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  • Jessie Buckley: "Hamnet"-Star Jessie Buckley spricht über psychische Erkrankung

    Jessie Buckley: "Hamnet"-Star Jessie Buckley spricht über psychische Erkrankung

    Für Jessie Buckley könnte es kaum besser laufen: Ihre Leistung in „Hamnet“ begeistert Kritiker:innen und Publikum. Doch kurz vor der großen Oscar-Nacht richtet die Schauspielerin den Blick nicht nur auf ihren Erfolg, sondern auch auf die Herausforderungen, die ihren Weg geprägt haben.

    Wenn am Sonntag, 15. März 2026, der rote Teppich in Los Angeles ausgerollt wird, richten sich alle Augen auf eine Frau, die das Kinojahr entscheidend mitgeprägt hat: Jessie Buckley, 36. Die Irin steht vor dem wohl größten Moment ihrer Karriere, denn sie ist bereits zum zweiten Mal für einen Oscar nominiert. Für ihre Darstellung der Agnes Hathaway im Drama „Hamnet“ gilt sie als absolute Favoritin in der Kategorie „Beste Hauptdarstellerin“. 

    Doch während die Welt über ihre Chancen auf den Goldjungen spekuliert, bewies Buckley kurz vor der Zeremonie einen Mut, der weit über die Leinwand hinausreicht.

    Jessie Buckley teilt ihren Kampf mit Essstörung und Depressionen

    In der BBC-Radio-4-Sendung „Desert Island Discs“ sprach die Schauspielerin am vergangenen Sonntag, 8. März, so offen wie nie zuvor über die Schattenseiten ihres Weges. Für Jessie Buckley wurde ihr Beruf zum Rettungsanker in einer Zeit, in der sie als Teenagerin gegen eine Essstörung und schwere Depressionen kämpfte. Die Schauspielerei, so beschrieb sie es mit einem tiefgreifenden Bild, sei „wie Wasser für mich“ gewesen: ein lebensnotwendiges Element, das ihr half, die dunkelsten Kapitel ihrer Jugend zu überwinden.

    Mit einer entwaffnenden Ehrlichkeit blickte Buckley auf die Jahre zurück, in denen sie sich verloren fühlte. „Ich wusste nicht, wie ich so leben sollte, wie ich es wollte, und das war schwierig“, gestand sie im Gespräch mit Moderatorin Lauren Laverne, 47, „aber […] ich glaube, ich habe es geschafft, mich zu verändern und unsere Verletzlichkeit als Menschen in dieser Welt anzuerkennen.“ Für Jessie Buckley sei die psychische Gesundheit kein Zustand, den man einfach erreicht, sondern ein Prozess der Wandlung: 

    Man kann nicht durchs Leben gehen, ohne davon beeinflusst zu werden, aber man kann es in etwas verwandeln, das einem erlaubt, menschlicher und lebendiger zu sein.

    Die rettende Kraft der Kunst

    Besonders bewegend waren die Erinnerungen an ihren Umzug nach London. Buckley hatte ihre irische Heimat im zarten Alter von 17 Jahren verlassen, um eine Gesangskarriere zu verfolgen. Rund 20 Jahre später beschreibt sie diesen Wendepunkt als eine Zeit, in der sie physisch zwar angekommen, innerlich aber „noch nicht über den Berg“ war. 

    Jessie Buckley, hier im Alter von 19 Jahren, bei einem Presse-Event im April 2009 in London.
    © Dave M. Benett

    In Momenten absoluter Verzweiflung klammerte sich die „The Bride!-Darstellerin an die Kunst als einzige Überlebenschance. „Es gab Momente, in denen ich dachte: ‚Wenn es mir hier nicht besser geht, diese Musik, diese Theaterarbeit – dann werde ich das nicht mehr schaffen und wahrscheinlich nicht überleben’“, erinnerte sie sich hörbar bewegt. Ihre größte Leidenschaft, die Kunst, war letztlich stärker als die Krankheit: „Ich dachte: ‚Das will ich nicht opfern, das ist wichtiger als das‘, und habe gewonnen.“

    Wenn sie heute an ihren ersten Auftritt auf der Bühne denkt, empfindet die Schauspielerin diesen Moment als eine Art Heimkehr: „Es war wie Wasser trinken, wissen Sie? Je öfter ich es tat, desto mehr wurde mir klar, dass das für mich unverzichtbar ist.“ Diese Unverzichtbarkeit hat sie nun bis an die Schwelle des Oscar-Gewinns geführt.

    Von der Talentshow bis zur Oscar-Nominierung

    Doch der Weg dorthin begann nicht auf den roten Teppichen Hollywoods, sondern mit einem mutigen Schritt ins Rampenlicht eines Casting-Formats. Im Jahr 2008 wurde Jessie Buckley als Zweitplatzierte der BBC-Talentshow „I’d Do Anything“ erstmals einem Millionenpublikum bekannt. Statt sich auf dem schnellen TV-Ruhm auszuruhen, erarbeitete sie sich ihren Ruf als eine der profiliertesten Charakterdarstellerinnen ihrer Generation. Der Durchbruch gelang ihr 2017 mit dem Psychothriller „Beast“ und kurz darauf als aufstrebende Country-Sängerin im Drama „Wild Rose“ aus dem Jahr 2018. 

    In „Wild Rose“ spielte Jessie Buckley eine zweifache Mutter, die kürzlich aus dem Gefängnis entlassen wurde: Ihr großer Wunsch ist es, als Country-Sängerin durchzustarten.
    © Everett Collection

    Das breite Publikum kennt sie zudem aus hochgelobten Serienproduktionen wie dem Historien-Epos „Chernobyl“, in dem sie die Frau eines Feuerwehrmanns spielte, oder der vierten Staffel von „Fargo“.

    In „Chernobyl“ verkörperte Jessie Buckley die Rolle der Lyudmilla Ignatenko, deren Mann Wassili als Feuerwehrmann während der Löscharbeiten der Strahlung ausgesetzt war.
    © Everett Collection

    Buckleys Wandlungsfähigkeit wurde bereits vielfach mit den bedeutendsten Preisen der Branche gewürdigt. So gewann sie für ihre Leistung in Maggie Gyllenhaals, 48, Regiedebüt „Frau im Dunkeln“ ihre erste Oscar-Nominierung als beste Nebendarstellerin sowie eine BAFTA-Nominierung in derselben Kategorie. Für ihre aktuelle Rolle in „Hamnet“ konnte Jessie Buckley bereits einen Golden Globe und einen BAFTA als beste Hauptdarstellerin entgegennehmen. 

    Auch auf der Theaterbühne feierte sie Triumphe und wurde 2022 für ihre Darstellung der Sally Bowles im Musical „Cabaret“ mit dem prestigeträchtigen Olivier Award ausgezeichnet. Jessie Buckley ist berühmt dafür, Rollen zu wählen, die eine fast schmerzhafte Ehrlichkeit fordern – eine Qualität, die sie zur absoluten Favoritin für die Oscar-Nacht 2026 macht.

    Verwendete Quelle: bbc.com

    Quelle: Gala

  • Die Aussprache Film: Starbesetztes Drama Heute im TV!

    Die Aussprache Film: Starbesetztes Drama Heute im TV!

    Die Frage, wie die Filmemacher die komplexe Thematik der Vergebung und des Glaubens in „Die Aussprache“ umsetzen, lässt sich mit einem Wort beantworten: beeindruckend. Durch sensible Dialoge und herausragende schauspielerische Leistungen wird ein tiefgründiges Drama geschaffen, das lange nachwirkt. Der Film, der heute erstmals im TV zu sehen ist, verzichtet auf einfache Antworten und regt stattdessen zum Nachdenken an.

    Symbolbild zum Thema Die Aussprache Film
    Symbolbild: Die Aussprache Film (Bild: Picsum)

    Serien-Fakten

    • Regie: Sarah Polley
    • Besetzung: Rooney Mara, Claire Foy, Jessie Buckley
    • Genre: Drama
    Titel Die Aussprache
    Originaltitel Women Talking
    Regie Sarah Polley
    Drehbuch Sarah Polley, Miriam Toews
    Besetzung (Top 3-5) Rooney Mara, Claire Foy, Jessie Buckley, Ben Whishaw, Judith Ivey
    Genre Drama
    Laufzeit 104 Minuten
    Kinostart/Streaming-Start 23. Februar 2023
    Plattform
    FSK 12
    Produktion Plan B Entertainment
    Verleih Universal Pictures

    Unser Eindruck: Ein intensives und bewegendes Drama mit herausragenden schauspielerischen Leistungen. (Lesen Sie auch: Heute erstmals im TV: Oscarprämiertes Schauspielkino mit…)

    Ein Kammerspiel der Extraklasse

    „Die Aussprache“ ist weit mehr als ein reines Drama; es ist ein Kammerspiel, das seine Kraft aus den Dialogen und der Intensität der Darsteller zieht. Die Geschichte, die auf dem gleichnamigen Roman von Miriam Toews basiert, spielt in einer isolierten Religionsgemeinschaft und thematisiert die schwierige Frage, wie Frauen mit traumatischen Erfahrungen umgehen. Statt auf effekthascherische Bilder setzt Regisseurin Sarah Polley auf die Kraft der Worte und die Ausdrucksstärke ihrer Schauspielerinnen. Laut Filmstarts.de bietet der Film eine grandiose Besetzung, die die vielschichtigen Charaktere authentisch verkörpert.

    Was unterscheidet „Die Aussprache Film“ von anderen Dramen?

    Im Gegensatz zu vielen anderen Filmen, die sich mit ähnlichen Themen auseinandersetzen, verzichtet „Die Aussprache“ auf eine einfache Schwarz-Weiß-Malerei. Stattdessen werden die unterschiedlichen Perspektiven der Frauen innerhalb der Gemeinschaft beleuchtet, ihre Zweifel, Ängste und Hoffnungen. Der Film vermeidet es, schnelle Antworten zu geben, und lässt den Zuschauer stattdessen mit den komplexen moralischen Fragen allein. Die Kameraarbeit fängt die beklemmende Atmosphäre der Gemeinschaft ein, während der Schnitt die Spannung zwischen den verschiedenen Standpunkten verdeutlicht. (Lesen Sie auch: Schlechtester Schwarzenegger Film: Diesen Tiefpunkt Musst Du…)

    Die Besetzung: Ein Staraufgebot

    Rooney Mara, Claire Foy und Jessie Buckley liefern in „Die Aussprache“ schauspielerische Glanzleistungen ab. Jede der drei verkörpert eine Frau mit einer eigenen Geschichte und einer eigenen Sichtweise auf die Ereignisse. Mara spielt eine nachdenkliche und besonnene Frau, Foy eine kämpferische und wütende, und Buckley eine zerrissene und verzweifelte. Ergänzt wird das Ensemble durch Ben Whishaw, der als einziger Mann in der Gemeinschaft eine wichtige Rolle spielt. Seine Figur verkörpert Mitgefühl und Unterstützung und bietet den Frauen einen wichtigen Anker.

    🎬 Wissenswertes

    Der Film basiert auf dem Roman „Women Talking“ von Miriam Toews, der von realen Ereignissen in einer mennonitischen Kolonie in Bolivien inspiriert wurde. (Lesen Sie auch: Er ist nur für 16 Sekunden in…)

    Wie gelingt die Balance zwischen Drama und Hoffnung?

    Trotz der schweren Thematik gelingt es „Die Aussprache“, immer wieder Momente der Hoffnung und des Zusammenhalts zu zeigen. Die Frauen finden Kraft in ihrer Gemeinschaft und in ihrem gemeinsamen Wunsch nach einer besseren Zukunft. Der Film ist ein Plädoyer für Empathie, Solidarität und die Bedeutung des Dialogs. Er zeigt, dass auch in den dunkelsten Zeiten Hoffnung möglich ist, wenn Menschen zusammenstehen und füreinander einstehen. Die Musik untermalt die emotionalen Momente und verstärkt die Wirkung der Geschichte.

    Für wen lohnt sich „Die Aussprache“?

    Wer tiefgründige Dramen mit starken Frauenfiguren schätzt, sollte sich „Die Aussprache“ nicht entgehen lassen. Wer Filme wie „Das Schweigen der Lämmer“ oder „Der Club der toten Dichter“ mochte, wird hier ebenfalls fündig. Der Film ist ein Muss für alle, die sich für komplexe moralische Fragen und die Auseinandersetzung mit schwierigen Themen interessieren. Allerdings sollte man sich auf eine intensive und bewegende Erfahrung einstellen, die nicht spurlos vorübergeht. (Lesen Sie auch: „Sehr verunsichernd“: Dieser „The Dark Knight Rises“-Star…)

    Detailansicht: Die Aussprache Film
    Symbolbild: Die Aussprache Film (Bild: Picsum)

    Häufig gestellte Fragen

    Auf welchen realen Ereignissen basiert die Geschichte von „Die Aussprache“?

    Welche Auszeichnungen hat „Die Aussprache“ gewonnen?

    Der Film wurde mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Oscar für das beste adaptierte Drehbuch. Zudem erhielt er zahlreiche weitere Nominierungen und Preise auf internationalen Filmfestivals.

    Wo kann man „Die Aussprache“ aktuell sehen?

    Neben der heutigen TV-Ausstrahlung ist „Die Aussprache“ auf verschiedenen Streaming-Plattformen verfügbar und kann digital erworben oder geliehen werden. Die Verfügbarkeit kann je nach Region variieren.

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    Neben „Blood & Sinners“ (16 Nominierungen – ein Rekord!), „One Battle After Another“ (13 Nominierungen) sowie den jeweils neunfach nominierten „Marty Supreme“, „Sentimental Value“ und „Frankenstein“ zählt „Hamnet“ zu den großen Favoriten der am 15. März 2026 stattfindenden 98. Oscar-…

    game-of-thrones-film/“ title=“Game Of Thrones Film: Wird Er so Gigantisch wie Dune“>filmstarts.de/nachrichten/1000192918.html“>Originalartikel veröffentlicht auf Filmstarts

    Quelle: Filmstarts.de