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  • Sohn Max starb 2025 mit 17 Jahren: Susen Tiedtke spricht über den Verlust

    Sohn Max starb 2025 mit 17 Jahren: Susen Tiedtke spricht über den Verlust

    Susen Tiedtke verlor 2025 ihren 17-jährigen Sohn. Jetzt spricht die Ex-Leichtathletin erstmals über den schweren Verlust.

    Am 4. März 2025 verlor Weitsprung-Legende Susen Tiedtke, 57, ihren 17-jährigen Sohn Max wenige Wochen vor seinem 18. Geburtstag. Ein Jahr später hat die ehemalige Sportlerin, die während ihrer aktiven Karriere zwei Weltmeisterschaftsmedaillen gewann und als „schönste Leichtathletin der Welt“ berühmt wurde, nun erstmals öffentlich über den tragischen Verlust gesprochen.

    Dem Magazin „Bunte“ schildert Susen Tiedtke, wie sie Max tot im Bett in seinem Zimmer fand. „Sein Herz ist einfach stehen geblieben. Konnte nicht mehr schlagen“, berichtet sie. In der Folgezeit habe sie in nichts mehr einen Sinn gesehen. „Ich lag nur auf dem Sofa, konnte mich nicht anziehen, nichts essen. Ich war gar nicht richtig anwesend“, sagt sie der Zeitschrift über die Zeit unmittelbar nach dem Unglück.

    Dass ihr Leben ohne ihren Sohn weitergehen soll, habe sie sich nicht vorstellen können, erklärt sie auch gegenüber „RTL„. „Das reißt plötzlich das gesamte Leben aus einem heraus. Das ist ja das eigene Fleisch und Blut und dann ist er tot“, so Tiedtke, die gemeinsam mit ihrem Ex-Mann, dem ehemaligen Tennisprofi Hendrik Dreekmann, noch eine Tochter hat.

    Todesursache exzessives Gaming?

    Bei der Obduktion wurde schließlich entdeckt, dass Tiedkes Sohn eine Herzmuskelentzündung gehabt hatte. Als Heilpraktikerin hätte sie das „erkennen müssen“, macht sich die einstige Sportlerin in „Bunte“ Vorwürfe, doch Max habe keinerlei Symptome gezeigt. Seine Mutter sieht aber einen Zusammenhang zwischen dem Tod und seinem exzessivem Gaming. Max habe nächtelang am PC gespielt, was „purer Stress für den Körper“ gewesen sei und zu einem Schlafmangel geführt habe, der sein Herz ihrer Meinung nach letztlich habe stehen bleiben lassen.

    Gaming im Überblick

    Trost findet die 57-Jährige heute in ihrer Spiritualität. „Ich glaube fest daran, dass der Körper nur die Hülle ist, in der die Seele für eine Weile lebt“, erklärt sie. Ihr Sohn sei ihr bei einer spirituellen Erfahrung im Wald auch bereits erschienen. „Ich weiß, dass es Max gut geht. Trotzdem vermisse ich ihn unendlich.“ Jetzt sei sie es dem Jungen schuldig, in ihrem Leben nur noch zu tun, was ihr Spaß macht.

    Quelle: Gala

  • Susen Tiedtke: Sohn der Olympionikin Susen Tiedtke wurde nur 17 Jahre alt

    Susen Tiedtke: Sohn der Olympionikin Susen Tiedtke wurde nur 17 Jahre alt

    „Warum soll ich noch leben?“ – diese Frage quälte tiedtke/“ title=“Susen Tiedtke: Ex-Weitspringerin spricht über den Tod ihres“>Susen Tiedtke nach dem plötzlichen Tod ihres 17-jährigen Sohnes täglich. Doch die frühere Weitspringerin hat sich gegen das Aufgeben entschieden.

    Als Tochter zweier erfolgreicher Leichtathlet:innen wurde Susen Tiedtke, 57, zweifache Deutsche Meisterin sowie Vize-Hallenweltmeisterin im Weitsprung und nahm zweimal an den Olympischen Spielen teil. Von den Medien zur „Miss Olympia“ und „schönsten Sportlerin“ gekürt, schien ihr Leben nach der aktiven Karriere als Heilpraktikerin und Mutter zweier Kinder in ruhigeren Bahnen zu verlaufen.

    Doch abseits der Stadien ereilte sie ein Schicksalsschlag, der jede Medaille bedeutungslos erscheinen lässt.

    Susen Tiedtkes Sohn stirbt an unentdeckter Herzmuskelentzündung

    Seit dem 3. März 2025 ist nichts mehr wie es einmal war. Alles begann mit dem besorgten Anruf eines Freundes ihres Sohnes Max, der ihn telefonisch nicht erreichen konnte. Als Tiedtke daraufhin im Zimmer nach dem 17-Jährigen sah, bot sich ihr ein Bild des Grauens, das sich tief in ihre Seele eingebrannt hat. Im Interview mit RTL erinnert sie sich im März 2026 unter Tränen an den Moment, als sie ihn in seinem Bett fand: „Und dann bin ich zu ihm ran und dann war er schon steif und blau.“

    Susen Tiedtke, hier im Jahr 1998, wurde zweimal Deutsche Meisterin im Weitsprung und nahm sogar zweimal an den Olympischen Spielen teil.
    © Peter Schatz/Bongarts

    Max wurde nur 17 Jahre alt. Sein Leben endete völlig unerwartet durch eine unentdeckte Entzündung am Herzen, wie sich später herausstellte. Für die einstige Spitzenathletin brach die ganze Welt zusammen. „Das reißt plötzlich das gesamte Leben aus einem heraus. Das ist ja das eigene Fleisch und Blut und dann ist er tot“, beschreibt Susen Tiedtke den unbegreiflichen Schmerz. Der Verlust hinterließ eine Leere, die so erdrückend war, dass selbst der Wille zum Weiterleben schwand. In ihrer tiefsten Verzweiflung quälte sie die Frage: „Warum soll ich noch leben, wenn mein Sohn tot ist?“

    „Er ist nicht komplett weg“: Trost im Glauben an das Jenseits

    Wochenlang war Susen Tiedtke wie gelähmt, unfähig, am Alltag teilzunehmen oder den Schmerz zu verarbeiten. Sie beschreibt diesen Zustand als eine Art Trance, in der die Zeit stillstand und der Körper nur noch funktionierte, während die Seele trauerte. 

    Ich lag praktisch über einen Monat nur irgendwie so halb im Koma auf dem Sofa und wusste nicht, wo vorne und hinten ist, 

    gesteht sie offen. In dieser Zeit der Dunkelheit fand sie jedoch einen Anker im Spirituellen. Der Gedanke an eine Existenz nach dem Tod und die Vorstellung eines Paradieses geben ihr die Kraft, den Alltag schrittweise wieder aufzunehmen. Für die gelernte Heilpraktikerin ist die Gewissheit, dass ihr Sohn nicht gänzlich verloren ist, überlebenswichtig: „Es gibt einem so ein bisschen Trost, wenn man weiß, er ist nicht komplett weg. Weil, wenn man das nicht glaubt, ist es ganz schwierig, so was zu verkraften, so einen Tod eines Sohnes.“ Immer wieder sucht sie das Gespräch mit Max, hält die Verbindung zu ihm aufrecht.

    Trotz der unendlichen Trauer zeigt sich heute wieder die Kämpfernatur, die Susen Tiedtke einst in die großen Stadien führte. Sie weiß, dass sie für sich und ihre Existenz Verantwortung übernehmen muss, auch um finanziell wieder auf eigenen Beinen zu stehen. 

    „Man muss jetzt wieder seinen neuen Weg finden“, sagt sie mit einer beeindruckenden Entschlossenheit. Indem sie ihre Geschichte teilt, möchte Susen Tiedtke auch anderen Menschen in ähnlichen Situationen beistehen und zeigen, dass es selbst nach der schwersten Tragödie einen Weg zurück ins Licht geben kann.

    Verwendete Quelle: rtl.de

    Quelle: Gala