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  • Kahla Porzellan: Traditionsunternehmen in turbulenten Zeiten (03/2026)

    Kahla Porzellan: Traditionsunternehmen in turbulenten Zeiten (03/2026)

    Kahla Porzellan, ein Name, der seit über 180 Jahren für deutsche Porzellankunst steht, durchlebt im März 2026 erneut turbulente Zeiten. Das Traditionsunternehmen aus Thüringen hat am 4. März 2026 einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt, um seine finanzielle Struktur neu zu ordnen und den Produktionsstandort langfristig zu sichern.

    Kahla Porzellan ist ein deutscher Hersteller von Haushalts- und Hotelporzellan mit Sitz in Kahla, Thüringen. Das Unternehmen, bekannt für sein designorientiertes und nachhaltig produziertes Porzellan „Made in Germany“, hat in seiner langen Geschichte bereits mehrfach bewiesen, dass es Krisen überwinden kann.

    Lesezeit: ca. 12 Minuten

    Das Wichtigste in Kürze

    • Die Porzellanmanufaktur Kahla/Thüringen GmbH hat am 4. März 2026 erneut einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt.
    • Gründe für den Insolvenzantrag sind eine schwache Messe- und Ordersaison, Kaufzurückhaltung in der Gastronomie sowie gestiegene Energiepreise.
    • Der operative Geschäftsbetrieb mit rund 120 Mitarbeitern wird in vollem Umfang fortgesetzt; die Produktion, Auftragsbearbeitung und Auslieferung erfolgen regulär.
    • Kahla Porzellan wurde 1844 gegründet und hat eine wechselvolle Geschichte, darunter eine Insolvenz im Jahr 2020 und die Neugründung 1994.
    • Das Unternehmen ist bekannt für sein „Design mit Mehrwert“, multifunktionale Produkte und wurde mit über 100 internationalen Designpreisen ausgezeichnet.
    • Kahla Porzellan verfolgt eine umfassende Nachhaltigkeitsstrategie namens „KAHLA pro Öko“, die ressourcenschonende Produktion und soziale Verantwortung umfasst.
    • Geschäftsführer Daniel Jeschonowski leitet das Unternehmen seit September 2020 und ist bestrebt, die Porzellanmanufaktur Kahla zukunftsfähig aufzustellen.

    Kahla Porzellan: Eine Geschichte voller Wenden

    Die Geschichte von Kahla Porzellan beginnt im Jahr 1844, als Christian Eckardt die Porzellanfabrik in Kahla, Thüringen, gründete. Schon bald etablierte sich das Unternehmen als bedeutender Porzellanhersteller und war 1914 einer der größten in Deutschland. Die Marke überstand Weltkriege und die Zeit der DDR, in der sie als VEB Feinkeramik zum Zentrum der Porzellanindustrie avancierte und in über 30 Länder exportierte.

    Nach der Wiedervereinigung folgten jedoch schwierige Jahre, die 1993 in einem Konkurs mündeten. Ein entscheidender Wendepunkt war die Neugründung der KAHLA/Thüringen Porzellan GmbH im Jahr 1994 durch Günther Raithel. Mit einer klaren Vision, Kahla Porzellan als innovativen und designorientierten Hersteller zu etablieren, begann eine neue Ära. Das Unternehmen entwickelte sich unter der Führung der Familie Raithel zu einem der führenden Porzellanunternehmen Europas. Seit September 2020 leitet Daniel Jeschonowski als Geschäftsführender Gesellschafter die Porzellanmanufaktur Kahla.

    Design mit Mehrwert: Die Philosophie von Kahla Porzellan

    Das Credo von Kahla Porzellan lautet „Design mit Mehrwert“. Dies bedeutet, dass die Produkte nicht nur ästhetisch ansprechend, sondern auch multifunktional und alltagstauglich sind. Designer wie Barbara Schmidt haben die Formensprache von Kahla maßgeblich geprägt und dafür gesorgt, dass das Unternehmen seit 1994 mehr als 100 internationale Designpreise erhalten hat.

    Innovationen wie die samtweiche Oberfläche „touch!“ oder die „Magic Grip“-Technologie, die die Funktionalität des Porzellans erhöht, zeugen von der ständigen Weiterentwicklung. Diese Designphilosophie hat Kahla Porzellan zu einem Kultporzellan für die Sinne gemacht, das starre Tischetikette aufbricht und sich den modernen Lebensumständen anpasst.

    Nachhaltigkeit als Markenkern: Kahla pro Öko

    Nachhaltigkeit ist ein zentraler Pfeiler der Unternehmensstrategie von Kahla Porzellan, verankert in der „KAHLA pro Öko“-Strategie. Das Unternehmen bekennt sich zu einer ressourcenschonenden Produktion „Made in Germany“ und hat seit der Wiedervereinigung rund 30 Millionen Euro in innovative Produktionstechnologien zum Schutz der Umwelt investiert. Dies umfasst die Nutzung eigener Brunnen zur Einsparung von Millionen Litern Trinkwasser durch Brauchwasseraufbereitung und eine firmeneigene Photovoltaikanlage, die ökologischen Strom für die Produktion liefert.

    Alle Fertigungsschritte erfolgen am Standort Kahla, was unnötige Transporte und Emissionen vermeidet. Darüber hinaus verpflichtet sich Kahla Porzellan zu sozialen Arbeitsbedingungen, integriert Menschen mit Behinderungen und fördert die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Im Mai 2023 wurde Kahla zum vierten Mal Mitglied des Nachhaltigkeitsabkommens Thüringen (NAT) und erhielt das Prüfsiegel „Gesicherte Nachhaltigkeit 2023“. Diese konsequente Ausrichtung macht Kahla zu einem Vorreiter in Sachen Umweltbewusstsein und sozialer Verantwortung in der Branche. Wer sich im Job für mehr Nachhaltigkeit einsetzt, könnte sich hier inspiriert fühlen. Wenn Sie wissen möchten, wie Sie auch in herausfordernden Situationen professionell agieren, lesen Sie unseren Artikel: Chef Schreit an: So Reagieren Sie Richtig im Job!

    Produktvielfalt und Innovationen bei Kahla Porzellan

    Das Sortiment von Kahla Porzellan umfasst ein breites Spektrum an Produkten für den Haushaltsbereich, die Hotellerie und Gastronomie sowie Werbeporzellan für Firmenkunden. Bekannte Kollektionen wie „Five Senses“, „Update“, „Cumulus“ und „O – The new white“ stehen für die innovative Designsprache des Unternehmens.

    Die „Update“-Serie beispielsweise zeichnet sich durch multifunktionale Artikel aus, bei denen ein Teller gleichzeitig als Deckel oder Untersetzer dienen kann, was die Nachhaltigkeit durch Reduzierung der notwendigen Ausstattung fördert. Auch farbenfrohe Serien wie „HEY DAY“ zeigen die Vielfalt und den modernen Stil von Kahla Porzellan. Die kontinuierliche Produktentwicklung, oft in Zusammenarbeit mit externen Designern, ist eine entscheidende Motivation für Kahla.

    Die aktuelle Situation (März 2026): Insolvenz und Neustart

    Am 4. März 2026 sah sich die Porzellanmanufaktur Kahla/Thüringen GmbH gezwungen, erneut einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens beim Amtsgericht Gera zu stellen. Dieser Schritt soll dazu dienen, die finanzielle Struktur des Unternehmens neu zu ordnen und den Produktionsstandort in Kahla langfristig zu sichern.

    Als Gründe für die wirtschaftlichen Schwierigkeiten nennt das Unternehmen eine schwächer als erwartete Messe- und Ordersaison, eine spürbare Kaufzurückhaltung im Gastronomiebereich sowie die anhaltende Schwächephase der deutschen Wirtschaft und erneut stark gestiegene Energiepreise. Trotz dieser Herausforderungen läuft der operative Geschäftsbetrieb in vollem Umfang weiter. Die rund 120 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind zunächst durch Insolvenzgeld abgesichert, und die Produktion, Auftragsbearbeitung sowie Auslieferung erfolgen regulär.

    Geschäftsführer Daniel Jeschonowski betonte, dass das Kahla-Team in den vergangenen fünf Jahren viel geleistet und ein hervorragendes Markenerlebnis geschaffen habe. Das Unternehmen sei auf dem richtigen Weg, müsse aber zukünftig mehr Wachstum erreichen. Der vorläufige Insolvenzverwalter Thomas Jacobs von Brinkmann & Partner ist bereits vor Ort und arbeitet an der Entwicklung eines Zukunftsplans.

    Kahla Porzellan im Online-Handel und Vertrieb

    In den letzten Jahren hat Kahla Porzellan auch den Ausbau seines Onlinegeschäfts vorangetrieben, was zu einer deutlichen Stärkung der Vertriebsbasis beigetragen hat. Kunden aus über 60 Ländern schätzen die Produkte von Kahla, die sowohl über den eigenen Online-Shop als auch über diverse Handelspartner vertrieben werden. Dies zeigt die Anpassungsfähigkeit des Unternehmens an moderne Marktbedingungen und die Bedeutung digitaler Vertriebswege, gerade in wirtschaftlich unsicheren Zeiten. Die Digitalisierung spielt für Unternehmen eine immer größere Rolle, wie auch der Vorstoß von Lidl mit seiner Cloud-Sparte zeigt: Schwarz Digits Cloud: LIDL will AWS Konkurrenz Machen.

    Video: Kahla Porzellan – Einblick in die Produktion

    (Beispielvideo zur Veranschaulichung der Porzellanproduktion, tatsächliches Video kann variieren.)

    Häufig gestellte Fragen (FAQ) zu Kahla Porzellan

    Wann wurde Kahla Porzellan gegründet?
    Kahla Porzellan wurde im Jahr 1844 von Christian Eckardt in Kahla, Thüringen, gegründet.
    Warum hat Kahla Porzellan erneut Insolvenz beantragt?
    Die Porzellanmanufaktur Kahla hat am 4. März 2026 Insolvenz beantragt, primär aufgrund einer schwachen Messe- und Ordersaison, Kaufzurückhaltung in der Gastronomie und gestiegener Energiepreise.
    Wird die Produktion bei Kahla Porzellan fortgesetzt?
    Ja, der operative Geschäftsbetrieb wird in vollem Umfang fortgesetzt. Produktion, Auftragsbearbeitung und Auslieferung erfolgen regulär, und neue Aufträge werden weiterhin angenommen.
    Was bedeutet „KAHLA pro Öko“?
    „KAHLA pro Öko“ ist die Nachhaltigkeitsstrategie des Unternehmens, die eine ressourcenschonende Produktion, soziale Arbeitsbedingungen, die Nutzung erneuerbarer Energien und lokale Fertigung umfasst.
    Welche Auszeichnungen hat Kahla Porzellan erhalten?
    Kahla Porzellan wurde seit seiner Neugründung 1994 mit über 100 internationalen Designpreisen für seine innovativen Produktideen ausgezeichnet.
    Wo wird Kahla Porzellan hergestellt?
    Alle Fertigungsschritte des Porzellans erfolgen ausschließlich am Standort Kahla in Thüringen, Deutschland. Dies gewährleistet die hohe Qualität und die Einhaltung deutscher Standards.

    Fazit: Kahla Porzellan – Zwischen Tradition und Zukunft

    Die aktuelle Situation zeigt, dass selbst etablierte Traditionsunternehmen wie Kahla Porzellan in einem herausfordernden wirtschaftlichen Umfeld bestehen müssen. Die erneute Insolvenzanmeldung im März 2026 ist ein deutliches Zeichen für die Schwierigkeiten, denen sich energieintensive Branchen und der Handel in Deutschland gegenübersehen. Trotz dieser Widrigkeiten bleibt Kahla Porzellan ein Synonym für hochwertige deutsche Porzellankunst, innovatives Design und ein starkes Engagement für Nachhaltigkeit. Die Bemühungen, die finanzielle Struktur neu zu ordnen und den Standort zu sichern, zeugen von der Entschlossenheit, die lange Tradition fortzuführen und Kahla Porzellan in eine stabile Zukunft zu führen. Kunden und Partner können weiterhin auf die Qualität und den Service der Manufaktur vertrauen.

    Über den Autor

    Max Mustermann ist ein erfahrener Online-Redakteur und SEO-Experte bei FHM-Online.de. Mit einem scharfen Blick für aktuelle Trends und einer Leidenschaft für fundierte Recherche beleuchtet er komplexe Themen aus Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur. Seine Expertise in der Suchmaschinenoptimierung stellt sicher, dass relevante Informationen ein breites Publikum erreichen. Max Mustermann legt größten Wert auf journalistische Sorgfalt und die Verifizierung aller Fakten.

  • KMS Bau GMBH Insolvenzverfahren: Steirisches Bauunternehmen

    KMS Bau GMBH Insolvenzverfahren: Steirisches Bauunternehmen

    Das kms bau gmbh insolvenzverfahren hat ein weiteres steirisches Bauunternehmen in die Krise gestürzt. Die KMS Bau GmbH aus Bruck an der Lafnitz musste Insolvenz anmelden. Das erst im April 2024 gegründete Unternehmen hat am Landesgericht Graz ein Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung eröffnet. Die finanziellen Schwierigkeiten betreffen rund 50 Gläubiger.

    Symbolbild zum Thema KMS Bau GMBH Insolvenzverfahren
    Symbolbild: KMS Bau GMBH Insolvenzverfahren (Bild: Picsum)

    Hintergrund der KMS Bau GmbH Insolvenz

    Die KMS Bau GmbH ist ein vergleichsweise junges Unternehmen, das sich auf spezialisierte Bauwerksarbeiten konzentriert hat. Zu den Tätigkeitsfeldern gehörten Mauertrockenlegungen, Kernbohrungen und Diamantschneidearbeiten. Trotz des Fokus auf diese Spezialgebiete konnte das Unternehmen offenbar nicht ausreichend wirtschaftlichen Erfolg erzielen, um die Verbindlichkeiten zu decken. Die KSV1870, ein Gläubigerschutzverband, gab bekannt, dass rund 50 Gläubiger von der Insolvenz betroffen sind.

    Aktuelle Entwicklung im Insolvenzverfahren der KMS Bau GmbH

    Am 5. März 2026 wurde das Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung am Landesgericht Graz eröffnet, wie weekend.at berichtet. Zum Insolvenzverwalter wurde Mag. Bertram Schneeberger bestellt. Die finanzielle Schieflage des Unternehmens wird durch die Gegenüberstellung von Aktiva und Passiva deutlich: Den Aktiva von rund 950.000 Euro stehen Verbindlichkeiten in Höhe von etwa 2,7 Millionen Euro gegenüber. (Lesen Sie auch: Baden Württemberg: -: Spätentschlossene Wähler)

    Die Kleine Zeitung meldete ebenfalls am 5. März 2026, dass auch die Markus Kern & Co Erdbau und Transport GmbH in Oberschwarza, Gemeinde Straß in Steiermark, ein Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung am Landesgericht für Zivilrechtssachen in Graz beantragt hat. Dies zeigt, dass die Baubranche in der Steiermark derzeit unter Druck steht.

    Weitere Insolvenz in der Steiermark: Markus Kern & Co Erdbau und Transport GmbH

    Neben der KMS Bau GmbH hat auch die Markus Kern & Co Erdbau und Transport GmbH Insolvenz angemeldet. Dieses Unternehmen ist im Erdbau- und Transportbereich tätig und hat seinen Sitz in Oberschwarza, Gemeinde Straß in der Steiermark. Von dieser Insolvenz sind 31 Dienstnehmer und 123 Gläubiger betroffen. Das Unternehmen verbucht Schulden in Höhe von 3,3 Millionen Euro.

    Was bedeutet die Insolvenz für die Gläubiger der KMS Bau GmbH?

    Für die Gläubiger der kms bau gmbh insolvenzverfahren bedeutet die Eröffnung des Sanierungsverfahrens, dass sie ihre Forderungen beim Insolvenzverwalter anmelden müssen. Im Rahmen des Verfahrens wird geprüft, inwieweit die Forderungen berechtigt sind und in welcher Höhe sie befriedigt werden können. Da die Passiva die Aktiva deutlich übersteigen, ist davon auszugehen, dass die Gläubiger nur einen Teil ihrer Forderungen erhalten werden. (Lesen Sie auch: Jeremy Scott: Der Pop-Kultur-Designer, der die Mode…)

    Ausblick auf die Zukunft der KMS Bau GmbH

    Ob die KMS Bau GmbH im Rahmen des Sanierungsverfahrens eine Fortführung des Unternehmens erreichen kann, ist derzeit noch ungewiss. Dies hängt maßgeblich davon ab, ob ein Sanierungsplan erstellt werden kann, der von den Gläubigern angenommen wird. Ein solcher Plan könnte beispielsweise vorsehen, dass die Gläubiger auf einen Teil ihrer Forderungen verzichten oder dass das Unternehmen restrukturiert wird. Sollte kein Sanierungsplan zustande kommen, droht der KMS Bau GmbH die Liquidation.

    Die Bauwirtschaft in der Steiermark unter Druck

    Die Insolvenz der KMS Bau GmbH und der Markus Kern & Co Erdbau und Transport GmbH sind Indikatoren für die schwierige Situation, in der sich die Bauwirtschaft in der Steiermark befindet. Verschiedene Faktoren, wie steigende Materialkosten, Fachkräftemangel und ein zunehmender Wettbewerbsdruck, belasten die Unternehmen der Branche.

    Ursachen für die Insolvenz der KMS Bau GmbH

    Die genauen Ursachen für die kms bau gmbh insolvenzverfahren sind derzeit noch nicht vollständig bekannt. Es ist jedoch davon auszugehen, dass eine Kombination aus verschiedenen Faktoren zu der finanziellen Schieflage geführt hat. Dazu gehören möglicherweise: (Lesen Sie auch: FC Basel: Shaqiri zurück in Startelf gegen…)

    • Fehlkalkulationen bei Projekten
    • Verzögerungen bei Bauvorhaben
    • Hohe Materialkosten
    • Zahlungsausfälle von Kunden
    • Schwierigkeiten bei der Akquise neuer Aufträge

    Auswirkungen auf die Baubranche

    Die Insolvenz der KMS Bau GmbH ist ein Warnsignal für die gesamte Baubranche. Sie zeigt, dass auch junge und spezialisierte Unternehmen nicht vor wirtschaftlichen Schwierigkeiten gefeit sind. Die Branche steht vor großen Herausforderungen, die nur durch eine Anpassung an die veränderten Rahmenbedingungen bewältigt werden können. Dazu gehören beispielsweise eine effizientere Projektplanung, eine bessere Kostenkontrolle und eine stärkere Fokussierung auf die Kundenbedürfnisse.

    Detailansicht: KMS Bau GMBH Insolvenzverfahren
    Symbolbild: KMS Bau GMBH Insolvenzverfahren (Bild: Picsum)

    Wie geht es für die Mitarbeiter der KMS Bau GmbH weiter?

    Die Insolvenz der KMS Bau GmbH hat auch Auswirkungen auf die Mitarbeiter des Unternehmens. Sie müssen sich nun nach neuen Arbeitsplätzen umsehen. Das Arbeitsmarktservice (AMS) bietet den betroffenen Mitarbeitern Unterstützung bei der Jobsuche und bei der Qualifizierung für neue Tätigkeiten. Es ist zu hoffen, dass die Mitarbeiter der KMS Bau GmbH schnell neue Perspektiven finden werden.

    Die Rolle des Insolvenzverwalters

    Der Insolvenzverwalter, Mag. Bertram Schneeberger, hat die Aufgabe, die Vermögenswerte der KMS Bau GmbH zu sichern und zu verwalten. Er muss prüfen, welche Möglichkeiten es gibt, das Unternehmen zu sanieren oder zu liquidieren. Dabei ist er verpflichtet, die Interessen der Gläubiger zu berücksichtigen. Der Insolvenzverwalter wird in den kommenden Wochen und Monaten Gespräche mit den Gläubigern führen, um eine Lösung für die schwierige Situation zu finden. Informationen zum Insolvenzrecht in Österreich finden sich auf der Jusline-Webseite. (Lesen Sie auch: Schweizer Super League: FC Zürich strauchelt: Wieder…)

    Häufig gestellte Fragen zu kms bau gmbh insolvenzverfahren

    Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Anleger sollten eigene Recherche betreiben.

    Illustration zu KMS Bau GMBH Insolvenzverfahren
    Symbolbild: KMS Bau GMBH Insolvenzverfahren (Bild: Picsum)
  • Eterna Insolvent: Hemdenhersteller stellt Betrieb Endgültig

    Eterna Insolvent: Hemdenhersteller stellt Betrieb Endgültig

    Was bedeutet die Insolvenz von Eterna für den deutschen Einzelhandel? Der Hemden- und Blusenhersteller Eterna, bekannt für seine Produkte in zahlreichen deutschen Kleiderschränken, stellt nach 163 Jahren den Betrieb ein. Das Unternehmen mit Sitz in Passau konnte trotz Insolvenzverfahren keinen Käufer finden und wird im Sommer geschlossen. Eterna Insolvent steht dabei im Mittelpunkt.

    Symbolbild zum Thema Eterna Insolvent
    Symbolbild: Eterna Insolvent (Bild: Picsum)

    Das ist passiert

    • Eterna stellt Betrieb in Passau im Sommer ein.
    • Insolvenzverfahren scheiterte trotz Investoreninteresse.
    • 400 Mitarbeiter am Hauptsitz in Passau betroffen.
    • Markenname „Eterna“ wird separat verkauft.

    Traditionsunternehmen stellt Betrieb ein

    Das 1863 gegründete Unternehmen Eterna, bekannt für seine Hemden und Blusen, beendet seine Produktion in Passau. Wie Stern berichtet, konnte in den vergangenen Monaten kein Käufer gefunden werden, der das Unternehmen in Gänze übernehmen wollte. Die Geschäftsführung bestätigte die Schließung, die bis Sommer 2026 erfolgen soll, ohne ein genaues Datum zu nennen. (Lesen Sie auch: Kündigung Wegen Krankheit: Was ist Wirklich erlaubt?)

    Was bedeutet das Scheitern des Verkaufsprozesses?

    Der Verkaufsprozess, der im Zuge des Insolvenzverfahrens eingeleitet wurde, konnte nicht erfolgreich abgeschlossen werden. Trotz anfänglichem Interesse von über 20 potenziellen Investoren zogen sich diese im Laufe der Verhandlungen zurück. Dies führte dazu, dass eine Weiterführung des Geschäftsbetriebes in Passau ausgeschlossen ist, wie die Geschäftsführung mitteilte.

    Wie geht es mit der Marke Eterna weiter?

    Obwohl der Betrieb in Passau eingestellt wird, könnte die Marke Eterna weiterbestehen. Der Markenname wird separat verkauft, was bedeutet, dass ein anderes Unternehmen die Marke übernehmen und unter dem Namen Eterna weiterhin Hemden und Blusen produzieren könnte. Es ist jedoch unklar, ob diese Produkte noch in Deutschland hergestellt werden. (Lesen Sie auch: Arbeitszeitbetrug Homeoffice: Geständnis eines Betrügers)

    📌 Hintergrund

    Eterna zählt zu den wenigen verbliebenen Traditionsunternehmen der deutschen Bekleidungsindustrie. Bereits 2021 hatte das Unternehmen ein Sanierungsverfahren durchlaufen, um seine finanzielle Situation zu verbessern.

    Welche Rolle spielte der Gläubigerausschuss?

    Der Gläubigerausschuss hat der geplanten Schließung des Betriebs in Passau zugestimmt. Dies ist ein notwendiger Schritt im Insolvenzverfahren, um die Interessen der Gläubiger zu wahren. Der Ausschuss überwacht den Verkauf der Vermögenswerte des Unternehmens, einschließlich des Markennamens, um die bestmögliche Rückzahlung an die Gläubiger zu gewährleisten. Weitere Informationen zum Insolvenzrecht finden sich auf der Seite des Bundesministeriums der Justiz. (Lesen Sie auch: USA Börse Dominanz: Darum bleibt Amerika Vorn)

    Ausblick auf die Zukunft der deutschen Bekleidungsindustrie

    Die Schließung von Eterna verdeutlicht die Herausforderungen, mit denen die deutsche Bekleidungsindustrie konfrontiert ist. Der Wettbewerb durch ausländische Hersteller und die sich ändernden Konsumgewohnheiten der Kunden setzen die Unternehmen unter Druck. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Branche in den kommenden Jahren entwickeln wird.

    Detailansicht: Eterna Insolvent
    Symbolbild: Eterna Insolvent (Bild: Picsum)

    Häufig gestellte Fragen

    Wie viele Mitarbeiter sind von der Schließung von Eterna betroffen?

    Am Hauptsitz in Passau sind gut 400 Mitarbeiter von der Schließung des Hemden- und Blusenherstellers Eterna betroffen. Für diese Mitarbeiter wird nun nach neuen Beschäftigungsmöglichkeiten gesucht. (Lesen Sie auch: Wärmepumpe Erfahrungen: 20 Jahre und Was Hausbesitzer…)