Mit dem zweiten Teil der Doppelfolge „Unvergänglich“, der am Ostermontag, dem 6. April 2026, in der ARD lief, verabschiedete sich Udo Wachtveitl nach über 30 Jahren als Kriminalhauptkommissar Franz Leitmayr vom Tatort. Zusammen mit seinem Kollegen Miroslav Nemec alias Ivo Batic prägte er den Münchner Ableger der beliebten Krimireihe maßgeblich.

Udo Wachtveitl und Miroslav Nemec: Eine Ära geht zu Ende
Seit dem 1. Januar 1991 ermittelten Udo Wachtveitl und Miroslav Nemec als Batic und Leitmayr im Münchner Tatort. Ihre Zusammenarbeit erstreckte sich über 94 Folgen und wurde zu einer der beliebtesten und langlebigsten Partnerschaften innerhalb der Tatort-Reihe. Die beiden Kommissare zeichneten sich durch ihre unterschiedlichen Charaktere und Herangehensweisen aus, die sich jedoch stets auf konstruktive Weise ergänzten. (Lesen Sie auch: Tatort Leitmayr Batic: -Abschied: und ermitteln zum…)
„Unvergänglich“: Der letzte Fall für Batic und Leitmayr
Die finale Doppelfolge „Unvergänglich“ stellt Batic und Leitmayr vor einen letzten, kniffligen Fall. Zunächst müssen sie in Teil 1 („Unvergänglich (1/2)“) ein Phantom stoppen, das in München Frauen ermordet. Wie stern.de berichtet, wird es für die beiden alten Hasen aber nicht einfach. Im zweiten Teil, der am Ostermontag ausgestrahlt wurde, werden die beiden dann mit einem alten Fall konfrontiert, der sie auch im Ruhestand nicht loslässt. Die Zeugin ihres letzten Falls, Kara Roth, meldet sich verzweifelt und behauptet, der Fall sei anders gelaufen als protokolliert. Batic und Leitmayr sehen sich in der Pflicht, die Wahrheit ans Licht zu bringen und das Leben der Zeugin zu retten.
Reaktionen und Stimmen zum Abschied
Der Abschied von Batic und Leitmayr wurde von vielen Zuschauern und Kritikern mit Wehmut aufgenommen. Gelobt wurde vor allem die schauspielerische Leistung von Udo Wachtveitl und Miroslav Nemec sowie die Authentizität ihrer Figuren. Christian Buß vom Standard bezeichnete den Zweiteiler als „Fest“, bei dem man den beiden Kommissaren gerne zusieht, wie sie umeinander „herumscharwenzeln“. Die Süddeutsche Zeitung sprach von einem „würdevollen Abschied“. (Lesen Sie auch: Tatort Leitmayr Batic: -Abschied: und ermitteln zum…)
Udo Wachtveitl: Was bedeutet das Ende des Tatorts für seine Zukunft?
Nach über 30 Jahren beim Tatort steht Udo Wachtveitl nun vor einem neuen Kapitel in seiner Karriere. Welche Projekte er in Zukunft verfolgen wird, ist derzeit noch nicht bekannt. Es bleibt jedoch zu erwarten, dass er weiterhin im Schauspielbereich tätig sein wird. Seine Bekanntheit und Beliebtheit dürften ihm dabei sicherlich zugutekommen. Fans dürfen also gespannt sein, in welchen Rollen sie Udo Wachtveitl in Zukunft sehen werden. Denkbar wären Engagements in anderen Fernsehproduktionen, Kinofilmen oder auch im Theater. Die ARD Mediathek bietet die Möglichkeit, die letzte Folge „Unvergänglich (2/2)“ noch einmal anzusehen.
Die Geschichte des Tatorts
Der Tatort ist eine deutsche Fernsehreihe, die seit 1970 im Ersten Deutschen Fernsehen ausgestrahlt wird. Sie ist die am längsten laufende und erfolgreichste Krimireihe im deutschen Fernsehen. Das Konzept des Tatorts sieht vor, dass in jeder Folge ein anderer Ermittler oder ein anderes Ermittlerteam in einer anderen Stadt einen Mordfall aufklärt. Dadurch ist die Reihe sehr vielfältig und abwechslungsreich. Der Tatort hat im Laufe der Jahre viele verschiedene Ermittlerfiguren hervorgebracht, von denen einige zu Kultfiguren geworden sind. Neben Batic und Leitmayr gehören dazu beispielsweise auch Schimanski (Götz George), Stoever (Manfred Krug) und Thiel (Axel Prahl). (Lesen Sie auch: Münchner Tatort Heute: Batic und Leitmayr nehmen…)
Der Tatort hat nicht nur das deutsche Fernsehen geprägt, sondern auch die deutsche Gesellschaft. Die Reihe greift immer wieder aktuelle gesellschaftliche Themen auf und regt zur Diskussion an. Der Tatort ist somit mehr als nur eine Krimireihe, er ist ein Spiegel der deutschen Gesellschaft.

FAQ zu Udo Wachtveitl und seinem Abschied vom Tatort
Häufig gestellte Fragen zu udo wachtveitl
Wann war der erste Auftritt von Udo Wachtveitl im Tatort?
Udo Wachtveitl hatte seinen ersten Auftritt als Kriminalhauptkommissar Franz Leitmayr im Tatort am 1. Januar 1991. Zusammen mit Miroslav Nemec als Ivo Batic bildete er ein Ermittlerduo, das über 30 Jahre lang das Publikum begeisterte. (Lesen Sie auch: Tatort-Abschied von Batic und Leitmayr: Das Ende…)
Wie viele Tatort-Folgen hat Udo Wachtveitl als Franz Leitmayr gedreht?
Im Laufe seiner Karriere hat Udo Wachtveitl in 94 Tatort-Folgen die Rolle des Franz Leitmayr verkörpert. Diese hohe Anzahl an Einsätzen macht ihn zu einem der dienstältesten und beliebtesten Tatort-Kommissare.
Warum haben sich Udo Wachtveitl und Miroslav Nemec vom Tatort verabschiedet?
Nach über 30 Jahren gemeinsamer Arbeit haben sich Udo Wachtveitl und Miroslav Nemec entschieden, neue Wege zu gehen und sich von ihren Rollen als Batic und Leitmayr zu verabschieden. Die Gründe für diese Entscheidung wurden nicht öffentlich detailliert.
Welche anderen Projekte plant Udo Wachtveitl für die Zukunft?
Über konkrete zukünftige Projekte von Udo Wachtveitl ist derzeit noch nichts bekannt. Es ist jedoch zu erwarten, dass er weiterhin im Schauspielbereich tätig sein wird und möglicherweise neue Herausforderungen in Film, Fernsehen oder Theater sucht.
Wo kann man die letzten Tatort-Folgen mit Udo Wachtveitl sehen?
Die letzte Doppelfolge „Unvergänglich“ mit Udo Wachtveitl als Franz Leitmayr ist in der ARD Mediathek verfügbar. Dort können Sie die beiden finalen Episoden noch einmal ansehen und sich von den beliebten Kommissaren verabschieden.
Weitere Informationen zum Tatort und zu Udo Wachtveitl finden Sie auf der offiziellen Webseite des Tatorts.

