Schlagwort: Nostalgie

  • Hollywood-Revival: Orf berichtet

    Hollywood-Revival: Orf berichtet

    Das ORF berichtet über ein Phänomen in Hollywood: das Revival von Filmen und Serien aus den 2000er Jahren. Fortsetzungen wie „Der Teufel trägt Prada 2“ sind in den Kinos angelaufen, während Neuauflagen von Serien wie „Malcolm Mittendrin“ und „Scrubs – die Anfänger“ geplant sind. Die Filmindustrie scheint auf die Nostalgie des Publikums zu setzen und versucht, aus der Sehnsucht nach der Vergangenheit Kapital zu schlagen.

    Der Trend zum Revival im Detail

    Wie der ORF berichtet, sind etwa 20 Jahre vergangen, seit Anne Hathaway das letzte Mal als Andy Sachs in „Der Teufel trägt Prada“ zu sehen war. Ebenso lange ist es her, dass Frankie Muniz in die Rolle des Malcolm in „Malcolm Mittendrin“ schlüpfte. Zach Braff, bekannt als JD aus „Scrubs – die Anfänger“, war sogar 16 Jahre nicht mehr in dieser Rolle zu sehen. Nun kehren alle drei in ihren jeweiligen Rollen zurück.

    Das Branchenblatt „Variety“ kommentierte diesen Trend mit den Worten: „Gerade als man dachte, es gäbe nichts mehr, was man neu starten, neu verfilmen oder wiederbeleben könnte, reitet das Fernsehen auf einer neuen Nostalgiewelle“. Bloomberg analysierte, dass Hollywood längst erkannt habe, dass Neuauflagen und Reboots ein sicheres Geschäft sind. Auch „Harry Potter“ soll eine Neuauflage erhalten, und Fans der Serie „Hannah Montana“ durften sich über eine Jubiläumsshow freuen. (Lesen Sie auch: Roland Weißmann Orf: Chat-Protokolle belasten)

    „Der Teufel trägt Prada 2“: Was erwartet die Zuschauer?

    20 Jahre nach dem ersten Film trifft Miranda Priestly erneut auf ihre ehemaligen Assistentinnen Andy und Emily. Wer sich noch an Mirandas eisigen Blick und Andys holprigen Einstieg in die Modewelt erinnert, darf sich laut VOL.AT auf „Der Teufel trägt Prada 2“ freuen.

    Kritische Stimmen und Hintergründe

    Der Standard thematisiert in seiner Berichterstattung über „Der Teufel trägt Prada 2“, dass niemand mehr als „fett“ bezeichnet wird. Im Originalfilm von 2006 stolperte die unbedarfte Journalistin Andy Sachs in die Redaktion des Modemagazins „Runway“, das als Deckname für die Vogue diente. Die biestige Chefin Miranda Priestly war offensichtlich von der damaligen Vogue-Chefin Anna Wintour inspiriert, die für ihre strenge Bob-Frisur und dunkle Sonnenbrille bekannt ist. Anna Wintour gilt als eine der einflussreichsten Figuren der Modebranche.

    Hollywoods Strategie: Nostalgie als Erfolgsrezept?

    Die Filmindustrie setzt verstärkt auf bekannte Stoffe und Charaktere, um ein breites Publikum anzusprechen. Neuauflagen und Fortsetzungen bieten den Vorteil, dass sie bereits eine etablierte Fangemeinde haben. Allerdings besteht auch das Risiko, dass die Erwartungen der Fans nicht erfüllt werden und die Neuauflage hinter den Erwartungen zurückbleibt. (Lesen Sie auch: Doris Golpashin: Comeback von "Kommissar Rex" im…)

    Ausblick auf zukünftige Produktionen

    Neben den bereits angekündigten Projekten gibt es Spekulationen über weitere Revivals von Filmen und Serien aus den 2000er Jahren. Die Nachfrage nach bekannten Geschichten und Charakteren scheint ungebrochen, und die Filmstudios sind bestrebt, diese Nachfrage zu bedienen. Es ist daher wahrscheinlich, dass in den kommenden Jahren weitere Neuauflagen und Fortsetzungen auf die Leinwand und in die Streaming-Dienste kommen werden. Die Frage ist, ob diese Produktionen an den Erfolg ihrer Vorgänger anknüpfen können und ob sie das Publikum langfristig begeistern können.

    Wie geht es weiter mit dem ORF?

    Der ORF wird die Entwicklungen in Hollywood weiterhin aufmerksam verfolgen und über neue Projekte und Trends berichten. Dabei wird der Fokus nicht nur auf den kommerziellen Erfolg der Produktionen gelegt, sondern auch auf die künstlerische Qualität und die gesellschaftliche Relevanz der Filme und Serien. Der ORF versteht sich als unabhängiger und kritischer Beobachter der Medienlandschaft und wird auch in Zukunft seine Zuschauer umfassend informieren.

    Detailansicht: Orf
    Symbolbild: Orf (Bild: Picsum)

    Weitere Informationen zum Thema Medien und Kultur finden Sie auf den Seiten von Deutschlandfunk Kultur. (Lesen Sie auch: Oliver Böhm beurlaubt: Compliance-Untersuchung im ORF)

    Die Berichterstattung des ORF über das Hollywood-Revival zeigt, wie stark die Filmindustrie von Nostalgie und dem Wunsch nach bekannten Geschichten geprägt ist.

    Häufig gestellte Fragen zu orf

    Illustration zu Orf
    Symbolbild: Orf (Bild: Picsum)
  • „Super Mario Galaxy Film“ startet im Kino – Der Kult-Klempner greift wieder nach den Sternen

    „Super Mario Galaxy Film“ startet im Kino – Der Kult-Klempner greift wieder nach den Sternen

    Moderne gemixt mit Nostalgie: Film Wirklich Verboten?“>Super Mario hüpft wieder über die Leinwand – und ins All!

    Quelle: kino-klempner-greift-nach-den-sternen-69cb99df54836f652f889b48″ target=“_blank“ rel=“nofollow“>Bild

  • Michael J. Fox: Strand-Dinner mit Christopher Lloyd

    Michael J. Fox: Strand-Dinner mit Christopher Lloyd

    Michael J. Fox postet ein Strand-Dinner mit Christopher Lloyd und erinnert die Fans daran, dass der Kultfilm jetzt 40 Jahre alt ist.

    Marty McFly und Doc Brown sitzen wieder zusammen – diesmal aber nicht in einem Zeitreiseauto, sondern beim Essen am Strand. Michael J. Fox, 64, hat auf Instagram ein neues Foto von sich und seinem langjährigen Kollegen Christopher Lloyd, 87, veröffentlicht und damit bei Fans der Kultreihe sofort eine Nostalgie-Welle losgetreten.

    „Ich esse mit meinem besten Kumpel am Strand“, schrieb Fox zu dem Bild, das die beiden Schauspieler bei einem entspannten Beisammensein zeigt. Und dann: „Nächstes Jahr wird ‚Zurück in die Zukunft‘ 41. Great Scott! Chris wird 88. Das ist schon ziemlich verrückt.“ Mit dem Ausruf „Great Scott“ zitiert Fox den berühmtesten Satz der Filmfigur.

    Aus Kollegen wurden echte Freunde – aber es dauerte

    Was den Post besonders macht, ist auch der Begriff, den Fox für Lloyd wählt: „bester Kumpel“. Denn dass die beiden wirklich enge Freunde wurden, war keineswegs von Anfang an vorgezeichnet. Für alle drei Teile der Filmreihe standen Fox und Lloyd gemeinsam vor der Kamera – eine tiefere persönliche Verbindung entstand laut Fox jedoch erst beim dritten Film.

    „Chris ist ein großartiger Typ. Er ist sehr geheimnisvoll. Es hat ein paar Filme gebraucht, um ihn wirklich kennenzulernen. Bei ‚Part III‘ haben wir eine Verbindung gefunden, die wir bei den anderen Filmen nicht hatten“, sagte Fox einmal im Gespräch mit dem Branchenmagazin „Variety“.

    Was ihn in dieser Zeit besonders überraschte: Lloyds tiefes, fast philosophisches Verhältnis zur Schauspielerei. „Wir saßen zusammen und haben über Schauspiel gesprochen, über Shakespeare und ‚King Lear‘. Dieser Typ könnte King Lear spielen. Die Leute erwarten das nicht von ihm. Er steckt voller Überraschungen“, so Fox. Das Bild des schrulligen Erfinders, das Lloyd in den Filmen so unnachahmlich verkörperte, verdecke dabei, wer er als Künstler wirklich sei. „Er ist nicht einfach nur ein verrückter Typ, er ist ein Künstler.“

    Michael J. Fox im Überblick

    Quelle: Gala