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    Samu Haber wird 50 Jahre alt: So wird seine Geburtstagsshow in Berlin

    Samu Haber wird an diesem Donnerstag 50 Jahre alt. Wer zu seinem Geburtstagskonzert in Berlin alles kommen wird, verrät er im Interview.

    Unter dem Motto „SH 50“ wird Samu Haber am 2. April seinen 50. Geburtstag feiern. Dazu lädt er seine Fans in die Max-Schmeling-Halle in Berlin ein. Zu dem Konzert kommen auch viele Freunde und Familie aus Finnland, wie der Sänger im Interview mit der Nachrichtenagentur spot on news verrät. Zudem erzählt der Musiker, der als Frontmann der finnischen Rockband Sunrise Avenue und hierzulande als „The Voice of Germany“-Coach bekannt wurde, wie er seinen Geburtstag darüber hinaus feiert und was er sich zu seinem Ehrentag wünscht.

    Sie feiern Ihren 50. Geburtstag mit einem Konzert in Berlin. Warum war es Ihnen wichtig, diesen Meilenstein so groß zu zelebrieren?

    Samu Haber: Die runden Geburtstage sind einfach etwas Besonderes. 30, 40, 50 – das fühlt sich immer wie ein neues Level an. Ich habe solche Geburtstage eigentlich immer groß gefeiert. Zu meinem 30. hatte ich eine Eishockey-Geburtstagsparty mit vielen Freunden. Zum 40. habe ich eine 70er-Jahre-Mottoparty gemacht, mit Looks wie aus „Boogie Nights“ oder Studio 54. Diesmal wollte ich wieder etwas Besonderes machen. Erst dachte ich an ein riesiges Dinner im „Der Pate“-Stil mit etwa 150 Freunden. Aber dann dachte ich: Es ist Frühling, es ist Ostern, der Winter ist vorbei – warum also nicht etwas noch Größeres? Also habe ich meinem Agenten geschrieben und gefragt, ob irgendwo in Berlin eine passende Arena frei ist.

    Und so fiel die Wahl auf die Max-Schmeling-Halle?

    Haber: Genau. Zuerst wollten wir die Uber Arena, aber die war schon belegt. Dann kam die Max-Schmeling-Halle ins Spiel – groß genug und eine wirklich coole Location. Ich habe mich sofort in die Idee verliebt. Außerdem ist es mein einziges Konzert im Frühjahr. Auch deshalb wird es etwas ganz Besonderes. Es ist eben kein Auftritt mitten in einer Tour.

    In Ihrem Blog haben Sie scherzhaft 50 Songs, 50 Feuerwerke und 50 Champagnerflaschen für die Show angekündigt. Wie ernst meinen Sie das?

    Haber: Ein bisschen Spaß war natürlich dabei. Aber ich mag diese Seite an mir, die einfach sagt: „Klar, machen wir.“ Bei der ersten Probe mit Band, Technikern und Crew hatte ich plötzlich statt eines Setlist-Blatts gleich zwei dabei. Normalerweise spielt man auf Festivals vielleicht 22 oder 23 Songs, in Clubs noch weniger. Diesmal ist alles größer. Und ja: Es wird wirklich viele pyrotechnische Effekte und jede Menge verrückter Ideen geben.

    Werden viele Freunde und Familienmitglieder von Ihnen dabei sein?

    Haber: Ja, und ich bin unglaublich dankbar dafür. 50 ist nicht alt, aber eben auch nicht mehr jung. Dass meine Eltern beide dabei sein können und noch dazu in so guter Verfassung sind, bedeutet mir sehr viel. Meine ganze Familie wird da sein, viele Freunde auch. Ich werde nur versuchen, meine Schwester nicht zu oft anzusehen, sonst muss ich wahrscheinlich weinen – vor allem wegen ihrer Töchter, die eine große Rolle in meinem Leben spielen. Und auch viele andere Menschen aus Finnland fliegen extra ein.

    Wird nach dem Konzert noch weitergefeiert?

    Haber: Berlin sollte darauf gefasst sein, dass über Ostern ziemlich viele Finnen in der Stadt sein werden. Also wenn ich Berliner wäre, würde ich vielleicht lieber zu Hause bleiben, Schokoeier essen und nicht rausgehen (lacht). Der Konzerttag selbst wird für mich, die Band und alle Beteiligten natürlich lang und intensiv – der Auftritt ist das Wichtigste. Danach stoßen wir sicher noch mit einem Glas Champagner an, aber eher spät. Für die Tage danach haben wir ebenfalls einiges geplant.

    Was wünschen Sie sich zum Geburtstag?

    Haber: Ehrlich gesagt: nichts Materielles. Ich finde es viel schöner, wenn jemand ein Gedicht schreibt, etwas malt oder sich wirklich Gedanken macht. Meine Band hat mir zum Beispiel letztes Jahr vor Weihnachten ein kleines Kunstwerk geschenkt – eingerahmt, mit vielen Dingen darin, die mir wichtig sind und meine Werte ausdrücken. Das war etwas ganz Besonderes. Aber grundsätzlich habe ich im Leben schon viel mehr bekommen, als ein Mensch eigentlich verdient. Das größte Geschenk ist für mich, dass die Menschen überhaupt nach Berlin kommen. Dass sie Flüge buchen, Hotels reservieren und mir ihre Zeit schenken. Zeit ist das Wertvollste, was wir haben. Geld, Schokolade oder Porsches kann man immer irgendwie vermehren – Zeit nicht. Dass Menschen mir ein ganzes Wochenende oder wenigstens diesen einen Abend schenken, macht mich wirklich glücklich.

    Quelle: Gala