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  • Mechthild Großmann: "Mit Partnerschaft oder Kindern kaum zu schaffen"

    Mechthild Großmann: "Mit Partnerschaft oder Kindern kaum zu schaffen"

    Die Münsteraner „Tatort“-Darstellerin Mechthild Großmann hat ehrliche Worte über den Schauspielberuf verloren. Dieser lasse sich in ihren Augen nur schwer mit dem Familienleben vereinbaren. 

    Beinah 23 Jahre lang war sie neben Jan Josef Liefers, 61, und Axel Prahl, 66, als Staatsanwältin Wilhelmine Klemm ein fester Bestandteil im Münsteraner „Tatort“. Jetzt, etwa sechs Monate nach ihrem Ausstieg aus der beliebten Krimi-Reihe, hat Mechthild Großmann, 77, Bilanz gezogen.

    Mechthild Großmann: „Mit Partnerschaft oder Kindern kaum zu schaffen“

    Im Interview mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ sprach die Darstellerin über die Herausforderungen, die das Leben als Schauspieler:in mit sich bringt. „Der Beruf ist außergewöhnlich anstrengend und mit Partnerschaft oder gar Kindern kaum zu schaffen“, stellt Großmann fest. „Meine Karriere hat einigermaßen geklappt, aber eigentlich rate ich immer allen von einer Karriere in der Schauspielerei ab.“ Dass Frauen ab 40 in der Branche weniger Rollenangebote bekommen, sehe sie auch. Sie selbst habe zwar im höheren Alter noch hin und wieder ein Rollenangebot ergattert, doch sie gibt auch zu: „Ich bin nicht sehr reich geworden, obwohl ich immer Arbeit hatte.“

    „Lassen Sie mich eines klarstellen …“

    Dabei kann die gebürtige Münsteranerin auf eine lange Karriere vor der Kamera zurückblicken: „Lassen Sie mich eines klarstellen: Ich habe in 56 Jahren als Schauspielerin viel gemacht, und nur eines davon ist der ‚Tatort‘ gewesen“, so Großmann, deren Markenzeichen ihre tiefe, rauchige Stimme ist, die sie schon als Kind gehabt haben soll. Ihr Debüt gab sie bereits 1979 in Rainer Werner Fassbinders, †37, „Berlin Alexanderplatz“.

    „Heute grinse ich manchmal“

    Inzwischen sei es für sie „nicht mehr ganz so leicht, einen ganzen Shakespeare-Text zu lernen“, sagt die Schauspielerin über das Älterwerden. Doch sie habe auch einen anderen Blick auf die Dinge: „Heute grinse ich manchmal, wo ich früher wütend geworden wäre, weil mein Gegenüber offenbar bestimmte Dinge noch nicht erlebt hat.“ Mechthild Großmann war mit dem Regisseur Stephan Meyer liiert, mit dem sie eine 1991 geborene Tochter hat. Sie lebt in Hamburg.

    Verwendete Quelle: noz.de

  • Mechthild Großmann: "Mit Partnerschaft oder Kindern

    Mechthild Großmann: "Mit Partnerschaft oder Kindern

    Die Münsteraner „Tatort“-Darstellerin Mechthild Großmann hat ehrliche Worte über den Schauspielberuf verloren. Dieser lasse sich in ihren Augen nur schwer mit dem Familienleben vereinbaren. 

    Symbolbild zum Thema Mechthild Großmann
    Symbolbild: Mechthild Großmann (Bild: Picsum)

    Beinah 23 Jahre lang war sie neben Jan Josef Liefers, 61, und Axel Prahl, 66, als Staatsanwältin Wilhelmine Klemm ein fester Bestandteil im Münsteraner „Tatort“. Jetzt, etwa sechs Monate nach ihrem Ausstieg aus der beliebten Krimi-Reihe, hat Mechthild Großmann, 77, Bilanz gezogen. (Lesen Sie auch: Mechthild Großmann: „Mit Partnerschaft oder Kindern kaum…)

    Mechthild Großmann: „Mit Partnerschaft oder Kindern kaum zu schaffen“

    Im Interview mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ sprach die Darstellerin über die Herausforderungen, die das Leben als Schauspieler:in mit sich bringt. „Der Beruf ist außergewöhnlich anstrengend und mit Partnerschaft oder gar Kindern kaum zu schaffen“, stellt Großmann fest. „Meine Karriere hat einigermaßen geklappt, aber eigentlich rate ich immer allen von einer Karriere in der Schauspielerei ab.“ Dass Frauen ab 40 in der Branche weniger Rollenangebote bekommen, sehe sie auch. Sie selbst habe zwar im höheren Alter noch hin und wieder ein Rollenangebot ergattert, doch sie gibt auch zu: „Ich bin nicht sehr reich geworden, obwohl ich immer Arbeit hatte.“

    „Lassen Sie mich eines klarstellen …“

    Dabei kann die gebürtige Münsteranerin auf eine lange Karriere vor der Kamera zurückblicken: „Lassen Sie mich eines klarstellen: Ich habe in 56 Jahren als Schauspielerin viel gemacht, und nur eines davon ist der ‚Tatort‘ gewesen“, so Großmann, deren Markenzeichen ihre tiefe, rauchige Stimme ist, die sie schon als Kind gehabt haben soll. Ihr Debüt gab sie bereits 1979 in Rainer Werner Fassbinders, †37, „Berlin Alexanderplatz“. (Lesen Sie auch: Henry Samuel: „Wir Sind alle Ziemlich Lustig&quot)

    „Heute grinse ich manchmal“

    Inzwischen sei es für sie „nicht mehr ganz so leicht, einen ganzen Shakespeare-Text zu lernen“, sagt die Schauspielerin über das Älterwerden. Doch sie habe auch einen anderen Blick auf die Dinge: „Heute grinse ich manchmal, wo ich früher wütend geworden wäre, weil mein Gegenüber offenbar bestimmte Dinge noch nicht erlebt hat.“ Mechthild Großmann war mit dem Regisseur Stephan Meyer liiert, mit dem sie eine 1991 geborene Tochter hat. Sie lebt in Hamburg.

    Verwendete Quelle: noz.de (Lesen Sie auch: Amira Aly: „Große Angst“ in Schwangerschaft –…)

    Detailansicht: Mechthild Großmann
    Symbolbild: Mechthild Großmann (Bild: Picsum)

    Ursprünglich berichtet von: Gala

    Illustration zu Mechthild Großmann
    Symbolbild: Mechthild Großmann (Bild: Picsum)