Anna Schaffelhuber, eine der erfolgreichsten deutschen Para-Ski-Alpin-Athletinnen, prägt auch im März 2026 den Sport und die Gesellschaft durch ihr vielfältiges Engagement. Ihre beeindruckende Karriere, gekrönt von zahlreichen paralympischen Goldmedaillen, bildet das Fundament für ihr heutiges Wirken als TV-Expertin, Inklusionsbotschafterin und Initiatorin der „Grenzenlos Camps“.
Anna Schaffelhuber ist eine ehemalige deutsche Para-Ski-Alpin-Athletin, die mit sieben Goldmedaillen, einer Silbermedaille und einer Bronzemedaille bei den Winter-Paralympics zu den erfolgreichsten Sportlerinnen ihres Landes zählt. Im März 2026 ist sie als ARD-Expertin bei den Paralympischen Winterspielen in Mailand-Cortina aktiv und setzt sich als persönliches Mitglied des DOSB sowie durch ihre „Grenzenlos Camps“ für Inklusion im Sport ein.
Inhaltsverzeichnis
- Das Wichtigste in Kürze
- Wer ist Anna Schaffelhuber?
- Paralympische Erfolge: Die goldene Ära der Anna Schaffelhuber
- Karriereende und neue Wege
- Anna Schaffelhuber als ARD-Expertin 2026
- Engagement für Inklusion: Die „Grenzenlos Camps“
- Anna Schaffelhuber im DOSB: Kampf für den Para-Sport
- Tabelle: Anna Schaffelhuber Medaillenspiegel (Auswahl)
- Häufig gestellte Fragen zu Anna Schaffelhuber
- Fazit: Anna Schaffelhuber – Mehr als eine Athletin
Das Wichtigste in Kürze
- Anna Schaffelhuber, geboren am 26. Januar 1993, ist eine ehemalige deutsche Para-Ski-Alpin-Athletin.
- Sie gewann insgesamt sieben Goldmedaillen, eine Silbermedaille und eine Bronzemedaille bei den Paralympischen Winterspielen.
- Im November 2019 beendete Anna Schaffelhuber ihre aktive Sportkarriere nach 67 Weltcup-Siegen und elf Weltmeistertiteln.
- Im März 2026 ist sie als TV-Expertin für die ARD bei den Paralympischen Winterspielen in Mailand-Cortina im Einsatz.
- Anna Schaffelhuber ist Initiatorin der „Grenzenlos Camps“, die Kindern mit und ohne Behinderung gemeinsame Sporterlebnisse ermöglichen und auch 2026 stattfinden.
- Sie wurde kürzlich persönliches Mitglied des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) und setzt sich aktiv für die Förderung des Para-Sports und Inklusion ein.
- Anna Schaffelhuber arbeitet zudem als Realschullehrerin für Mathematik, Wirtschaft und Rechnungswesen.
Wer ist Anna Schaffelhuber?
Anna Katharina Schaffelhuber, geboren am 26. Januar 1993 in Regensburg, ist eine herausragende Persönlichkeit des deutschen Para-Sports. Mit einer inkompletten Querschnittlähmung zur Welt gekommen, nutzte sie bereits im Alter von fünf Jahren zum ersten Mal einen Monoski. Diese frühe Begegnung mit dem Wintersport legte den Grundstein für eine beispiellose Karriere im alpinen Para-Skisport. Trotz ihrer körperlichen Einschränkung, die sie auf den Rollstuhl angewiesen macht, ließ sich Anna Schaffelhuber nie von ihrem Weg abbringen. Ihr unbedingter Wille und ihre Leidenschaft für den Sport führten sie schnell in den Rennkader des Deutschen Paralympic-Skiteams, wo sie sich rasch als großes Talent etablierte.
Zudem absolvierte Anna Schaffelhuber neben ihrer aktiven Sportlerkarriere ein Lehramtsstudium in Mathematik und Wirtschaft an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Dieses Engagement unterstreicht ihre Disziplin und ihren Weitblick, auch über den Sport hinaus ein zweites Standbein aufzubauen.
Paralympische Erfolge: Die goldene Ära der Anna Schaffelhuber
Die Liste der Erfolge von Anna Schaffelhuber ist lang und glänzt in Gold. Ihre paralympische Karriere begann bei den Winter-Paralympics 2010 in Vancouver, wo sie als Teenager überraschend Bronze im Super-G gewann. Der Höhepunkt ihrer Laufbahn waren die Spiele in Sotschi 2014. Hier krönte sich Anna Schaffelhuber zur „Königin von Sotschi“, indem sie bei fünf Starts in allen alpinen Disziplinen – Abfahrt, Super-G, Riesenslalom, Slalom und Super-Kombination – die Goldmedaille errang. Diese Leistung, fünf Goldmedaillen bei einer einzigen Ausgabe der Paralympics, schrieb paralympische Geschichte.
Auch bei den Paralympischen Winterspielen 2018 in Pyeongchang setzte Anna Schaffelhuber ihre Erfolgsserie fort und gewann zwei weitere Goldmedaillen in der Abfahrt und im Super-G sowie eine Silbermedaille in der Super-Kombination. Insgesamt sammelte sie in ihrer Karriere sieben paralympische Goldmedaillen, eine Silbermedaille und eine Bronzemedaille. Darüber hinaus kann sie auf elf Weltmeistertitel und sechs Gesamtweltcup-Siege zurückblicken, was ihre Ausnahmestellung im Para-Sport untermauert.
Karriereende und neue Wege
Nach einer zwölfjährigen, von großen Erfolgen geprägten Karriere gab Anna Schaffelhuber am 11. November 2019 im Alter von 26 Jahren ihren Rücktritt vom aktiven Leistungssport bekannt. Diese Entscheidung traf sie nach reiflicher Überlegung, um ein neues Kapitel in ihrem Leben aufzuschlagen. Zu diesem Zeitpunkt hatte sie bereits ihr Referendariat an einer Realschule begonnen und war somit auf ihre berufliche Zukunft als Lehrerin vorbereitet. Das Leben nach dem Spitzensport, so Anna Schaffelhuber, sei ruhiger, aber nicht weniger erfüllend. Sie genießt die Familienzeit mit ihren beiden kleinen Kindern und die geregeltere Struktur ihres Alltags.
Ihr Übergang vom Leistungssport in das Berufsleben als Realschullehrerin für Mathematik, Wirtschaft und Rechnungswesen in Bad Aibling zeigt ihre Fähigkeit, sich neuen Herausforderungen zu stellen und diese erfolgreich zu meistern. Auch wenn der Fokus nun auf Familie und Beruf liegt, bleibt Anna Schaffelhuber dem Sport eng verbunden.
Anna Schaffelhuber als ARD-Expertin 2026
Im März 2026 ist Anna Schaffelhuber erneut in einer prominenten Rolle im Para-Sport zu sehen: Sie begleitet die Paralympischen Winterspiele in Mailand-Cortina als TV-Expertin für die ARD. Mit ihrem fundierten Fachwissen und ihrer langjährigen Erfahrung als Athletin bereichert sie die Berichterstattung und bietet den Zuschauern einzigartige Einblicke in die Welt des Para-Wintersports. Ihre Präsenz am Mikrofon trägt maßgeblich dazu bei, die Sichtbarkeit und Wertschätzung für den Behindertensport in Deutschland zu erhöhen.
In diesem Zusammenhang äußerte sich Anna Schaffelhuber auch zu den aktuellen Bedingungen bei den Spielen in Norditalien. Angesichts frühlingshafter Temperaturen und weicher Pisten plädierte sie zusammen mit anderen Sportlern und Funktionären für eine frühere Ansetzung künftiger Paralympischer Winterspiele. Dies zeigt ihr fortwährendes Engagement für optimale Rahmenbedingungen im Para-Sport.
Engagement für Inklusion: Die „Grenzenlos Camps“
Ein weiteres Herzensprojekt von Anna Schaffelhuber sind die „Anna Schaffelhuber Grenzenlos Camps“. Dieses inklusive Projekt, das sie initiiert hat und als Botschafterin begleitet, bringt Kinder und Jugendliche mit und ohne Behinderung zusammen, um gemeinsam Sport zu treiben und voneinander zu lernen. Die Camps fördern Begegnungen, Vertrauen und gemeinsames Lernen, wobei Sport als Bindeglied dient. Ziel ist es, den Teilnehmern zu zeigen, dass „Grenzen nur im Kopf existieren“ und Vielfalt eine Selbstverständlichkeit sein sollte.
Die „Grenzenlos Camps“ finden auch 2026 statt, wobei das Bewerbungsfenster bereits im Oktober 2025 öffnete und die Termine sowie Orte bekannt gegeben wurden. Die Camps bieten eine Woche voller Sport, Action und pädagogischer Betreuung zu einem geringen Eigenkostenanteil, um die Teilnahme möglichst vielen Jugendlichen zu ermöglichen. Dieses Engagement unterstreicht Anna Schaffelhubers Überzeugung, dass Leistung und Lebensfreude unabhängig von körperlichen Voraussetzungen sind.
Anna Schaffelhuber im DOSB: Kampf für den Para-Sport
Seit März 2026 ist Anna Schaffelhuber zudem persönliches Mitglied des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB). In dieser Rolle setzt sie sich leidenschaftlich für die Belange des Para-Sports ein und versteht sich als Bindeglied zwischen paralympischem, olympischem und nicht-olympischem Sport. Ihr Hauptanliegen ist die Inklusion und die Schaffung einer gesicherten, grundlegenden Struktur für den Para-Sport in Deutschland.
Anna Schaffelhuber ist der Überzeugung, dass die Ausrichtung von Olympischen und Paralympischen Spielen im eigenen Land die größten Chancen bieten würde, um die Sportförderung in Deutschland zukunftsfähig aufzustellen. Ihre kritischen und ehrlichen Worte zur Sportförderung finden Gehör und tragen zur aktuellen Diskussion bei, wie der Spitzensport in Deutschland wieder in die Erfolgsspur gebracht werden kann. Dieses Engagement zeigt, dass Anna Schaffelhuber auch nach ihrer aktiven Karriere eine starke Stimme für den Sport und dessen Weiterentwicklung bleibt. Im Kontext der Sportförderung ist es wichtig, dass alle Disziplinen, ob olympisch oder paralympisch, die volle Unterstützung erhalten, wie es etwa Bayer Leverkusen und Bayern im Fußball fordern.
Tabelle: Anna Schaffelhuber Medaillenspiegel (Auswahl)
| Wettbewerb | Gold | Silber | Bronze | Quelle |
|---|---|---|---|---|
| Paralympische Winterspiele (Gesamt) | 7 | 1 | 1 | Wikipedia |
| Alpine Ski-WM der Behinderten (Gesamt) | 11 | 10 | 3 | Wikipedia |
| Weltcup-Gesamtwertung | 6 | – | – | Der Spiegel |
Häufig gestellte Fragen zu Anna Schaffelhuber
- Wann wurde Anna Schaffelhuber geboren?
- Anna Schaffelhuber wurde am 26. Januar 1993 geboren.
- Welche Erfolge feierte Anna Schaffelhuber bei den Paralympics?
- Anna Schaffelhuber gewann insgesamt sieben Goldmedaillen, eine Silbermedaille und eine Bronzemedaille bei den Paralympischen Winterspielen. Besonders hervorzuheben sind ihre fünf Goldmedaillen in Sotschi 2014.
- Wann beendete Anna Schaffelhuber ihre Karriere?
- Anna Schaffelhuber beendete ihre aktive Sportkarriere am 11. November 2019.
- Was macht Anna Schaffelhuber im März 2026?
- Im März 2026 ist Anna Schaffelhuber als ARD-Expertin bei den Paralympischen Winterspielen in Mailand-Cortina im Einsatz, engagiert sich in den „Grenzenlos Camps“ und ist persönliches Mitglied des DOSB. Sie arbeitet zudem als Realschullehrerin.
- Was sind die „Grenzenlos Camps“ von Anna Schaffelhuber?
- Die „Grenzenlos Camps“ sind ein inklusives Projekt, das von Anna Schaffelhuber initiiert wurde, um Kindern und Jugendlichen mit und ohne Behinderung gemeinsame Sporterlebnisse zu ermöglichen und Inklusion zu fördern.
Fazit: Anna Schaffelhuber – Mehr als eine Athletin
Anna Schaffelhuber hat sich als eine der erfolgreichsten Para-Sportlerinnen Deutschlands einen Namen gemacht. Ihre beeindruckenden Leistungen auf der Skipiste, insbesondere die sieben paralympischen Goldmedaillen, sind Zeugnis ihres außergewöhnlichen Talents und ihres unbedingten Willens. Doch auch nach dem Ende ihrer aktiven Karriere im Jahr 2019 bleibt Anna Schaffelhuber eine prägende Figur. Als ARD-Expertin bei den Paralympics 2026, Initiatorin der „Grenzenlos Camps“ und engagiertes Mitglied des DOSB setzt sie sich weiterhin für Inklusion und die Weiterentwicklung des Sports ein. Ihre Geschichte ist ein inspirierendes Beispiel dafür, wie sportlicher Erfolg und gesellschaftliches Engagement Hand in Hand gehen können, um Barrieren abzubauen und Chancengleichheit zu fördern. Ihr Wirken zeigt, dass wahre Stärke oft über die reine sportliche Leistung hinausgeht und einen nachhaltigen Einfluss auf die Gesellschaft haben kann. Ähnlich wie im Spitzenfußball, wo Spieler wie Werner von Stuttgart gegen Leipzig um jeden Sieg kämpfen, hat Anna Schaffelhuber gezeigt, dass Erfolg harte Arbeit und Entschlossenheit erfordert. Ihre öffentliche Präsenz, auch im Rahmen von Projekten wie den „Grenzenlos Camps“ oder ihrer Rolle als ARD-Expertin, macht sie zu einem wichtigen Vorbild. Selbst wenn es um Themen abseits des Sports geht, wie beispielsweise die private Beziehungen von Sportlern, wie im Fall des Ex von Alisha Lehmann, bleibt das öffentliche Interesse an Persönlichkeiten wie Anna Schaffelhuber bestehen, da sie durch ihre Authentizität und ihre Botschaft überzeugen.
