Im Podcast „Kaulitz Hills“ zeigen sich Tom Kaulitz und sein Bruder Bill sehr nachdenklich. Mehrere tragische Ereignisse in seinem Umfeld bringen den Tokio-Hotel-Gitarristen dazu, offen über seine größte Angst zu sprechen, und darüber, wie unterschiedlich die beiden Brüder mit dem Gedanken an den Tod umgehen.
Man kennt Tom Kaulitz, 36, vor allem als humorvollen Gitarristen von Tokio Hotel, doch in der aktuellen Folge des Podcasts „Kaulitz Hills“, die am 11. März 2026 erschienen ist, wird der Musiker plötzlich sehr ernst. „Bill … ich möchte mal eine ernstere Sache ansprechen“, beginnt er das Gespräch mit seinem Zwillingsbruder Bill Kaulitz, 36.
Der Grund: Eine Reihe erschütternder Ereignisse in Toms Umfeld hat ihn in den vergangenen Tagen stark beschäftigt. „Ich hatte eine ganz komische Woche“, erzählt er offen. Ein guter Freund von ihm sei „völlig aus dem Nichts“ gestorben – ohne jegliche Vorerkrankung. Kurz darauf musste ein weiterer Freund mit Verdacht auf einen Herzinfarkt ins Krankenhaus eingeliefert werden und mehrere Tage auf der Intensivstation verbringen. Gleichzeitig habe auch noch ein Bekannter aus dem Umfeld der Schule seiner Stiefkinder einen schweren Verlust erlitten. „Da dachte ich nur: Was ist denn los?“, fasst Tom zusammen.
Tom Kaulitz über den Tod: „Für mich gibt es nichts, was mir mehr Angst macht“
Die Ereignisse regen den Ehemann von Heidi Klum, 52, zum Nachdenken an. „Ist es vielleicht auch das Alter, wo es jetzt losgeht, dass Freunde und Bekannte sterben?“ Besonders schwer fällt ihm das Thema Endgültigkeit, weil es einfach unglaublich schwer zu greifen ist. Wenn jemand stirbt, so Tom, denke er automatisch an das letzte Gespräch oder das letzte Treffen zurück – „und die Person ist jetzt einfach weg“.
Gleichzeitig gehe das Leben für alle anderen ganz normal weiter, eine Vorstellung, die ihn regelrecht überfällt. Tom versucht trotzdem, seine Gefühle in Worte zu fassen: „Das ist eine ganz merkwürdige Angst, die mich dann richtig umgibt“.
Bill Kaulitz steht dem Tod ganz anders gegenüber
Sein Zwillingsbruder Bill hat eine Sichtweise auf das Thema, die sich von Toms sehr unterscheidet. Angst vor dem Tod habe er nicht, erklärt der Sänger im Podcast: „Das ist so endgültig, und man kann es ja eh nicht beeinflussen“. Statt sich davor zu fürchten, versuche er, etwas Positives daraus zu ziehen: das Leben bewusst zu genießen.
Auch als Tom ihn fragt, ob er sich vorstellen könne, dass „Gedanken und alles einfach weg sind“, bleibt Bill gelassen. Für ihn bedeutet diese Vorstellung sogar eine gewisse Leichtigkeit. Wenn alles nur einmal da sei, müsse man eben das Beste daraus machen und das Leben nicht zu ernst nehmen. Tom stimmt seinem Bruder zwar grundsätzlich zu, doch die Angst bleibt. Gerade wenn er darüber nachdenkt, wie schnell Menschen aus dem Leben verschwinden können.
Verwendete Quelle: Podcast „Kaulitz Hills – Senf aus Hollywood“ via spotify.com
Quelle: Gala