Schlagwort: J.K. Rowling

  • Kritik an "Harry Potter"-Autorin: Das hält John Lithgow von J.K. Rowling

    Kritik an "Harry Potter"-Autorin: Das hält John Lithgow von J.K. Rowling

    John Lithgow, Darsteller der neuen „Harry Potter“-Serie, hat sich erneut zur umstrittenen Autorin J.K. Rowling geäußert.

    John Lithgow, 80, hat erneut Stellung zu J.K. Rowling, 60, bezogen und erklärt, weshalb er trotz ihrer transfeindlichen Aussagen in der neuen „Harry Potter„-Serie mitspielt. „Der Job hatte alles, was attraktiv ist, und bot mir bis ins hohe Alter berufliche Sicherheit. Solche Aspekte ignoriert man nicht„, erklärte Lithgow im Podcast „The New Yorker Radio Hour“. Der neue Darsteller von Albus Dumbledore ergänzte: „Das ganze Thema um die Rowling zugeschriebenen Vorurteile kam erst auf, als alles bereits in Gang war. Ich hatte da schon zugesagt.“ Man habe ihm geraten, auszusteigen. Dazu sei er jedoch „nicht bereit“ gewesen.

    „Die Gründe, es zu tun, waren viel, viel stärker als die Gründe, gegen das zu protestieren, was Rowling getan und gesagt hat“, sagte er und fügte hinzu: „Ich bin mit vielem davon nicht einverstanden, vieles davon wurde meiner Meinung nach verdreht und falsch dargestellt, und sie hat auf eigene Kosten noch einen draufgesetzt“, sagte er über Rowling. Genauer ging er darauf nicht ein.

    John Lithgow „überrascht und enttäuscht“ von Rowlings Ansichten

    Lithgow äußerte sich auch im weiteren Verlauf zwiegespalten. Er sei „überrascht und enttäuscht“ von Rowlings Aussagen. Gleichzeitig sei sie es gewesen, die ihn zunächst von der Rolle überzeugt habe. Entscheidend sei jedoch vor allem Showrunnerin Francesca Gardiner gewesen: Sie sei „der Hauptgrund, warum ich die Rolle angenommen habe“, so Lithgow. Rowling habe er nie persönlich kennengelernt.

    Das hatte er bereits in einem Interview mit der „New York Times“ erklärt. Damals distanzierte er sich von Rowlings Ansichten zu Transgender-Themen. Die Geschichte der Serie, basierend auf der Buchreihe, stehe für ihn jedoch „eindeutig auf der Seite der Engel, gegen Intoleranz und Bigotterie“.

    Serie startet an Weihnachten 2026

    In seiner Rolle als Hogwarts-Schulleiter Albus Dumbledore wird er ab Weihnachten 2026 zu sehen sein. Dann startet die erste Staffel der Serie bei HBO Max. Dominic McLaughlin verkörpert Harry Potter, Arabella Stanton wird zu Hermine Granger und Alastair Stout mimt Harrys besten Freund Ron Weasley.

    Quelle: Gala

  • "Dumbledore" aus der "Harry Potter"-Serie: John Lithgow wäre fast ausgestiegen

    "Dumbledore" aus der "Harry Potter"-Serie: John Lithgow wäre fast ausgestiegen

    John Lithgow spielt Albus Dumbledore in der neuen „Harry Potter„-quot;Das ist so beleidigend gegenüber Kreativen und Filmemachern!"“>Serie von HBO. Doch er dachte ernsthaft daran, die Rolle wieder aufzugeben.

    John Lithgow, 80, dachte ans Aufhören: Wegen transfeindlicher Äußerungen von „Harry Potter„-Autorin J.K. Rowling, 60, erwog der Schauspieler, seine Rolle als Albus Dumbledore in der neuen „Harry Potter“-Serie von HBO niederzulegen. Das verriet er der „New York Times“.

    Nachdem seine Besetzung als Hogwarts-Schulleiter bekannt gegeben worden war, schlug Lithgow eine Menge Kritik entgegen – weil er für ein Projekt arbeitet, das die Werke der kontroversen Autorin neu adaptiert. Rowling sorgt seit Jahren mit ihren Aussagen zu Transrechten für Kontroversen. Laut dem Bericht wurde Lithgow von der heftigen Online-Reaktion regelrecht „getroffen“ – und zog ernsthaft in Betracht, die Produktion zu verlassen.

    Lithgow teilt Rowlings Ansichten nicht

    Letztlich blieb er jedoch an Bord. In seinem Gespräch mit der „New York Times“ machte Lithgow aber deutlich, dass er Rowlings Ansichten zu Transgender-Themen nicht teile. Gleichzeitig verteidigte er die „Harry Potter“-Bücher selbst: Sie stünden „eindeutig auf der Seite der Engel, gegen Intoleranz und Bigotterie“, wird er zitiert. Dass das Thema damit erledigt ist, glaubt Lithgow allerdings nicht. Er räumte offen ein, dass die Frage nach Rowling ihn „in jedem Interview, das ich für den Rest meines Lebens geben werde“, begleiten wird.

    Ein Thema, das die gesamte Produktion begleitet

    Lithgow ist dabei nicht der Einzige im Cast, der auf Distanz zu Rowlings Weltanschauung geht. Auch Paapa Essiedu, 35, der in der Serie Severus Snape verkörpert, hat sich öffentlich positioniert: Er gehörte laut „Variety“ zu Hunderten von Filmschaffenden, die einen offenen Brief unterzeichneten, der britische TV-Kanäle und Institutionen auffordert, Transrechte aktiv zu schützen und Transpersonen einzuschließen.

    „Harry Potter“-Serie soll 2027 erscheinen

    Die erste Staffel des Serien-Großprojekts von HBO soll Anfang 2027 veröffentlicht werden. Die Hauptrolle des jungen Zauberers Harry übernimmt Dominic McLaughlin, der damit in die Fußstapfen von Daniel Radcliffe, 36, tritt. Nick Frost, 53, verkörpert Fan-Liebling Hagrid.

    Quelle: Gala