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  • Arnold Schwarzenegger: Ehrendoktorwürde für Hollywoodstar

    Arnold Schwarzenegger: Ehrendoktorwürde für Hollywoodstar

    bodybuilding/“ title=“Arnold Schwarzeneggers Sohn Joseph Baena: Er siegt bei Bodybuilding-Wettbewerb“>Arnold Schwarzenegger an der Ulster University in Belfast die Ehrendoktorwürde verliehen bekommen – 60 Jahre nach seinem ersten Besuch.

    Arnold Schwarzenegger, 78, hat an der Ulster University in Belfast einen Ehrendoktortitel erhalten – für seine Verdienste um den öffentlichen Dienst, den Umweltschutz und die Künste. Der 78-jährige Schauspieler und ehemalige Gouverneur von Kalifornien zeigte sich bei der Verleihung sichtlich bewegt. Er sagte Sky News zufolge, es sei „unglaublich“, dass er nun mit diesem Titel ausgezeichnet werde.

    Der Besuch hat für Schwarzenegger eine persönliche Bedeutung, die über die Verleihung der Ehrendoktorwürde hinausgeht. Er bezeichnete den Aufenthalt als eine Art 60-jähriges Jubiläum: 1966, damals 19 Jahre alt und noch vor dem Beginn seiner späteren Weltkarriere, reiste er erstmals für ein Bodybuilding-Turnier nach Belfast. Auch ein ikonisches Foto entstand damals, auf dem „Arnie“ gleich zwei Frauen gleichzeitig in die Höhe hebt.

    Belfast als „Durchbruch“

    Doch dieser frühe Besuch war mehr als ein Wettkampftermin. Auf der Bühne jenes Turniers ereignete sich nach Schwarzeneggers eigener Schilderung ein entscheidender Moment in seinem Leben. Sein Bodybuilding-Idol Roy „Reg“ Park drängte ihn, ein paar Worte ans Publikum zu richten – eine Aufforderung, die bei dem jungen Österreicher körperliche Auswirkungen nach sich zog: „Ich war kurz davor, in Ohnmacht zu fallen, weil ich noch nie zuvor öffentlich gesprochen hatte“, erzählte er den Studenten. Er habe damals „fast einen Herzinfarkt gehabt“.

    Dann habe er jedoch auf Anweisung seines Idols gesagt: „Ich mag Belfast. Ich komme zurück“, woraufhin er Standing Ovations von der anwesenden Menge erhalten habe. Für Schwarzenegger sei dieser Tag im Jahr 1966 „so wichtig“ gewesen und habe einen „Durchbruch“ markiert.

    „Ich habe ein paar Worte gesagt, und jedes Mal, wenn ich in der Folge zum Sprechen aufgefordert wurde, sagte ich mehr und mehr, bis sie mich schließlich nicht mehr zum Schweigen bringen konnten.“ Mittlerweile liebe er „es so sehr, vor Publikum zu sprechen“.

    Empfang in vollbesetzter Halle

    An der Ulster University wurde der Star in festlichem Rahmen empfangen. In einer vollbesetzten Aula hingen Transparente mit Aufschriften wie: „He’s back … as Dr Schwarzenegger“ (auf Deutsch: „Er ist zurück – als Dr. Schwarzenegger.“). Universitätskanzler Colin Davidson überreichte dem Hollywoodstar die Ehrendoktorurkunde, der dies als „eine große Ehre“ bezeichnete.

    Nach der Zeremonie traf Schwarzenegger noch Sandra Weir – eine der beiden Frauen, die auf einem Schwarz-Weiß-Foto aus dem Jahr 1966 als noch unbekannter Bodybuilder hochgehoben hatte. Das Bild wurde damals im „Belfast Telegraph“ abgedruckt. Schwarzenegger sei damals „sehr zugänglich“ gewesen, habe „drauflosgeredet“, auch wenn man ihn kaum verstanden habe, sagte Weir bei dieser Gelegenheit, und fügte hinzu, der Star sei damals „gut in Form gewesen und heute immer noch“.

    Quelle: Gala

  • Ehrung für Verleger von Holocaust-Leugner? Rosenkranz verweist auf "prämierte Publikationen"

    Ehrung für Verleger von Holocaust-Leugner? Rosenkranz verweist auf "prämierte Publikationen"

    Der Nationalratspräsident sprach im Parlament Grußworte beim Dinghofer-Symposium, das Wolfgang Dvorak-Stocker ehrte. Die Grünen fragten nach und sind „erschüttert“.

    Quelle: ehrung-bei-dinghofer-symposium?ref=rss“ target=“_blank“ rel=“nofollow“>Der Standard

  • Warwick Davis: Verdienstorden für "Harry Potter"-Star

    Warwick Davis: Verdienstorden für "Harry Potter"-Star

    Warwick Davis ist mit dem OBE geehrt worden – begleitet von seinen Kindern und einer rätselhaften Frau namens „Sponge“.

    Warwick Davis, 56, ist am Mittwoch im Rahmen einer Zeremonie zum Officer des Order of the British Empire (OBE) ernannt worden. Überreicht wurde ihm die Auszeichnung von Prinz William, 43, höchstpersönlich. Dabei war nicht nur die Familie des Schauspielers – seine Tochter Annabelle, 28, und sein Sohn Harrison, 23, begleiteten ihn -, sondern auch eine bislang namentlich unbekannte Frau.

    Die Frau ist dieselbe, der Davis bereits bei der BAFTA-Verleihung im vergangenen Jahr auf so ungewöhnliche Weise gedankt hatte. In seiner Dankesrede als Träger der BAFTA Fellowship sagte er: „Ein besonderer Dank gilt Sponge – du weißt, wer du bist.“ Er fügte hinzu: „Danke, dass du mir gezeigt hast, dass das Leben noch einen Sinn haben kann, und dafür, dass du mir wieder das Lachen und die Liebe zurückgebracht hast.“

    Rätsel um „Sponge“

    Als er in der britischen Talkshow „The Jonathan Ross Show“ nach der Identität von „Sponge“ gefragt wurde, blieb Davis seiner spielerischen Zurückhaltung treu. Im Stile von Harry Potter erklärte er: „Ich kann enthüllen, dass Sponge – um beim Harry-Potter-Thema zu bleiben – Sie-die-nicht-genannt-werden-darf ist.“

    Davis‘ Dankbarkeit ist tief verwurzelt im schwierigen vergangenen Jahr. Seine Frau Samantha Davis, ebenfalls Schauspielerin, starb am 24. März 2024 im Alter von 53 Jahren im University College Hospital in London. Wie eine Untersuchung ergab, verstarb sie infolge eines Herzstillstands.

    „Sie war meine Superkraft“

    Dass Davis ihr bei der BAFTA-Verleihung einen bewegenden Tribut widmete, überraschte niemanden, der die beiden kannte. „Vor allem möchte ich meiner wunderbaren Frau Sammy danken, die vor fast einem Jahr gestorben ist. Sie hat mich immer unterstützt und mich dazu ermutigt, jede Chance mit beiden Händen zu ergreifen“, sagte er unter Tränen. Seine Kinder Annabelle und Harrison, die im Publikum weinten, pries er als seinen Halt: „Das Leben war seitdem ziemlich hart für mich, aber dank ihrer wunderbaren Unterstützung konnte ich weiterarbeiten und am Leben teilnehmen.“

    Kennengelernt hatten sich Warwick und Samantha Davis beim Dreh des Fantasyfilms „Willow“ (1988), in dem er die Hauptrolle spielte. 1991 heirateten sie. Neben Annabelle und Harrison hatten sie noch ein drittes Kind, das tragischerweise neun Tage nach der Geburt starb.