Buckelwal in der Ostsee: Zustand verschlechtert sich
Der Zustand des in der Lübecker Bucht gestrandeten Buckelwals hat sich verschlechtert. Experten äußerten sich besorgt über den Gesundheitszustand des Tieres, nachdem deutlicher Bewuchs als Folge einer Hautkrankheit festgestellt wurde. Vermutet wird, dass der geringe Salzgehalt der Ostsee die Ursache für die Erkrankung ist. Buckelwal Ostsee steht dabei im Mittelpunkt.

Wie konnte es zur Verschlechterung des Zustands des Buckelwals kommen?
Der niedrige Salzgehalt der Ostsee wird als ein möglicher Faktor für die Hauterkrankung des Buckelwals angesehen. Diese Schwächung könnte das Tier anfälliger für weitere gesundheitliche Probleme machen und seine Fähigkeit beeinträchtigen, sich selbstständig aus der Notsituation zu befreien. (Lesen Sie auch: Lübecker Bucht: Zustand von gestrandetem Wal in…)
Zusammenfassung
- Buckelwal strandete in der Lübecker Bucht.
- Gesundheitszustand des Wales hat sich verschlechtert.
- Hautkrankheit aufgrund des geringen Salzgehalts der Ostsee vermutet.
- Rettungsversuche blieben bisher erfolglos.
Erneute Sorge um gestrandeten Buckelwal in der Ostsee
Der Buckelwal, der in der Nacht zum Montag in der Lübecker Bucht bei Niendorf entdeckt wurde, steckt weiterhin fest. Wie Stern berichtet, bereitet der Zustand des Meeressäugers den Experten zunehmend Sorgen.
Hautkrankheit als Folge des niedrigen Salzgehalts
Carsten Manheimer von der Meeresschutzorganisation Sea Shepherd erklärte gegenüber AFP, dass der Wal deutlichen Bewuchs als Folge einer Hautkrankheit aufweise. Der geringe Salzgehalt der Ostsee wird als mögliche Ursache für diese Erkrankung vermutet. Der niedrige Salzgehalt könnte das Immunsystem des Tieres schwächen und es anfälliger für Krankheiten machen. (Lesen Sie auch: Buckelwal Ostsee Gestrandet: Riskante Rettungsaktion in Lübeck)
Bisherige Rettungsaktionen erfolglos
Seit der Entdeckung des Wales auf einer Sandbank in der Lübecker Bucht wurden mehrere Rettungsaktionen gestartet. Versuche, das Tier durch Erzeugen von Wellen mit Booten in tieferes Wasser zu bewegen, blieben bisher erfolglos. Immerhin konnte der Wal von Teilen eines Netzes befreit werden, das sich um seinen Körper gewickelt hatte.
Schutzmaßnahmen vor Ort
Die Polizei hat in Zusammenarbeit mit der Kommune Maßnahmen ergriffen, um den Wal vor Störungen durch Schaulustige zu schützen. Am Strand wurden Bauzäune aufgestellt, und Boote patrouillieren auf dem Wasser. Die Polizei Schleswig-Holstein versucht so, die nötige Ruhe für das Tier zu gewährleisten. (Lesen Sie auch: Timmendorfer Strand Wal kämpft um Sein Leben…)
Weitere Rettungsmaßnahmen in Planung
Laut Manheimer ist es nicht möglich, den Wal einfach ins Wasser zu ziehen, da er bereits geschwächt ist und möglicherweise nicht genügend Muskelkraft hat, um gegenzuhalten. Eine solche Aktion könnte dem Tier mehr schaden als nutzen. Am Dienstag sollten weitere Beratungen über mögliche Rettungsmaßnahmen stattfinden. „Wir sind auf Abruf, falls die Experten noch eine Option sehen“, so Manheimer.
Möglicher Zusammenhang mit anderem Vorfall
Es wird vermutet, dass es sich bei dem gestrandeten Tier um denselben Wal handeln könnte, der sich vor etwa zwei Wochen vor der Küste Mecklenburg-Vorpommerns bei Steinbeck in einem Fischernetz verfangen hatte. Zuvor war auch im Hafen von Wismar ein Wal gesichtet worden. Ob es sich tatsächlich um dasselbe Tier handelt, ist jedoch noch unklar. Die Tagesschau berichtete über beide Vorfälle. (Lesen Sie auch: Wal Ostsee Gestrandet: Dramatische Rettung vor Timmendorf)

Es ist entscheidend, dass sich Schaulustige von dem gestrandeten Wal fernhalten, um das Tier nicht zusätzlich zu stressen. Die Rettungskräfte benötigen ausreichend Platz und Ruhe, um ihre Arbeit zu verrichten.
Ausblick
Es bleibt zu hoffen, dass die Experten eine geeignete Lösung finden, um dem Buckelwal in der Ostsee zu helfen. Die Situation des Tieres ist ernst, und schnelle Hilfe ist notwendig, um sein Überleben zu sichern.







