Schlagwort: Nachprüfung vermeiden

  • TÜV Durchgefallen Ursachen: Was kostet die Reparatur?

    TÜV Durchgefallen Ursachen: Was kostet die Reparatur?

    Die häufigsten TÜV Durchgefallen Ursachen sind defekte Bremsen, abgefahrene Reifen oder Rost an tragenden Teilen. Auch Mängel wie eine defekte Beleuchtung oder Probleme mit der Abgasanlage können zum Nichtbestehen der Hauptuntersuchung führen. Werden erhebliche Mängel festgestellt, hat man vier Wochen Zeit für die Reparatur.

    Symbolbild zum Thema TÜV Durchgefallen Ursachen
    Symbolbild: TÜV Durchgefallen Ursachen (Bild: Picsum)

    Auto-Fakten

    • Jedes fünfte Auto fällt bei der Hauptuntersuchung durch.
    • Nur etwa 68 Prozent bestehen die HU ohne Beanstandung.
    • Erhebliche Mängel führen zur Nachprüfung innerhalb von vier Wochen.
    • Gefährliche Mängel untersagen die Weiterfahrt bis zur Reparatur.

    Hauptuntersuchung: Darauf kommt es wirklich an

    Sauberkeit und das reine Alter des Fahrzeugs spielen bei der Hauptuntersuchung (HU) eine eher untergeordnete Rolle. Viel wichtiger ist der technische Zustand sicherheitsrelevanter Bauteile. Wie Stern berichtet, fallen viele Autos wegen vermeintlicher Kleinigkeiten durch.

    ⚠️ Wichtige Details aus der Originalmeldung:

    • Aktenzeichen: azin

    Welche Mängelklassen gibt es beim TÜV?

    Es gibt vier Mängelklassen: (Lesen Sie auch: Hauptuntersuchung: Hohe Kosten: Wegen solcher Kleinigkeiten fallen…)

    • Ohne festgestellte Mängel: Die Plakette wird erteilt.
    • Geringe Mängel: Werden im Prüfbericht vermerkt, müssen aber nicht zur Nachprüfung führen. Beispiele sind Kratzer am Spiegel oder eine defekte Kennzeichenbeleuchtung.
    • Erhebliche Mängel: Führen zum Nichtbestehen. Betroffen sind beispielsweise abgefahrene Reifen, defekte Bremsen oder Rost an tragenden Teilen.
    • Gefährliche Mängel: Stellen eine unmittelbare Verkehrsgefährdung dar. Das Fahrzeug darf nur noch zur Werkstatt gefahren werden.

    Was bedeutet das für Autofahrer?

    Für Autofahrer bedeutet das, dass eine gründliche Vorbereitung auf die Hauptuntersuchung wichtig ist. Wer sein Fahrzeug regelmäßig wartet und kleine Mängel frühzeitig behebt, hat gute Chancen, die HU problemlos zu bestehen. Andernfalls drohen teure Nachprüfungen und unnötige Reparaturen.

    💡 Praxis-Tipp

    Überprüfen Sie vor der HU selbstständig die Beleuchtung, die Reifen und die Bremsen. Achten Sie auf Rost an tragenden Teilen und lassen Sie gegebenenfalls eine Vorab-Inspektion in einer Werkstatt durchführen.

    Erhebliche Mängel: Was nun?

    Werden bei der HU erhebliche Mängel festgestellt, bekommt der Fahrzeughalter vier Wochen Zeit, diese zu beheben. Innerhalb dieser Frist darf das Fahrzeug noch bewegt werden. Nach der Reparatur muss das Fahrzeug zur Nachuntersuchung vorgeführt werden. Wird eine ordnungsgemäße Instandsetzung attestiert, erhält das Fahrzeug die Plakette.

    Gefährliche Mängel: Das Worst-Case-Szenario

    Werden gefährliche Mängel festgestellt, wird die Plakette verweigert. Das Fahrzeug darf dann nur noch nach Hause oder in die Werkstatt gefahren werden. Nach der Reparatur ist ebenfalls eine Nachuntersuchung erforderlich. Im schlimmsten Fall kann die Weiterfahrt untersagt werden, wenn eine unmittelbare Verkehrsgefährdung besteht. (Lesen Sie auch: Fahrzeugtest: Der Xpeng G6 zeigt, warum deutsche…)

    TÜV-Mängel: Die größten Fallen

    Viele Autofahrer unterschätzen die Bedeutung kleiner Mängel. Eine defekte Kennzeichenbeleuchtung oder ein fehlender Spiegel können zwar als geringe Mängel eingestuft werden, summieren sich aber. Auch Rost an Bremsleitungen oder eine poröse Bereifung werden oft übersehen und führen dann zum Nichtbestehen der HU.

    🚗 ADAC-Info

    Der ADAC bietet seinen Mitgliedern eine kostenlose Vorab-Prüfung vor der Hauptuntersuchung an. So können Mängel frühzeitig erkannt und behoben werden.

    Was kostet die Hauptuntersuchung?

    Die Kosten für die Hauptuntersuchung variieren je nach Prüforganisation und Fahrzeugtyp. In der Regel liegen sie zwischen 100 und 150 Euro. Hinzu kommen gegebenenfalls Kosten für die Abgasuntersuchung (AU). Eine Nachuntersuchung kostet zusätzlich, meist zwischen 30 und 50 Euro.

    Detailansicht: TÜV Durchgefallen Ursachen
    Symbolbild: TÜV Durchgefallen Ursachen (Bild: Picsum)

    Eine regelmäßige Wartung des Fahrzeugs ist nicht nur wichtig für die Sicherheit, sondern auch, um unerwartete Kosten bei der HU zu vermeiden. Werden Mängel frühzeitig erkannt und behoben, steht einer erfolgreichen Hauptuntersuchung nichts im Wege. (Lesen Sie auch: Tipps ADAC: Vom: Sonnenschutz für Autos: So)

    Ursprünglich berichtet von: Stern

    Häufig gestellte Fragen

    Was passiert, wenn mein Auto bei der Hauptuntersuchung durchfällt?

    Wenn Ihr Auto aufgrund erheblicher Mängel durchfällt, haben Sie in der Regel vier Wochen Zeit, die Mängel zu beheben und das Fahrzeug erneut vorzuführen. Bei gefährlichen Mängeln kann die Weiterfahrt untersagt werden.

    Welche Rolle spielt das Alter meines Autos bei der Hauptuntersuchung?

    Das Alter des Autos spielt eine untergeordnete Rolle. Entscheidend ist der technische Zustand sicherheitsrelevanter Bauteile. Ältere Fahrzeuge sind jedoch oft anfälliger für Rost und Verschleiß.

    Kann ich die Hauptuntersuchung auch im Ausland machen lassen?

    Die Hauptuntersuchung muss in Deutschland von einer anerkannten Prüforganisation durchgeführt werden. Eine im Ausland durchgeführte Untersuchung wird in der Regel nicht anerkannt. (Lesen Sie auch: Führerschein nicht Dabei? das kann Sogar Vorteile…)

  • Hauptuntersuchung: Hohe Kosten: Wegen solcher Kleinigkeiten fallen Autos durch den TÜV

    Hauptuntersuchung: Hohe Kosten: Wegen solcher Kleinigkeiten fallen Autos durch den TÜV

    Sauberkeit und Alter spielen bei Prüfgesellschaften wie dem TÜV nur eine untergeordnete Rolle, wenn es um die Plakette geht. Worauf Sie stattdessen achten sollten.

    Im vergangenen Jahr rasselte jedes fünfte Auto bei der Hauptuntersuchung durch. Nur 67,8 Prozent schafften es „ohne Beanstandung“ durch die Prüfung. Dabei ist es eigentlich gar nicht so schwer, mit dem Auto schon beim ersten Versuch eine neue Plakette zu bekommen und teure Nachprüfungen zu vermeiden.

    Grundsätzlich gibt es beim TÜV (und anderen Prüfgesellschaften, etwa Dekra oder GTÜ) vier Mängelklassen. Am einfachsten haben es Fahrzeuge „ohne festgestellte Mängel“ – die Plakette wird erteilt, es gibt nichts weiter zu tun. Sogenannte „Geringe Mängel“ führen nicht zwingend zum Nichtbestehen der Prüfung. Das können Kratzer auf dem Spiegel oder eine defekte Kennzeichenbeleuchtung sein. In diesem Fall wird der Mangel auf dem Prüfbericht vermerkt und es wird erwartet, dass dieser – ohne Nachprüfung – umgehend behoben wird. Geringe Mängel dürfen als Kulanzregelung verstanden werden, sofern man nicht zu viele kleine Mängel sammelt.

    Von geringem Mangel bis zum Gefährdungstatbestand

    Anders sieht das bei „erheblichen Mängeln“ aus: Sind die Reifen abgefahren, die Bremse defekt oder tragende Teile verrostet, fällt man durch. Man bekommt dann vier Wochen Zeit, um die Mängel zu beseitigen und zur HU-Nachuntersuchung zu fahren. Innerhalb dieser Frist darf das Fahrzeug bewegt werden. Wird bei der erneuten Vorstellung eine ordnungsgemäße Instandsetzung attestiert, bekommt das Fahrzeug wieder eine Plakette.

    Etwas drastischer ist es bei „gefährlichen Mängeln“. Stellt der Prüfer Mängel fest, die „eine direkte und unmittelbare Verkehrsgefährdung darstellen oder die Umwelt beeinträchtigen“, wird die Plakette verweigert. Mehr noch: Ist ein sogenannter Gefährdungstatbestand im Untersuchungsbericht vermerkt, darf das Fahrzeug nur noch nach Hause oder in die Werkstatt gefahren werden. Innerhalb eines Monats kann das Auto erneut vorgestellt werden. Ist alles in Ordnung, bekommt man eine Plakette.

    Stellt der Prüfer jedoch „eine unmittelbare Verkehrsgefährdung“ fest, kann das Fahrzeug auch vor Ort stillgelegt werden. Dann ist eine Teilnahme am Straßenverkehr per sofort ausgeschlossen. Das passiert etwa, wenn Brems- oder Lenkanlagen defekt sind oder das Fahrgestell von Rost durchsetzt ist.

    Mängel vermeiden, TÜV-Plakette beim ersten Versuch erhalten

    Wie man eine Nachuntersuchung vermeidet – und sofort zur neuen Plakette kommt – ist kein Geheimnis: Der Tüv stellt beispielsweise Checklisten bereit. Einige Dinge lassen sich nur rudimentär checken, andere sind ganz leicht nachprüfbar. Da wären zum Beispiel:

    • Funktioniert jede Lampe am Fahrzeug, außen wie innen?
    • Sind sämtliche Gläser (Scheinwerfer, Scheiben) unbeschädigt?
    • Funktionieren die Scheibenwischer und die Scheibenwaschanlage?
    • Bremst das Auto wie vorgesehen?
    • Funktioniert die Hupe?
    • Ist der Motorraum „trocken“?
    • Wie tief ist das restliche Reifenprofil?
    • Befinden sich Warndreieck, Warnweste und Verbandskasten mit gültigem Verfallsdatum im Auto?
    • Leuchten während der Fahrt etwaige Kontrollleuchten?
    • Bei Tuning: Alle Papiere dabei?

    Sofern das alles geprüft ist, steht einer erfolgreichen Hauptuntersuchung eigentlich nichts mehr im Wege. Am einfachsten ist es natürlich, die Plakette im Zuge einer Inspektion erteilen zu lassen. Wenn sich das Fahrzeug ohnehin bei einer Werkstatt befindet, ist es wahrscheinlicher, dass diese Mängel noch vor Ankunft des Prüfers erkennt und behebt – dann müssen Sie sich keine Sorgen machen oder Checklisten durchforsten.

    Fehlende Sonnenblenden und Zubehör

    Es gibt aber auch Kuriositäten bei der Hauptuntersuchung, die man vermutlich nicht auf dem Zettel hat und die auch kein Bestandteil der Checklisten sind. Beispielsweise sogenannte Toter-Winkel-Spiegel zum Aufkleben auf die Fahrzeugspiegel. Ein Prüfer wird Sie immer auffordern, diese zu entfernen. Oder, wie die „Autobild“ schreibt, eine fehlende Sonnenblende. Bei einem Cabrio kann das laut Fachmagazin ein Grund für einen geringen Mangel sein.

    Unbeliebt bei Prüfern sind auch Folien auf den vorderen Scheiben, lackierte Scheinwerferabdeckungen oder vermeintlich passende LED-Leuchtmittel ohne explizite Genehmigung für das entsprechende Fahrzeug.