Die Landgang Brauerei aus Hamburg hat Insolvenz angemeldet. Das Amtsgericht Hamburg hat bereits die vorläufige Verwaltung des Vermögens angeordnet. Betroffen von der Insolvenz sind neben dem Hauptsitz in Hamburg auch der Standort in Kiel, wo die Brauerei erst im vergangenen Sommer die Lille Brauerei übernommen hatte.

Hintergrund der Insolvenz der Landgang Brauerei
Die Insolvenz der Landgang Brauerei kommt nicht überraschend, da die gesamte Branche mit sinkenden Absatzzahlen zu kämpfen hat. Besonders betroffen sind Craft-Biere, die in den letzten Jahren einen regelrechten Boom erlebt haben. Auch die schottische Kette Brewdog hatte kürzlich in Deutschland Insolvenz angemeldet. Der allgemeine Rückgang des Bierkonsums in Deutschland setzt den Brauereien zu. Laut Angaben des Statistischen Bundesamtes ist der Bierabsatz in Deutschland seit Jahren rückläufig. (Lesen Sie auch: Olympiakos – Paok: Piräus gegen Thessaloniki: Das…)
Übernahme der Lille Brauerei
Erst im Juli 2025 hatte die Landgang Brauerei die Kieler Kultbrauerei Lille übernommen. Durch die Insolvenz steht nun auch die Zukunft von Lillebräu in Frage. Die Übernahme sollte eigentlich die Position der Landgang Brauerei im Norden stärken und neue Absatzmärkte erschließen. Die Lille Brauerei ist vor allem für ihre regionalen Spezialitäten bekannt und genießt in Kiel und Umgebung einen hohen Bekanntheitsgrad. Nun droht das Aus für die Kieler Traditionsmarke.
Aktuelle Entwicklung und Details zur Insolvenz
Das Amtsgericht Hamburg hat unter dem Aktenzeichen 67c IN 83/26 die vorläufige Verwaltung des Unternehmensvermögens der Landgang Brauerei angeordnet, wie das Verbraucherschutzforum Berlin berichtet. Durch die Insolvenz sind 60 Arbeitsplätze in Hamburg und Kiel gefährdet. Die Landgang Brauerei betreibt neben der Brauerei in Hamburg-Bahrenfeld auch einen Standort in Kiel, der aus der Übernahme der Lille Brauerei hervorgegangen ist. Geschäftsführer Sascha Bruns steht nun vor der schwierigen Aufgabe, das Unternehmen zu sanieren und die Arbeitsplätze zu erhalten. Laut Hamburger Abendblatt befindet sich die Brauerei in Hamburg-Bahrenfeld, wo das Bier in großen Kesseln gärt und reift. (Lesen Sie auch: Bärbel Bas: Aktuelles zur Arbeitsministerin & SPD-Chefin…)
Reaktionen und Stimmen zur Insolvenz
Die Nachricht von der Insolvenz der Landgang Brauerei hat in der Craft-Beer-Szene für Bestürzung gesorgt. Viele Bierliebhaber bedauern die Entwicklung und befürchten, dass weitere kleine Brauereien in finanzielle Schwierigkeiten geraten könnten. Der sinkende Bierkonsum und der zunehmende Wettbewerb machen es den Brauereien schwer, sich am Markt zu behaupten. Hinzu kommen steigende Kosten für Energie, Rohstoffe und Personal.
Was bedeutet die Insolvenz für die Landgang Brauerei und Lillebräu?
Die Insolvenz der Landgang Brauerei bedeutet zunächst einmal, dass das Unternehmen unter Aufsicht eines Insolvenzverwalters gestellt wird. Dieser wird versuchen, die Brauerei zu sanieren und die Arbeitsplätze zu erhalten. Ob dies gelingt, hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie zum Beispiel der Bereitschaft der Gläubiger, auf Forderungen zu verzichten, und der Möglichkeit, neue Investoren zu finden. Für die Lille Brauerei in Kiel bedeutet die Insolvenz der Muttergesellschaft eine große Unsicherheit. Es ist noch unklar, ob der Standort in Kiel erhalten werden kann oder ob auch hier Arbeitsplätze abgebaut werden müssen. Die Zukunft von Lillebräu hängt eng mit der Sanierung der Landgang Brauerei zusammen. (Lesen Sie auch: Benfica – Porto: gegen: Das erwartet Fans…)
Ausblick
Die Insolvenz der Landgang Brauerei zeigt, dass auch die Craft-Beer-Branche nicht vor wirtschaftlichen Schwierigkeiten gefeit ist. Der sinkende Bierkonsum und der zunehmende Wettbewerb setzen den Brauereien zu.Die Entwicklung wird von vielen Bierliebhabern und Branchenkennern aufmerksam verfolgt.

Weitere Informationen zur deutschen Brauwirtschaft finden sich auf der Webseite des Deutschen Brauer-Bundes. (Lesen Sie auch: Andreas Stoch tritt nach Wahldebakel in Baden-Württemberg)
| Brauereigruppe | Bierausstoß |
|---|---|
| Radeberger Gruppe | 11.200 |
| Oettinger Gruppe | 7.800 |
| Krombacher Gruppe | 5.600 |
| Bitburger Braugruppe | 3.700 |
Häufig gestellte Fragen zu landgang brauerei
Warum hat die Landgang Brauerei Insolvenz angemeldet?
Die Landgang Brauerei hat Insolvenz angemeldet, weil der Bierabsatz insgesamt sinkt. Dies betrifft auch Craft-Biere, die in der Vergangenheit sehr beliebt waren. Die Brauerei steht nun unter vorläufiger Verwaltung des Amtsgerichts Hamburg.
Wie viele Arbeitsplätze sind von der Insolvenz der Landgang Brauerei betroffen?
Von der Insolvenz der Landgang Brauerei sind insgesamt 60 Arbeitsplätze betroffen. Diese verteilen sich auf die Standorte Hamburg und Kiel. In Kiel ist die durch die Landgang Brauerei übernommene Lille Brauerei ansässig.
Was passiert mit der Lille Brauerei in Kiel nach der Insolvenz von Landgang?
Die Zukunft der Lille Brauerei in Kiel ist ungewiss. Da sie erst im Sommer 2025 von der Landgang Brauerei übernommen wurde, hängt ihr Schicksal nun eng mit der Sanierung der Landgang Brauerei zusammen. Es ist noch unklar, ob der Standort erhalten werden kann.
Wer ist der Geschäftsführer der Landgang Brauerei?
Der Geschäftsführer der Landgang Brauerei ist Sascha Bruns. Er steht nun vor der Aufgabe, das Unternehmen zu sanieren und die Arbeitsplätze zu erhalten. Die Brauerei befindet sich in Hamburg-Bahrenfeld, wo das Bier produziert wird.
Welche Biere bietet die Landgang Brauerei an?
Die Landgang Brauerei bietet verschiedene Craft-Biere an. Zu den beliebtesten gehört das Pilsener. Das Unternehmen hat sich auf die Herstellung von handwerklich gebrauten Bieren spezialisiert und vertreibt diese überregional.

