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  • Senna Gammour: Senna Gammour veröffentlicht schockierendes Monrose-Interview

    Senna Gammour: Senna Gammour veröffentlicht schockierendes Monrose-Interview

    In der glitzernden Welt der 2000er-Jahre schienen Monrose unbesiegbar, doch hinter den Kulissen kämpften Senna Gammour, Bahar Kizil und Mandy Capristo mit Situationen, die heute einfach nur fassungslos machen.

    Es war das Jahr 2006, Castingshows boomten – und die Mitglieder von Monrose wurden dank der TV-Sendung „Popstars“ über Nacht zu Stars. Mit Senna Gammour, 46, Bahar Kizil, 37, und Mandy Capristo, 35, bekam die deutsche Poplandschaft frischen Glamour und jede Menge Ohrwürmer: Ihre Debütsingle „Shame“ und der spätere Hit „Hot Summer“ katapultierten sich direkt auf Platz eins der Charts. Doch hinter der glitzernden Fassade spielten sich Szenen ab, die erst heute – zwei Jahrzehnte später – ans Licht kommen.

    Nach fast 20 Jahren: Senna Gammour teilt unveröffentlichtes Interview

    Am Samstag, 28. Februar 2026, teilte Senna Gammour eine schockierende Aufnahme aus dem Jahr 2007 auf ihrem Instagram-Profil, die einen bisher unbekannten Eklat bei einem Besuch des Radiosenders bigFM dokumentiert. Die Musikerin blickt heute mit einer Mischung aus Schmerz und Stolz auf diese Zeit zurück: „Wir wurden damals als Monrose zu Big FM eingeladen und der Moderator war von Anfang an respektlos. Ich habe versucht professionell zu bleiben aber irgendwann war die Grenze erreicht und ich bin für mich und für die Mädels eingestanden. [sic]“ Dass dieser Vorfall nie öffentlich wurde, führt sie auf die damaligen Strukturen zurück: Es habe daran gelegen, „dass wir Frauen waren“, schrieb Gammour, „und genau deshalb teile ich diese Aufnahme heute.“

    Die Tonaufnahme offenbart ein Interview, das von der ersten Sekunde an auf Provokation und Demütigung ausgelegt war. Der Moderator Hans Blomberg, 49, begrüßte die Band hämisch als No Angels und steigerte die Beleidigungen bis ins Unerträgliche. Nachdem er Bro’Sis, die „Popstars“-Gewinnerband aus 2001, als „Sozialempfänger“ herabgewürdigt hatte, bezeichnete er Monrose als „Vorstadtschl***en“. Die Reaktion der damals jungen Sängerinnen war geprägt von Fassungslosigkeit und einer Senna Gammour, die sich nicht mundtot machen ließ: „Trinkst du wieder? Hast du es jetzt mitbekommen? Die No Angels sind gerade raus. Jetzt sind wir da. Monrose. Bist du noch am Start oder ist alles okay?“

    „Ich lasse mich nicht als Schl***e abstempeln“

    Die Situation eskalierte im Studio zusehends, als sogar Externe, vermutlich das Management der Girlband, einschritt und betonte, dass man eine solche Bezeichnung nicht akzeptiere. Gammour, die sogar kurzzeitig den Raum verließ, wies Blomberg in die Schranken: „Ich finde sowas nicht cool. Ich lasse mich nicht als Schl***e abstempeln. Der soll echt aufpassen.“ 

    Als der Moderator versuchte, sein Verhalten als Teil eines spielerischen Schlagabtauschs abzutun – „du kannst ja kontern“ –, platzte der Sängerin endgültig der Kragen. Mit einer heute noch beeindruckenden Konsequenz forderte sie den Abbruch: „Mach das Ding aus. Guck mal, das ist nicht witzig. […] Ich scheiß auf die Promo. Ich gebe einen F*** auf die Promo.“

    Radiomoderator räumt Fehler ein: „Unnötige Aktion“

    Unter dem Instagram-Post meldete sich im März 2026 nun auch Radiomoderator Hans Blomberg zu dem Vorfall zu Wort. Er versuchte, sein Verhalten in den Kontext des damaligen „Krawall-Radios“ zu rücken, das von Provokation und Skandalen lebte. Er räumte ein, dass das Interview nie gesendet wurde und man stattdessen nachträglich ein „harmloses“ Gespräch aufzeichnete. Sein heutiges Fazit fällt reumütig aus: 

    Rückblickend, 20 Jahre später, war dieses beleidigende ‚Skandal Interview‘ eine unnötige Aktion – da haben wir damals einen Fehler gemacht.

    Senna Gammours Mut, diese alte Wunde zu öffnen, löste eine Welle der Solidarität aus. Während das Video zeigt, wie Frauen im Musikbusiness oft als bloße Projektionsflächen für Respektlosigkeiten herhalten mussten, beweisen unterstützende Kommentare von Stars wie „Let’s Dance“-Jurorin Motsi Mabuse, 44, und Moderatorin Ruth Moschner, 49, dass sich die Zeiten glücklicherweise geändert haben.

    Verwendete Quelle: instagram.com

    Quelle: Gala