Die gesetzliche Rente reicht meist nicht, um gut zu leben. Manche Jahrgänge bekommen aber so wenig, dass es kaum zur Existenzsicherung reicht. Diese Geburtsjahre trifft es.
Die Rentenhöhe einer Person im Ruhestand ist individuell und von verschiedenen Aspekten abhängig. Welche Jahrgänge besonders hohe oder niedrige Renten haben, ist deshalb schwer verallgemeinerbar.
Zwar hat jeder Jahrgang die gleiche Rentenaltersgrenze, also das Alter, in dem man ohne Abschläge in Rente gehen kann. Die Erwerbsbiografien innerhalb eines Jahrgangs unterscheiden sich aber stark.
Da absolute Zahlen wenig darüber aussagen, wie viel die Rente in dem Jahr der Auszahlung wert war, bietet sich das Rentenniveau besser an als die Durchschnittsrente, um die Jahrgänge mit niedrigen Renten zu bestimmen.
Das Rentenniveau zeigt die Relation zwischen einer standardisierten Rente (45 Jahre Beitragszahlung auf Basis eines durchschnittlichen Einkommens) und dem durchschnittlichen Einkommen eines Arbeitnehmers beziehungsweise einer Arbeitnehmerin.
Besonders niedrig war das Rentenniveau vor allem in den 2010er-Jahren:
2015: 47,7 Prozent
2014: 48,1 Prozent
2016: 48,1 Prozent
2018: 48,1 Prozent
In diesen vier Jahren war die Standardrente im Verhältnis zum Durchschnittseinkommen so niedrig wie nie. Um nun die zugehörigen Jahrgänge zu bestimmen, muss zum Renteneintrittsjahr zurückgerechnet werden. Dazu wird die Regelaltersgrenze herangezogen.
Bei Versicherten der Geburtsjahrgänge 1947 bis 1963 liegt die Grenze zwischen 65 und 67 Jahren. Versicherte der Geburtsjahrgänge 1964 und jünger erreichen die Regelaltersgrenze mit Vollendung des 67. Lebensjahres.
Der genaue Zeitpunkt für das jeweilige Geburtsjahr lässt sich folgender Tabelle entnehmen:
Geburtsjahr
Regelaltersgrenze
Erreichen der Regelaltersgrenze
vor 1947
65
bis 31. Dezember 2011
1947
65 + 1 Monat
02.2012 – 01.2013
1948
65 + 2 Monate
03.2013 – 02.2014
1949
65 + 3 Monate
04.2014 – 03.2015
1950
65 + 4 Monate
05.2015 – 04.2016
1951
65 + 5 Monate
06.2016 – 05.2017
1952
65 + 6 Monate
07.2017 – 06.2018
1953
65 + 7 Monate
08.2018 – 07.2019
1954
65 + 8 Monate
09.2019 – 08.2020
1955
65 + 9 Monate
10.2020 – 09.2021
1956
65 + 10 Monate
11.2021 – 10.2022
1957
65 + 11 Monate
12.2022 – 11.2023
1958
66
01.2024 – 12.2024
1959
66 + 2 Monate
03.2025 – 02.2026
1960
66 + 4 Monate
05.2026 – 04.2027
1961
66 + 6 Monate
07.2027 – 06.2028
1962
66 + 8 Monate
09.2028 – 08.2029
1963
66 + 10 Monate
11.2029 – 10.2030
ab 1964
67
ab 1. Januar 2031
Zu den vier Jahren mit den niedrigsten Rentenniveaus gehören folgende Geburtsjahrgänge:
2015: 1949
2014: 1948
2016: 1950
2018: 1952
Statistisch gesehen bekommen Rentner und Rentnerinnen, die Ende der 1940er-Jahre und Anfang der 1950er-Jahre geboren sind, also die niedrigsten Renten.
Die tatsächlichen Renten, die auf den Konten dieser Jahrgänge eingehen, bilden diese Annäherung nur bedingt ab. Wie bereits dargestellt: Die individuelle Rentenhöhe einer Person ist entkoppelt vom Geburtsjahr. Vielmehr bestimmen vier andere Faktoren die Höhe der eigenen Rente.
Wie sich Ihre individuelle Rente zusammensetzt und wie Sie die Höhe beeinflussen können, lesen Sie hier.
Früher in Rente gehen: Wann und mit welchen Abschlägen das möglich ist
Wer träumt nicht davon, früher in Rente zu gehen? Viele Arbeitnehmer liebäugeln mit dem Gedanken, bereits mit 63 Jahren in den Ruhestand zu treten. Doch wann genau ist das möglich, welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein und mit welchen finanziellen Einbußen muss man rechnen? Eine renteneintrittsalter tabelle gibt Aufschluss über die individuellen Möglichkeiten und zeigt, welcher Jahrgang wann in Rente gehen kann.
Früher war die Regelung einfach: Mit 65 Jahren konnte jeder regulär und ohne Abschläge in Rente gehen. Doch seit 2012 wird das reguläre Renteneintrittsalter stufenweise angehoben. Wer im Jahr 1959 geboren wurde, kann mit 66 Jahren und 2 Monaten in Rente gehen. Für den Jahrgang 1960 liegt das Renteneintrittsalter bereits bei 66 Jahren und 4 Monaten. Ab dem Jahrgang 1964 gilt dann das reguläre Renteneintrittsalter von 67 Jahren. (Lesen Sie auch: Vorzeitig in Rente: So Gelingt der Frühe…)
Renteneintrittsalter Tabelle: Ihr Überblick für die kommenden Jahre
Die folgende renteneintrittsalter tabelle gibt Ihnen einen detaillierten Überblick darüber, wann Sie regulär in Rente gehen können:
Quelle: DRV
Früher in Rente mit Abschlägen: Die Flexirente
Wer früher in Rente gehen möchte, kann dies im Rahmen der sogenannten Flexirente tun. Bereits ab 63 Jahren ist ein Renteneintritt möglich, wenn man mindestens 35 Versicherungsjahre vorweisen kann. Allerdings muss man in diesem Fall mit deutlichen Abschlägen bei der Rente rechnen. Laut Stern ist dies eine Option für viele Arbeitnehmer.
Wie hoch fallen die Abschläge aus?
Ein früherer Renteneintritt bedeutet immer eine geringere monatliche Rente. Dies liegt zum einen daran, dass man weniger lange in die Rentenkasse einzahlt und somit weniger Entgeltpunkte erwirbt. Zum anderen werden Abschläge von der Deutschen Rentenversicherung (DRV) erhoben, da man die Rente ja schon früher bezieht. Pro Monat des vorzeitigen Rentenbezugs werden 0,3 Prozent abgezogen. Wer also beispielsweise zwei Jahre früher in Rente geht, muss mit einem Abschlag von 7,2 Prozent rechnen. (Lesen Sie auch: Toxische Chefs: „Wo der Narzisst hungrig ist,…)
Beispielrechnung für den Renteneintritt mit 63
Nehmen wir an, jemand möchte mit 63 Jahren in Rente gehen und hat einen Anspruch auf eine monatliche Rente von 1.500 Euro, wenn er bis zum regulären Renteneintrittsalter arbeitet. Da er zwei Jahre früher in Rente geht, muss er mit einem Abschlag von 7,2 Prozent rechnen. Das bedeutet, seine monatliche Rente würde um 108 Euro gekürzt, sodass er nur noch 1.392 Euro erhält.
📌 Hintergrund
Die genaue Höhe der Abschläge hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie beispielsweise dem Geburtsjahrgang und der Anzahl der Versicherungsjahre. Es empfiehlt sich daher, eine individuelle Beratung bei der Deutschen Rentenversicherung in Anspruch zu nehmen.
Die wichtigsten Voraussetzungen für die Flexirente im Überblick
Mindestalter von 63 Jahren
Mindestens 35 Versicherungsjahre
Akzeptanz von Abschlägen bei der Rente
Vorname Nachname privat: Was ist aktuell über [sie/ihn] bekannt?
Da es sich bei der Flexirente nicht um eine Person, sondern um ein Konzept handelt, entfällt dieser Abschnitt. Es ist jedoch wichtig zu betonen, dass die Entscheidung für oder gegen einen früheren Renteneintritt eine sehr persönliche ist und von den individuellen finanziellen Verhältnissen und Lebensplänen abhängt. (Lesen Sie auch: Spielautomaten: Deutsche Firma will Glücksspielmarkt in den…)
Niedrige Renten Jahrgänge betreffen vor allem jene, die in den 2010er Jahren in Rente gingen. Das Rentenniveau, das die Standardrente im Verhältnis zum Durchschnittseinkommen misst, war in dieser Zeit besonders niedrig. Um herauszufinden, welche Jahrgänge konkret betroffen sind, muss man vom Renteneintrittsjahr zurückrechnen.
## Welche Jahrgänge sind von niedrigen Renten betroffen?
Um die Jahrgänge mit niedrigen Renten zu identifizieren, ist es hilfreich, sich das Rentenniveau anzusehen. Das Rentenniveau setzt die Standardrente (45 Jahre Beitragszahlung auf Basis eines durchschnittlichen Einkommens) ins Verhältnis zum durchschnittlichen Einkommen eines Arbeitnehmers. Besonders niedrig war dieses Niveau in den 2010er-Jahren. Laut Stern, gab es in den Jahren 2015 (47,7 Prozent), 2014, 2016 und 2018 (jeweils 48,1 Prozent) besonders niedrige Werte.
## Wie die Regelaltersgrenze den Renteneintritt beeinflusst
Die Regelaltersgrenze spielt eine entscheidende Rolle bei der Bestimmung des Renteneintrittsjahres. Wer vor dem 1. Januar 1947 geboren wurde, erreichte die Regelaltersgrenze mit 65 Jahren. Für die Jahrgänge 1947 bis 1963 liegt diese Grenze zwischen 65 und 67 Jahren, während sie für jüngere Jahrgänge (ab 1964) bei 67 Jahren liegt.
📌 Hintergrund
Die Anhebung der Regelaltersgrenze von 65 auf 67 Jahre wurde schrittweise eingeführt, um die Rentensysteme angesichts der steigenden Lebenserwartung zu stabilisieren.
## Die Tabelle zur Ermittlung der Regelaltersgrenze
Die Regelaltersgrenze variiert je nach Geburtsjahr. Hier eine Übersicht, wann die Regelaltersgrenze erreicht wird:
* Vor 1947: 65 Jahre (bis 31. Dezember 2011)
* 1947: 65 Jahre + 1 Monat (02.2012 – 01.2013)
* 1948: 65 Jahre + 2 Monate (03.2013 – 02.2014)
* 1949: 65 Jahre + 3 Monate (04.2014 – 03.2015)
* 1950: 65 Jahre + 4 Monate (05.2015 – 04.2016)
* 1951: 65 Jahre + 5 Monate (06.2016 – 05.2017)
* 1952: 65 Jahre + 6 Monate (07.2017 – 06.2018)
* 1953: 65 Jahre + 7 Monate (08.2018 – 07.2019)
* 1954: 65 Jahre + 8 Monate (09.2019 – 08.2020)
* 1955: 65 Jahre + 9 Monate (10.2020 – 09.2021)
* 1956: 65 Jahre + 10 Monate (11.2021 – 10.2022)
* 1957: 65 Jahre + 11 Monate (12.2022 – 11.2023)
* 1958: 66 Jahre (01.2023 – 12.2023)
* 1959: 66 Jahre + 2 Monate (03.2024 – 02.2025)
* 1960: 66 Jahre + 4 Monate (05.2026 – 04.2027)
* 1961: 66 Jahre + 6 Monate (07.2027 – 06.2028)
* 1962: 66 Jahre + 8 Monate (09.2028 – 08.2029)
* 1963: 66 Jahre + 10 Monate (11.2029 – 10.2030)
* Ab 1964: 67 Jahre
## Welche Geburtsjahrgänge waren betroffen?
Um die betroffenen Jahrgänge zu ermitteln, muss man von den Jahren mit niedrigem Rentenniveau (2014, 2015, 2016, 2018) zurückrechnen. Hier einige Beispiele:
* Wer 2014 in Rente ging und 65 Jahre alt war, ist im Jahr 1949 geboren.
* Wer 2016 in Rente ging und 65 Jahre alt war, ist im Jahr 1951 geboren.
* Wer 2018 in Rente ging und 65 Jahre alt war, ist im Jahr 1953 geboren.
Weitere Informationen
Die Rentenhöhe hängt von individuellen Faktoren ab.
Das Rentenniveau beeinflusst die Kaufkraft der Rente.
Die Regelaltersgrenze bestimmt den Renteneintritt.
Niedrige Rentenniveaus gab es vor allem in den 2010er-Jahren.
## Individuelle Rentenansprüche und Erwerbsbiografien
Es ist wichtig zu beachten, dass die Rentenhöhe stark von der individuellen Erwerbsbiografie abhängt. Unterschiede im Einkommen, der Dauer der Beitragszahlung und anderen Faktoren führen dazu, dass die Rentenansprüche innerhalb eines Jahrgangs erheblich variieren können. Eine pauschale Aussage über „benachteiligte Jahrgänge“ ist daher schwierig.
## Fazit
Die niedrigen Rentenniveaus der 2010er-Jahre haben sich negativ auf die Rentenhöhe ausgewirkt. Betroffen waren vor allem jene Jahrgänge, die in dieser Zeit in Rente gingen. Es ist jedoch wichtig, die individuellen Umstände und Erwerbsbiografien zu berücksichtigen, um ein umfassendes Bild zu erhalten. Um die Auswirkungen der niedrigen Rentenniveaus zu kompensieren, ist es ratsam, auf zusätzliche private Vorsorge zu setzen. Die Deutsche Rentenversicherung bietet hierzu umfassende Informationen und Beratung an.
Häufig gestellte Fragen
Welche Faktoren beeinflussen die Höhe der Rente?
Die Höhe der Rente wird durch verschiedene Faktoren beeinflusst, darunter die Dauer der Beitragszahlung, die Höhe des Einkommens während des Erwerbslebens und das Rentenniveau zum Zeitpunkt des Renteneintritts. (Lesen Sie auch: Jahrgänge niedrige Renten: Wer in Deutschland Besonders…)
Was bedeutet Rentenniveau?
Das Rentenniveau ist ein Prozentsatz, der das Verhältnis der Standardrente (nach 45 Beitragsjahren mit Durchschnittseinkommen) zum aktuellen Durchschnittseinkommen der Arbeitnehmer darstellt. Es zeigt, wie gut die Rente im Vergleich zum aktuellen Lohnniveau ist.
Welche Jahrgänge sind besonders von niedrigen Renten betroffen?
Besonders betroffen sind die Jahrgänge, die in den Jahren mit niedrigem Rentenniveau (vor allem in den 2010er Jahren) in Rente gegangen sind. Dies betrifft insbesondere die Geburtsjahrgänge um 1949 bis 1953, die mit 65 Jahren in Rente gingen. (Lesen Sie auch: Renten Ost West: Darum Sind Sie im…)
Wie kann man die Auswirkungen niedriger Rentenniveaus kompensieren?
Um die Auswirkungen niedriger Rentenniveaus auszugleichen, ist es ratsam, zusätzlich privat vorzusorgen. Dies kann durch private Rentenversicherungen, betriebliche Altersvorsorge oder andere Anlageformen geschehen.
Wo finde ich Informationen zur Rentenberechnung?
Informationen zur Rentenberechnung und individuellen Rentenansprüchen erhalten Sie bei der Deutschen Rentenversicherung. Dort können Sie sich beraten lassen und Ihre Renteninformationen einsehen. Auch unabhängige Finanzberater können Ihnen weiterhelfen. (Lesen Sie auch: CDU Wirtschaftsrat Fracking: Ja zur Gasförderung in…)
Viele Ruheständler müssen feststellen, dass die gesetzliche Rente kaum zum Leben reicht. Doch einige Jahrgänge sind besonders betroffen und erhalten so niedrige Renten, dass es kaum für die grundlegende Existenzsicherung ausreicht. Welche Geburtsjahre das betrifft, zeigen aktuelle Analysen. Jahrgänge Niedrige Renten steht dabei im Mittelpunkt.
Verhältnis von Standardrente zu Durchschnittseinkommen besonders gering
Lösungsansätze
Private Altersvorsorge, längere Erwerbstätigkeit
Aktuelle Entwicklung
Anstieg des Rentenniveaus erwartet
Jahrgänge mit niedrigen Renten: Wer besonders betroffen ist
Die Höhe der Rente im Alter ist sehr individuell und hängt von verschiedenen Faktoren ab. Eine allgemeingültige Aussage darüber, welche Jahrgänge besonders hohe oder niedrige Renten beziehen, ist daher schwierig. Die Erwerbsbiografien innerhalb eines Jahrgangs können stark variieren, was zu deutlichen Unterschieden in der Rentenhöhe führt. Dennoch lassen sich Tendenzen erkennen, indem man die Entwicklung des Rentenniveaus betrachtet.
Kurzprofil
Das Rentenniveau zeigt das Verhältnis zwischen einer Standardrente und dem Durchschnittseinkommen.
Besonders niedrig war das Rentenniveau in den 2010er-Jahren.
Um die betroffenen Jahrgänge zu identifizieren, muss vom Renteneintrittsjahr zurückgerechnet werden.
Die Regelaltersgrenze spielt dabei eine entscheidende Rolle.
Was ist das Rentenniveau und warum ist es wichtig?
Um die Jahrgänge mit niedrigen Renten zu identifizieren, ist das Rentenniveau ein besserer Indikator als die Durchschnittsrente, da absolute Zahlen wenig darüber aussagen, wie viel die Rente tatsächlich wert war. Das Rentenniveau setzt eine standardisierte Rente (45 Jahre Beitragszahlung auf Basis eines durchschnittlichen Einkommens) ins Verhältnis zum durchschnittlichen Einkommen eines Arbeitnehmers. Wie Stern berichtet, war das Rentenniveau vor allem in den 2010er-Jahren besonders niedrig: (Lesen Sie auch: Rentenunterschied Ost West: Warum Renten im Osten…)
2015: 47,7 Prozent
2014: 48,1 Prozent
2016: 48,1 Prozent
2018: 48,1 Prozent
In diesen Jahren war die Standardrente im Verhältnis zum Durchschnittseinkommen so niedrig wie nie. Um die zugehörigen Jahrgänge zu bestimmen, muss vom Renteneintrittsjahr zurückgerechnet werden, wobei die Regelaltersgrenze berücksichtigt wird.
Wie die Regelaltersgrenze den Renteneintritt beeinflusst
Die Regelaltersgrenze ist das Alter, in dem man ohne Abschläge in Rente gehen kann. Für Versicherte, die vor dem 1. Januar 1947 geboren wurden, liegt diese Grenze bei der Vollendung des 65. Lebensjahres. Für die Geburtsjahrgänge 1947 bis 1963 liegt die Grenze zwischen 65 und 67 Jahren. Versicherte der Geburtsjahrgänge 1964 und jünger erreichen die Regelaltersgrenze mit Vollendung des 67. Lebensjahres. Die genauen Zeitpunkte für die jeweiligen Geburtsjahre sind wie folgt:
vor 1947: 65 (bis 31. Dezember 2011)
1947: 65 + 1 Monat (02.2012 – 01.2013)
1948: 65 + 2 Monate (03.2013 – 02.2014)
1949: 65 + 3 Monate (04.2014 – 03.2015)
1950: 65 + 4 Monate (05.2015 – 04.2016)
1951: 65 + 5 Monate (06.2016 – 05.2017)
1952: 65 + 6 Monate (07.2017 – 06.2018)
1953: 65 + 7 Monate (08.2018 – 07.2019)
1954: 65 + 8 Monate (09.2019 – 08.2020)
1955: 65 + 9 Monate (10.2020 – 09.2021)
1956: 65 + 10 Monate (11.2021 – 10.2022)
1957: 65 + 11 Monate (12.2022 – 11.2023)
1958: 66 (01.2023 – 12.2023)
1959: 66 + 2 Monate (02.2024 – 01.2025)
1960: 66 + 4 Monate (04.2026 – 03.2027)
1961: 66 + 6 Monate (06.2027 – 05.2028)
1962: 66 + 8 Monate (08.2028 – 07.2029)
1963: 66 + 10 Monate (10.2029 – 09.2030)
1964 und jünger: 67 (ab 2031)
📌 Hintergrund
Die Anhebung der Regelaltersgrenze von 65 auf 67 Jahre wurde schrittweise eingeführt, um die Rentensysteme angesichts der steigenden Lebenserwartung zu stabilisieren. Diese Maßnahme betrifft vor allem die jüngeren Jahrgänge. (Lesen Sie auch: Rente planen Frauen: Finanzielle Freiheit im Alter…)
Welche Jahrgänge sind konkret von niedrigen Renten betroffen?
Um die betroffenen Jahrgänge zu ermitteln, muss man von den Jahren mit niedrigem Rentenniveau (2014-2018) zurückrechnen. Wer beispielsweise 2015 mit 65 Jahren in Rente ging, ist 1950 geboren. Die genannten Jahrgänge mit niedrigem Rentenniveau umfassen somit in etwa die Geburtsjahrgänge von 1947 bis 1953. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass dies nur eine grobe Annäherung ist, da individuelle Faktoren wie die Anzahl der Beitragsjahre und die Höhe der Einkünfte die tatsächliche Rentenhöhe beeinflussen. Die exakten Daten für die Regelaltersgrenze sind: 194765 + 1 Monat 2011194765, 194865 + 2 Monate 2013194865, 194965 + 3 Monate 2014194965, 195065 + 4 Monate 2015195065, 195165 + 5 Monate 2016195165, 195265 + 6 Monate 2017195265, 195365 + 7 Monate 2018195365, 195465 + 8 Monate 2019195465, 195565 + 9 Monate 2020195565, 195665 + 10 Monate 2021195665, 195765 + 11 Monate 2022195765, 19586601 2023195866, 195966 + 2 Monate 2024195966, 196066 + 4 Monate 2026196066, 196166 + 6 Monate 2027196166, 196266 + 8 Monate 2028196266, 196366 + 10 Monate 2029196366, 196467 ab 2031.
Wie kann man niedrigen Renten entgegenwirken?
Um den Auswirkungen niedriger Renten entgegenzuwirken, gibt es verschiedene Strategien. Eine Möglichkeit ist die private Altersvorsorge, beispielsweise durch den Abschluss einer Rentenversicherung oder das Ansparen von Kapital. Eine weitere Option ist, länger zu arbeiten und den Renteneintritt hinauszuzögern, um die Rentenansprüche zu erhöhen. Auch staatliche Förderungen und Zuschüsse können eine wichtige Rolle spielen, um die Altersvorsorge zu unterstützen. Es ist ratsam, sich frühzeitig über die verschiedenen Möglichkeiten zu informieren und eine individuelle Vorsorgestrategie zu entwickeln. Die Deutsche Rentenversicherung bietet hierzu umfassende Beratungsleistungen an. Weitere Informationen finden Sie auch auf den Seiten des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales.
💡 Tipp
Nutzen Sie die Möglichkeit einer Rentenberatung, um Ihre individuelle Rentensituation zu analysieren und passende Vorsorgemaßnahmen zu treffen. Eine frühzeitige Planung ist entscheidend für eine auskömmliche Rente im Alter. (Lesen Sie auch: Frauen in Führungspositionen: Mittelstand bleibt Männerdomäne)
Rentenjahrgänge in Deutschland privat: Was ist aktuell über sie bekannt?
Die Diskussion um die Rentenhöhe und die Auswirkungen auf verschiedene Generationen ist ein wichtiges Thema in Deutschland. Viele Menschen sorgen sich um ihre finanzielle Situation im Alter und suchen nach Möglichkeiten, ihre Rente aufzubessern. Die aktuellen Entwicklungen zeigen, dass das Rentenniveau in den kommenden Jahren voraussichtlich wieder steigen wird, was eine positive Nachricht für zukünftige Rentnergenerationen ist. Dennoch bleibt die private Altersvorsorge ein wichtiger Baustein für eine sichere Zukunft.
Die betroffenen Jahrgänge, insbesondere die zwischen 1947 und 1964 Geborenen, stehen vor der Herausforderung, ihre Rentenlücke zu schließen. Viele von ihnen haben bereits Maßnahmen ergriffen, um privat vorzusorgen, während andere auf staatliche Unterstützung angewiesen sind. Es ist wichtig, dass die Politik Rahmenbedingungen schafft, die eine auskömmliche Rente für alle Generationen ermöglichen. Dies beinhaltet nicht nur die Anpassung des Rentensystems, sondern auch die Förderung von Bildung und Beschäftigung, um die Beitragsbasis zu stärken. Die Telefonnummer azu ist hierbei wichtig.
Häufig gestellte Fragen
Welche Jahrgänge sind von niedrigen Renten besonders betroffen?
Besonders betroffen sind die Geburtsjahrgänge zwischen etwa 1947 und 1964, da diese in den Jahren mit einem besonders niedrigen Rentenniveau (2014-2018) in Rente gegangen sind oder gehen werden. Dies bedeutet, dass ihre Standardrente im Verhältnis zum Durchschnittseinkommen geringer ausfällt. (Lesen Sie auch: Döner Preise steigen, Trotzdem Mehr Bestellt?)
Wie wirkt sich die Regelaltersgrenze auf die Rentenhöhe aus?
Die Regelaltersgrenze bestimmt, wann man ohne Abschläge in Rente gehen kann. Wer früher in Rente geht, muss Abschläge hinnehmen, was die monatliche Rente reduziert. Eine spätere Rente kann die Rentenansprüche hingegen erhöhen und somit einer niedrigen Rente entgegenwirken.
Welche Möglichkeiten gibt es, um einer niedrigen Rente entgegenzuwirken?
Um einer niedrigen Rente entgegenzuwirken, gibt es verschiedene Strategien, wie beispielsweise die private Altersvorsorge durch Rentenversicherungen oder Kapitalanlagen, das Hinauszögern des Renteneintritts, um die Rentenansprüche zu erhöhen, oder die Nutzung staatlicher Förderungen und Zuschüsse.