Der LASK steht nach einem hart erkämpften 2:1-Sieg nach Verlängerung gegen die SV Ried im Finale des ÖFB-Cups. Doch das Spiel wurde nicht nur durch den sportlichen Erfolg, sondern auch durch einen Eklat um LASK-Trainer Dietmar Kühbauer überschattet. Ried lask kühbauer ist somit in aller Munde.

Der Weg ins Finale: LASK ringt Ried nieder
Das Halbfinalspiel zwischen Ried und dem LASK war von Beginn an umkämpft. Die Rieder, als Außenseiter in die Partie gegangen, erwischten laut sport.ORF.at einen besseren Start. Fabian Rossdorfer brachte die Gastgeber in der 49. Minute in Führung. Doch die Freude währte nur kurz, denn Samuel Adeniran glich nur eine Minute später für den LASK aus.
In der Folge entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, in dem beide Mannschaften auf den Sieg drängten. Doch weder Ried noch der LASK konnten in der regulären Spielzeit einen weiteren Treffer erzielen, sodass die Partie in die Verlängerung ging. Dort fiel die Entscheidung in der 108. Minute, als ein Kopfball von Lukas Kacavenda von Rieds Nikki Havenaar unglücklich ins eigene Tor abgefälscht wurde. Der LASK brachte den knappen Vorsprung über die Zeit und sicherte sich somit den Einzug ins Cupfinale. (Lesen Sie auch: Ried – Lask: ÖFB-Cup: Nebel stoppt Halbfinale)
Der Derby-Eklat um Dietmar Kühbauer
Nach dem Schlusspfiff kam es zu unschönen Szenen, die den sportlichen Erfolg des LASK in den Hintergrund rückten. Trainer Dietmar Kühbauer verweigerte seinem Rieder Trainerkollegen Maximilian Senft den obligatorischen Handshake. Laut den Oberösterreichischen Nachrichten folgten danach noch hitzige Kommentare Kühbauers über die Spielweise der Rieder.
Dieses Verhalten sorgte für Kritik und Unverständnis. Kühbauer selbst äußerte sich bislang nicht zu den Vorfällen.Der Vorfall zeigt, wie emotional und hitzig Derbys sein können und wie schnell aus sportlichem Ehrgeiz unsportliches Verhalten entstehen kann.
Reaktionen auf den Eklat
Die Reaktionen auf den Eklat fielen gemischt aus. Einige Fans und Experten kritisierten Kühbauers Verhalten scharf und sprachen von einem unsportlichen Auftritt. Andere nahmen den LASK-Trainer in Schutz und verwiesen auf die Rivalität zwischen den beiden Vereinen und die damit verbundenen Emotionen. (Lesen Sie auch: Lask eröffnet Meistergruppe gegen Hartberg: Alle Infos)
Auch von Seiten der Vereine gab es bislang keine offizielle Stellungnahme zu den Vorfällen. Es ist jedoch zu erwarten, dass der ÖFB den Vorfall untersuchen und gegebenenfalls Sanktionen gegen Kühbauer verhängen wird.
Ried lask kühbauer: Was bedeutet das für das Cupfinale?
Der Einzug ins Cupfinale ist für den LASK ein großer Erfolg. Die Linzer haben die Chance, erstmals seit 1965 den ÖFB-Cup zu gewinnen. Im Finale treffen sie auf den SCR Altach, der sich im anderen Halbfinale überraschend gegen Red Bull Salzburg durchsetzen konnte. Ried lask kühbauer wird daher auch im Finale eine Rolle spielen, wenn es um die Bewertung der Leistung des LASK geht.
Die Vorfälle um Kühbauer könnten jedoch einen Schatten auf das Finale werfen. Es bleibt zu hoffen, dass sich die Gemüter bis zum Endspiel beruhigen und der Fokus wieder auf den sportlichen Aspekt gelegt werden kann. (Lesen Sie auch: Roland Trettl ersetzt Tim Mälzer bei "Kitchen…)

Blick in die Geschichtsbücher: Der LASK im ÖFB-Cup
Der LASK hat eine lange Tradition im ÖFB-Cup. Der bisher einzige Titelgewinn datiert aus dem Jahr 1965, als die Linzer im Finale den Wiener Sport-Club besiegten. In den folgenden Jahrzehnten erreichte der LASK noch mehrmals das Halbfinale, konnte aber nie mehr den Titel gewinnen. Nun, 61 Jahre später, bietet sich dem LASK die Chance, den zweiten Cuptitel der Vereinsgeschichte zu feiern.
Die Trainer-Karriere von Dietmar Kühbauer
Dietmar Kühbauer ist seit Sommer 2023 Trainer des LASK. Zuvor war er unter anderem für Rapid Wien und den SK St. Pölten tätig. Kühbauer gilt als erfahrener und erfolgreicher Trainer, der für seine emotionale Art bekannt ist. Seine Erfolge im Cupbewerb sind beachtlich, was ihm den Ruf eines „Cup-Spezialisten“ einbrachte, wie die offizielle Webseite des LASK berichtet.
ÖFB-Cup Halbfinale 2026 im Überblick
| Spiel | Ergebnis |
|---|---|
| Red Bull Salzburg – SCR Altach | 0:1 n.V. |
| SV Ried – LASK | 1:2 n.V. |
Ausblick auf das Finale
Das Finale des ÖFB-Cups zwischen dem LASK und dem SCR Altach findet am 1. Mai in Klagenfurt statt. Es wird erwartet, dass zahlreiche Fans beider Vereine anreisen werden, um ihre Mannschaft zu unterstützen. Der LASK geht als Favorit in das Spiel, doch Altach hat bereits im Halbfinale bewiesen, dass sie in der Lage sind, auch stärkere Gegner zu schlagen. Es verspricht also ein spannendes und umkämpftes Finale zu werden. (Lesen Sie auch: Vonovia: Geschäftsbericht 2025 und Ausblick auf 2026…)
Häufig gestellte Fragen zu ried lask kühbauer
Warum sorgte das Spiel Ried gegen LASK für so viel Aufsehen?
Das Spiel sorgte aufgrund des knappen Sieges des LASK nach Verlängerung und des Eklats um LASK-Trainer Dietmar Kühbauer für Aufsehen. Kühbauer verweigerte dem Rieder Trainer den Handschlag, was zu Diskussionen führte.
Wann und wo findet das Finale des ÖFB-Cups statt?
Das Finale des ÖFB-Cups findet am 1. Mai in Klagenfurt statt. Der LASK trifft dort auf den SCR Altach, der sich im anderen Halbfinale gegen Red Bull Salzburg durchsetzen konnte.
Wie hat sich Dietmar Kühbauer zu den Vorfällen geäußert?
Dietmar Kühbauer hat sich bislang nicht öffentlich zu den Vorfällen geäußert.Die Vereine haben sich bisher ebenfalls noch nicht geäußert.
Wie oft hat der LASK den ÖFB-Cup bereits gewonnen?
Der LASK hat den ÖFB-Cup bisher einmal gewonnen, im Jahr 1965. Damals besiegten die Linzer im Finale den Wiener Sport-Club. Nun haben sie die Chance, nach über 60 Jahren den zweiten Cuptitel zu holen.
Wer ist der Gegner des LASK im Finale des ÖFB-Cups?
Der Gegner des LASK im Finale des ÖFB-Cups ist der SCR Altach. Altach konnte sich im Halbfinale überraschend gegen Red Bull Salzburg durchsetzen und steht somit im Endspiel.

