Schlagwort: digitale souveränität

  • Orf News: Österreich setzt auf digitale Souveränität

    Orf News: Österreich setzt auf digitale Souveränität

    Die Bedeutung digitaler Souveränität rückt immer stärker in den Fokus, besonders in Österreich. Der ORF News Bereich widmet sich verstärkt diesem Thema, da die Abhängigkeit von globalen Technologieanbietern zunehmend als strategisches Risiko wahrgenommen wird. Dies betrifft sowohl die Sicherheit als auch die wirtschaftliche Unabhängigkeit des Landes.

    Symbolbild zum Thema Orf News
    Symbolbild: Orf News (Bild: Picsum)

    Hintergrund: Warum digitale Souveränität?

    Digitale Souveränität bedeutet, dass ein Staat oder eine Organisation die Kontrolle über seine Daten und digitalen Prozesse behält. In einer Zeit, in der ein Großteil der digitalen Infrastruktur von wenigen globalen Konzernen dominiert wird, sehen viele Regierungen und Unternehmen die Notwendigkeit, ihre Abhängigkeit zu verringern. Dies beinhaltet die Fähigkeit, eigene Technologien zu entwickeln, Daten sicher zu speichern und zu verarbeiten, und die Kontrolle darüber zu haben, wer auf diese Daten zugreifen kann.

    Ein Bericht der österreichischen Bundesregierung betont die Wichtigkeit, die digitale Transformation aktiv zu gestalten und die Kontrolle über kritische Infrastrukturen zu behalten. (Lesen Sie auch: ORF-Gebührenbefreiung: Wer profitiert von den neuen Regeln?)

    Aktuelle Entwicklung: ORF und VÖSI als Vorreiter

    Der ORF (Österreichischer Rundfunk) und der VÖSI (Verband Österreichischer Software Industrie) arbeiten gemeinsam an der Entwicklung von Methoden, um digitale Souveränität messbar zu machen. Wie Horizont berichtet, zielt diese Initiative darauf ab, Unternehmen und Organisationen ein Werkzeug an die Hand zu geben, mit dem sie ihre Abhängigkeit von ausländischen Technologien bewerten und reduzieren können.

    Die Initiative umfasst die Entwicklung von Kriterien und Indikatoren, die es ermöglichen, den Grad der digitalen Souveränität zu bestimmen. Dies beinhaltet Aspekte wie die Herkunft der verwendeten Software, die Kontrolle über die Datenverarbeitung und die Einhaltung lokaler Gesetze und Vorschriften. Ziel ist es, eine transparente und nachvollziehbare Grundlage für Entscheidungen im Bereich der Informationstechnologie zu schaffen.

    Reaktionen und Stimmen

    Peter Lenz, Managing Director von T-Systems Austria, betont in einem Interview mit Economy Austria, dass die Kombination aus Leistungsfähigkeit und Souveränität entscheidend ist. Unternehmen müssen entscheiden, wo ihre Daten liegen, wer darauf zugreifen kann und wie abhängig sie von globalen Plattformen sein wollen. Gleichzeitig wächst der Druck, neue Technologien wie KI schnell und produktiv einzusetzen. Lenz sieht die T Cloud Public und die Industrial AI Cloud in München als einen entscheidenden Beitrag zur digitalen Souveränität Europas. (Lesen Sie auch: ORF-Gebührenbefreiung: Wer profitiert von den neuen Regeln?)

    Die FAZ beleuchtet in ihrem Artikel „Der Preis der digitalen Souveränität: Europas KI-Strategie“ die strategischen Risiken, die entstehen, wenn europäische KI-Anwendungen auf US-Cloud-Infrastrukturen laufen. Dies unterstreicht die Notwendigkeit, eigene europäische Lösungen zu entwickeln und zu fördern.

    ORF News: Was bedeutet das für die Zukunft?

    Die verstärkten Bemühungen um digitale Souveränität in Österreich, die auch im ORF News Bereich thematisiert werden, sind ein wichtiger Schritt, um die Unabhängigkeit und Wettbewerbsfähigkeit des Landes zu sichern. Durch die Entwicklung eigener Technologien und die Förderung europäischer Alternativen kann Österreich seine Abhängigkeit von ausländischen Anbietern reduzieren und gleichzeitig die Sicherheit und den Schutz seiner Daten gewährleisten.

    Es wird erwartet, dass in den kommenden Jahren weitere Initiativen und Projekte in diesem Bereich gestartet werden. Die Zusammenarbeit zwischen dem ORF, dem VÖSI und anderen Organisationen wird dabei eine Schlüsselrolle spielen. Ziel ist es, ein umfassendes Ökosystem für digitale Souveränität zu schaffen, das sowohl Unternehmen als auch Bürgern zugutekommt. (Lesen Sie auch: Melissa Naschenweng erobert den Hauptabend im ORF)

    Detailansicht: Orf News
    Symbolbild: Orf News (Bild: Picsum)

    Die Rolle der Medien

    Die Medien, einschließlich des ORF News Angebots, spielen eine entscheidende Rolle bei der Sensibilisierung der Öffentlichkeit für das Thema digitale Souveränität. Durch Berichterstattung und Information können sie dazu beitragen, das Bewusstsein für die Risiken und Chancen zu schärfen und die Notwendigkeit von Maßnahmen zur Stärkung der digitalen Unabhängigkeit zu verdeutlichen.

    Es ist wichtig, dass die Medien eine ausgewogene und differenzierte Darstellung des Themas bieten und sowohl die Vorteile als auch die Herausforderungen der digitalen Souveränität beleuchten. Nur so kann eine fundierte öffentliche Debatte entstehen, die zu tragfähigen Lösungen führt.

    Tabelle: Schlüsselinitiativen zur digitalen Souveränität in Österreich

    Initiative Ziel Beteiligte Organisationen
    Messung der digitalen Souveränität Entwicklung von Kriterien und Indikatoren zur Bewertung der Abhängigkeit von ausländischen Technologien ORF, VÖSI
    Förderung europäischer Cloud-Lösungen Unterstützung der Entwicklung und Nutzung von Cloud-Infrastrukturen in Europa T-Systems, Europäische Kommission
    Sensibilisierung der Öffentlichkeit Aufklärung über die Bedeutung der digitalen Souveränität und die damit verbundenen Risiken und Chancen ORF, Medienunternehmen, Bildungseinrichtungen

    FAQ zu orf news und digitaler Souveränität

    Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Anleger sollten eigene Recherche betreiben.

    Illustration zu Orf News
    Symbolbild: Orf News (Bild: Picsum)
  • Digitale Souveränität: Europas Antwort auf Microsoft Office?

    Digitale Souveränität: Europas Antwort auf Microsoft Office?

    Kompatibel, sicher und made in Europe: Die neue Office-Alternative verspricht Unabhängigkeit von US-Konzern Microsoft. Was Nutzer jetzt testen können – und warum das Projekt politisch brisant ist.

    Symbolbild zum Thema Digitale Souveränität
    Symbolbild: Digitale Souveränität (Bild: Picsum)

    Europäische Tech-Unternehmen wollen eine relevante Alternative zu Microsoft Office schaffen. Unter der Federführung der Branchengrößen Ionos und Nextcloud wurde in Berlin eine neue europäische Initiative vorgestellt, die eine eigene freie Office-Suite namens „Euro-Office“ entwickelt. 

    Achim Weiß, CEO von Ionos, sagte, angesichts der geopolitischen Entwicklungen des letzten Jahres brauche Europa dringend eine zuverlässige, vollständig Microsoft-kompatible und einfach zu bedienende, souveräne Office-Lösung. „Unsere Initiative bietet eine Suite mit einer vertrauten Oberfläche, die alle Funktionen zur Arbeit mit Texten, Präsentationen und Tabellen umfasst.“ (Lesen Sie auch: Digitale Souveränität: Deutsche Bevorzugen Firmen aus Europa)

    OnlyOffice unter europäischer Kontrolle 

    Die technologische Grundlage für dieses Projekt bildet die quelloffene Software OnlyOffice. Das digitale Büropaket aus Riga, das aus einer Textverarbeitung, einer Tabellenkalkulation und einem Präsentationsprogramm ähnlich wie Microsoft Word, Excel und PowerPoint besteht, läuft in einem Browser. Die Entwickler legten dabei starken Fokus darauf, dass die Dateien mit den Microsoft-Office-Formaten kompatibel sind. Im Gegensatz zu anderen Microsoft-Alternativen wie LibreOffice oder OpenOffice schleppt OnlyOffice nach Einschätzung von Experten keine technischen Altlasten mit sich herum, sondern verfügt über ein modernes technisches Fundament. 

    Problematische Russland-Connection (Lesen Sie auch: Demo gegen Digitale Gewalt: Collien Trotzt der…)

    Als problematisch erwies sich allerdings eine Querverbindung zu Russland. Das hängt maßgeblich mit der komplexen Unternehmensgeschichte von OnlyOffice zusammen. Das Entwicklerunternehmen, die Ascensio System SIA, sitzt zwar im EU-Staat Lettland, ist jedoch die Tochtergesellschaft eines russischen Unternehmens. Dies hatte weitreichende Konsequenzen: Infolge der EU-Wirtschaftssanktionen gegen Russland wurde europäischen Organisationen die Nutzung der kommerziellen Version von OnlyOffice untersagt. 

    Durch die Übernahme der Codebasis durch das europäische Konsortium soll dieses Risiko künftig komplett beseitigt werden. „Wir haben den Source-Code verifiziert und verbessert sowie die Sicherheit überprüft, sodass wir jetzt ein solides Produkt haben“, sagte Nextcloud-CEO Frank Karlitschek.

    Breite Branchenunterstützung und ehrgeiziger Zeitplan  (Lesen Sie auch: Meta Google Haftung: Urteil Gefährdet Tech-Giganten?)

    Detailansicht: Digitale Souveränität
    Symbolbild: Digitale Souveränität (Bild: Picsum)

    Das Projekt wird von einer breiten Allianz aus ganz Europa getragen. Neben Ionos und Nextcloud beteiligen sich Anbieter wie EuroStack, XWiki, OpenProject, Soverin, Abilian und bTactic an der Entwicklung und dem Betrieb der souveränen Office-Software. „Europa hat die Technologie, die Unternehmen und die Talente, um seine digitale Infrastruktur selbst zu betreiben. Was fehlt, ist die konsequente Nutzung, die Innovation und Unabhängigkeit tatsächlich vorantreibt“, sagte Karlitschek.

    Der Nextcloud-Chef betonte, sowohl die USA als auch China setzten ihre staatlichen IT-Ausgaben gezielt ein, um die eigene Industrie zu stärken. „Europa hingegen verhält sich im eigenen Markt wie ein Zuschauer: Es fließen jedes Jahr Hunderte Milliarden an Steuergeldern in Systeme, die wir nicht kontrollieren. Wenn wir das ändern wollen, müssen wir anfangen, unsere eigenen Lösungen auch wirklich einzusetzen – Euro-Office zeigt, dass die Voraussetzungen dafür längst da sind“, sagte Karlitschek.

    Interessierte Organisationen können die Software bereits testen: Eine Tech-Preview von Euro-Office ist ab sofort verfügbar. Die Veröffentlichung einer ersten stabilen Version ist für den Sommer geplant, die dann auch für die Allgemeinheit nutzbar sein soll. (Lesen Sie auch: Kinder Stirnlampe: So Finden Sie das Perfekte…)

    Ursprünglich berichtet von: Stern

    Illustration zu Digitale Souveränität
    Symbolbild: Digitale Souveränität (Bild: Picsum)
  • Schwarz Digits Cloud: LIDL will AWS Konkurrenz Machen

    Schwarz Digits Cloud: LIDL will AWS Konkurrenz Machen

    Die Schwarz Gruppe, bekannt für Einzelhandelsketten wie Lidl und Kaufland, plant den Aufstieg zum europäischen Cloud-Anbieter. Unter dem Namen Schwarz Digits Cloud soll eine Alternative zu Amazon Web Services (AWS) und Microsoft Azure geschaffen werden, um Unternehmen mit hohen Sicherheitsanforderungen eine lokale Lösung zu bieten.

    Symbolbild zum Thema Schwarz Digits Cloud
    Symbolbild: Schwarz Digits Cloud (Bild: Picsum)

    Kernpunkte

    • Schwarz Digits plant, ein europäischer Hyperscaler für Cloud-Dienste zu werden.
    • Ein neues Rechenzentrum in Lübbenau soll bis 2027 in Betrieb gehen.
    • Die Schwarz Gruppe investiert elf Milliarden Euro in den Standort.
    • Kooperationen bestehen bereits mit der Polizei Baden-Württemberg und der Bundesagentur für Arbeit.

    Europäische Antwort auf Amazon und Microsoft?

    Christian Müller, Co-Vorsitzender von Schwarz Digits, äußerte sich gegenüber der Deutschen Presse-Agentur (dpa) zu den ambitionierten Plänen. Ziel sei es, ein sogenannter „Hyperscaler“ zu werden, also ein Cloud-Anbieter mit weltweit verteilten Rechenzentren. Diese bieten ihren Kunden Speicherplatz, Rechenleistung und KI-Dienste in großem Umfang. Wie Stern berichtet, arbeite man parallel an den notwendigen Faktoren, um dieses Ziel zu erreichen.

    Was ist ein Hyperscaler?

    Ein Hyperscaler ist ein Unternehmen, das Cloud-Computing-Dienste in extrem großem Umfang anbietet. Diese Unternehmen verfügen über riesige Rechenzentren, die es ihnen ermöglichen, eine Vielzahl von Diensten wie Datenspeicherung, Rechenleistung und Softwareanwendungen über das Internet bereitzustellen. Beispiele hierfür sind Amazon Web Services (AWS), Microsoft Azure und Google Cloud. (Lesen Sie auch: Digitale Gewalt: Was Tun gegen Hass und…)

    Milliardeninvestition in Brandenburg

    Die Schwarz Gruppe investiert elf Milliarden Euro in ein neues Rechenzentrum in Lübbenau im Spreewald. Dies ist die größte Einzelinvestition in der Geschichte des Unternehmens. Ab 2027 sollen dort nicht nur Daten der Unternehmensgruppe verarbeitet werden, sondern auch externen Kunden Speicher und Rechenleistung angeboten werden. Der erste Bauabschnitt soll dann eröffnet werden.

    Kooperationen mit Behörden

    Schwarz Digits hat bereits Kooperationen mit staatlichen Institutionen vereinbart. Dazu gehören die Polizei Baden-Württemberg und die Bundesagentur für Arbeit. Diese Partnerschaften sind wichtig, um das Vertrauen in die Sicherheit und Zuverlässigkeit der angebotenen Cloud-Dienste zu stärken. Gerade für Behörden ist die Einhaltung hoher Sicherheitsstandards und der Datenschutz gemäß der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) von zentraler Bedeutung.

    💡 Gut zu wissen

    Cloud Computing ermöglicht es Nutzern, auf IT-Ressourcen wie Speicherplatz und Rechenleistung über das Internet zuzugreifen, ohne sich um die Wartung der Hardware kümmern zu müssen. (Lesen Sie auch: Jan Kittmann Privat: Das Musst Du über…)

    Vorteile und Nachteile

    Die Vorteile einer europäischen Cloud-Lösung liegen in der größeren Kontrolle über Daten und der Einhaltung europäischer Datenschutzstandards. Dies kann besonders für Unternehmen und Behörden attraktiv sein, die sensible Daten verarbeiten. Ein Nachteil könnte sein, dass Schwarz Digits Cloud im Vergleich zu den etablierten Hyperscalern AWS und Azure noch weniger ausgereifte Dienste und ein kleineres Ökosystem bietet.

    Schwarz Digits Cloud vs. AWS und Azure

    Amazon Web Services (AWS) und Microsoft Azure sind die Marktführer im Cloud-Computing. AWS bietet eine breite Palette von Diensten, von einfachen Speicherlösungen bis hin zu komplexen KI-Anwendungen. Azure ist besonders stark in der Integration mit Microsoft-Produkten und -Diensten. Schwarz Digits Cloud muss sich in diesem Wettbewerbsumfeld behaupten und sich durch spezielle Angebote oder eine stärkere Fokussierung auf den europäischen Markt differenzieren.

    Detailansicht: Schwarz Digits Cloud
    Symbolbild: Schwarz Digits Cloud (Bild: Picsum)

    Der Wettbewerb mit den etablierten Anbietern wird eine Herausforderung. AWS und Azure verfügen über eine ausgereifte Infrastruktur, ein breites Spektrum an Dienstleistungen und eine große Kundenbasis. Schwarz Digits Cloud muss sich durch Innovation, Spezialisierung und eine starke Kundenorientierung einen Namen machen. Die Investition in Lübbenau ist ein wichtiger Schritt, um die notwendige Infrastruktur aufzubauen. (Lesen Sie auch: Svenja Holtmann: So Lebt Sie Jetzt mit…)

    Häufig gestellte Fragen

    Wo wird das neue Rechenzentrum von Schwarz Digits gebaut?

    Das neue Rechenzentrum, in das die Schwarz Gruppe elf Milliarden Euro investiert, wird in Lübbenau im brandenburgischen Spreewald errichtet. Der erste Bauabschnitt soll bis 2027 fertiggestellt sein.

  • Digitale Souveränität: Deutsche Bevorzugen Firmen aus Europa

    Digitale Souveränität: Deutsche Bevorzugen Firmen aus Europa

    Rund zwei Drittel der deutschen Internetnutzer ziehen europäische Anbieter für digitale Dienste vor. Das zeigt eine aktuelle Umfrage des Telekommunikationsanbieters O2 Telefónica. Die Präferenz für europäische Unternehmen spiegelt ein wachsendes Bewusstsein für Digitale Souveränität und Datenschutz wider.

    Symbolbild zum Thema Digitale Souveränität
    Symbolbild: Digitale Souveränität (Bild: Picsum)

    Kernpunkte

    • 65 Prozent der deutschen Internetnutzer bevorzugen europäische Anbieter.
    • Datenschutz und digitale Souveränität sind Hauptgründe für diese Präferenz.
    • US-amerikanische Tech-Riesen dominieren weiterhin viele Bereiche des digitalen Alltags.
    • Europäische Alternativen wie Threema, web.de/gmx.de und posteo.de gewinnen an Bedeutung.
    PRODUKT Details
    E-Mail-Anbieter: web.de/gmx.de, posteo.de Deutsche E-Mail-Dienste mit Fokus auf Sicherheit und Datenschutz. Preise variieren je nach Speicherplatz und Funktionen.
    Messenger: Threema Schweizer Messenger-Dienst mit Ende-zu-Ende-Verschlüsselung. Einmaliger Kaufpreis, keine Abonnements.
    SICHERHEIT Details
    Allgemein Regelmäßige Sicherheitsupdates sind entscheidend. Nutzer sollten auf starke Passwörter und Zwei-Faktor-Authentifizierung achten.
    APP Details
    Threema iOS, Android, Web. Preis: Einmalig ca. 4 Euro. Entwickler: Threema GmbH.

    Warum bevorzugen Nutzer europäische Anbieter?

    Viele Nutzer legen Wert auf Datenschutz und Datensicherheit. Die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) der Europäischen Union setzt hohe Standards für den Schutz personenbezogener Daten. Europäische Anbieter sind an diese strengen Regeln gebunden, was vielen Nutzern ein höheres Maß an Vertrauen gibt. Wie Stern berichtet, gaben in der O2-Telefónica-Umfrage 33 Prozent der Befragten an, bereits jetzt überwiegend europäische Datendienste zu nutzen. (Lesen Sie auch: Verena Hubertz Mutter: Ministerin zeigt Baby im…)

    Welche Rolle spielt die DSGVO?

    Die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) ist eine Verordnung der Europäischen Union, die den Schutz personenbezogener Daten innerhalb der EU regelt. Sie stärkt die Rechte der Bürger und verpflichtet Unternehmen zu transparentem Umgang mit Daten. Dies führt dazu, dass viele Nutzer europäischen Anbietern mehr Vertrauen schenken, da diese sich an die DSGVO halten müssen.

    So funktioniert es in der Praxis

    Wer im Alltag verstärkt auf digitale Souveränität achten möchte, kann schrittweise Alternativen zu US-amerikanischen Diensten ausprobieren. Anstatt Gmail kann man beispielsweise einen E-Mail-Account bei web.de/gmx.de oder posteo.de einrichten. Für Messenger-Dienste bietet sich Threema an, der im Vergleich zu WhatsApp mit einem höheren Maß an Privatsphäre wirbt. Wichtig ist, bei der Auswahl der Dienste auf transparente Datenschutzrichtlinien und eine klare Angabe des Firmensitzes zu achten. (Lesen Sie auch: Kindesmissbrauch Deutschland: Epstein-Strukturen auch Hier?)

    💡 Praxis-Tipp

    Nutzen Sie einen Passwort-Manager, um sichere und unterschiedliche Passwörter für jeden Dienst zu verwenden. Aktivieren Sie zudem die Zwei-Faktor-Authentifizierung, um Ihr Konto zusätzlich zu schützen.

    Vorteile und Nachteile

    Europäische Anbieter punkten oft mit einem höheren Fokus auf Datenschutz und Datensicherheit. Die Einhaltung der DSGVO und lokale Serverstandorte sind klare Vorteile. Allerdings sind einige europäische Dienste in Bezug auf Funktionsumfang oder Benutzerfreundlichkeit möglicherweise nicht so ausgereift wie ihre US-amerikanischen Pendants. Zudem ist die Auswahl an europäischen Alternativen in einigen Bereichen noch begrenzt. (Lesen Sie auch: Frauen in Tech: KI und Vorurteile Bremsen…)

    Alternativen im Vergleich: Threema vs. WhatsApp

    WhatsApp ist der weltweit meistgenutzte Messenger-Dienst, bietet eine breite Palette an Funktionen und ist kostenlos. Threema hingegen setzt auf maximale Privatsphäre und Datensicherheit. Der Dienst ist kostenpflichtig, speichert aber weniger Daten und bietet Ende-zu-Ende-Verschlüsselung für alle Nachrichten und Anrufe. Ein weiterer Pluspunkt ist die Möglichkeit, Threema anonym ohne Angabe einer Telefonnummer zu nutzen. WhatsApp gehört zum Meta-Konzern, der für seinen Umgang mit Nutzerdaten in der Kritik steht. Die Verbraucherzentrale bietet weitere Informationen zum Thema WhatsApp-Datenschutz.

    Welche Sicherheitsvorkehrungen sollte man bei der Nutzung von Threema beachten?

    Auch bei Threema ist es wichtig, auf die Sicherheit zu achten. Aktivieren Sie die Zwei-Faktor-Authentifizierung, um Ihr Konto zusätzlich zu schützen. Seien Sie vorsichtig bei Links und Anhängen, die Sie von unbekannten Kontakten erhalten. Überprüfen Sie regelmäßig die Datenschutzeinstellungen und passen Sie diese Ihren Bedürfnissen an. (Lesen Sie auch: Backrooms Kinostart: Horror-Sensation kommt 2026!)

    Detailansicht: Digitale Souveränität
    Symbolbild: Digitale Souveränität (Bild: Picsum)

    Die Rolle der Politik

    Die Politik spielt eine wichtige Rolle bei der Förderung digitaler Souveränität. Durch gezielte Förderprogramme und die Stärkung europäischer Technologieunternehmen kann die Abhängigkeit von US-amerikanischen Anbietern reduziert werden. Zudem ist eine klare Regulierung im Bereich Datenschutz und Datensicherheit entscheidend, um das Vertrauen der Nutzer in europäische Dienste zu stärken. O2-Chef Santiago Argelich Hesse betonte am Rande des Mobile World Congress (MWC) in Barcelona, dass die Ergebnisse der Umfrage einen ausgeprägten Wunsch nach digitaler Souveränität belegen.

    📌 Hintergrund

    Digitale Souveränität bedeutet, dass Bürger und Unternehmen die Kontrolle über ihre eigenen Daten und digitalen Prozesse haben. Dies umfasst die Fähigkeit, selbstbestimmt zu entscheiden, welche Dienste sie nutzen und wie ihre Daten verarbeitet werden.

    Illustration zu Digitale Souveränität
    Symbolbild: Digitale Souveränität (Bild: Picsum)