Schlagwort: Fehlgeburt

  • Nikeata Thompson: "Dann habe ich das Kind verloren, er hat am nächsten Tag Schluss gemacht"

    Nikeata Thompson: "Dann habe ich das Kind verloren, er hat am nächsten Tag Schluss gemacht"

    Es sind Worte, die fassungslos machen: Nikeata Thompson spricht offen wie nie über ein Trauma, das sie zweieinhalb Jahre lang für sich behielt. Mitten im Schmerz über eine Fehlgeburt machte ihr damaliger Partner Schluss – eiskalt per WhatsApp.

    Ob als charismatische Coachin und Gastjurorin bei „Germany’s Next Topmodel“, gefeierte Choreografin oder inspirierende Bestsellerautorin: Nikeata Thompson, 45, ist für ihre unbändige Energie und positive Ausstrahlung bekannt. Doch hinter der strahlenden Fassade verbarg die deutsch-britische Tänzerin jahrelang einen Schmerz, der kaum in Worte zu fassen ist. 

    Nikeata Thompson: „Ich habe mein Wunschkind verloren“

    In einer neuen Ausgabe des „Recall“-Podcasts der ehemaligen Monrose-Sängerinnen Senna Gammour, 46, und Bahar Kizil, 37, bricht Thompson Mitte März 2026 erstmals ihr Schweigen: „Das ist das Thema, was mich seit zweieinhalb Jahren beschäftigt“, offenbart sie sichtlich bewegt, „ich habe mein Kind verloren.“

    Rückblickend beschreibt Nikeata Thompson ihre Schwangerschaft im Jahr 2023 als eine Phase voller Hoffnung. Es war ein absolutes „Wunschkind“, das ihr Glück perfekt machen sollte. „Ich war ganz happy, ich war so glücklich“, erinnert sie sich an die Momente der Vorfreude mit ihrem damaligen Partner. Er, ein „Alpha-Typ“, der bereits zwei Kinder hat, schien ihre Begeisterung zu teilen. Gemeinsam gingen sie zum Frauenarzt, was für die 46-Jährige das ultimative Zeichen von Verbindlichkeit war: „Er hat sich auch gefreut, ich konnte es gar nicht glauben.“

    Hier ahnte sie noch nichts von der Tragödie, die ihr bevorstand: Nikeata Thompson strahlt vor Freude bei einer Musicalpremiere in Berlin am 4. Dezember 2023.
    © BREUEL-BILD

    Ex-Partner beendete die Beziehung per WhatsApp

    Doch im Dezember 2023 zerschellte das Glück auf grausamste Weise. Erst verlor Nikeata Thompson ihr ungeborenes Kind und nur Stunden später folgte der nächste Schock durch den Mann, mit dem sie ihre Zukunft geplant hatte. „Dann habe ich das Kind verloren, er hat am nächsten Tag Schluss gemacht – auch super unerwartet, gar nicht mit gerechnet“, gesteht die Choreografin spürbar erschüttert im Podcast. 

    Besonders bitter: Die Trennung erfolgte nicht etwa in einem persönlichen Gespräch, sondern digital und distanziert über einen Kurznachrichtendienst. „Deswegen verfluche ich auch WhatsApp“, so Nikeata Thompson über das Ende, das Bahar Kizil fassungslos mit der Frage unterstreicht: „Was?! Ein Tag nachdem ihr das Kind verloren habt?“

    Fehlgeburt und Trennung stürzten Choreografin in die Depression

    Die Zeit nach diesem doppelten Verlust beschreibt die GNTM-Bekanntheit heute als einen „schlechten Film“. Während sie versuchte, den körperlichen und seelischen Schmerz der Fehlgeburt zu verarbeiten, fehlte von ihrem Ex-Partner jede Form von Unterstützung. „Er hat keine Verantwortung getragen und es war sehr schade“, resümiert sie traurig. 

    Der emotionale Zusammenbruch folgte schleichend. Nikeata Thompson versuchte zunächst, wie gewohnt weiter zu funktionieren, unterschätzte jedoch die Schwere ihrer seelischen Verletzungen. „Ich habe weitergemacht, mich mal kurz krankschreiben lassen, weil ich mitten in [einer beruflichen Verpflichtung] war“, erklärt sie ihre damalige Flucht in die Arbeit. Doch der Körper streikte, schwere Depressionen führten sie wiederholt ins Krankenhaus.

    Trotz der harten Prüfung, die diese Zeit für sie bedeutete, blickt Nikeata Thompson heute mit einer beeindruckenden inneren Stärke in die Zukunft. „Jeder geht anders mit seinen Schmerzen um, ich pole das gar nicht mehr alles auf mich, es hätte auch jemand anders sein können“, erklärt sie versöhnlich und zeigt damit, dass sie sich aus der Spirale der Selbstvorwürfe befreit hat. Indem sie ihre Geschichte teilt, gibt sie nicht nur sich selbst eine Stimme, sondern bricht auch das Tabu um Fehlgeburten und mentale Gesundheit.

    Verwendete Quelle: youtube.com/@Recall_podcast

    Quelle: Gala

  • Lisa Straube Baby: So Lebt Sie mit dem Verlust Ihres Sohnes

    Lisa Straube Baby: So Lebt Sie mit dem Verlust Ihres Sohnes

    Das Schicksal von Influencerin Lisa Straube und ihrem verstorbenen Sohn Xavi bewegt viele Menschen. Nach dem plötzlichen Tod ihres Babys im vergangenen Jahr, spricht Lisa Straube offen über ihren Verlust und wie sie versucht, zurück ins Leben zu finden. Eine Haarsträhne ihres Sohnes ist seither ihr ständiger Begleiter. Lisa Straube Baby steht dabei im Mittelpunkt.

    Symbolbild zum Thema Lisa Straube Baby
    Symbolbild: Lisa Straube Baby (Bild: Picsum)

    Wie geht Lisa Straube mit dem Verlust ihres Babys um?

    Lisa Straube verarbeitet ihre Trauer, indem sie offen über den Verlust spricht und sich Unterstützung sucht. Die Erinnerung an ihren Sohn Xavi hält sie aufrecht, und sie versucht, trotz des Schmerzes positiv in die Zukunft zu blicken. Sie möchte anderen Betroffenen Mut machen und zeigen, dass man auch nach einem solchen Schicksalsschlag wieder ins Leben zurückfinden kann. (Lesen Sie auch: Katja Burkard Tinnitus: Autounfall Veränderte Ihr Leben)

    Lisa Straube spricht über den Tod ihres Babys

    Lisa Straube, bekannt durch ihre Social-Media-Aktivitäten, hat sich nach dem Tod ihres Sohnes Xavi eine Auszeit genommen. Nun meldet sie sich zurück und teilt ihre Erfahrungen mit der Öffentlichkeit. Laut Bild spricht sie offen über die Trauer, den Schmerz und die Herausforderungen, die mit dem Verlust eines Kindes einhergehen.

    Das ist passiert

    • Lisa Straubes Baby Xavi starb plötzlich im Jahr 2023.
    • Die Influencerin zog sich daraufhin aus der Öffentlichkeit zurück.
    • Nun spricht sie erstmals offen über ihren Verlust.
    • Eine Haarsträhne ihres Sohnes ist ihr ständiger Begleiter.

    Die Bedeutung von Erinnerungen

    Für Lisa Straube sind die Erinnerungen an ihren Sohn von unschätzbarem Wert. Sie teilt Fotos und Videos von Xavi auf ihren Social-Media-Kanälen und spricht über die schönen Momente, die sie zusammen erlebt haben. Diese Erinnerungen helfen ihr, den Schmerz zu verarbeiten und die Liebe zu ihrem Sohn lebendig zu halten. (Lesen Sie auch: Helene Fischer Barbie: Mattel Ehrt den Superstar!)

    Unterstützung für trauernde Eltern

    Lisa Straube möchte mit ihrer Geschichte anderen Eltern Mut machen, die ein ähnliches Schicksal erlebt haben. Sie betont, wie wichtig es ist, sich Unterstützung zu suchen und offen über die eigenen Gefühle zu sprechen. Es gibt zahlreiche Organisationen und Selbsthilfegruppen, die trauernden Eltern helfen können, mit ihrem Verlust umzugehen. Eine Anlaufstelle ist beispielsweise der Bundesverband Verwaiste Eltern und trauernde Geschwister in Deutschland e.V.

    📌 Hintergrund

    Der plötzliche Kindstod (SIDS) ist eine seltene, aber tragische Todesursache bei Säuglingen. Die genauen Ursachen sind noch nicht vollständig geklärt, aber es gibt Risikofaktoren, die das Auftreten begünstigen können. (Lesen Sie auch: Couple Challenge Eklat: Petrović-Brüder Lösen Mega-Zoff)

    Wie geht es weiter für Lisa Straube?

    Lisa Straube konzentriert sich darauf, ihr Leben neu zu gestalten und einen Weg zu finden, mit dem Verlust ihres Sohnes umzugehen. Sie möchte ihre Erfahrungen nutzen, um anderen Menschen in ähnlichen Situationen zu helfen und ihnen Mut zu machen. Sie plant, sich weiterhin in den sozialen Medien zu engagieren und ihre Geschichte zu teilen. Informationen zur Trauerbegleitung bietet unter anderem die Website Bestattungen.de an.

    Detailansicht: Lisa Straube Baby
    Symbolbild: Lisa Straube Baby (Bild: Picsum)

    Die Geschichte von Lisa Straube zeigt, wie wichtig es ist, über Trauer und Verlust zu sprechen. Ihr offener Umgang mit dem Schicksalsschlag kann anderen Betroffenen helfen, sich nicht allein zu fühlen und einen Weg zu finden, mit ihrem Schmerz umzugehen. Es bleibt zu hoffen, dass sie weiterhin die Kraft findet, ihre Erfahrungen zu teilen und anderen Menschen Mut zu machen. (Lesen Sie auch: BILD-Reporterin in Oslo – Vater besucht Marius…)

    Illustration zu Lisa Straube Baby
    Symbolbild: Lisa Straube Baby (Bild: Picsum)
  • Matthias Reim: Christin Stark meldet sich erstmals nach Bekanntgabe ihrer Fehlgeburt zu Wort

    Matthias Reim: Christin Stark meldet sich erstmals nach Bekanntgabe ihrer Fehlgeburt zu Wort

    Mitte Februar musste Christin Stark einen der größten Verluste ihres Lebens öffentlich machen: Die Ehefrau von Matthias Reim verlor ihr ungeborenes Baby. Nun meldet sie sich zurück – voller Dankbarkeit angesichts der Unterstützung, die ihr zuteil wurde.

    Als Christin Stark, 36, am 19. Februar 2026 ihre Fehlgeburt öffentlich machte, war sie überzeugt, „dass ich als Frau damit nicht allein bin.“ Mit dem Bekanntmachen ihres eigenen Verlusts wollte sie damals auf all die Frauen aufmerksam machen, die ähnliche Schicksalsschläge durchmachen und trotzdem weiter funktionieren müssen – beinahe so, als wäre nie etwas passiert. 

    Nach Fehlgeburt erhielt Christin Stark Mails und Briefe voller Anteilnahme

    Fast drei Wochen später, am 3. März, meldet sich die Ehefrau von Matthias Reim, 68, erneut zu Wort. Sie wolle „Danke sagen“, so die Schlagersängerin, „an all die unglaublich vielen Kommentare, Mails, Briefe die mich erreicht haben. Danke für eure Anteilnahme, für eure Geschichten, die ihr mit mir geteilt habt. Das bedeutet mir unglaublich viel.“

    Es seien eben jene Nachrichten gewesen, die Stark gezeigt hätten, dass es – neben ihr – so viele Frauen gibt, „die ihre Rollen jeden Tag perfekt meistern: Mutter, Ehefrau, Managerin der unsichtbaren Dinge, und das alles ist irgendwie selbstverständlich. Wir stellen unsere eigenen Bedürfnisse oft hinten an.“

    „Meine Fehlgeburt ist kein Scheitern oder Makel“

     Weiter führt die Mutter eines Kindes fort: „Das ist etwas, das mir in den letzten Wochen aufgefallen ist: dass meine Fehlgeburt kein Scheitern oder kein Makel ist, und Trauer definitiv auch ein Luxus ist, den wir uns erlauben müssen.“ Sie habe erkannt, dass es „bei meinem Schicksalsschlag nicht um mich geht, sondern dass es um uns alle geht. Um all die tollen Frauen da draußen, die jeden Tag einfach mal das Leben wuppen.“ Erfahrungen wie solche – und der gemeinsame Austausch über das Erlebte – „macht zusammen stark“, findet die Sängerin. „Jetzt stehen wir auf, gehen unseren Weg.“ 

    Christin Stark und Matthias Reim sind seit 2020 verheiratet. Die schöne Nachricht gaben sie allerdings erst im Oktober 2021 in der TV-Sendung „Schlagerboom“ öffentlich bekannt. In 2022 wurden die beiden Sänger:innen zum ersten Mal gemeinsam Eltern. Nun hätte ein zweites Kind ihre Familie ergänzen sollen, doch es konnte das Licht der Welt nie erblicken. Für die 36-Jährige zählt nun der Zusammenhalt mit anderen Frauen. Denn: Bei Christin Stark ist der Name Programm – jetzt einmal mehr als sonst. 

    Verwendete Quelle: instagram.com

    Quelle: Gala