Jessica Simpson hat bei einem Konzert offen über ihre Sucht gesprochen und einen neuen Song über ihren Weg zur Nüchternheit präsentiert.

Während eines Konzerts in Kalifornien hat Jessica Simpson das Publikum tiefer in ihr Leben blicken lassen als erwartet. Bevor die 45-Jährige ihren neuen Song „Give It All Away“ erstmals live vorstellte, erzählte sie von den Jahren der Sucht, die sie fast zerstört hätten. (Lesen Sie auch: Jessica Simpson : Jessica Simpson lebt noch…)
„Ich habe nicht verstanden, welche Traumata ich in mir trug“, sagte Simpson laut dem US-Magazin „People“. „Es war wirklich schmerzhaft. Und als ich anfing, in mir selbst zu suchen – nach dem, was ich offenbaren konnte -, erkannte ich, dass ich jemand geworden war, vor dem ich Angst hatte. Jemand, den ich einfach nicht kannte und nicht verstand.“ Sie sei Mutter gewesen und habe das Gefühl gehabt, kein gutes Vorbild zu sein. „Und ich fühlte mich sehr allein.“
Alkohol verstärkte den Schmerz
Was folgte, war kein schneller Erkenntnismoment, sondern ein zäher Prozess. Erst ein Jahr nach dem Tiefpunkt habe sie begriffen, was der Alkohol wirklich anrichtete. „Ich habe irgendwann gemerkt, dass das Trinken meinen Schmerz nicht betäubt hat – es hat tatsächlich mehr Schmerz verursacht“, sagte Simpson unter Tränen. „Es war nur eine Krücke, die nicht funktioniert hat.“ (Lesen Sie auch: Anreise Kader: Zur WM: DFB- Fliegt nach…)
Inzwischen ist Simpson fast neun Jahre nüchtern – und nimmt das nicht als Selbstverständlichkeit. „Ich bin nur ein Mensch, der noch daran arbeitet“, sagte sie auf der Bühne. „Ich feiere jeden einzelnen Tag, an dem ich mich lebendig in meinem Körper fühle. Und ich bin sehr stolz auf mich.“ Den Song „Give It All Away“, den sie gemeinsam mit Linda Perry geschrieben hat, verstand sie als Einladung: „Ich möchte, dass ihr alle wisst, dass ihr euch etwas Nachsicht gönnen solltet. Alles wird gut werden, wenn ihr es einfach loslasst. Darum geht es in diesem Song.“
Im November 2025 hatte Simpson den achten Jahrestag ihrer Nüchternheit auf Instagram begangen – mitten in der öffentlich gewordenen Trennung von Eric Johnson, 46. „Heute bin ich klar. Heute lasse ich mich vom Glauben leiten“, schrieb sie damals. „Furcht und Glaube sind beides Dinge, die wir fühlen, aber nicht sehen können. Ich bin so froh, dass ich mich für den Glauben und nicht für die Angst entschieden habe. Nicht im Kampf habe ich meine Stärke gefunden – sondern in der Kapitulation.“ (Lesen Sie auch: John F. Kennedy Jr. (†): Sie bricht…)
Kein Rückfall – trotz anderslautender Gerüchte
Dass ihre Nüchternheit immer wieder öffentlich in Frage gestellt wird, hat Simpson mehr als einmal deutlich kommentiert. Im August 2024 antwortete sie auf einen Kommentar unter dem Geburtstagspost ihres Sohnes Ace, in dem ein Nutzer sie aufforderte, mit dem Trinken aufzuhören: „Ich habe seit Oktober 2017 keinen Alkohol mehr gewollt oder angerührt, und das war die beste Entscheidung, die ich je für mich und meine Familie getroffen habe. Danke für Ihre Sorge, aber Sie haben mich sehr missverstanden. Ich sende Ihnen Liebe.“

Ursprünglich berichtet von: Gala (Lesen Sie auch: Shia Labeouf vor Gericht: Schauspieler Bekennt sich…)





