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  • Franziska Van Almsick: Schwimm-Star spricht über schwere

    Franziska Van Almsick: Schwimm-Star spricht über schwere

    Franziska van Almsick, eine Ikone des deutschen Schwimmsports, hat sich in einem Interview über die dunkelsten Kapitel ihrer Karriere geäußert. Die heute 48-Jährige sprach offen über die Zeit zwischen 1996 und 2002, die von großem Druck und persönlichen Krisen geprägt war. Diese Phase, in der sie fast zerbrach, offenbarte sie nun in einem Interview, wie die BILD berichtet.

    Symbolbild zum Thema Franziska Van Almsick
    Symbolbild: Franziska Van Almsick (Bild: Picsum)

    Hintergrund: Der Aufstieg von Franziska van Almsick

    Franziska van Almsick wurde in den 1990er Jahren zu einem der größten Stars im deutschen Sport. Bereits in jungen Jahren feierte sie internationale Erfolge und avancierte schnell zum Publikumsliebling. Ihre Erfolge bei Europa- und Weltmeisterschaften sowie Olympischen Spielen machten sie zu einer der bekanntesten Sportlerinnen Deutschlands. Doch der immense Druck, der auf ihr lastete, forderte seinen Tribut.

    Die „fiese Zeit“: Van Almsick spricht über ihre Krise

    In der Sky-Sendung „Meine Geschichte“ blickt franziska van almsick auf die schwierigsten Momente ihrer Laufbahn zurück. Die Zeit zwischen 1996 und 2002 beschreibt sie als besonders belastend. „Zwischen 96 und 2002 – und das sind immerhin sechs Jahre. Das war echt eine fiese Zeit, wo es mir echt nicht gut ging“, so van Almsick laut Express. Auf die Frage, ob dies die schlimmste Zeit ihres Lebens gewesen sei, antwortete sie mit Ja. (Lesen Sie auch: "Lieber 60 werden und wirklich gelebt haben":…)

    Van Almsick spricht offen über die Angst und den Druck, der auf ihr lastete. Sie habe sich in dieser Zeit oft überfordert gefühlt und mit Selbstzweifeln zu kämpfen gehabt. Besonders die Erwartungshaltung der Öffentlichkeit und der Medien habe sie stark belastet. „Ich hatte vielleicht das letzte Mal in meinem Leben wirklich Angst, dass es nicht klappt“, erinnert sich franziska van almsick.

    Die EM 2002 als Wendepunkt

    Die Europameisterschaften 2002 in Berlin wurden für Franziska van Almsick zum Wendepunkt. Nach jahrelanger Krise wollte sie beweisen, dass sie noch zur Weltspitze gehört. Der Druck war enorm, denn sie machte ihre weitere Karriere vom Abschneiden bei der Heim-EM abhängig. „Ich hätte normalerweise aufhören müssen“, so van Almsick gegenüber der BILD.

    Doch franziska van almsick schaffte es, den Erwartungen gerecht zu werden. Mit fünf Goldmedaillen wurde die EM zu einem Triumphzug für sie. Dieser Erfolg gab ihr neues Selbstvertrauen und motivierte sie, ihre Karriere fortzusetzen. Die EM 2002 markierte das Ende ihrer persönlichen Krise und den Beginn einer neuen, erfolgreichen Phase. (Lesen Sie auch: Reiche Renteneintrittsalter: Reiches Vorschlag sorgt)

    Die Narben der Vergangenheit

    Obwohl Franziska van Almsick ihre Krise überwinden konnte, haben die Erfahrungen dieser Zeit Spuren hinterlassen. „Ich habe Federn gelassen“, räumt sie ein. Die Angst und der Druck, denen sie ausgesetzt war, haben sie geprägt. Dennoch blickt sie positiv auf ihre Karriere zurück und ist stolz auf das, was sie erreicht hat.

    Auch mit dem Älterwerden setzt sich die ehemalige Schwimmerin auseinander. „Ich habe kein Problem [damit] und trotzdem merke ich, dass ich… es passiert gerade was“, so franziska van almsick im Gespräch mit Riccardo Basile (34), wie die Abendzeitung München berichtet.

    Franziska van Almsick heute: Engagement und Familie

    Nach dem Ende ihrer aktiven Karriere engagiert sich Franziska van Almsick in verschiedenen sozialen Projekten. Sie setzt sich unter anderem für Kinder und Jugendliche ein und unterstützt Initiativen zur Förderung des Schwimmsports. Zudem ist sie als TV-Expertin tätig und kommentiert Schwimmwettkämpfe für verschiedene Sender. Privat lebt Franziska van Almsick mit ihrem Lebensgefährten Jürgen B. Harder und ihren zwei Söhnen in Heidelberg. Sie ist nach wie vor eine gefragte Persönlichkeit und ein Vorbild für viele junge Sportler. (Lesen Sie auch: Nico Schlotterbeck verlängert Vertrag beim BVB bis…)

    Detailansicht: Franziska Van Almsick
    Symbolbild: Franziska Van Almsick (Bild: Picsum)

    Informationen zu ihrer Stiftung finden sich auf der offiziellen Webseite der Franziska van Almsick Stiftung.

    Was bedeutet das? Ein Blick auf die Karriere von Sportlern

    Die Geschichte von Franziska van Almsick zeigt, wie schwierig das Leben als Leistungssportler sein kann. Der immense Druck, die hohen Erwartungen und die ständige Konkurrenz können zu großen Belastungen führen. Es ist wichtig, dass Sportlerinnen und Sportler frühzeitig lernen, mit diesen Herausforderungen umzugehen und sich professionelle Hilfe zu suchen, wenn sie an ihre Grenzen stoßen. Nur so können sie langfristig erfolgreich sein und ihre Gesundheit erhalten.

    Häufig gestellte Fragen zu franziska van almsick

    Illustration zu Franziska Van Almsick
    Symbolbild: Franziska Van Almsick (Bild: Picsum)
  • "Lieber 60 werden und wirklich gelebt haben": Klare Worte von Franziska van Almsick

    "Lieber 60 werden und wirklich gelebt haben": Klare Worte von Franziska van Almsick

    Franziska van Almsick hat im TV darüber gesprochen, dass sie lieber mit 60 sterben würde als ein langes, aber unerfülltes Leben zu führen.

    Franziska van Almsick, 47, hat schon in jungen Jahren alles erreicht: Medaillen, Weltrekorde, Titelseiten. Die gebürtige Ostberlinerin war in den 1990er Jahren eines der bekanntesten Gesichter des deutschen Sports. In der Sky-Sendung „Meine Geschichte“ sprach die heute 47-Jährige jetzt mit Moderator Riccardo Basile, 34, über den Preis ihres frühen Ruhms.

    „Ich habe nur versucht zu überleben“

    Als der Moderator das Boris-Becker-Zitat „Wunderkinder überleben selten“ auspackt und von van Almsick wissen möchte, wie es ihr ergangen ist, antwortet diese: „Ja, also. Gott sei Dank bin ich da so glimpflich raus. Das hätte auch ganz anders enden können. Ich glaube, in der Zeit habe ich da nie dran gedacht, sondern habe nur versucht zu überleben und mich da irgendwie so durchzurocken.“ Weiter erklärt der ehemalige Schwimmstar, dass der Sport „immer so ein bisschen mein Anker“ gewesen sei.

    Keine Angst vor dem Tod

    Als das Gespräch auf das Thema Tod kommt, wirkt van Almsick derweil geradezu entspannt. Sie habe „bis heute nicht mal Angst vor dem Sterben“, erklärt die Mutter zweier Söhne. An ein Leben nach dem Tod glaubt sie nicht. Stattdessen formuliert sie als ihre Lebenshaltung: „Ich möchte lieber nur 60 oder 70 werden, durchs Leben gehen, wild tanzen und auch Fehler machen. Ich will das Leben spüren und genießen, so wie es ist. Vielleicht wird man dann nicht 97, aber ich könnte am Ende sagen: Mehr ging nicht.“

    Nie Olympisches Gold gewonnen

    Der Traum einer Goldmedaille bei Olympischen Spielen blieb van Almsick Zeit ihrer aktiven Sportlerinnenkarriere verwehrt. Doch seit der der Geburt ihres ersten Sohnes im Jahr 2007, so van Almsick, hätten sich ihre Prioritäten im Leben verschoben. „Da konnte ich damit Frieden schließen“, sagt sie im Rückblick. Das Leben jenseits des Schwimmbeckens rückte in den Mittelpunkt.

    Die Sky-Sendung „Meine Geschichte“ wird am Karfreitag um 23:15 Uhr ausgestrahlt.

    Quelle: Gala

  • Franziska van Almsick: Sichtlich gerührt spricht sie von ihren Söhnen: "Hat geweint"

    Franziska van Almsick: Sichtlich gerührt spricht sie von ihren Söhnen: "Hat geweint"

    In einer Talkshow hat Franziska van Almsick seltene Worte über ihr Familienleben verloren. Die ehemalige Profischwimmerin sprach über ihre beiden Söhne, die sie zusammen mit ihrem langjährigen Partner, dem Unternehmer Jürgen B. Harder hat.

    Sie ist der deutsche Schwimmstar schlechthin: Franziska van Almsick, 47, gewann Europa- und Weltmeisterschaften, stellte Rekorde auf und heimste olympisches Silber und Bronze ein. Ihr Privatleben hält die gebürtige Ostberlinerin, die seit mehr als 20 Jahren mit dem Unternehmer Jürgen B. Harder liiert ist und mit ihm zwei Söhne hat, lieber unter Verschluss. Jetzt hat sie eine Ausnahme gemacht und über ihre beiden Kinder gesprochen.

    Franziska van Almsick erzählte ihren Kindern nichts von ihrer Karriere

    Am Freitagabend, 13. März, war Franziska van Almsick zu Gast in der „NDR Talk Show“. Zusammen mit Moderator Hubertus Meyer-Burckhardt, 66, plauderte sie über die Dokumentationsserie „Being Franziska van Almsick“, die in der ARD-Mediathek zu sehen ist und die Geschichte des ersten Superstars des wiedervereinigten Deutschlands erzählt. Als der Moderator sie fragt, ob sie ihren Söhnen Don Hugo Harder, 19, und Mo Vito Harder, 12,  von ihrer Karriere erzählt habe, gibt die 47-Jährige offen zu: „Ich hab meinen Kindern gegenüber eigentlich nie erwähnt, was ich früher mal gemacht habe.“

    Sie schaute zusammen mit ihrem Jüngsten die Doku: „Der hat geweint“

    Sie habe nie die Mutter sein wollen, die ihren Kindern von ihren eigenen Erfolgen vorschwärmt. Doch mit ihrem jüngeren Sohn habe sie sich die Dokumentation angeschaut. Dieser habe dabei ganz emotional reagiert. „Der hat geweint zwischendurch“, so van Almsick sichtlich gerührt von Mo Vito, „was ich ganz süß fand. Der war ein bisschen sprachlos. So viele Fragen hat er gar nicht gehabt.“ Sie glaubt, er habe mitgelitten, weil er seiner Mama die olympische Goldmedaille gegönnt hätte, die ihr trotz diverser großer Erfolge stets verwehrt blieb.

    Liebe ohne Trauschein: Mit dem Unternehmer Jürgen B. Harder hat Franziska van Almsick zwei Söhne.
    © Tristar Media

    Sie hat ihre beiden Söhne nie gewinnen lassen

    Weiter erzählte van Almsick, dass sie Wert darauf gelegt habe, dass ihre Kinder schon früh schwimmen lernen. Es sei ein Thema, das ihr generell am Herzen liege. Doch immer wenn sie selbst ins Wasser gestiegen sei, hätten die beiden das Weite gesucht, berichtet sie lachend. Sie glaubt, sie habe den Fehler gemacht, ihre Kinder nicht gewinnen zu lassen. „Ich kann ja nicht verlieren“, gesteht die ehemalige Profisportlerin. „Ich tu ja nicht so, als könnte ich es nicht, um ihnen ein gutes Gefühl zu geben.“

    Verwendete Quelle: „NDR Talk Show“ (aufgerufen unter ardmediathek.de)

    Quelle: Gala