigenmarke Bellasan. Auch ein Olivenöl von Denner fiel im Test durch, wie der Beobachter berichtet. (Lesen Sie auch: Bärlauch 2026: Saison, Sammeln, Rezepte – Der…)
Auf der anderen Seite gab es auch positive Ergebnisse. So erhielt das Bio-Olivenöl nativ extra von Alnatura die beste Note im Test. Auch das native Olivenöl extra originale von Bertolli, das bei Migros erhältlich ist, wurde mit „gut“ bewertet. Es zeigt sich also, dass Qualität nicht immer eine Frage des Preises ist.
Reaktionen und Einordnung
Die Ergebnisse des Olivenöl-Tests haben in der Schweiz und Deutschland für Aufsehen gesorgt. Viele Verbraucher sind verunsichert, da sie nicht wissen, welchen Produkten sie vertrauen können. Experten raten dazu, beim Kauf von Olivenöl auf die Güteklasse, die Herkunft und die sensorischen Eigenschaften zu achten. Ein gutes Olivenöl sollte fruchtig, bitter und scharf schmecken. Auch der Geruch kann ein Indiz für die Qualität sein.
Die Stiftung Warentest bemängelt, dass viele Hersteller bei der Qualitätssicherung sparen und minderwertige Öle als „nativ extra“ verkaufen. Dies sei nicht nur irreführend für die Verbraucher, sondern schade auch dem Ruf der gesamten Branche. (Lesen Sie auch: Hatayspor Amed: Brisantes Duell mit tiefen Wurzeln…)
Was bedeutet das für Verbraucher?
Die Ergebnisse des Olivenöl-Tests zeigen, dass Verbraucher beim Kauf von Olivenöl besonders aufmerksam sein müssen. Es lohnt sich, genauer hinzuschauen und sich nicht von bekannten Markennamen oder niedrigen Preisen blenden zu lassen. Wer auf Nummer sicher gehen will, kann auf Bio-Produkte oder Olivenöle von kleinen, regionalen Herstellern zurückgreifen. Auch sensorische Tests können helfen, die Qualität eines Olivenöls zu beurteilen. Ein gutes Olivenöl sollte fruchtig, bitter und scharf schmecken und einen angenehmen Geruch haben.
Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Lagerung von Olivenöl. Es sollte kühl, dunkel und luftdicht aufbewahrt werden, um seine Qualität möglichst lange zu erhalten. Geöffnetes Olivenöl sollte innerhalb von wenigen Monaten verbraucht werden.
Überblick: Ergebnisse des Olivenöl-Tests
Die folgende Tabelle fasst die Ergebnisse des Olivenöl-Tests zusammen. Es werden nur die im Text genannten Produkte berücksichtigt. (Lesen Sie auch: Massenstart Biathlon Oslo: Voigt überzeugt in: Deutsche)

| Produkt | Hersteller | Bewertung |
|---|---|---|
| Bio-Olivenöl nativ extra | Alnatura | Gut |
| Natives Olivenöl extra originale | Bertolli | Gut |
| Bio-Eigenmarke (ehemals Gut Bio) | Aldi | Mangelhaft |
| Eigenmarke Bellasan | Aldi | Mangelhaft |
| Olivenöl | Denner | Durchgefallen |
FAQ zu Olivenöl
Häufig gestellte Fragen zu olivenöl
Welche Güteklassen gibt es bei Olivenöl und was bedeuten sie?
Die höchste Güteklasse ist „nativ extra“, gefolgt von „nativ“ und „raffiniert“. Nativ extra Olivenöl stammt aus erster Kaltpressung und hat einen niedrigen Säuregehalt. Natives Olivenöl hat einen etwas höheren Säuregehalt, während raffiniertes Olivenöl durch chemische Prozesse behandelt wurde, um Geschmack und Geruch zu verbessern.
Wie kann ich die Qualität von Olivenöl selbst beurteilen?
Achten Sie auf die Güteklasse, die Herkunft und das Aussehen des Öls. Riechen Sie daran: Ein gutes Olivenöl sollte fruchtig und frisch riechen. Probieren Sie es: Es sollte fruchtig, bitter und scharf schmecken. Ein ranziger oder muffiger Geschmack deutet auf mindere Qualität hin.
Welches Land ist der größte Produzent von Olivenöl weltweit?
Laut einem Quiz von Merkur.de (Stand 21.03.2026) ist es sinnvoll, sein Wissen zu testen. Es gibt viele Quiz-Angebote, um das eigene Wissen zu testen und zu erweitern. (Lesen Sie auch: Kira Weidle-Winkelmann: Podiumsplatz beim Weltcupfinale)
Wie sollte Olivenöl richtig gelagert werden, um seine Qualität zu erhalten?
Olivenöl sollte kühl, dunkel und luftdicht aufbewahrt werden. Vermeiden Sie direkte Sonneneinstrahlung und hohe Temperaturen. Geöffnetes Olivenöl sollte innerhalb von wenigen Monaten verbraucht werden, da es sonst an Qualität verliert.
Kann ich Olivenöl zum Braten verwenden oder ist es nur für kalte Speisen geeignet?
Natives Olivenöl extra ist grundsätzlich auch zum Braten geeignet, allerdings sollte es nicht zu hoch erhitzt werden, da es sonst seine wertvollen Inhaltsstoffe verliert und gesundheitsschädliche Stoffe entstehen können. Für hohe Temperaturen sind raffinierte Olivenöle besser geeignet.
Dieser Artikel basiert auf Informationen von Stiftung Warentest, Beobachter und Merkur.de.
Weitere Informationen zum Thema Olivenöl finden Sie auf der Öl-Test-Webseite.
Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Anleger sollten eigene Recherche betreiben.

