Drei Jahre nach Rosi Mittermaiers Tod offenbart ihr Witwer Christian Neureuther, dass er weiterhin schlaflose Nächte hat. Halt findet er vor allem bei seinem Sohn Felix Neureuther – doch er will ihn auch vor seiner Trauer schützen.
Im Januar 2023 ist Rosi Mittermaier †72, an den Folgen einer Krebserkrankung gestorben. Im Kreise ihrer Liebsten machte die Wintersport-Legende in Garmisch-Partenkirchen ihren letzten Atemzug. Ihr Tod erschütterte nicht nur die gesamte Sportwelt, sondern ließ vor allem ihre Familie – Ehemann Christian Neureuther, 76, sowie die gemeinsamen Kinder Ameli, 44, und Felix Neureuther, 42, – in tiefer Trauer zurück.
Inzwischen sind drei Jahre vergangen, doch der Schmerz sitzt weiterhin tief, wie Christian Neureuther jetzt offenbart. Allerdings wolle er seine Familie nicht mit der Trauer belasten.
Christian Neureuther: Sie schläft „nächtelang nicht“
Christian Neureuther spricht in der ZDF-Sendung „Terra Xplore“ über seinen Umgang mit dem schweren Verlust. In der Reportage, die am 12. April 2026 ausgestrahlt wird und RTL bereits vorliegt, betont der einstige Skirennläufer: „Ich habe eins gelernt: dass ich Schmerz aushalten muss und andere mit meinen Gefühlen nicht runterziehen will.“ Mit Felix Neureuther verbringe er viel Zeit in der Natur, das Vater-Sohn-Gespann halte zusammen. „Ich kann bei ihm weinen“, sagt der 76-Jährige über sein Kind.
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Dennoch teile er nicht alle Ängste mit seinem Sohn – um ihn zu schützen. „Ich bin schon extrem sensibel – das ist furchtbar, ich schlafe nächtelang nicht, weil ich mir Sorgen mache“, merkt er an und fragt: „Warum soll ich das weitergeben?“
Felix Neureuther will seine Kinder schützen
Felix Neureuther kommt in der Sendung ebenfalls zu Wort und legt einen ähnlichen Umgang mit Trauer an den Tag wie sein Vater. Denn auch er möchte seine vier Kinder, die er mit Ehefrau Miriam Neureuther, 35, hat, offenbar von negativen Gefühlen abschirmen.
„Warum soll ich die Kinder in so etwas reinziehen? Die sollen sehen, dass es dem Papa gut geht“, führt der 42-Jährige aus. Seine zwei Töchter und zwei Söhne seien „noch zu klein“ um derartige Emotionen zu verstehen, „vielleicht ändert sich das später“.
Verwendete Quelle: rtl.de
Quelle: Gala
