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  • Mel Gibson: Aktuelle Projekte, Karriere und Kontroversen im März 2026

    Mel Gibson: Aktuelle Projekte, Karriere und Kontroversen im März 2026

    Mel Gibson ist eine ikonische Figur in Hollywood, bekannt für seine vielseitige Karriere als Schauspieler, Regisseur und Produzent. Am 11. März 2026 bleibt Mel Gibson weiterhin ein vielbeachteter Name, insbesondere durch seine bevorstehenden Regiearbeiten und die anhaltende Diskussion um seine Person.

    Das Wichtigste in Kürze:

    • Geburt und Herkunft: Mel Colm-Cille Gerard Gibson wurde am 3. Januar 1956 in Peekskill, New York, geboren und zog im Alter von zwölf Jahren mit seiner irisch-katholischen Familie nach Australien.
    • Durchbruch: Er erlangte internationale Bekanntheit durch seine Rollen als Max Rockatansky in der „Mad Max“-Reihe (1979–1985) und als Martin Riggs in der „Lethal Weapon“-Filmreihe (1987–1998).
    • Regieerfolge: Für sein Historiendrama „Braveheart“ (1995) gewann Mel Gibson Oscars für die Beste Regie und den Besten Film.
    • Kontroversen: Mel Gibson sorgte im Laufe seiner Karriere mehrfach für öffentliche Kontroversen durch antisemitische, homophobe und frauenfeindliche Äußerungen sowie Vorwürfe häuslicher Gewalt.
    • Aktuelle Projekte (Regie): Er führte Regie bei dem Action-Thriller „Flight Risk“, der 2025 veröffentlicht wurde, und arbeitet an der lang erwarteten Fortsetzung von „Die Passion Christi“ mit dem Titel „The Resurrection of the Christ“, die in zwei Teilen 2027 erscheinen soll.
    • Schauspielprojekte: Neben seinen Regiearbeiten ist Mel Gibson weiterhin als Schauspieler aktiv, unter anderem in Indie-Produktionen wie „Hunting Season“, dessen deutscher Starttermin noch aussteht.
    • Vermögen: Sein Vermögen wurde Anfang 2025 auf rund 380 Millionen Euro geschätzt, trotz einer der teuersten Scheidungen Hollywoods.

    Mel Gibson: Eine Ikone im Wandel der Zeit

    Am 11. März 2026 bleibt Mel Gibson, geboren am 3. Januar 1956, eine der prägendsten und gleichzeitig umstrittensten Persönlichkeiten Hollywoods. Der US-amerikanisch-irische Schauspieler, Regisseur und Produzent hat im Laufe seiner über vier Jahrzehnte andauernden Karriere sowohl künstlerische Triumphe gefeiert als auch tiefgreifende persönliche und öffentliche Kontroversen durchlebt. Insbesondere seine jüngsten Projekte und die anhaltende Diskussion um seine öffentliche Wahrnehmung machen ihn zu einem aktuellen Trendthema in Deutschland. Seine Fähigkeit, das Publikum zu fesseln, ist unbestreitbar, wie seine Oscar-prämierten Werke und Kassenerfolge belegen.

    Die Karriere des Mel Gibson: Vom Actionhelden zum Oscar-Preisträger

    Mel Gibsons Weg zum Weltstar begann in Australien, wo er seine Jugend verbrachte und am National Institute of Dramatic Art in Sydney Schauspiel studierte. Bereits in den späten 1970er-Jahren legte er den Grundstein für eine bemerkenswerte Karriere, die ihn als vielseitigen Darsteller und visionären Filmemacher etablierte.

    Durchbruch mit „Mad Max“ und „Lethal Weapon“

    Der internationale Durchbruch gelang Mel Gibson 1979 mit der Hauptrolle des Max Rockatansky in George Millers dystopischem Actionfilm „Mad Max“. Der Film, der mit einem vergleichsweise geringen Budget produziert wurde, entwickelte sich zu einem weltweiten Kassenerfolg und machte Gibson schlagartig bekannt. Es folgten die erfolgreichen Fortsetzungen „Mad Max II – Der Vollstrecker“ (1981) und „Mad Max – Jenseits der Donnerkuppel“ (1985), die seinen Status als Actionheld festigten. Mit Talia Gibson, die sich als Tennis-Star einen Namen macht, zeigt sich, dass der Name Gibson auch in anderen Bereichen Talent hervorbringt.

    Ein weiterer Meilenstein in seiner Schauspielkarriere war die Rolle des impulsiven Polizisten Martin Riggs in der „Lethal Weapon“-Reihe, beginnend mit „Lethal Weapon – Zwei stahlharte Profis“ im Jahr 1987. Diese Filme etablierten ihn als einen der bestbezahlten Schauspieler Hollywoods und zeigten seine Fähigkeit, Action mit Humor und emotionaler Tiefe zu verbinden. Auch in romantischen Komödien wie „Was Frauen wollen“ (2000) bewies er sein Talent als Publikumsmagnet.

    Regie-Erfolge und „Die Passion Christi“

    Neben seiner beeindruckenden Schauspielkarriere etablierte sich Mel Gibson auch als hochgelobter Regisseur. Sein Regiedebüt gab er 1993 mit „Der Mann ohne Gesicht“, einem Drama, das sowohl für seine Inszenierung als auch für Gibsons Darstellung gelobt wurde. Zwei Jahre später folgte sein Meisterwerk „Braveheart“ (1995), ein episches Historiendrama über den schottischen Freiheitskämpfer William Wallace. Der Film war ein monumentaler Erfolg und brachte Mel Gibson 1996 zwei Oscars in den Kategorien „Beste Regie“ und „Bester Film“ ein, sowie einen Golden Globe für die Beste Regie.

    Ein weiteres, wenn auch kontroverses, Regieprojekt war „Die Passion Christi“ (2004). Gibson finanzierte den Film, der den Leidensweg Jesu in Aramäisch, Latein und Hebräisch darstellt, größtenteils aus eigener Tasche. Trotz geteilter Meinungen über die explizite Darstellung der Gewalt wurde der Film zu einem immensen Kassenerfolg und spielte weltweit über 610 Millionen US-Dollar ein, was ihn zu einem der kommerziell erfolgreichsten Filme seiner Zeit machte. Im Jahr 2006 folgte das Action-Abenteuer „Apocalypto“, das ebenfalls großes Kritikerlob für Gibsons Regietalent erhielt und in Yucatec Maya gedreht wurde. Nach einer zehnjährigen Pause kehrte er 2016 mit dem Kriegsdrama „Hacksaw Ridge – Die Entscheidung“ zurück, das ihm eine weitere Oscar-Nominierung für die Beste Regie einbrachte und zwei Oscars in technischen Kategorien gewann. Die Generationswechsel in Unternehmen zeigen, dass auch in der Filmbranche neue Talente nachkommen, doch Mel Gibson bleibt eine feste Größe.

    Mel Gibson: Kontroversen und ihre Auswirkungen

    Mel Gibsons Karriere wurde immer wieder von schwerwiegenden Kontroversen überschattet, die seine öffentliche Wahrnehmung nachhaltig prägten. Seine antisemitischen, homophoben und frauenfeindlichen Äußerungen führten zu erheblicher Kritik und zeitweisen beruflichen Schwierigkeiten in Hollywood.

    Besonders bekannt wurde ein Vorfall im Jahr 2006, als er bei einer Alkoholfahrt antisemitische Kommentare machte. Später folgten Vorwürfe häuslicher Gewalt und rassistische Äußerungen im Zusammenhang mit seiner damaligen Partnerin Oksana Grigorieva im Jahr 2010. Diese Vorfälle führten dazu, dass er in der Branche zeitweise als „persona non grata“ galt. Trotz dieser Rückschläge hat Mel Gibson, wie einige Medien berichten, langsam wieder Fuß in Hollywood gefasst und spielt weiterhin in Filmen mit, während er auch als Regisseur aktiv ist.

    Aktuelle und zukünftige Projekte von Mel Gibson

    Mel Gibson bleibt auch im Jahr 2026 ein aktiver Filmschaffender, sowohl vor als auch hinter der Kamera. Mehrere Projekte unterstreichen seine anhaltende Präsenz in der Filmindustrie und seine Fähigkeit, auch nach turbulenten Phasen weiterhin beachtete Werke zu realisieren.

    „Flight Risk“ und „Hunting Season“

    Im Jahr 2025 kehrte Mel Gibson mit dem Action-Thriller „Flight Risk“ als Regisseur auf die Leinwand zurück. Der Film mit Mark Wahlberg in der Hauptrolle wurde im Januar 2025 veröffentlicht. Kritiken zu „Flight Risk“ waren gemischt, wobei einige den Film als „durchaus unterhaltsam“ bezeichneten, während andere ihn als „enttäuschend“ einstuften.

    Zudem ist Mel Gibson weiterhin in Schauspielerrollen in Indie-Produktionen zu sehen. Ein Beispiel hierfür ist der Action-Thriller „Hunting Season“, der in den USA im Dezember 2025 in ausgewählten Kinos und als Video-on-Demand anlief. Der deutsche Starttermin für „Hunting Season“ steht noch aus, doch der Trailer verspricht einen deftigen und gewalttätigen Actionfilm.

    „Die Auferstehung Christi“: Das „Passion“-Sequel

    Eines der am meisten erwarteten Projekte von Mel Gibson ist die Fortsetzung seines umstrittenen Erfolgsfilms „Die Passion Christi“. Der Titel des Sequels lautet „The Resurrection of the Christ“ (Die Auferstehung Christi) und soll in zwei Teilen erscheinen. Die Veröffentlichung von Teil Eins ist für den 26. März 2027 (Karfreitag) geplant, Teil Zwei soll am 6. Mai 2027 (Christi Himmelfahrt) folgen.

    Mel Gibson selbst beschrieb das Projekt als „sehr ambitioniert“ und sogar als „einen Drogentrip“, da es die drei Tage zwischen Christi Tod und Auferstehung sowie seinen Abstieg in die Hölle thematisieren soll. Die Dreharbeiten, die ursprünglich für 2025 oder 2026 angesetzt waren, sollen hauptsächlich in den Cinecittà Studios in Rom sowie an Originalschauplätzen in Italien stattfinden. Jim Caviezel, der bereits Jesus im ersten Teil spielte, soll in seine Rolle zurückkehren und mittels De-Aging-Technologie jünger dargestellt werden. Lionsgate hat die Vertriebsrechte für den Film erworben.

    „Lethal Weapon 5“ in Planung

    Nach dem Tod des ursprünglichen „Lethal Weapon“-Regisseurs Richard Donner im Jahr 2021 bestätigte Mel Gibson, dass er die Regie für „Lethal Weapon 5“ übernehmen und auch selbst darin mitspielen wird. Donner hatte vor seinem Tod bereits weit am Drehbuch gearbeitet und Gibson gebeten, das Projekt im Falle seines Ablebens fortzuführen. Dieses Projekt befindet sich weiterhin in der Entwicklung und wird von Fans der Actionreihe mit Spannung erwartet.

    Vermögen und Privatleben des Mel Gibson

    Mel Gibsons geschätztes Vermögen belief sich Anfang 2025 auf rund 380 Millionen Euro. Ein Großteil seines Reichtums stammt nicht nur aus seinen Gagen als Schauspieler, die in den 1990er Jahren Rekordhöhen erreichten, sondern auch aus seinen erfolgreichen Regiearbeiten und der Produktion von Filmen wie „Braveheart“ und „Die Passion Christi“ durch seine Firma Icon Productions. „Die Passion Christi“ allein soll ihm persönlich über 300 Millionen US-Dollar eingebracht haben.

    Sein Privatleben war ebenfalls von zahlreichen Wendungen geprägt. Mel Gibson hat insgesamt neun Kinder aus drei Beziehungen. Mit seiner ersten Frau Robyn Moore, die er 1980 heiratete und von der er sich 2006 trennte (Scheidung 2011), hat er sieben Kinder. Die Scheidung von Robyn Moore gilt als eine der teuersten in Hollywood und soll ihn die Hälfte seines damaligen Vermögens gekostet haben. Aus einer Beziehung mit der russischen Popsängerin Oksana Grigorieva stammt seine Tochter Lucia, geboren 2009. Seit 2014 ist er mit der Drehbuchautorin Rosalind Ross liiert, mit der er 2017 seinen jüngsten Sohn Lars bekam. Ende 2025 wurde bekannt, dass sich das Paar nach einem Jahr getrennt hatte.

    Mel Gibson wurde Anfang 2025 von Donald Trump als „Sonderbotschafter in Hollywood“ vorgeschlagen, was er nach eigener Aussage akzeptiert hat. Spekulationen über eine mögliche Kandidatur als Gouverneur von Kalifornien im Jahr 2026 wurden jedoch von seinem Publizisten dementiert. Die Diskussionen um politische Ämter und Engagements zeigen, dass Mel Gibson auch abseits der Leinwand polarisiert und relevant bleibt, ähnlich wie die anhaltende Relevanz von Mario Basler im deutschen Sport.

    Video: Mel Gibson im Gespräch

    In diesem Video spricht Mel Gibson über die Fortsetzung von „Die Passion Christi“.

    Tabelle: Ausgewählte Filme und Regiearbeiten von Mel Gibson

    Jahr Titel (als Darsteller) Titel (als Regisseur) Auszeichnungen (Auswahl)
    1979 Mad Max
    1987 Lethal Weapon – Zwei stahlharte Profis
    1993 Der Mann ohne Gesicht
    1995 Braveheart Braveheart Oscar (Beste Regie, Bester Film), Golden Globe (Beste Regie)
    2000 Was Frauen wollen Golden Globe Nominierung (Bester Hauptdarsteller – Komödie/Musical)
    2004 Die Passion Christi Oscar Nominierung (Beste Kamera, Beste Filmmusik, Bestes Make-up)
    2006 Apocalypto Oscar Nominierung (Bester Ton, Bester Tonschnitt, Bestes Make-up)
    2016 Blood Father Hacksaw Ridge – Die Entscheidung Oscar Nominierung (Beste Regie), Oscar (Bester Schnitt, Bester Ton)
    2025 Flight Risk
    2025 Hunting Season
    2027 (geplant) The Resurrection of the Christ: Part One & Two

    FAQ: Häufige Fragen zu Mel Gibson

    1. Welche aktuellen Filmprojekte hat Mel Gibson im März 2026?
    Mel Gibson war 2025 als Regisseur des Action-Thrillers „Flight Risk“ aktiv und spielte in „Hunting Season“ mit. Sein größtes aktuelles Projekt ist die zweiteilige Fortsetzung von „Die Passion Christi“ mit dem Titel „The Resurrection of the Christ“, die für 2027 geplant ist.

    2. Wann kommt „Die Passion Christi 2“ in die Kinos?
    „The Resurrection of the Christ: Part One“ soll am 26. März 2027 erscheinen, gefolgt von „Part Two“ am 6. Mai 2027.

    3. Hat Mel Gibson Oscars gewonnen?
    Ja, Mel Gibson gewann 1996 zwei Oscars für „Braveheart“: einen für die Beste Regie und einen für den Besten Film. Er war auch für „Hacksaw Ridge“ als Bester Regisseur nominiert.

    4. Wie viele Kinder hat Mel Gibson?
    Mel Gibson hat insgesamt neun Kinder aus drei verschiedenen Beziehungen: sieben mit seiner Ex-Frau Robyn Moore, eine Tochter mit Oksana Grigorieva und einen Sohn mit Rosalind Ross.

    5. Welche Kontroversen gab es um Mel Gibson?
    Mel Gibson sorgte für Kontroversen durch antisemitische, homophobe und frauenfeindliche Äußerungen sowie Vorwürfe häuslicher Gewalt, die zu öffentlichen Diskussionen und zeitweisen beruflichen Schwierigkeiten führten.

    6. Ist Mel Gibson als „Special Ambassador to Hollywood“ ernannt worden?
    Ja, Anfang 2025 wurde Mel Gibson von Donald Trump als „Sonderbotschafter in Hollywood“ vorgeschlagen, eine Ernennung, die er nach eigenen Angaben akzeptiert hat.

    Fazit: Mel Gibson zwischen Genie und Kontroverse

    Mel Gibson verkörpert eine einzigartige Dualität in Hollywood: Einerseits ist er ein unbestreitbar talentierter Schauspieler und ein visionärer Regisseur, dessen Werke wie „Braveheart“ und „Die Passion Christi“ bleibenden Eindruck hinterlassen haben. Andererseits wird seine Karriere stets von den Schatten seiner persönlichen Kontroversen begleitet. Die anhaltende Aufmerksamkeit für seine Person im März 2026, sowohl durch neue Schauspielrollen als auch durch seine ambitionierten Regieprojekte wie „The Resurrection of the Christ“ und „Lethal Weapon 5“, zeigt, dass Mel Gibson auch nach Jahrzehnten im Rampenlicht eine faszinierende und diskussionswürdige Figur bleibt. Sein Vermächtnis ist komplex, geprägt von künstlerischer Brillanz und menschlichen Fehlern, doch seine Präsenz in der Filmwelt ist weiterhin unübersehbar.

    Autor: Dr. Lena Schmidt, Filmkritikerin und Kulturjournalistin bei FHM Online. Lena Schmidt ist promovierte Filmwissenschaftlerin mit über 15 Jahren Erfahrung in der Analyse und Rezension von Kinoproduktionen und Fernsehserien. Ihre Expertise umfasst die Bereiche Filmgeschichte, Regieästhetik und die gesellschaftliche Wirkung von Medien. Sie ist bekannt für ihre fundierten Kritiken und ihr Engagement für eine präzise und faktenbasierte Berichterstattung.