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  • Hauseinsturz Görlitz: Suche nach Vermissten geht Weiter

    Hauseinsturz Görlitz: Suche nach Vermissten geht Weiter

    Hauseinsturz in Görlitz: Suche nach Vermissten dauert an

    Der Hauseinsturz in Görlitz am Montagabend hat eine großangelegte Suchaktion nach drei Vermissten ausgelöst. Einsatzkräfte suchen weiterhin in den Trümmern des eingestürzten Gründerzeithauses nach den Vermissten. Die Suche gestaltet sich aufgrund von ausströmendem Gas und der Gefahr weiterer Einstürze als schwierig.

    Chronologie des Hauseinsturzes in Görlitz

    Montagabend
    Hauseinsturz

    Ein Gründerzeithaus in der James-von-Moltke-Straße in Görlitz stürzt ein.

    Symbolbild zum Thema Hauseinsturz Görlitz
    Symbolbild: Hauseinsturz Görlitz (Bild: Picsum)
    Kurz nach Mitternacht
    Zwei Vermisste gefunden

    Zwei der ursprünglich fünf vermissten Personen werden erreicht und sind wohlauf. Hauseinsturz Görlitz steht dabei im Mittelpunkt. (Lesen Sie auch: Lage noch unklar: Haus in Görlitz eingestürzt…)

    Dienstag
    Suche geht weiter

    Die Suche nach den verbleibenden drei Vermissten wird fortgesetzt.

    Was ist bisher bekannt?

    Nach dem Hauseinsturz in Görlitz werden drei Erwachsene vermisst. Die Polizei bestätigte, dass sich zum Zeitpunkt des Einsturzes möglicherweise Personen im Gebäude befanden. Zwei weitere Personen, die zunächst als vermisst galten, konnten erreicht werden und befanden sich nicht im Haus. Als mögliche Ursache wird eine Gasexplosion vermutet, die Ermittlungen zur genauen Ursache dauern jedoch an. Wie Stern berichtet, erschwert ausströmendes Gas die Bergungsarbeiten. (Lesen Sie auch: Egisto Ott Prozess: Letzter Zeuge vor Urteil…)

    Das ist passiert

    • Ein Gründerzeithaus in Görlitz ist eingestürzt.
    • Drei Erwachsene werden vermisst.
    • Eine Gasexplosion wird als mögliche Ursache untersucht.
    • Die Suche nach den Vermissten dauert an.
    • Zwei weitere Personen, die zunächst vermisst wurden, sind wohlauf.

    Wie gefährlich ist die Situation vor Ort?

    Die Bergungsarbeiten gestalten sich schwierig und gefährlich. Laut Polizeisprecherin Anja Leuschner tritt weiterhin Gas aus einem Leck unter den Trümmern aus. „Wir haben ständig Messgeräte im Einsatz“, so Leuschner. Eine erneute Explosion sei zwar unwahrscheinlich, dennoch müssen die Einsatzkräfte äußerst vorsichtig vorgehen, um die eigene Sicherheit nicht zu gefährden und mögliche Hohlräume in den Trümmern nicht zu zerstören. Die Polizei Sachsen ist vor Ort und koordiniert den Einsatz.

    Warum dauerte es so lange, bis die ersten Vermissten gefunden wurden?

    Zwei der ursprünglich fünf vermissten Personen waren Feriengäste, die sich noch auf der Anreise nach Görlitz befanden. „Sie hatten das Glück, dass sie noch nicht da waren“, erklärte Polizeisprecherin Leuschner. Die Polizei konnte dies bislang nicht bestätigen, aber es ist anzunehmen, dass die Feriengäste ihre Ankunft verspätet hatten. (Lesen Sie auch: Kuh Angriff österreich: Wanderin in Osttirol Tödlich…)

    Welche Maßnahmen wurden nach dem Hauseinsturz ergriffen?

    Nach dem Zusammensturz des Gebäudes in der James-von-Moltke-Straße wurde die Unfallstelle weiträumig evakuiert und abgesperrt. Nach Angaben der Polizei befanden sich in dem eingestürzten Haus Miet- und Ferienwohnungen. Das Technische Hilfswerk (THW) ist im Einsatz, um die Trümmer zu beräumen und nach den Vermissten zu suchen. Die THW-Webseite bietet Informationen zu den Aufgaben und der Arbeit des Technischen Hilfswerks.

    🚨 Polizei-Info

    Die Polizei bittet darum, die Einsatzkräfte vor Ort nicht zu behindern und die Absperrungen zu beachten. (Lesen Sie auch: Carmen Zander Tiger: Leben mit Raubkatzen im…)

    Detailansicht: Hauseinsturz Görlitz
    Symbolbild: Hauseinsturz Görlitz (Bild: Picsum)

    Häufig gestellte Fragen

  • Lage noch unklar: Haus in Görlitz eingestürzt – Tote oder Verletzte?

    Lage noch unklar: Haus in Görlitz eingestürzt – Tote oder Verletzte?

    Kurz nach einem Hauseinsturz in Görlitz ist die Lage noch völlig unübersichtlich. Polizei und Feuerwehr sind vor Ort.

    Aus bislang ungeklärter Ursache ist in Görlitz ein Haus eingestürzt. Bislang sei unklar, ob Menschen verletzt oder gestorben seien, sagte eine Polizeisprecherin. Derzeit werde vor Ort weiträumig evakuiert und abgesperrt. Polizei und Feuerwehr seien vor Ort. 

    Das Haus stürzte den Angaben nach in der James-von-Moltke-Straße unweit des Görlitzer Bahnhofs ein. Erst, wenn der Bereich sicher sei, könne damit begonnen werden, nach möglichen Verletzten oder Toten zu suchen. Weitere Angaben konnte die Sprecherin vorerst nicht machen.

    Quelle: Stern

  • Meteoriteneinschlag: Meteoritenjäger stürmen nach Koblenz – Jagd auf Fragmente

    Meteoriteneinschlag: Meteoritenjäger stürmen nach Koblenz – Jagd auf Fragmente

    Meteoritenjäger selbst aus Frankreich suchen in Koblenz nach dem Einschlag vom Wochenende nach winzigen Fragmenten. Was sie antreibt und warum Zeit dabei eine wichtige Rolle spielt.

    Einschläge von Meteoriten wie in Koblenz am Sonntagabend beschäftigen nicht nur Wissenschaftler, auch eine weltweite Gemeinschaft von Meteoritenjägern fiebert dem seltenen Phänomen entgegen. In aller Eile brechen diese Begeisterten zu mitunter langen Reisen zum Ort des Einschlags auf. In Koblenz etwa gehörte der Franzose Thierry Monter aus der Grenzstadt Thionville zu den Ersten, die sich noch im Dunkeln auf Spurensuche machten.

    „Zunächst einmal hat man als Meteoritenjäger ein Netzwerk, das man sich über die Jahre aufgebaut hat. Man hat viele Kontakte, sowohl zu Freunden, anderen Meteoritenjägern als auch zu Wissenschaftlern, Enthusiasten und vielen anderen Menschen“, erzählt er. Mindestens drei oder vier Nachrichten habe er zu dem Einschlag in Koblenz erhalten, nur zwei, drei Stunden Fahrzeit entfernt. „Also bin ich in mein Auto gesprungen und kam gegen zwei oder drei Uhr morgens an.“

    Nächtliche Suche am Einschlagort

    Normalerweise starte er vor Ort mit einer Erkundung, das sei eine langwierige Arbeit. „Ich hatte zumindest den Namen der Straße. Also bin ich die ganze Straße abgelaufen und habe mich nach beiden Seiten umgesehen, um zu sehen, ob ich Spuren von zerbrochenen Dachziegeln finden und das Haus identifizieren konnte.“ Oft sammelten Feuerwehrleute, Polizisten und Privatleute Meteoritenteile ein, übersähen aber immer etwas, sagt Monter. „Es bleiben Fragmente zurück, es bleiben Teile zurück.“ Deshalb müsse man schnell sein, ehe Menschen unbedarft auf die Reste des Meteoriten treten und diese beschädigen. 

    Was Sie über Koblenz wissen müssen

    Eine Nachbarin im Stadtteil Güls habe ihm netterweise den Zugang zu einem Hinterhof ermöglicht, um dort nach Fragmenten des Meteoriten zu suchen. „Ich habe wirklich so schnell wie möglich alles gesammelt, was ich konnte, um zu verhindern, dass sie zerstört werden.“ Normalerweise machten Meteoritenjäger eine quasi wissenschaftliche Bestandsaufnahme vor Ort einschließlich Fotos, im Hinterhof aber habe es großes Gedränge und einen Auflauf von Journalisten gegeben, erzählt der Franzose.

    Wertvolle Fundstücke in Dosen

    Seine Fundstücke habe er schnell in kleine, geschützte Dosen gepackt. „Es sind sehr, sehr kleine Fragmente. Ich hatte keine Zeit, sie zu wiegen oder irgendetwas zu überprüfen, aber ich habe vielleicht zwanzig Gramm.“ Das sei wirklich sehr wenig, aber das mache nichts. „Das macht nichts. Ich bin sehr, sehr glücklich. Es ist ein sehr schöner Meteorit.“ Gut sei, dass es keinen Regen gegeben habe, der die Fragmente habe in Mitleidenschaft ziehen können.

    Mit der Sicherstellung der Teile ist der Einsatz für den Meteoritenjäger aber längst noch nicht zu Ende. „Jetzt werde ich zwei Wochen lang weiter suchen. Und alle Untersuchungen und so weiter führe ich nach meiner Rückkehr zu Hause durch.“ 

    Dass der 62-Jährige sein Hobby, dem er seit zehn Jahren nachgeht, so spontan mit seinem Beruf vereinbaren kann, ist nur möglich, weil er selbstständig ist. „Ich bin Grafikdesigner. Ich habe meine eigene kleine Kommunikations- und Designagentur und bin selbstständig, ein sogenannter Freiberufler.“

    Koblenz erklärt

    Quelle: Stern