FHM.
Home Klatsch Oscars 2026: "In Memoriam" lässt Brigitte…
Klatsch

Oscars 2026: "In Memoriam" lässt Brigitte Bardot und viele weitere Stars

Ariane Nagel Ariane Nagel 16. März 2026 2 Min. Lesezeit 907 Aufrufe 0

Brigitte Bardot, James Van Der Beek, Eric Dane, Malcolm-Jamal Warner: Trotz erweitertem Segment blieben viele prominente Todesfälle bei den Oscars unerwähnt. Das löst Verwunderung aus – und Ärger.

Ein Moment des Innehaltens wird zum Ärgernis: Die Oscar-Verleihung 2026 hat ihr „In Memoriam“-Segment bewusst ausgedehnt, nachdem im vergangenen Jahr ungewöhnlich viele prominente Todesfälle zu beklagen waren. Doch selbst ein verlängerter Programmpunkt schafft es nicht, alle zu erfassen – die dabei entstandene Liste der Übergangenen liest sich eindrucksvoll.

Prominente Namen bleiben außen vor

So wurde unter anderem stars/starportraets/james-van-der-beek-21414486.html?utm_campaign=alle-news&utm_medium=rssfeed“ title=“James Van Der Beek“ class=“taxonomy-entity person“>James Van Der Beek, † 48, durch „Dawson’s Creek“ einem Millionenpublikum bekannt geworden, nicht erwähnt. Dasselbe gilt für „Grey’s Anatomy“-Darsteller Eric Dane, † 53, und Malcolm-Jamal Warner, † 54, der als Bill-Cosby-Sohn Theo eine ganze Generation begeisterte.

Dass die drei in erster Linie für ihre TV-Rollen bekannt sind, mag als Argument der Academy gelten. Doch der Großteil der Übergangenen verfügt über eine relevante Filmografie. Bestes Beispiel: Brigitte Bardot, † 91. Die französische Leinwand-Ikone, die das Kino der Nachkriegszeit wie kaum eine andere prägte, sucht man im „In Memoriam“-Video vergeblich. Auch Robert Carradine, † 71, June Lockhart, † 100, sowie Bud Cort, † 77, der Hauptdarsteller des Kultfilms „Harold and Maude“, wurden während der Gala nicht gewürdigt.

Eine weitere Gruppe von Verstorbenen wurde zwar auf der Website der Academy gelistet, nicht aber in der Fernsehübertragung gezeigt: George Wendt, † 76, das gemütliche Barhocker-Gesicht aus „Cheers“, gehört ebenso dazu wie Julian McMahon, † 56, James Ransone, † 46, Danielle Spencer, †60, und Demond Wilson, † 79. Auch Loretta Swit, † 87, der „MASH“-Star, der jahrelang als Hot Lips Houlihan zum Inventar des amerikanischen Fernsehens gehörte, blieb dem Live-Publikum vorenthalten.

Diesen Stars wurde die traurige Ehre zuteil

Unter den Geehrten im „In Memoriam“-Segment stand unter anderem Robert Redford, † 89, im Mittelpunkt. Er wurde mit einem seltenen musikalischen Moment bedacht: Barbra Streisand, 83, sang einen Ausschnitt aus „So wie wir waren“ (1973) – jenem Film, in dem sie einst an seiner Seite zu sehen war. Rob Reiner, †78, der Regisseur von Klassikern wie „Harry und Sally“ und „Das Beste kommt zum Schluss“, erhielt gleich mehrere persönliche Würdigungen von Kiefer Sutherland, 59, über Meg Ryan, 64, bis hin zu Billy Cristal, 78.

Auch an Diane Keaton, † 79, wurde in einem eigens konzipierten, längeren Abschnitt erinnert, den „Die Familie Stone – Verloben verboten!“-Star Rachel McAdams moderierte. Auch Stars wie Catherine O’Hara, † 71, oder Robert Duvall, † 95, wurden mit liebevollen Worten ihrer Kolleg:innen gewürdigt.

Kein neues Phänomen

Die Debatte um fehlende Namen ist kein neues Phänomen. Schon bei der Verleihung 2025 hatte es Unmut gegeben. „Gossip Girl“-Star Michelle Trachtenberg, † 39, war kurz vor der Zeremonie verstorben – und trotzdem nicht im Segment aufgetaucht. Auch Alain Delon, † 88, Tony Todd, † 69, Chance Perdomo, † 27, „Romeo und Julia“-Darstellerin Olivia Hussey, † 73, und „Supersize Me“-Dokumentarfilmer Morgan Spurlock † 53, blieben damals unerwähnt.

Verwendete Quellen: instagram.com, etonline.com

Quelle: Gala