„Suits“-Star Adams hat öffentlich enthüllt, er sei bei Meghans Marmeladen-Präsenten leer ausgegangen. Jetzt reagierte sie persönlich.
Patrick J. Adams, 44, hat bei seinem früheren Serien-Partner keinen Stein im Brett – zumindest nicht, was Marmelade betrifft. Der kanadische Schauspieler, der in der Erfolgsserie „Suits“ jahrelang an der Seite der heuteigen Herzogin Meghan, 44, vor der Kamera stand, plauderte im Podcast „Not Skinny But Not Fat“ aus, dass er bislang kein Glas der Marmelade aus Meghans Lifestyle-Linie erhalten hatte. Der Duchess of Sussex blieb das nicht verborgen – sie meldete sich mit einem seltenen persönlichen Kommentar auf Instagram zu Wort.
„Marmelade ist auf dem Weg zu dir Patrick J. Adams & Troian Bellisario. Eine Umarmung an die süßen Kleinen. Grüß deine Mama herzlich von mir“, schrieb Meghan am 2. April unter ein Instagram-Video des Podcasts – und taggte nicht nur ihren ehemaligen Serienkollegen, sondern auch dessen Frau, die Schauspielerin Troian Bellisario, 40. Mit den „süßen Kleinen“ sind laut „People“-Magazin die drei gemeinsamen Töchter des Paares – Aurora, 7, Elliot, 4, und die zwei Monate alte Imogen gemeint.
Adams staunte: „Du hast Marmelade bekommen?“
Der Anlass für den Austausch war eine Episode des Podcasts von Moderatorin Amanda Hirsch, die am 31. März ausgestrahlt wurde. Hirsch hatte Adams erzählt, dass sie seinerzeit – im Frühjahr 2025 – ein Glas Marmelade von Meghan erhalten hatte, handgeschrieben adressiert, mit Meghans charakteristischer Kalligrafie, die Adams laut dem „US-Magazin“ als „tadellose Handschrift“ lobte. Adams selbst war damals offenbar übergangen worden. „Du hast Marmelade bekommen? Ich habe keine Marmelade bekommen“, so Adams im Gespräch. Scherzhaft fügte er hinzu, man sollte das Glas doch endlich aufmachen – und Hirsch stimmte zu, sie hätte es eigentlich mitbringen sollen.
Marmelade ist seit dem Start von Meghans Lifestyle-Linie ein echtes Markenzeichen. Zunächst unter dem Namen American Riviera Orchard gestartet und im Februar 2025 in As ever umbenannt, schickte die Duchess im Frühjahr 2024 erste Gläser an einen ausgewählten Kreis von Freundinnen und Bekannten – darunter Kris Jenner, Chrissy Teigen, Mindy Kaling sowie ihre frühere „Suits“-Kollegin Abigail Spencer. Einige Wochen nach dem Start ihrer Netflix-Sendung „With Love, Meghan“ wurden die ersten Produkte der Marke dann regulär käuflich – Fruchtaufstriche in den Sorten Himbeere, Orangenmarmelade und Erdbeere, außerdem Blütenstreusel, Backmischungen und Tees. Inzwischen umfasst das Sortiment auch Honig, Wein und Kerzen.
Vom Set in die Unternehmerinnenwelt
Meghan Markle und Patrick J. Adams spielten von 2011 bis 2018 gemeinsam in „Suits“ – sie als Anwaltsgehilfin Rachel Zane, er als Anwaltspraktikant Mike Ross, die im Serienuniversum ein Paar wurden. Als Meghan im November 2017 ihre Verlobung mit Prinz Harry, 41, bekanntgab, zog sie sich von der Serie zurück.
Dass die Serie überhaupt noch einmal so breite Aufmerksamkeit erfahren würde, war lange nicht absehbar. Als „Suits“ im Sommer 2023 erstmals auf Netflix verfügbar wurde, erlebte die Show eine regelrechte Renaissance – ein Phänomen, das Meghan bei einem Auftritt bei Varietys Power of Women-Event im November 2023 schlicht kommentierte: „Gute Sendungen halten ewig.“
Gute Nachrichten für alle Liebhaber von süßen Brotaufstrichen: Ab Mitte Juni 2026 dürfen Fruchtaufstriche endlich wieder offiziell als Marmelade bezeichnet werden. Was viele ohnehin schon immer gesagt haben, wird nun auch auf den Etiketten der Supermarktregale Realität.
Symbolbild: Fruchtaufstrich (Bild: Picsum)
Hintergrund: Das Ende der Konfitüren-Verordnung
Bisher war die Bezeichnung „Marmelade“ in Deutschland und der EU rechtlich eng definiert. Laut der sogenannten Konfitüren-Verordnung durften nur Aufstriche aus Zitrusfrüchten als Marmelade verkauft werden. Alle anderen Produkte, wie Erdbeer-, Himbeer- oder Aprikosenaufstrich, mussten als „Konfitüre“, „Fruchtaufstrich“ oder „fruchtiger Aufstrich“ deklariert werden. Diese Regelung geht auf eine EU-Richtlinie zurück, die nun geändert wurde. Wie der Tagesspiegel berichtet, soll damit ein „jahrzehntelanges Sprach-Wirrwarr“ beendet werden.
Die neue EU-Richtlinie und ihre Umsetzung
Die Europäische Union hat die sogenannte „Frühstücksrichtlinie“ bereits vor zwei Jahren geändert. Nun wird diese Änderung auch in deutsches Recht umgesetzt. Das Bundeszentrum für Ernährung (BZfE) weist darauf hin, dass ab Sommer 2026 alle Fruchtaufstriche als „Marmelade“ bezeichnet werden dürfen. Für Konfitüren aus Zitrusfrüchten wird die Bezeichnung „Zitrusmarmelade“ eingeführt. (Lesen Sie auch: Michael Patrick Kelly: Aktuelle News, Tour 2026…)
Diese Anpassung folgt dem Wunsch vieler Verbraucher, die ohnehin keinen Unterschied zwischen Marmelade und Konfitüre gemacht haben. Im allgemeinen Sprachgebrauch hat sich der Begriff „Marmelade“ für alle Arten von Fruchtaufstrichen etabliert. Die neue Regelung trägt dieser Entwicklung Rechnung und vereinfacht die Kennzeichnung der Produkte.
Auswirkungen auf den Handel und die Verbraucher
Für die Hersteller von Fruchtaufstrichen bedeutet die neue Verordnung eine Anpassung der Etiketten. Sie dürfen ihre Produkte nun einheitlich als „Marmelade“ bezeichnen, was die Vermarktung vereinfachen dürfte. Auch für die Verbraucher bringt die Änderung Vorteile: Sie finden im Supermarktregal nun klarer gekennzeichnete Produkte und können sich an der gewohnten Bezeichnung orientieren.
Wie Merkur berichtet, dürfen sich Liebhaber der Erdbeermarmelade besonders freuen, denn ihr Lieblingsprodukt darf ab Juni endlich so heißen, wie sie es ohnehin schon immer genannt haben. (Lesen Sie auch: Paris-Sg – Toulouse: Paris SG gegen: Beraldo…)
Qualitätsunterschiede und Fruchtanteil
Unabhängig von der Bezeichnung „Marmelade“ oder „Konfitüre“ gibt es weiterhin Qualitätsunterschiede bei den verschiedenen Produkten. Ein wichtiger Faktor ist der Fruchtanteil. Hochwertige Marmeladen enthalten einen höheren Anteil an Früchten und weniger Zucker. Es lohnt sich daher, beim Kauf auf die Zutatenliste zu achten. Die Verbraucherzentrale bietet hierzu ausführliche Informationen und Beratung.
Fruchtaufstrich: Was bedeutet das für die Zukunft?
Die Abschaffung der Konfitüren-Verordnung ist ein Schritt hin zu mehr Klarheit und Verbraucherfreundlichkeit. Sie zeigt, dass sich die Gesetzgebung an den Bedürfnissen und Gewohnheiten der Menschen orientiert. Auch wenn sich der Name ändert, bleibt der Geschmack und die Vielfalt der Fruchtaufstriche erhalten. Ob Erdbeermarmelade, Himbeerkonfitüre oder Aprikosenfruchtaufstrich – für jeden Geschmack ist etwas dabei.
Die neue Regelung könnte auch Auswirkungen auf die Produktentwicklung haben. Hersteller könnten sich verstärkt auf hochwertige Marmeladen mit einem hohen Fruchtanteil konzentrieren, um den steigenden Qualitätsansprüchen der Verbraucher gerecht zu werden. (Lesen Sie auch: Ostsee Buckelwale: Buckelwal in der: Dramatischer Kampf)
Symbolbild: Fruchtaufstrich (Bild: Picsum)
Die Geschichte der Marmelade
Die Geschichte der Marmelade reicht weit zurück. Bereits in der Antike wurden Früchte durch Einkochen haltbar gemacht. Im Mittelalter entstanden in Klöstern und Apotheken erste Rezepte für Konfitüren und Gelees. Die industrielle Herstellung von Marmelade begann im 19. Jahrhundert. Seitdem hat sich die Vielfalt der Sorten und Geschmacksrichtungen stetig erweitert. Heute ist Marmelade ein fester Bestandteil des Frühstückstisches in vielen Ländern der Welt.
Regionale Unterschiede und Spezialitäten
Neben den klassischen Sorten wie Erdbeere, Himbeere oder Aprikose gibt es auch viele regionale Spezialitäten und ungewöhnliche Kreationen. In einigen Regionen sind beispielsweise Marmeladen aus Wildfrüchten wie Hagebutten oder Schlehen sehr beliebt. Auch Marmeladen mit Gewürzen wie Zimt oder Chili erfreuen sich zunehmender Beliebtheit. Die Vielfalt der Fruchtaufstriche kennt keine Grenzen.
Weitere Entwicklungen im Bereich der Lebensmittelkennzeichnung
Die Änderung der Konfitüren-Verordnung ist Teil eines umfassenderen Trends hin zu einer transparenteren und verständlicheren Lebensmittelkennzeichnung. Auch andere Bereiche der Lebensmittelindustrie sind von neuen Regelungen und Kennzeichnungspflichten betroffen. Ziel ist es, den Verbrauchern mehr Informationen über die Herkunft, Zusammensetzung und Qualität der Produkte zu geben. Dies soll ihnen eine bewusste Kaufentscheidung ermöglichen. (Lesen Sie auch: Pete Hegseth unter Beschuss: Umstrittene)
Häufig gestellte Fragen zu Fruchtaufstrich
Häufig gestellte Fragen zu fruchtaufstrich
Ab wann dürfen Fruchtaufstriche offiziell als Marmelade verkauft werden?
Ab Mitte Juni 2026 dürfen Fruchtaufstriche aller Art in Deutschland wieder als Marmelade verkauft werden. Dies ist das Ergebnis der Umsetzung einer neuen EU-Richtlinie in nationales Recht. Bisher war die Bezeichnung „Marmelade“ nur Konfitüren aus Zitrusfrüchten vorbehalten.
Was ändert sich für Verbraucher durch die neue Regelung?
Für Verbraucher ändert sich in erster Linie die Bezeichnung der Produkte im Supermarktregal. Sie finden nun klarer gekennzeichnete Produkte und können sich an der gewohnten Bezeichnung „Marmelade“ orientieren. Die Qualität und der Geschmack der Fruchtaufstriche bleiben unverändert.
Gibt es weiterhin Qualitätsunterschiede bei Marmeladen?
Ja, auch wenn alle Fruchtaufstriche nun als Marmelade bezeichnet werden dürfen, gibt es weiterhin Qualitätsunterschiede. Ein wichtiger Faktor ist der Fruchtanteil. Hochwertige Marmeladen enthalten einen höheren Anteil an Früchten und weniger Zucker. Es lohnt sich, beim Kauf auf die Zutatenliste zu achten.
Was bedeutet die neue Regelung für die Hersteller von Fruchtaufstrichen?
Für die Hersteller bedeutet die neue Verordnung eine Anpassung der Etiketten. Sie dürfen ihre Produkte nun einheitlich als „Marmelade“ bezeichnen, was die Vermarktung vereinfachen dürfte. Es bleibt ihnen überlassen, ob sie weiterhin auch die Bezeichnung „Konfitüre“ verwenden möchten.
Welche Rolle spielt der Fruchtanteil bei der Qualität von Marmelade?
Der Fruchtanteil ist ein wichtiger Indikator für die Qualität von Marmelade. Je höher der Fruchtanteil, desto weniger Zucker ist in der Regel enthalten. Hochwertige Marmeladen zeichnen sich durch einen intensiven Fruchtgeschmack und eine natürliche Süße aus. Ein Blick auf die Zutatenliste gibt Aufschluss über den Fruchtanteil.