öpnv Streik Aktuell: Verdi legt Nahverkehr Lahm

Pendler in mehreren Bundesländern müssen sich auf erhebliche Einschränkungen im Nahverkehr einstellen. Die Gewerkschaft Verdi hat zu erneuten Warnstreiks aufgerufen, um in den laufenden Tarifverhandlungen Druck auf die Arbeitgeber auszuüben. Betroffen sind vor allem Nordrhein-Westfalen, Hamburg und Sachsen-Anhalt, aber auch in Bayerns Hauptstadt München stehen Busse und Bahnen still.

Wo kommt es aktuell zu ÖPNV-Streiks?
öpnv Streik Aktuell betrifft vor allem Hamburg, Nordrhein-Westfalen und Sachsen-Anhalt. Auch in München ruft Verdi zu Arbeitsniederlegungen auf. Fahrgäste müssen sich auf Ausfälle und Verspätungen im Bus- und Bahnverkehr einstellen. Die Deutsche Bahn ist mit ihren Regionalzügen und S-Bahnen nicht betroffen. (Lesen Sie auch: Verdi Streik lähmt Nahverkehr: Ausstände in mehreren)
Chronologie der Ereignisse
- Verdi ruft in mehreren Bundesländern zu ÖPNV-Streiks auf.
- Betroffen sind Hamburg, NRW, Sachsen-Anhalt und München.
- Es ist bereits der dritte großflächig koordinierte Arbeitskampf.
- In einigen Bundesländern wurden bereits Einigungen erzielt.
Hintergrund der Verdi-Streiks im Nahverkehr
Verdi führt parallel in allen Bundesländern Tarifverhandlungen für den ÖPNV. Dabei geht es hauptsächlich um die Manteltarifverträge, welche Arbeitszeiten, Pausenregelungen und die freie Zeit zwischen den Schichten regeln. In Bayern, Brandenburg, dem Saarland, Thüringen und bei der Hamburger Hochbahn wird zusätzlich über höhere Löhne und Gehälter verhandelt. Wie Stern berichtet, ist es bereits der dritte großflächig koordinierte Arbeitskampf in den laufenden Tarifverhandlungen.
Wie lange dauern die aktuellen Streiks im ÖPNV?
Die Dauer der Streiks variiert je nach Bundesland. In Nordrhein-Westfalen ist es bereits der zweite Nahverkehrs-Ausstand innerhalb einer Woche. In Sachsen-Anhalt dauern die Arbeitskämpfe vielerorts bis einschließlich Sonntag an. Pendler sollten sich daher im Vorfeld über die aktuelle Lage informieren. (Lesen Sie auch: Streik München: Aktuelle Infos & Auswirkungen im…)
In Niedersachsen gilt bis Ende März eine Friedenspflicht, weshalb dort aktuell nicht gestreikt wird.
Wo wurden bereits Einigungen erzielt?
In Baden-Württemberg und Schleswig-Holstein gibt es bereits Einigungen in den Tarifverhandlungen. Auch in Hessen wurde ein Kompromiss erzielt, über den die Gewerkschaftsmitglieder nun abstimmen müssen. Bei den Berliner Verkehrsbetrieben, dem größten Nahverkehrsunternehmen Deutschlands, steht die nächste Verhandlungsrunde bevor. (Lesen Sie auch: Cyberangriff Aufzug: TÜV warnt vor Sicherheitslücken)
Welche Forderungen stellt Verdi?
Die Gewerkschaft Verdi fordert in den meisten Bundesländern bessere Arbeitsbedingungen im Rahmen der Manteltarifverträge. Diese umfassen Regelungen zu Arbeitszeiten, Pausenlängen und der freien Zeit zwischen den Schichten. In einigen Bundesländern wird zusätzlich über Lohnerhöhungen verhandelt. Die Gewerkschaft Verdi betont die Notwendigkeit, die Arbeitsbedingungen im ÖPNV attraktiver zu gestalten, um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken.

Die Arbeitgeberseite argumentiert, dass die Zeiten wirtschaftlich schwierig seien. Verdi-Vize Christine Behle teilte kürzlich mit, dass man in vielen Ländern im vierten Monat der Tarifrunde leider immer noch am Anfang stehe. Das Statistische Bundesamt liefert regelmäßig Daten zur wirtschaftlichen Lage in Deutschland. (Lesen Sie auch: Cum Ex Olearius: Millionenzahlung droht trotz Verfahrensende)
Die aktuellen Streiks im ÖPNV zeigen, wie schwierig die Tarifverhandlungen sind und wie groß die Differenzen zwischen den Vorstellungen von Gewerkschaft und Arbeitgebern sind.







