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  • Kik Filialen Schließungen: So viele Standorte Sind Betroffen

    Kik Filialen Schließungen: So viele Standorte Sind Betroffen

    Kik Filialen Schließungen: Der Textildiscounter Kik wird bis Ende 2026 europaweit etwa 225 Filialen schließen, davon 135 in Deutschland. Grund für die Reduzierung des Filialnetzes ist die mangelnde Rentabilität einiger Standorte. Das Unternehmen plant, die betroffenen Mitarbeiter in anderen Filialen weiterzubeschäftigen.

    Symbolbild zum Thema Kik Filialen Schließungen
    Symbolbild: Kik Filialen Schließungen (Bild: Picsum)

    Zusammenfassung

    • Kik schließt bis 2026 europaweit 225 Filialen.
    • 135 Filialen in Deutschland sind von den Schließungen betroffen.
    • Grund ist die fehlende Rentabilität einiger Standorte.
    • Mitarbeiter sollen in anderen Filialen weiterbeschäftigt werden.

    Kik strafft sein Filialnetz

    Der Textildiscounter Kik, einer der größten Einzelhändler Deutschlands, reduziert sein Filialnetz erheblich. Wie Stern berichtet, sollen bis Ende 2026 europaweit etwa 225 Filialen geschlossen werden. In Deutschland sind 135 Standorte betroffen, wodurch sich die Anzahl der Filialen hierzulande auf rund 2200 reduziert. Europaweit sinkt die Zahl von etwa 4225 auf gut 4000.

    Einige Filialen wurden bereits geschlossen, weitere werden in den kommenden Monaten folgen. Insgesamt sind europaweit 300 Schließungen und 75 Neueröffnungen geplant. (Lesen Sie auch: „Discovery commerce“: Wie erfolgreich ist der TikTok-Shop?)

    Warum kommt es zu den Kik Filialen Schließungen?

    „Wir trimmen unser Portfolio auf Profitabilität“, erklärte Geschäftsführer und Finanzvorstand Christian Kümmel gegenüber der dpa. Man habe in der Vergangenheit zu dicht expandiert, teilweise lägen Filialen weniger als einen Kilometer auseinander. Die erhoffte Kundensteigerung durch die Expansion sei nicht im erwarteten Maße eingetreten. Alle verbleibenden Standorte seien jedoch profitabel.

    Bereits im September 2025 hatte das Unternehmen angekündigt, unrentable Filialen zu schließen, um die Wettbewerbsfähigkeit zu steigern. Laut Kümmel wurden in der Vergangenheit jährlich etwa 100 Filialen geschlossen, die Zahl der Neueröffnungen sei jedoch stets höher gewesen.

    Was passiert mit den Mitarbeitern?

    Eine Liste der zu schließenden Filialen liegt bisher nicht vor. Zahlreiche Beschäftigte seien noch nicht informiert worden, heißt es. Kik betonte jedoch, dass Kündigungen nicht geplant seien. „Wir werden die Mitarbeitenden der betroffenen Filialen in anderen Filialen weiter beschäftigen oder anderweitig eine Lösung finden“, so Kümmel. (Lesen Sie auch: Lufthansa München Ausbau: Zehn Millionen Mehr Passagiere?)

    Kik beschäftigt insgesamt etwa 32.000 Menschen, davon 19.000 in Deutschland.

    ⚠️ Wichtig

    Kik betont, dass trotz der Filialschließungen keine Kündigungen geplant sind. Betroffene Mitarbeiter sollen in anderen Filialen weiterbeschäftigt werden.

    Wie geht es für Kik weiter?

    Trotz der aktuellen Maßnahmen zeigt sich Kümmel optimistisch für die Zukunft des Unternehmens. „Unsere loyale Kundschaft wächst.“ Dennoch spürt das Unternehmen die Kaufzurückhaltung der Verbraucher. Zwar erhalte der Discount insgesamt Zulauf, jedoch würden Kunden den ein oder anderen Einkauf weglassen. (Lesen Sie auch: Mercosur Freihandelsabkommen: Startschuss am 1. Mai?)

    Kümmel kann sich vorstellen, dass das Filialnetz in den kommenden Jahren weiter bereinigt wird. Wie Handelsblatt berichtet, steht der Einzelhandel insgesamt vor großen Herausforderungen.

    Detailansicht: Kik Filialen Schließungen
    Symbolbild: Kik Filialen Schließungen (Bild: Picsum)

    Kik ist nicht der einzige Discounter, der aktuell sein Filialnetz überprüft. Auch andere Unternehmen passen ihre Strategien an die veränderten Marktbedingungen an. Die zunehmende Konkurrenz durch den Onlinehandel und die veränderte Konsumverhalten der Kunden zwingen viele Einzelhändler zu Anpassungen.

    Wie viele Kik Filialen gibt es aktuell in Deutschland?

    Nach den geplanten Schließungen wird Kik in Deutschland noch rund 2200 Filialen betreiben. Aktuell sind es noch etwas mehr, aber die genaue Zahl variiert aufgrund laufender Schließungen und Neueröffnungen. (Lesen Sie auch: Immobilienmarkt Babyboomer: Kommt die Preiswelle Wirklich?)

    Wo finde ich eine Liste der betroffenen Kik Filialen?

    Eine detaillierte Liste der Filialen, die von den Schließungen betroffen sind, wurde von Kik bisher nicht veröffentlicht. Betroffene Mitarbeiter werden intern informiert.

    Welche Gründe nennt Kik für die Filialschließungen?

    Kik begründet die Schließungen mit dem Ziel, das Portfolio auf Profitabilität zu trimmen. In der Vergangenheit sei zu dicht expandiert worden, wodurch einige Filialen nicht die erwartete Rentabilität erreicht hätten.

  • Galeria Filialschließungen: Droht das aus für Standorte?

    Galeria Filialschließungen: Droht das aus für Standorte?

    Drohen weitere Galeria Filialschließungen? Die Warenhauskette Galeria befindet sich aktuell in Verhandlungen mit Vermietern, um Mietkosten zu senken. Sollte keine Einigung erzielt werden, könnten Filialschließungen die Folge sein. Betroffen sind Standorte in mehreren deutschen Städten, darunter Berlin, Köln und München.

    Symbolbild zum Thema Galeria Filialschließungen
    Symbolbild: Galeria Filialschließungen (Bild: Picsum)

    Die wichtigsten Fakten

    • Galeria verhandelt über Mietpreise für acht Filialen.
    • Standorte in Großstädten wie Berlin, Köln und München betroffen.
    • Filialschließungen drohen bei Scheitern der Verhandlungen.
    • Ziel ist ein wirtschaftlich tragfähiges Modell für die Zukunft.

    Welche Filialen sind von den Mietverhandlungen betroffen?

    Die Mietverträge von acht Galeria-Filialen stehen zurzeit zur Neuverhandlung an. Konkret geht es um die Standorte in München (Rotkreuzplatz), Berlin (Kurfürstendamm, Hermannplatz), Köln (Hohe Straße, Breite Straße), Mannheim, Braunschweig und Aschaffenburg. Wie Stern berichtet, laufen die Mietverträge mittelfristig aus.

    Was bedeutet das für die Beschäftigten?

    Sollte es tatsächlich zu Filialschließungen kommen, kündigte die Galeria-Geschäftsführung Verhandlungen über einen Interessenausgleich und einen Sozialplan an. Galeria beschäftigt derzeit rund 12.000 Mitarbeiter in 83 Warenhäusern bundesweit. Die Unsicherheit über die Zukunft der Standorte bedeutet für viele Beschäftigte eine schwierige Situation. (Lesen Sie auch: Sozialstaat Finanzierung: Wer zahlt und Wer Profitiert?)

    📌 Hintergrund

    Anfang 2024 musste Galeria zum dritten Mal innerhalb von vier Jahren Insolvenz anmelden. Im Zuge dessen wurden bereits neun Filialen geschlossen. Seit Sommer 2024 gehört Galeria der US-Investmentgesellschaft NRDC und einer Beteiligungsfirma des Unternehmers Bernd Beetz.

    Warum verhandelt Galeria über niedrigere Mieten?

    Der Warenhausbetreiber begründet diesen Schritt mit der angespannten Lage des innerstädtischen Einzelhandels. Hohe Mietpreise und die Konkurrenz durch den Onlinehandel setzen die stationären Geschäfte unter Druck. Galeria versucht, durch Mietreduktionen ein wirtschaftlich tragfähiges Modell für die Zukunft zu sichern. „Wir kämpfen für den Erhalt unserer Filialen und möchten an den Standorten bleiben“, sagte Philipp Kretzer, Chief Sales Officer von Galeria.

    Wie geht es jetzt weiter?

    Die Verhandlungen mit den Vermietern laufen. Eine Sprecherin von Galeria konnte auf Nachfrage keine konkreten Angaben dazu machen, bis wann mit einer Entscheidung zu rechnen ist. Es bleibt abzuwarten, ob eine Einigung erzielt werden kann, die Filialschließungen vermeidet. (Lesen Sie auch: Biontech Aktie im Sturzflug: Milliardenverlust belastet)

    Welche Rolle spielt der Eigentümerwechsel?

    Die Übernahme von Galeria durch die US-Investmentgesellschaft NRDC und die Beteiligungsfirma von Bernd Beetz im Sommer 2024 sollte eigentlich eine neue Ära für die Warenhauskette einleiten. Ob die neuen Eigentümer bereit sind, weitere finanzielle Mittel in das Unternehmen zu investieren, um die Standorte zu erhalten, ist derzeit unklar. Die Mietverhandlungen sind ein wichtiger Indikator für die zukünftige Strategie von Galeria.

    Der Handelsverband Deutschland (HDE) sieht die Politik in der Pflicht, die Rahmenbedingungen für den Einzelhandel zu verbessern. Die Tagesschau berichtet, dass viele Innenstädte unter Leerständen leiden und der Einzelhandel dringend Unterstützung benötigt.

    Häufig gestellte Fragen

    Wie viele Filialen betreibt Galeria aktuell in Deutschland?

    Galeria betreibt derzeit 83 Warenhäuser in Deutschland. Diese verteilen sich über das gesamte Bundesgebiet und sind vor allem in den Innenstädten großer und mittelgroßer Städte zu finden. (Lesen Sie auch: Biontech Gründer Ausstieg: Was Bedeutet das für…)

    Detailansicht: Galeria Filialschließungen
    Symbolbild: Galeria Filialschließungen (Bild: Picsum)

    Was passiert mit den Mitarbeitern bei einer Filialschließung?

    Im Falle einer Filialschließung verhandelt die Geschäftsführung mit dem Betriebsrat über einen Interessenausgleich und einen Sozialplan. Ziel ist es, die negativen Folgen für die Mitarbeiter so gering wie möglich zu halten.

    Welche Auswirkungen hat der Onlinehandel auf Galeria?

    Der zunehmende Onlinehandel stellt eine große Herausforderung für Galeria und andere stationäre Einzelhändler dar. Viele Kunden bevorzugen es, bequem von zu Hause aus einzukaufen, was zu Umsatzrückgängen in den Warenhäusern führt.

    Gibt es einen Zusammenhang zwischen den Mietverhandlungen und der Insolvenz von Galeria?

    Ja, die Mietverhandlungen stehen im direkten Zusammenhang mit der finanziellen Situation von Galeria. Die hohen Mietkosten belasten das Unternehmen zusätzlich und gefährden die Rentabilität einzelner Standorte. (Lesen Sie auch: E Zigaretten Schwarzmarkt: Boom durch Menthol-Verbot?)

    Illustration zu Galeria Filialschließungen
    Symbolbild: Galeria Filialschließungen (Bild: Picsum)