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  • Tipps Tools: &: Pflegen, Naschen, Säen

    Tipps Tools: &: Pflegen, Naschen, Säen

    Erst die Arbeit, dann das Vergnügen. Das Motto im Gartenmonat Juni ist sonnenklar. Die ersten süßen Früchte sind reif. Was jetzt auf Klein- und Balkongärtner wartet.

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    Symbolbild: Tipps Tools (Bild: Picsum)

    Auch wenn manch Gärtner die kurzen grünen Halme schon nicht mehr sehen kann: Die Rasenpflege ist auch im Juni wichtig, denn das Grün wächst aktuell im Rekordtempo. Als kleine Entschädigung gibt’s die ersten „Homemade“ Naschereien aus dem Hoch- oder Erdbeerbeet. Einige andere Nutzpflanzen und Kräuter brauchen im Juni aber wieder mehr Aufmerksamkeit. Auch die Obstbäume und Hecken sollten bei der Gartenarbeit im Juni nicht vergessen werden. Was es vor dem verdienten Sonnenbad und der deftigen Grillparty noch zu erledigen gibt, erfahren Sie in unserem Überblick.

    Gartenarbeit Juni: Die 5 wichtigsten Aufgaben

    Für die Rasenpflege geht auch im Juni wieder jede Menge Zeit drauf. Mindestens zweimal pro Woche sollte der Rasenmäher über die Wiese rollen. Zumindest bei denen, die das Grün selbst nutzen möchten. Wer Bienen, Hummeln, Schmetterlinge und andere wichtige Insekten erfreuen will, muss nur einmal die Woche ran. Tipp am Rande: Im Juni ist es noch nicht zu spät für eine eigene Wildblumenwiese. Wie Sie eine Wildblumenwiese anlegen und was dabei wichtig ist, erfahren Sie hier.  (Lesen Sie auch: Hegen Pflegen: Und: Gartenarbeit im Mai)

    Ja, der Schönheitspreis für den akkuratesten Rasenschnitt wird nur inoffiziell verliehen. Trotzdem gehören auch die Rasenkanten an den Beeten und der Terrasse zur Rasenpflege. Natürlich kann man die penibel und zeitraubend mit der Rasenschere stutzen. Deutlich schneller (dafür etwas lauter) erledigt das ein Rasentrimmer. Wer für Ersteres keine Geduld hat und den Trimmer zu laut findet, greift am besten zur Grasschere.

    Mit einem frischen und gesunden Snack macht die erste kleine Pause auf dem frisch gemähten Rasen viel mehr Spaß. Doch was gibt’s im Juni eigentlich überhaupt schon zu ernten? Vor allem Gemüse (Anfang Juni), aber auch die ersten Beeren (Mitte/Ende Juni) können jetzt vernascht werden. Vorausgesetzt, sie wurden rechtzeitig gepflanzt.

    Ernte im Juni: Ein kurzer Überblick

    Obst: Erdbeeren, Heidelbeeren, Sauerkirschen (Lesen Sie auch: Alleinerziehend überlastet? Tipps für Mehr Balance im…)

    Gemüse (Auswahl): Radieschen, Karotten, Rhabarber, Spargel (bis 21. Juni), Zucchini, Mangold

    Salat (Auswahl): Kopfsalat, Lollo Rosso, Eichblatt

    Wer ein kleines Gewächshaus sein Eigen nennt und es für den Anbau nutzt, darf sich im Juni auch schon über die ersten Gurken, Tomaten und Paprika freuen. Im Freiland braucht dieses beliebte Trio noch etwas Zeit, einige Sonnenstunden und viel Pflege. (Lesen Sie auch: Emotionen ordnen mit Dr. Peirano: Wir waren…)

    Womit wir bei Punkt 3 der wichtigsten Gartenarbeiten im Juni wären, dem Ausdünnen und Ausgeizen von Gurken- und Tomatenpflanzen. Beide benötigen viel Platz, um sich gut zu entwickeln. Als Faustregel bei den meisten Gurkensorten (hier gibt’s ein 3er Set Schlangengurken im Topf)  gilt: Nur die erste Frucht an jedem sechsten Blatt eines Seitentriebs bleibt an der Pflanze. Alle übrigen kleinen Früchte und Seitentriebe können entfernt werden. Etwas einfacher ist es bei den Tomaten: Hier können und sollten alle kleinen Triebe, die sogenannten Geize, entfernt werden, die aus den Gabelungen an Haupt- und Seitentrieben sprießen. Das bedeutet mehr Platz für die kräftigen Triebe und letztlich eine reichere Ernte.

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    Symbolbild: Tipps Tools (Bild: Picsum)

    Hecken, Sträucher, Baumscheiben

    Hecken und Sträucher sind auch in diesem Frühsommer wieder binnen kurzer Zeit ergrünt. Seitdem wachsen die jungen Triebe, was das Zeug hält. Ende Juni wird es höchste Zeit für einen beherzten Formschnitt. Warum? Buchsbaum, Lorbeer und andere immergrüne Formgehölze drosseln im Juli ihr Wachstum. Die Form bleibt also etwas länger erhalten. Wichtig: Suchen Sie die Hecken nach Vogelnestern ab, bevor Sie die Heckenschere ansetzen. Die Brutzeit ist noch nicht vorbei. Aus diesem Grund sind im Juni auch nur moderate Formschnitte erlaubt. Obstbäume haben ihren Pflegeschnitt längst hinter sich. Ein paar Streicheleinheiten schaden aber auch Apfel, Kirsche, Pflaume oder Birne nicht. Befreien Sie die Baumscheiben mit Hand und Hacke von Gräsern und Kräutern. Danach ein paar Schaufeln Rindenmulch einarbeiten und der Ernte im Herbst steht nichts mehr im Weg.

    Gartentipps im Juni: War sonst noch was?

    Na sicher. Die gut gefüllten Regentonnen dürfen in längeren Trockenperioden gern nach und nach geleert werden. Vor allem die Obstbäume sind durstig und danken es mit einer besseren Ausbeute bei der Ernte im Spätsommer. Apropos: Damit die auch bei mehrfach tragenden Erdbeeren noch möglichst reichlich ausfällt, kann nach der ersten Ernte mit etwas organischem Dünger nachgeholfen werden. Mit einer scharfen Gartenschere können die Triebspitzen von Lavendel und Rosmarin etwas gestutzt werden, damit die wohlriechenden Pflanzen von unten nicht verkahlen. Wichtig: Blüte abwarten. (Lesen Sie auch: Chillax Abkühlung: Und Badespaß)

    Ungenutzter oder schon wieder frei gewordener Platz im Beet kann im Juni ebenfalls noch genutzt werden. Radieschen und Möhren freuen sich auf die zweite Aussaat. Aber auch Mangold, Lauchzwiebeln, Spinat, Rote Bete, Fenchel und Zucchini können im Juni ausgesät werden.

    Ursprünglich berichtet von: Stern

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    Symbolbild: Tipps Tools (Bild: Picsum)
  • Hegen Pflegen: Und: Gartenarbeit im Mai

    Hegen Pflegen: Und: Gartenarbeit im Mai

    Der Wonnemonat Mai bringt Klein- und Balkongärtner ins Schwitzen. Im Gemüsegarten müssen Beete und Jungpflanzen gepflegt werden. Diese Tools brauchen Sie dafür.

    Symbolbild zum Thema Hegen Pflegen
    Symbolbild: Hegen Pflegen (Bild: Picsum)

    Im Mai können Klein- und Schrebergärtner schon mal durcheinander kommen. Denn mit den steigenden und konstant frühsommerlichen Temperaturen haben sie im Zier- und Gemüsegarten alle Hände voll zu tun. Die Grashalme sind beim Wachsen kaum zu bremsen und müssen regelmäßig gebändigt und gewässert werden. Auch das junge Gemüse will umsorgt werden. Damit sich Tomate, Gurke & Co. draußen wohlfühlen, muss zunächst aber Hand an die Beete gelegt werden. Auch die Beerensträucher und Obstbäume sollte man im Mai im Auge behalten.  (Lesen Sie auch: Tipps Abwehr: Zur: Weberknecht & Co: So)

    Mit diesen Tools bringen Sie im Mai Schwung in den Garten:

    1. (Klein)-Hacke

    Wer die Beete für seine Jungpflanzen jetzt noch nicht vorbereitet hat, sollte das so langsam angehen. Die Setzlinge dürften so langsam fit für die Freiheit sein. Vergessen sie nicht, die zarten Pflänzchen In den Tagen vor dem Umzug von der Fensterbank ins Freie tagsüber an die frische Luft zu setzen. Das härtet ab und macht vor allem Gurken und  die empfindlichen Tomaten widerstandsfähiger gegen Wind und etwas niedrigere Nachttemperaturen. Doch zurück zu den Beeten: Die sollten zunächst grob von allem Grün befreit werden, das sich dort im Frühling ausgebreitet hat. Dafür reicht eine kleine Kombihacke oder ein Kleingrubber (z.B. von Gardena)Etwas rückenschonender und genauso geeignet sind die Hacken mit langem Stiel, wie die Solid Hacke von Fiskars. (Lesen Sie auch: Emotionen ordnen mit Dr. Peirano: Mein Mann…)

    Je nachdem, welches Gemüse Sie ins Beet setzen möchten, kann es auch sinnvoll sein, der Erde eine kleine Frischzellenkur zu verpassen. Dafür arbeiten Sie am besten etwas frische Komposterde aus dem eigenen Garten ein. Alternativ freuen sich die Jungpflanzen natürlich auch über den einen oder anderen Liter abgepackte Erde. Für Klassiker wie Gurken, Zucchini, Tomaten oder Kohlrabi bietet sich mit Guano angereicherte Pflanzerde wie die Tomaten- und Gemüseerde von Plantaflor an. Wichtig: Kratzen Sie mit der Hacke nicht nur an der Oberfläche des Beets herum. Je tiefer und intensiver die Erde aufgelockert und gelüftet wird, desto besser können Regen und Gießwasser aufgenommen werden. Spätestens nach den Eisheiligen (2022 zwischen dem 11. und 15. Mai) dürfen die Jungpflanzen dann raus. Wichtigste Helfer beim Umzug: ein Paar Pflanz- und Bodenhandschuhe und eine kleine Kelle für das Pflanzloch.

    2. Gießkanne/Gartenbrause

    Ohne Wasser geht im Gartenmonat Mai nichts. Die ins Freie umgesiedelten Pflanzen müssen gut angegossen werden, damit sie den Umzug unbeschadet überstehen. Auch der Rasen, vor allem, wenn er an einigen Stellen ausgebessert wurde, muss gewässert werden. Bleibt der Regen aus, sollte mit den gesammelten Vorräten aus der Regentonne nachgeholfen werden. Und hierfür muss die gute alte Gießkanne ran. Beim Rasen greift man aus praktischen Gründen aber besser zum Gartenschlauch, der mit einer Gartenbrause (z.B. von Gardena) aufgerüstet werden kann. Tipp: Wässern Sie den Rasen möglichst in den Abendstunden. Morgens zehrt das Grün noch von der Feuchtigkeit der Nacht. In den Mittagsstunden verdunstet das Wasser vor allem bei starker Sonneneinstrahlung sehr schnell. Zudem besteht die Gefahr, dass die Halme „verbrennen“. (Lesen Sie auch: Kamin Schale: So Richten Sie die Perfekte…)

    3. Streuwagen

    Der Streuwagen wird im Garten nicht allzu häufig gebraucht. Doch wer den kleinen Helfer auf zwei Rädern einmal lieben gelernt hat, wird Rasendünger, Samen, Sand & Co. nie wieder per Hand streuen. Im Mai sparen damit vor allem die Gärtner Zeit, deren Rasen im Winter gelitten hat. Rasen säen per Hand ist eine Kunst für sich und vor allem bei Wind eine Arbeit mit hohem Frustpotential. Deutlich gleichmäßiger klappt das mit einem Streuwagen (z.B. von Substral). Und wie geht’s?

    Detailansicht: Hegen Pflegen
    Symbolbild: Hegen Pflegen (Bild: Picsum)
    1. Streugut einfüllen
    2. Gewünschte Streumenge (pro m²) einstellen
    3. Zu streuende Fläche sorgfältig abfahren

    Besonders praktisch: Einige Streuwagen haben einen integrierten Streu-Stopp, über den das Ausbringen zum Beispiel beim Wenden des Wagens per Hand kurz unterbrochen werden kann. Wenn der Schuppen schon aus allen Nähten platzt, erfüllt ein praktischer Handstreuer diese Aufgabe ähnlich zuverlässig. Hier sollten Sie aber darauf achten, dass es beim Ausbringen möglichst windstill ist. Ansonsten ist das gleichmäßige Verteilen des Streuguts aus dieser Höhe nahezu unmöglich. (Lesen Sie auch: Nanny statt Sozialarbeiterin: Meryem ist Nanny: „Ich…)

    Ursprünglich berichtet von: Stern

    Illustration zu Hegen Pflegen
    Symbolbild: Hegen Pflegen (Bild: Picsum)