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  • Spritpreise neue Regelung: Was sich für Autofahrer ändert

    Spritpreise neue Regelung: Was sich für Autofahrer ändert

    Spritpreise Neue Regelung: Was ändert sich für Autofahrer?

    Die neue Regelung zu den Spritpreisen soll verhindern, dass Tankstellen mehrmals täglich die Preise erhöhen. Das Gesetz, das dies regelt, tritt ab sofort in Kraft. Ziel ist es, die Preisschwankungen zu reduzieren und die Transparenz für Verbraucher zu erhöhen. Preissenkungen sind weiterhin jederzeit möglich. Verstöße gegen die neue Regelung können mit hohen Geldbußen geahndet werden.

    Symbolbild zum Thema Spritpreise Neue Regelung
    Symbolbild: Spritpreise Neue Regelung (Bild: Picsum)

    Zusammenfassung

    • Tankstellen dürfen Kraftstoffpreise nur noch einmal täglich erhöhen.
    • Die Preiserhöhung darf nur um 12:00 Uhr erfolgen.
    • Ziel ist mehr Transparenz und weniger Preisschwankungen.
    • Bei Verstößen drohen Bußgelder bis zu 100.000 Euro.

    Was bedeutet die neue Regelung zu den Spritpreisen für Bürger?

    Die neue Regelung soll Autofahrern helfen, einen besseren Überblick über die Kraftstoffpreise zu bekommen. Da Tankstellen die Preise nur noch einmal am Tag erhöhen dürfen, sollen die zum Teil sprunghaften Preisanstiege reduziert werden. Autofahrer können so besser vergleichen und gegebenenfalls zu einer günstigeren Tankstelle fahren. Preissenkungen sind weiterhin möglich, sodass sich das Tanken zu unterschiedlichen Tageszeiten lohnen kann.

    Warum wurde die neue Regelung eingeführt?

    Hintergrund der neuen Regelung sind unter anderem die gestiegenen Spritpreise. Wie Stern berichtet, soll die Maßnahme für mehr Transparenz sorgen und starke Preisschwankungen begrenzen. Eine ähnliche Regelung gibt es bereits in Österreich. Es ist jedoch umstritten, ob die neue Regelung tatsächlich preisdämpfend wirkt. (Lesen Sie auch: Spritpreise Regelung: Was sich ab 1. April…)

    📌 Politischer Hintergrund

    Die neue Regelung ist Teil eines umfassenderen „Kraftstoffmaßnahmenpakets“. Dieses beinhaltet auch eine Verschärfung des Kartellrechts, wodurch das Bundeskartellamt mehr Befugnisse im Kampf gegen überhöhte Preise erhält.

    Wie funktioniert die neue Preisregelung im Detail?

    Tankstellen dürfen die Kraftstoffpreise nur noch einmal täglich erhöhen, und zwar um 12:00 Uhr. Preissenkungen sind hingegen jederzeit möglich. Die Einhaltung der neuen Regelung wird von den zuständigen Behörden überwacht. Bei Verstößen drohen Geldbußen von bis zu 100.000 Euro.

    Kritik an der neuen Regelung

    Obwohl die neue Regelung darauf abzielt, die Spritpreise für Verbraucher transparenter zu gestalten, gibt es auch kritische Stimmen. Einige Experten bezweifeln, dass die Maßnahme tatsächlich zu einer deutlichen Preisdämpfung führen wird. Sie argumentieren, dass die Tankstellen weiterhin Spielräume haben, um die Preise anzupassen, beispielsweise durch häufigere Preissenkungen zu bestimmten Zeiten. (Lesen Sie auch: Tankstellen Regelung: Was die neue Preis-Bremse Bedeutet)

    Auswirkungen auf den Wettbewerb

    Einige Beobachter befürchten, dass die neue Regelung den Wettbewerb zwischen den Tankstellen einschränken könnte. Wenn alle Tankstellen die Preise zur gleichen Zeit erhöhen, könnte dies zu einer Angleichung der Preise führen. Andererseits könnte die Transparenz auch dazu beitragen, dass sich die Tankstellen stärker an den Preisen der Konkurrenz orientieren, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Das Bundeskartellamt wird die Entwicklung genau beobachten und bei Bedarf einschreiten.

    Welche Konsequenzen drohen bei Verstößen?

    Verstöße gegen die neue Regelung können teuer werden. Tankstellen, die sich nicht an die Vorgaben halten, müssen mit einer Geldbuße von bis zu 100.000 Euro rechnen. Die zuständigen Behörden werden regelmäßige Kontrollen durchführen, um die Einhaltung der neuen Regelung zu gewährleisten.

    Häufig gestellte Fragen

    Dürfen Tankstellen die Preise weiterhin senken, auch mehrmals täglich?

    Ja, Preissenkungen sind von der neuen Regelung nicht betroffen. Tankstellen dürfen die Preise weiterhin senken, auch mehrmals am Tag. Dies soll den Wettbewerb fördern und den Verbrauchern die Möglichkeit geben, von günstigeren Angeboten zu profitieren. (Lesen Sie auch: Spritpreise: Preissprung an Tankstelle: Reicht das Paket…)

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    Symbolbild: Spritpreise Neue Regelung (Bild: Picsum)

    Gilt die neue Regelung auch für Autobahntankstellen?

    Ja, die neue Regelung gilt grundsätzlich für alle Tankstellen, unabhängig von ihrem Standort. Auch Autobahntankstellen müssen sich an die Vorgaben halten und dürfen die Preise nur noch einmal täglich erhöhen.

    Was können Verbraucher tun, wenn sie einen Verstoß gegen die Regelung vermuten?

    Verbraucher, die einen Verstoß gegen die neue Regelung vermuten, können dies den zuständigen Behörden melden. Diese werden den Fall prüfen und gegebenenfalls entsprechende Maßnahmen ergreifen.

    Welche Rolle spielt das Bundeskartellamt bei der Überwachung der Spritpreise?

    Das Bundeskartellamt hat durch die Verschärfung des Kartellrechts mehr Befugnisse erhalten, um gegen überhöhte Preise vorzugehen. Es kann beispielsweise Preisabsprachen zwischen Tankstellen aufdecken und ahnden. (Lesen Sie auch: Spritpreise Kartellrecht: Regierung plant Härtere Strafen)

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  • JD Com Mediamarkt: JD. plant Übernahme von: Rückzug

    JD Com Mediamarkt: JD. plant Übernahme von: Rückzug

    Der geplante Verkauf von MediaMarkt an den chinesischen Konzern JD.com mediamarkt steht vor einer entscheidenden Hürde. Während die Übernahme der MediaMarkt-Mutter Ceconomy in anderen europäischen Ländern bereits genehmigt wurde, gibt es in Österreich Widerstand. Das Wirtschaftsministerium hat Bedenken hinsichtlich der Sicherheit, insbesondere im Bereich des Datenschutzes. Dies könnte dazu führen, dass sich MediaMarkt aus Österreich zurückzieht, sollte keine Einigung erzielt werden.

    Symbolbild zum Thema JD Com Mediamarkt
    Symbolbild: JD Com Mediamarkt (Bild: Picsum)

    Hintergrund der geplanten Übernahme von MediaMarkt durch JD.com

    Im Juli 2025 wurde bekannt, dass JD.com, ein chinesischer E-Commerce-Riese, die Mehrheit an der MediaMarkt-Mutter Ceconomy übernehmen will. Dieser Schritt würde bedeuten, dass eine der größten Elektronikketten Europas in chinesische Hände übergeht. Ceconomy betreibt in Österreich allein 50 MediaMarkt-Filialen. Die Übernahme muss von verschiedenen Kartell- und Investitionskontrollbehörden genehmigt werden. In Italien, Frankreich und Deutschland wurde dem Deal bereits zugestimmt oder eine zeitnahe Erteilung der Genehmigung in Aussicht gestellt. Die Bundeswettbewerbsbehörde in Österreich hat die Übernahme im September letzten Jahres freigegeben. (Lesen Sie auch: Droht Rückzug? Mediamarkt vor dem aus in…)

    Aktuelle Entwicklung: Österreich blockiert die Übernahme

    Das österreichische Wirtschaftsministerium blockiert derzeit die Genehmigung der ausländischen Direktinvestition. Als Hauptgrund werden Sicherheitsbedenken genannt, insbesondere im Bereich des Datenschutzes. Laut Ceconomy verschließt sich die Behörde bislang einer gemeinsamen Lösungsfindung, obwohl JD.com weitreichende Zugeständnisse angeboten habe. Ein Sprecher von JD.com verwies auf Zusagen des Konzerns zu Standorten, Arbeitsplätzen, Datenschutz und Unabhängigkeit des Managements. „Darüber hinaus hat JD.com der für Investitionskontrolle (FDI) zuständigen österreichischen Behörde umfangreiche Maßnahmen angeboten, die über diese Zusagen hinausgehen“, hieß es in einer Stellungnahme. Futurezone berichtet, dass das Ministerium die Genehmigung verweigert.

    Drohender Rückzug aus Österreich

    Sollte das Ministerium seine Haltung nicht ändern, könnte der Deal auch ohne den heimischen Markt durchgezogen werden. Ein Rückzug von jd com mediamarkt aus Österreich steht im Raum, wie die Krone berichtete. Eine Ceconomy-Sprecherin bestätigte gegenüber der „Presse“, dass dies eine Option sei, sollte es nicht zu einer Zustimmung kommen. Was das für die Zukunft von Media Markt in Österreich bedeutet, ist ungewiss. Derzeit betreibt der Elektronikhändler 56 Filialen in Österreich und erwirtschaftete zuletzt einen Umsatz von 1,3 Milliarden Euro. (Lesen Sie auch: Veronique Sanson: Véronique im TV: Einblicke in…)

    Reaktionen und Stimmen zur möglichen Übernahme

    Jan Niclas Brandt, der bald in den Vorstand der Ceconomy-Gruppe wechseln wird, hat sich bereits an das österreichische Wirtschaftsministerium gewandt, um die Bedenken auszuräumen und eine Lösung zu finden. JD.com betont, dass man weiterhin auf den Abschluss der Transaktion hinarbeiten werde und fest an diese Partnerschaft für den europäischen Einzelhandel glaube. Das österreichische Wirtschaftsministerium prüft, ob die geplante Transaktion zu einer Gefährdung der Sicherheit oder öffentlichen Ordnung führen kann. Betroffen seien aber nur Bereiche kritischer Infrastruktur.

    Was bedeutet die Übernahme für MediaMarkt-Kunden?

    Sollte die Übernahme durch jd com mediamarkt zustande kommen, könnten sich für MediaMarkt-Kunden einige Änderungen ergeben. Es wird erwartet, dass JD.com seine Expertise im Bereich des Online-Handels einbringen wird, was zu einer stärkeren Integration von Online- und Offline-Angeboten führen könnte.Kritiker befürchten, dass der Fokus stärker auf Billigware aus China gelegt werden könnte. (Lesen Sie auch: Spuren des Bösen: Comeback des Regisseurs und…)

    Ausblick: Wie geht es weiter mit MediaMarkt und JD.com?

    Die nächsten Wochen und Monate werden entscheidend sein, um zu sehen, ob sich die Meinungsverschiedenheiten zwischen Ceconomy, jd com mediamarkt und dem österreichischen Wirtschaftsministerium ausräumen lassen. Sollte es zu keiner Einigung kommen, ist ein Rückzug von MediaMarkt aus Österreich nicht ausgeschlossen. Es bleibt zu hoffen, dass alle Beteiligten eine Lösung finden, die sowohl den Interessen der Unternehmen als auch den Bedenken der österreichischen Behörden gerecht wird. Die DiePresse.com berichtet, dass der Deal ohne Österreich gemacht werden könnte.

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    Symbolbild: JD Com Mediamarkt (Bild: Picsum)
  • Droht Rückzug? Mediamarkt vor dem aus in Österreich?

    Droht Rückzug? Mediamarkt vor dem aus in Österreich?

    Der Elektronikhändler MediaMarkt steht möglicherweise vor dem Rückzug aus dem österreichischen Markt. Grund dafür sind Verzögerungen und Bedenken des österreichischen Wirtschaftsministeriums bezüglich der geplanten Übernahme der MediaMarkt-Mutter Ceconomy durch den chinesischen Online-Riesen JD.com. Sollte es zu keiner Einigung kommen, ist ein Rückzug aus Österreich eine mögliche Konsequenz, wie eine Sprecherin von Ceconomy gegenüber der „Presse“ bestätigte.

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    Symbolbild: Mediamarkt (Bild: Picsum)

    Hintergrund der geplanten Übernahme von MediaMarkt

    Der chinesische E-Commerce-Konzern JD.com plant eine umfassende Expansion in Europa. Ein zentraler Schritt dabei ist die geplante Übernahme von 85 Prozent der Anteile an Ceconomy, der Muttergesellschaft von MediaMarkt und Saturn. Das Vorhaben hat ein Volumen von mehreren Milliarden Euro und wird in Partnerschaft mit anderen Investoren realisiert. JD.com ist eines der größten Internetunternehmen weltweit und erwirtschaftete zuletzt einen Jahresumsatz von rund 153 Milliarden US-Dollar.

    Aktuelle Entwicklung: Österreich bremst den Verkauf von MediaMarkt

    Während die Übernahme von Ceconomy durch JD.com von den Kartellbehörden in Deutschland, Italien und Frankreich bereits freigegeben wurde, steht die Zustimmung des österreichischen Wirtschaftsministeriums noch aus. Die Bundeswettbewerbsbehörde in Österreich hatte die Übernahme bereits im September des Vorjahres freigegeben. Das Ministerium äußert „Sicherheitsbedenken“, insbesondere im Hinblick auf den Datenschutz, wie die „Krone“ berichtet. Jan Niclas Brandt, ein designiertes Vorstandsmitglied der Ceconomy-Gruppe, hat bereits Gespräche mit dem Ministerium geführt, um die Bedenken auszuräumen. (Lesen Sie auch: Samuel L. Jackson: Die unaufhaltsame Hollywood-Ikone im…)

    Reaktionen und mögliche Konsequenzen für MediaMarkt

    Sollte das österreichische Wirtschaftsministerium seine Zustimmung verweigern, droht ein Rückzug von MediaMarkt aus dem österreichischen Markt. Eine Sprecherin von Ceconomy bestätigte gegenüber der „Presse“, dass dieser Schritt in Erwägung gezogen wird, falls keine Einigung erzielt werden kann. Ein solcher Rückzug hätte erhebliche Auswirkungen, da MediaMarkt in Österreich mit 56 Filialen vertreten ist und zuletzt einen Umsatz von 1,3 Milliarden Euro erwirtschaftete.

    Die „Kleine Zeitung“ berichtet, dass in Österreich der Staat den Verkauf von Unternehmen ins außereuropäische Ausland prüft. Bisher wurde keine investitionskontrollrechtliche Freigabe durch den Staat erteilt, wie JD.com mitteilte.

    Was bedeutet das für MediaMarkt Kunden in Österreich?

    Ein Rückzug von MediaMarkt aus Österreich hätte für die Kunden vor Ort einige Konsequenzen. Zum einen würde ein wichtiger Anbieter von Elektronikprodukten und -dienstleistungen wegfallen. Zum anderen könnten sich die Preise und die Auswahl an Produkten verändern, da der Wettbewerb im Markt geringer würde.com und dem österreichischen Wirtschaftsministerium kommt. (Lesen Sie auch: Aryna Sabalenka im Kreuzfeuer der Kritik nach…)

    Ausblick auf die Zukunft von MediaMarkt in Österreich

    Die Zukunft von MediaMarkt in Österreich hängt maßgeblich von der Entscheidung des Wirtschaftsministeriums ab. Sollte die Übernahme durch JD.com genehmigt werden, könnte MediaMarkt von den Investitionen und der Expertise des chinesischen Online-Riesen profitieren. Andernfalls droht ein Rückzug, der nicht nur für das Unternehmen selbst, sondern auch für die Kunden und den Wettbewerb im österreichischen Elektronikmarkt negative Folgen hätte.

    Die Entscheidung des Ministeriums wird mit Spannung erwartet. Es gilt, die wirtschaftlichen Interessen und die Bedenken hinsichtlich des Datenschutzes und der nationalen Sicherheit abzuwägen. Eine transparente und zügige Entscheidung ist im Sinne aller Beteiligten.

    Details zu MediaMarkt in Österreich

    MediaMarkt betreibt in Österreich derzeit 56 Filialen. Im Geschäftsjahr 2025 erwirtschaftete das Unternehmen einen Umsatz von 1,3 Milliarden Euro. MediaMarkt beschäftigt in Österreich mehrere tausend Mitarbeiter und ist ein wichtiger Arbeitgeber im Einzelhandel. Die folgende Tabelle zeigt einige Eckdaten zu MediaMarkt in Österreich: (Lesen Sie auch: Toni Maier: Steirischer Trompeter erleidet Zusammenbruch)

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    Symbolbild: Mediamarkt (Bild: Picsum)
    Kennzahl Wert
    Anzahl Filialen 56
    Umsatz (2025) 1,3 Milliarden Euro
    Mitarbeiter Mehrere Tausend

    Weitere Informationen und Hintergründe

    Für weitere Informationen zur geplanten Übernahme von Ceconomy durch JD.com und den möglichen Rückzug von MediaMarkt aus Österreich empfehlen wir folgende Quellen:

    Die Entwicklungen rund um MediaMarkt in Österreich bleiben spannend. Es bleibt zu hoffen, dass eine Lösung gefunden wird, die sowohl den wirtschaftlichen Interessen als auch den Bedenken der österreichischen Behörden gerecht wird.

    Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Anleger sollten eigene Recherche betreiben.

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    Symbolbild: Mediamarkt (Bild: Picsum)
  • Wirtschaftsministerin Reiche: E-Mail-Affäre: ließ Konten

    Wirtschaftsministerin Reiche: E-Mail-Affäre: ließ Konten

    Die Durchsuchung von E-Mail-Konten im Bundeswirtschaftsministerium unter Wirtschaftsministerin Reiche sorgt für Aufsehen. Nachdem interne Dokumente an die Öffentlichkeit gelangten, ordnete das Ministerium an, die E-Mail-Konten mehrerer Mitarbeiter zu überprüfen. Dies wirft Fragen nach dem Vertrauensverhältnis und den internen Kontrollmechanismen auf.

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    Symbolbild: Wirtschaftsministerin Reiche (Bild: Picsum)

    Hintergrund der E-Mail-Affäre um Katherina Reiche

    Die Affäre begann mit dem Auftauchen von vertraulichen Gesetzentwürfen in den Medien. Um die Quelle dieser Leaks zu finden, wurde eine interne Untersuchung eingeleitet. Ein Sprecher des Ministeriums wollte sich zu den konkreten Maßnahmen nicht äußern, bestätigte aber, dass interne IT- und Geheimschutzmaßnahmen zum Schutz sensibler Informationen ergriffen wurden. Wie der Spiegel berichtet, soll Wirtschaftsministerin Reiche vorab über die Durchsuchung der E-Mail-Konten informiert worden sein. (Lesen Sie auch: F1 China Sprint Qualifying 2026: Zeitplan, Format…)

    Aktuelle Entwicklung der E-Mail-Affäre

    Die Durchsuchung der E-Mail-Konten erfolgte laut Medienberichten stichprobenartig. Es ist unklar, wie viele Mitarbeiter betroffen waren und welche Kriterien für die Auswahl der Konten herangezogen wurden. Die Maßnahme hat jedoch zu Verunsicherung und Misstrauen innerhalb des Ministeriums geführt. Kritiker bemängeln, dass die Durchsuchung einen unverhältnismäßigen Eingriff in die Privatsphäre der Mitarbeiter darstellt. Andere argumentieren, dass der Schutz von Staatsgeheimnissen und die Aufklärung von Leaks ein legitimes Ziel seien, das solche Maßnahmen rechtfertigen könne.

    Reaktionen auf die Durchsuchung der E-Mail-Konten

    Die Oppositionsparteien im Bundestag haben die Durchsuchung der E-Mail-Konten scharf kritisiert. Sie fordern Aufklärung über die Hintergründe und die rechtliche Grundlage der Maßnahme. Einige Abgeordnete haben eine Anfrage an die Bundesregierung gestellt, um weitere Informationen zu erhalten. Auch innerhalb der Regierungskoalition gibt es unterschiedliche Meinungen über die Angemessenheit der Durchsuchung. Während einige Politiker die Maßnahme als notwendig erachten, warnen andere vor einem Klima des Misstrauens und der Überwachung. (Lesen Sie auch: Whitecaps – Seattle Sounders: überraschen mit Sieg)

    Die Rolle von Katherina Reiche in der Affäre

    Als Wirtschaftsministerin Reiche trägt die politische Verantwortung für die Vorgänge in ihrem Ministerium. Es ist ihre Aufgabe, für Transparenz und Aufklärung zu sorgen. Sie muss sich den Fragen der Opposition und der Öffentlichkeit stellen und die rechtliche Grundlage der Durchsuchung der E-Mail-Konten erläutern. Zudem muss sie Maßnahmen ergreifen, um das Vertrauen der Mitarbeiter in das Ministerium wiederherzustellen. Die Bundesregierung hat sich bisher nicht offiziell zu der Angelegenheit geäußert.

    Was bedeutet die E-Mail-Affäre für die Zukunft?

    Die E-Mail-Affäre um Wirtschaftsministerin Reiche könnte langfristige Auswirkungen auf das Vertrauensverhältnis zwischen Politik und Öffentlichkeit haben. Sie zeigt, wie wichtig der Schutz von Whistleblowern und die Aufklärung von Missständen ist. Gleichzeitig verdeutlicht sie die Notwendigkeit, ein Gleichgewicht zwischen dem Schutz von Staatsgeheimnissen und dem Schutz der Privatsphäre der Bürger zu finden. (Lesen Sie auch: Vanished – Was 2026 in Deutschland verschwindet…)

    Die Aufklärung der E-Mail-Affäre ist von entscheidender Bedeutung, um das Vertrauen in die Integrität der Regierung und ihrer Institutionen zu gewährleisten. Es ist unerlässlich, dass alle Fakten auf den Tisch kommen und die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden. Nur so kann sichergestellt werden, dass solche Vorfälle in Zukunft vermieden werden und das Vertrauen der Öffentlichkeit in die Regierung gestärkt wird. Organisationen wie Netzpolitik.org fordern eine umfassende Untersuchung der Vorfälle.

    Die rechtlichen Aspekte der E-Mail-Überwachung

    Die Durchsuchung von E-Mail-Konten von Mitarbeitern wirft eine Reihe von rechtlichen Fragen auf. Grundsätzlich ist das Brief- und Fernmeldegeheimnis im Grundgesetz geschützt. Eine Überwachung der Kommunikation ist nur unter bestimmten Voraussetzungen und mit richterlicher Anordnung zulässig. Es ist fraglich, ob die Durchsuchung der E-Mail-Konten im Bundeswirtschaftsministerium diesen rechtlichen Anforderungen entsprochen hat. Die Oppositionsparteien fordern daher eine Überprüfung der Rechtmäßigkeit der Maßnahme. (Lesen Sie auch: Einfach Elli ZDF Serie: Rettungssanitäterin mit ADHS…)

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    Symbolbild: Wirtschaftsministerin Reiche (Bild: Picsum)

    Ausblick auf die weitere Entwicklung

    Die E-Mail-Affäre um Wirtschaftsministerin Reiche wird die Politik in den kommenden Wochen und Monaten weiter beschäftigen. Es ist zu erwarten, dass die Oppositionsparteien den Druck auf die Bundesregierung erhöhen und weitere Aufklärung fordern werden. Auch die Medien werden die Entwicklung aufmerksam verfolgen und über neue Erkenntnisse berichten.

    Chronologie der Ereignisse

    Datum Ereignis
    Anfang März 2026 Interne Gesetzentwürfe gelangen an die Öffentlichkeit.
    Mitte März 2026 Durchsuchung der E-Mail-Konten im Bundeswirtschaftsministerium.
    13. März 2026 Medien berichten über die E-Mail-Affäre.
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    Symbolbild: Wirtschaftsministerin Reiche (Bild: Picsum)