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  • "Lieber 60 werden und wirklich gelebt haben": Klare Worte von Franziska van Almsick

    "Lieber 60 werden und wirklich gelebt haben": Klare Worte von Franziska van Almsick

    Franziska van Almsick hat im TV darüber gesprochen, dass sie lieber mit 60 sterben würde als ein langes, aber unerfülltes Leben zu führen.

    Franziska van Almsick, 47, hat schon in jungen Jahren alles erreicht: Medaillen, Weltrekorde, Titelseiten. Die gebürtige Ostberlinerin war in den 1990er Jahren eines der bekanntesten Gesichter des deutschen Sports. In der Sky-Sendung „Meine Geschichte“ sprach die heute 47-Jährige jetzt mit Moderator Riccardo Basile, 34, über den Preis ihres frühen Ruhms.

    „Ich habe nur versucht zu überleben“

    Als der Moderator das Boris-Becker-Zitat „Wunderkinder überleben selten“ auspackt und von van Almsick wissen möchte, wie es ihr ergangen ist, antwortet diese: „Ja, also. Gott sei Dank bin ich da so glimpflich raus. Das hätte auch ganz anders enden können. Ich glaube, in der Zeit habe ich da nie dran gedacht, sondern habe nur versucht zu überleben und mich da irgendwie so durchzurocken.“ Weiter erklärt der ehemalige Schwimmstar, dass der Sport „immer so ein bisschen mein Anker“ gewesen sei.

    Keine Angst vor dem Tod

    Als das Gespräch auf das Thema Tod kommt, wirkt van Almsick derweil geradezu entspannt. Sie habe „bis heute nicht mal Angst vor dem Sterben“, erklärt die Mutter zweier Söhne. An ein Leben nach dem Tod glaubt sie nicht. Stattdessen formuliert sie als ihre Lebenshaltung: „Ich möchte lieber nur 60 oder 70 werden, durchs Leben gehen, wild tanzen und auch Fehler machen. Ich will das Leben spüren und genießen, so wie es ist. Vielleicht wird man dann nicht 97, aber ich könnte am Ende sagen: Mehr ging nicht.“

    Nie Olympisches Gold gewonnen

    Der Traum einer Goldmedaille bei Olympischen Spielen blieb van Almsick Zeit ihrer aktiven Sportlerinnenkarriere verwehrt. Doch seit der der Geburt ihres ersten Sohnes im Jahr 2007, so van Almsick, hätten sich ihre Prioritäten im Leben verschoben. „Da konnte ich damit Frieden schließen“, sagt sie im Rückblick. Das Leben jenseits des Schwimmbeckens rückte in den Mittelpunkt.

    Die Sky-Sendung „Meine Geschichte“ wird am Karfreitag um 23:15 Uhr ausgestrahlt.

    Quelle: Gala

  • Franziska van Almsick: Sichtlich gerührt spricht sie von ihren Söhnen: "Hat geweint"

    Franziska van Almsick: Sichtlich gerührt spricht sie von ihren Söhnen: "Hat geweint"

    In einer Talkshow hat Franziska van Almsick seltene Worte über ihr Familienleben verloren. Die ehemalige Profischwimmerin sprach über ihre beiden Söhne, die sie zusammen mit ihrem langjährigen Partner, dem Unternehmer Jürgen B. Harder hat.

    Sie ist der deutsche Schwimmstar schlechthin: Franziska van Almsick, 47, gewann Europa- und Weltmeisterschaften, stellte Rekorde auf und heimste olympisches Silber und Bronze ein. Ihr Privatleben hält die gebürtige Ostberlinerin, die seit mehr als 20 Jahren mit dem Unternehmer Jürgen B. Harder liiert ist und mit ihm zwei Söhne hat, lieber unter Verschluss. Jetzt hat sie eine Ausnahme gemacht und über ihre beiden Kinder gesprochen.

    Franziska van Almsick erzählte ihren Kindern nichts von ihrer Karriere

    Am Freitagabend, 13. März, war Franziska van Almsick zu Gast in der „NDR Talk Show“. Zusammen mit Moderator Hubertus Meyer-Burckhardt, 66, plauderte sie über die Dokumentationsserie „Being Franziska van Almsick“, die in der ARD-Mediathek zu sehen ist und die Geschichte des ersten Superstars des wiedervereinigten Deutschlands erzählt. Als der Moderator sie fragt, ob sie ihren Söhnen Don Hugo Harder, 19, und Mo Vito Harder, 12,  von ihrer Karriere erzählt habe, gibt die 47-Jährige offen zu: „Ich hab meinen Kindern gegenüber eigentlich nie erwähnt, was ich früher mal gemacht habe.“

    Sie schaute zusammen mit ihrem Jüngsten die Doku: „Der hat geweint“

    Sie habe nie die Mutter sein wollen, die ihren Kindern von ihren eigenen Erfolgen vorschwärmt. Doch mit ihrem jüngeren Sohn habe sie sich die Dokumentation angeschaut. Dieser habe dabei ganz emotional reagiert. „Der hat geweint zwischendurch“, so van Almsick sichtlich gerührt von Mo Vito, „was ich ganz süß fand. Der war ein bisschen sprachlos. So viele Fragen hat er gar nicht gehabt.“ Sie glaubt, er habe mitgelitten, weil er seiner Mama die olympische Goldmedaille gegönnt hätte, die ihr trotz diverser großer Erfolge stets verwehrt blieb.

    Liebe ohne Trauschein: Mit dem Unternehmer Jürgen B. Harder hat Franziska van Almsick zwei Söhne.
    © Tristar Media

    Sie hat ihre beiden Söhne nie gewinnen lassen

    Weiter erzählte van Almsick, dass sie Wert darauf gelegt habe, dass ihre Kinder schon früh schwimmen lernen. Es sei ein Thema, das ihr generell am Herzen liege. Doch immer wenn sie selbst ins Wasser gestiegen sei, hätten die beiden das Weite gesucht, berichtet sie lachend. Sie glaubt, sie habe den Fehler gemacht, ihre Kinder nicht gewinnen zu lassen. „Ich kann ja nicht verlieren“, gesteht die ehemalige Profisportlerin. „Ich tu ja nicht so, als könnte ich es nicht, um ihnen ein gutes Gefühl zu geben.“

    Verwendete Quelle: „NDR Talk Show“ (aufgerufen unter ardmediathek.de)

    Quelle: Gala