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  • Gartenpflege Rasen: Säen im Frühling

    Gartenpflege Rasen: Säen im Frühling

    Rasen säen ist zwar aufwendig, aber auch kein Hexenwerk – und doch gilt es, einige Dinge zu beachten. Die wichtigsten Schritte für die Nachsaat im Frühling – einfach erklärt.

    Symbolbild zum Thema Gartenpflege Rasen
    Symbolbild: Gartenpflege Rasen (Bild: Picsum)

    Was ist der Unterschied zwischen den Rasen in den Fußballstadien dieser Welt und denen in den meisten Schrebergärten Deutschlands? Genau. Die Greenkeeper vieler Fußballvereine lassen regelmäßig frischen und akkurat gepflegten Rasen in Teppichoptik ausrollen. 

    Kleingärtner haben nicht nur mehr Zeit – sie lieben es auch, selbst auf ihrer Parzelle zu werkeln. Deshalb legen die meisten ihr privates Grün selbst an. Das ist auch deutlich preisgünstiger als Rollrasen. Nun ist Rasen säen zwar aufwendig, aber auch keine Atomphysik – und doch gilt es, einige Dinge zu beachten, wenn man auf dem Grün später ungestört in der Sonne genießen oder mit den Kindern darauf fußballspielen möchte. 

    Wir erklären, wann man Rasen am besten säen sollte, was bei der Auswahl des Saatguts wichtig ist, wie der Boden vorbereitet werden muss und was Rasensamen unbedingt zum Keimen brauchen. (Lesen Sie auch: Gartenarbeit April: So Erstrahlen Rasen, Terrasse und…)

    Ursprünglich berichtet von: Stern

    Rasen säen: Wann ist der beste Zeitpunkt?

    „Siehst du im März gelbe Blumen im Freien, kannst du getrost die Samen streuen“ – heißt es in einer alten Bauernregel. Und genau so soll es auch sein. Die Frühlingsmonate März und April, je nach Wetterlage auch der Mai, gelten als ideal, um neuen Rasen zu säen. Dasselbe gilt fürs Rasen nachsäen. Denn Rasensamen sind zwar winterhart, entfalten ihre volle Kraft aber nur, wenn sie möglichst schnell keimen. Und dafür brauchen sie eine Bodentemperatur von konstant über zehn Grad. Genügend Feuchtigkeit bringt zusätzlich Schwung in den Keimprozess. 

    Kurz erklärt: In vier Schritten zum perfekten Planum

    1. Erdreich mit einem Spaten durcharbeiten
    2. Unkraut, Wurzeln und Steine akribisch absammeln
    3. Fläche mit einem breiten Rechen glatt harken
    4. Boden einige Tage ruhen lassen

    Bevor die Rasensamen verteilt werden, sollte die Rasenfläche unkrautfrei sein. Hierfür sollte das Erdreich mit einem Spaten (und den Händen) durchgearbeitet und von Wurzeln, größeren Erdklumpen und Steinen befreit werden. Klingt mühsam – und das ist es auch. Alternativ hilft eine sogenannte Motorhacke, die man im gut sortierten Fachhandel auch tageweise ausleihen kann.

    Im nächsten Schritt hat der Rechen seinen großen Auftritt. Denn auf fein krümeliger, lockerer und durchlässiger Erde fühlen sich die Gräser am wohlsten. Mit einem möglichst breiten Werkzeug muss die Fläche so glatt wie möglich geharkt werden. In Unebenheiten und Löchern kann sich später sonst leicht Regen- oder Gießwasser sammeln. Mit einer Walze, die von Baumärkten ebenfalls verliehen wird, geht es danach in Längs- und Querrichtung über den Boden, um die Erde zu verdichten. Damit sich der Boden noch etwas setzen kann, sollte die Rasenfläche „in spe“ noch einige Tage ruhen. Erst dann schlägt die Stunde der Samen. (Lesen Sie auch: Fernbeziehung Verlängern? Expertin rät zu Offenen Gesprächen)

    Rasen säen: Welche Samen sind die richtigen?

    Wer in einem Bau- oder Gartenmarkt einmal vor dem Regal mit den Rasensamen gestanden hat, dürfte gestaunt haben, wie viele verschiedene Samen es gibt. Günstige, sehr teure, solche für Zierrasen, wieder andere für Spielrasen oder Schattenrasen. Das Ganze in diversen Abpackungen zwischen einem Pfund für kleinere und mehr als zehn Kilogramm für größere Rasenflächen. Hochwertige Samen für eine Fläche von ca. 100 Quadratmetern kosten je nach Anbieter zwischen 30 und 40 Euro. Während billigere Samen schneller keimen, bilden die hochpreisigen Körnchen später eine dichtere und zugleich robustere Grasnarbe. Zudem sind die Günstigeren weniger ergiebig. Deshalb sollte hier nicht am falschen Ende gespart werden.

    Wichtig! Rasensamen sollten nicht zu lange gelagert werden. Einige Arten sind nach einem Jahr häufig nicht mehr keimfähig. Dazu gehört unter anderem der Rot-Schwingel.

    Beim Kauf der Rasensamen sollte zudem auf den Aufdruck „RSM“ auf der Verpackung geachtet werden. Dieser steht für eine hochwertige „Regel-Saatgut-Mischung“, in der ausschließlich Rasensamen erstklassiger Gräsersorten enthalten sind.

    Detailansicht: Gartenpflege Rasen
    Symbolbild: Gartenpflege Rasen (Bild: Picsum)

    Richtig Rasen säen: streuen, harken, walzen, gießen

    Der Boden für den neuen Rasen ist optimal vorbereitet. Die passenden Samen liegen bereit. Gut so. Dann kann das eigentliche Rasen säen beginnen. Dafür muss das Saatgut zunächst entsprechend den Angaben auf der Verpackung abgemessen und in eine Sähwanne oder einen Streuwagen abgefüllt werden. Vor allem weniger geübte Hobbygärtner sollten diese Variante wählen. Man braucht zwar etwas Geschick, dafür lassen sich die Samen deutlich gleichmäßiger verteilen, als wenn man sie mit der Hand ausstreut. Starker Wind ist beim Aussähen von Rasensamen übrigens nicht hilfreich. Ist das Saatgut gleichmäßig aufgebracht, werden sie mit einem Rechen in Längs- und Querrichtung leicht eingeharkt. So bekommen Sie beim Walzen mehr Bodenkontakt und wachsen besser an. Auch mit der Walze sollte in Längs- und Querrichtung gearbeitet werden, um einen sauberen Bodenschluss zu erzielen. (Lesen Sie auch: Messner Familienstreit: Sohn Simon Widerspricht öffentlich!)

    Die folgenden vier Tage sind entscheidend für die spätere Qualität des Rasens. Fällt in dieser Zeit kein Niederschlag, sollte der Boden mehrmals am Tag für ca. zehn Minuten mit einer Gießbrause oder einem Regner beregnet werden. 

    Wichtig! Rasensamen sind während und unmittelbar nach der Keimung besonders empfindlich für Trockenheit. In der Regel keimt das Saatgut – abhängig von der Witterung – nach sechs bis 28 Tagen.

    Geduld und Wasser: Was nach der Aussaat wichtig ist

    Neben ausreichender Bewässerung brauchen junge Rasengräser vor allem eins: Ruhe. Bis die Wiese voll genutzt werden kann, sollten mindestens acht Wochen eingeplant werden. In dieser Zeit ist Wasser das A und O. Je besser der Boden vorbereitet wurde, desto weniger etablieren sich in den ersten Wochen Rasenunkräuter wie Löwenzahn, Gänseblümchen oder Klee. Binnen zwei bis vier Wochen sollte eine dichte Rasenfläche entstehen. Sind die Halme ca. acht bis zehn Zentimeter lang, muss der junge Rasen zum ersten Mal gemäht werden. Idealerweise auf eine Schnitthöhe von etwa fünf Zentimetern. Danach etwas Langzeitdünger ausbringen, damit sich die Gräser verzweigen und die Grasnarbe auch tobende Kinder spielend leicht und ausdauernd verkraftet.

    Quellen:gartenjournal.net; mein-schoener-garten.de; plantopedia.de (Lesen Sie auch: Kinderdrachen Kaufen: So Finden Eltern das Sichere…)

    Illustration zu Gartenpflege Rasen
    Symbolbild: Gartenpflege Rasen (Bild: Picsum)
  • Wal Strandung vor Poel: Rettung des Buckelwals Geplant

    Wal Strandung vor Poel: Rettung des Buckelwals Geplant

    Eine Wal Strandung vor der Insel Poel in Mecklenburg-Vorpommern hält die Gemüter in Atem. Das Tier, ein Buckelwal, war bereits Anfang März in der Ostsee gesichtet worden und strandete mehrfach. Nun wird versucht, den Wal in ein tieferes Gewässer zu transportieren, um ihn vor dem eigenen Gewicht zu schützen.

    Symbolbild zum Thema Wal Strandung
    Symbolbild: Wal Strandung (Bild: Picsum)

    Zusammenfassung

    • Buckelwal strandet vor Insel Poel.
    • Transport in tieferes Gewässer geplant.
    • Umweltminister duldet private Rettungsinitiative.
    • Tierärzte halten Wal für transportfähig.

    Wal Strandung: Wie geht es jetzt weiter?

    Der gestrandete Buckelwal liegt derzeit in einer eigens geschaffenen Kuhle vor der Insel Poel. Diese Maßnahme wurde ergriffen, um zu verhindern, dass das Tier aufgrund des niedrigen Wasserstandes und seines eigenen Gewichts Schaden nimmt. Nun soll der Wal in eine Art stählernes Aquarium verfrachtet und in die Nordsee oder sogar bis in den Atlantik geschleppt werden.

    Neues Rettungskonzept: Wer trägt die Verantwortung?

    Wie Stern berichtet, wird dieses neue Transportkonzept von einer privaten Initiative durchgeführt. Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus (SPD) duldet diese Initiative, betont jedoch, dass die Verantwortung weiterhin bei den Initiatoren liegt. (Lesen Sie auch: Wal-Newsblog: Sandsäcke sollen Wal den Weg in…)

    Was bedeutet das für Bürger?

    Die Rettungsaktion des Wales hat eine breite öffentliche Aufmerksamkeit erregt. Für die Bürger bedeutet dies vor allem, dass sie Zeugen einer außergewöhnlichen Rettungsaktion werden. Ob und inwieweit Steuergelder für die Aktion eingesetzt werden, ist derzeit nicht bekannt. Es bleibt abzuwarten, ob der Transport des Wales erfolgreich sein wird.

    Wie ist der Gesundheitszustand des Wales?

    Trotz der widrigen Umstände scheinen die beteiligten Tierärztinnen optimistisch zu sein. Nach ihrem Eindruck ist der Wal transportfähig. Allerdings wurde das Tier von Fachleuten bereits aufgegeben und als mutmaßlich schwerkrank eingestuft. Sein Zustand bleibt weiterhin kritisch.

    Der lange Weg des Wales

    Der Buckelwal irrte seit Anfang März vor der Ostseeküste umher und strandete dabei wiederholt. Seit dem 31. März liegt er nun in einer Seitenbucht bei Poel vor Wismar fest. Die aktuelle Situation ist das Ergebnis einer langen Irrfahrt und mehrerer gescheiterter Rettungsversuche. (Lesen Sie auch: Wal-Newsblog: Sandsäcke sollen Wal den Weg in…)

    📌 Einordnung

    Die Rettungsaktion für den gestrandeten Wal ist ein Wettlauf gegen die Zeit. Die Initiatoren stehen vor der Herausforderung, das schwerkranke Tier schonend und sicher in ein geeignetes Gewässer zu transportieren. Gelingt dies nicht, droht dem Wal der Tod.

    Politische Perspektiven

    Die Duldung der privaten Initiative durch Umweltminister Backhaus zeigt, dass die Landesregierung die Rettung des Wales unterstützt. Kritiker könnten jedoch argumentieren, dass die Verantwortung für den Schutz der Meeresfauna eigentlich beim Staat liegen sollte. Die CDU-Opposition im Landtag hat sich bisher nicht zu dem Fall geäußert.

    Häufig gestellte Fragen

    Warum strandete der Wal vor Poel?

    Der Buckelwal irrte seit Anfang März in der Ostsee umher und strandete mehrfach. Die genauen Gründe für die wiederholten Strandungen sind unklar, es wird jedoch vermutet, dass das Tier krank oder geschwächt ist. (Lesen Sie auch: Wal Strandung: Was Sind die Ursachen und…)

    Detailansicht: Wal Strandung
    Symbolbild: Wal Strandung (Bild: Picsum)

    Wer trägt die Kosten für die Rettungsaktion des Wales?

    Die Kosten für die Rettungsaktion werden derzeit von einer privaten Initiative getragen. Ob und inwieweit öffentliche Gelder zum Einsatz kommen, ist noch unklar. Eine transparente Kostenaufstellung wurde bisher nicht veröffentlicht.

    Wie lange kann ein Wal außerhalb des Wassers überleben?

    Die Überlebensdauer eines Wales außerhalb des Wassers hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie Größe, Gesundheitszustand und Umgebungstemperatur. In der Regel können Wale jedoch nur wenige Stunden bis maximal einige Tage außerhalb des Wassers überleben.

    Welche Risiken birgt der Transport des gestrandeten Wales?

    Der Transport des Wales birgt erhebliche Risiken, da das Tier bereits geschwächt und mutmaßlich krank ist. Der Stress des Transports könnte seinen Zustand weiter verschlechtern und sogar zum Tod führen. Eine sorgfältige Planung und Durchführung sind daher entscheidend. (Lesen Sie auch: Wal-Newsblog: Warnung vor Fake-Spendenaufrufen und Falschinformationen im…)

    Illustration zu Wal Strandung
    Symbolbild: Wal Strandung (Bild: Picsum)